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Statement von Miloud L Cherif zum Internationalen Tribunal gegen die Bundesrepublik Deutschland

INTERNATIONALES TRIBUNAL GEGEN DIE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Vereint gegen koloniales Unrecht und Menschenrechtsverletzungen vom 13. - 16. Juni 2013

Statement zum Download - English statement

Während der letzten 20 Jahre kämpfen Flüchtlinge gegen alle Arten von Menschenrechtsverletzungen in Deutschland. Die Situation von Flüchtlingen in diesem Land ist immer schlechter geworden besonders nach den rassistischen Gesetzen von 1993. Diese Gesetze haben alles zerstört, was noch an „Respekt“ vor den Rechten von Flüchtlingen und insbesondere dem Recht jedes einzelnen auf Asyl geblieben war.

Das deutsche System verbreitet weiterhin in der Welt sein strahlendes Bild durch schmutzige Propaganda. Die „Asylgesetzgebung“ haben mich und meine Frau schockiert an dem Tag, als wir als Flüchtlinge in Deutschland ankamen. Das rassistische Verhalten und die Blicke der Beamten und Behördenleiter waren dazu da, uns vorzuwerfen, dass wir nach Deutschland geflohen waren. Während wir von einem Lager zu dem nächsten Lager verschoben wurden, entdeckten wir mehr davon wie Flüchtlinge in Deutschland behandelt werden. Die Briefe zur Abschiebung kamen und kommen immer noch. Wir sahen andere Flüchtlinge abgeschoben werden, was unser Leben zum Horror machte und andere Flüchtlinge unter extremen Druck setzte. Viele sahen den einzigen Ausweg aus den Leiden, sich das Leben zu nehmen, andere sind psychisch zerbrochen.

Deutschland hat uns mit der “Residenzpflicht” das Recht genommen, uns frei zu bewegen. Deutschland hat unsere Würde genommen durch die Zuteilung von Gutscheinen anstatt Bargeld und es hat unsere Freiheit genommen, indem wir gezwungen wurden, in einem Gefängnis-ähnlichen Lager zu leben (Ex-Lager in Zella-Mehlis/Thüringen) – totale Isolation vom Leben. Das System lässt uns wie Schuldige aussehen, indem sie uns überall kriminalisieren durch rassistische Polizeikontrollen auf den Straßen, in den Zügen, auf den Bahnhöfen … nur weil wir nicht aussehen wie die Deutschen. Die Beschuldigung ist Flüchtling in Deutschland zu sein.

video-Karawane-Festival-Jena-2010
*Unite Against Colonial Injustice

Sich The VOICE Refugee Forum im Jahr 2010 anzuschließen und mit dem Break-Isolation Netzwerk und der KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen zusammenzuarbeiten, gab mir die Möglichkeit meine Rechte als Flüchtling zu verteidigen. Viele kraftvolle und erfolgreiche Ereignisse haben seitdem stattgefunden, aber das Tribunal im Juni 2013 ist eine Chance für mich und für jeden Flüchtling, das Recht zu ergreifen und zu sagen: „ Genug … Das koloniale Unrecht must auf hören – jetzt!“
Deswegen appelliere ich an alle Flüchtlinge in Deutschland sich uns anzuschließen und am 13 Juni 2013 in Berlin NEIN zu sagen zu den Menschenrechtsverletzungen und aktiv zu sein in dem Tribunal gegen die Bundesrepublik Deutschland.

Miloud L Cherif
The VOICE Refugee Forum - Meiningen



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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

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