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24. Jahrestag der Massaker an politischen Gefangenen im Iran

Anlässlich des 24. Jahrestages der Massaker an politischen Gefangenen im Iran

Marsch zum Aufbau einer Gesellschaft, in der niemand aufgrund seiner Meinung eingesperrt oder hingerichtet wird!

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Das kriminelle islamische Regime im Iran hat im Jahr 2011 etwa 634 Gefangene hingerichtet. Hierunter befanden sich ebenfalls politische Gefangenen. Somit verteidigte das Regime sein Titel an der Spitze für die meisten Hinrichtungen der Welt! Laut eigenen Medien des Regimes wurden vom Anfang 2012 bis jetzt knapp hundert Menschen im Iran hingerichtet.

Die Beziehung zwischen dem islamischen Regime und das Volk kann in mehr als 30 Jahren Herrschaft nur durch Unterdrückung, Verhaften, Foltern, Körperverletzung, Vergewaltigung und Hinrichtung definiert werden. Unter dem iranischen Rechtssystem gelten Frauen, Arbeiter, Studenten, unterdrückte Völker und alle Menschen im Allgemeinen als Verbrecher, es sei denn, sie sind selbst ein Teil des korrupten und unterdrückenden Systems.

Nach der Machtübernahme durch das islamische Regime wurden Frauen zum Tragen des Hijabs gezwungen; ein Symbol der Sklaverei der Frauen. Vom Beginn an wurden sexistische und mittelalterliche Regeln gegen Frauen zuhause, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft in Kraft gesetzt, alle Parteien und Organisation als illegal abgestempelt, barbarische Angriffe in Kurdistan durchgeführt, Schläger geschickt um revolutionäre Organisationständen anzugreifen, unter dem Vorwand der Kulturrevolution die Universitäten angegriffen und eine große Zahl von Jugendlichen, bei der revolutionären Organisationen politisch aktiv waren, verhaftet und im Gefängnis gesteckt. Hiermit hat das Regime damals schon mehr als klar und deutlich erklärt, dass die Unterdrückung ein unmittelbarer Bestandteil seiner Identität und das einzige Mittel ist, das zum etablieren des Systems eigesetzt wird.

24 Jahren sind seit dem schrecklichsten Zeitabschnitt der Geschichte des aktuellen Irans vergangen. In weniger als zwei Monaten wurden Tausende politische Gefangene ermordet. Im Gefängnis wurden sie erhängt oder erschossen. Die Dimensionen der Massenhinrichtungen waren gigantisch und um die Beweise zu vertuschen, wurden die Leichen nächtlich in versteckten Massengräbern verscharrt. Massenhinrichtungen wurden stark verschwiegen, sodass sogar die Familien der Angehörige weder über den Ort der Gräber noch über die Ermordung selbst informiert wurden. Letztendlich wurden die Fakten über das Verbrechen aufgedeckt. Damals unterstützten Imperialisten solche Verbrechen mit stiller Genugtuung. Ihren Menschenrechteorganisationen schwiegen ebenfalls.

Ein großer Teil dieser politischen Gefangenen waren Frauen. Sie wurden als das Symbol für den Widerstand in brutalster und gewaltsamster Art und Weise gefoltert, um Frauen im allgemein eine Lektion zu erteilen. Auspeitschen, Folter und Vergewaltigungen waren ihre Strafen, bloß weil sie sich gegen die Sklaverei stellten.

Das Regime versuchte alle Hinweise und Beweise über dieses riesige Verbrechen zu vertuschen. Sie versuchten mit Gewalt einen großen Schleier über das Geschehen zu ziehen, sodass diese Tragödie in Vergessenheit gerät. Sie dachten, durch eine politische Säuberung können sie die jüngere Generation von der Geschichte und der Hoffnung vom Aufbau einer Welt frei von Unterdrückung und Ausbeutung fern halten. Die Hoffnungen und Wünsche, für die ihre Eltern und Verwandten sich geopfert hatten.
Einige der Regimegründer und diejenigen, die eine Rolle bei der Unterdrückung der Revolution und Massenermordung der politischen Gefangenen gespielt haben, diejenigen, die ungerechte islamischen Regeln und Strafen gegen die Frauen in Kraft gesetzt haben, um ihre treue am Islam zu beweisen, befinden sich heute in der sogenannten '' Opposition''. Während all dieser Jahre haben sie versucht mit aller Kraft das Massaker an politischen Gefangenen zu vertuschen und die Entscheidungsträger und Verantwortlichen zu verschonen. Das Ziel All ihrer Bemühungen war stets den Aufstand und Kampf des Volkes in eine falsche Bahn zu lenken, sodass die Gesamtheit des Systems durch eine geringe quantitative Veränderung erhalten bleibt.

Während all dieser Jahre haben wir geschafft das Motto '' wir werden nicht vergessen, wir werden nicht verzeihen'' als eine Waffe gegen die jenen einzusetzen, die sich bemühten diese schreckliche Verbrechen zu vertuschen.

Die Erinnerung an Widerstand und Tapferkeit der politischen Gefangenen in den 80er Jahren und auch im Sommer 1988 sind in der Tat ein wichtiger Teil des Kampfes zum Stürzen der Islamischen Republik. Ein Kampf, dessen endgültige Ziele der Aufbau einer neuen Gesellschaft sind, in der niemand aufgrund seiner Meinung eingesperrt und hingerichtet wird und dessen Rechtssystem allein Fortschritt und Befreiung der gesamten Menschheit erzielt.

September 2012
8. März Frauen Organisation (Iran-Afghanistan)
hppp://www.8mars.com
zan_dem_iran@hotmail.com

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