You are here

Veranstaltung zum Lager Möhlau in Wittenberg

Am Dienstag, den 27.03.2012 um 15.00 Uhr, Evangelische Akademie in Wittenberg, Schlossplatz 1d

Flüchtlingsinitiative Möhlau/Wittenberg & no lager halle

Möhlau, den 23.03.2012

Pressemitteilung und Einladung

Bestandsaufnahme und Ausblick - BewohnerInnen der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge Möhlau suchen das Gespräch

Am Dienstag, den 27.03.2012 um 15.00 Uhr, Evangelische Akademie in Wittenberg, Schlossplatz 1d

Vor genau drei Jahren im Frühjahr 2009 traten wir, die Flüchtlinge, das erst Mal an die Öffentlichkeit heran um auf die schwierigen Lebensbedingungen der Asylsuchenden und Flüchtlinge im Landkreis Wittenberg aufmerksam zu machen. Zentrales Anliegen unseres Engagements ist von Anfang an, eine menschenwürdige Unterbringung in Wohnungen und die Schließung der heruntergekommenen Unterbringung in Möhlau zu fordern. Das Ende des letzten Betreibervertrags für Möhlau und die folgende Neuausschreibung ermöglichten uns konkret an die politischen Verantwortlichen heran zu treten und eine Diskussion im Landkreis anzustoßen.

Anlässlich des nun bevorstehenden Umzugs der Familien aus der Gemeinschaftsunterkunft in Möhlau in Wohnungen in Vockerode und Wittenberg lädt die Flüchtlingsinitiative Möhlau/Wittenberg zu einer offenen Gesprächsrunde/ Pressekonferenz am Dienstag, den 27. März 2012 um 15.00 Uhr in die Räume der Evangelischen Akademie in Wittenberg, Schlossplatz 1d, ein.

Dabei wollen wir eine Bestandsaufnahme vornehmen. Wie hat sich die Situation seit der ersten öffentlichen Begehung vor drei Jahren entwickelt? Wo steht noch eine Verbesserung der Bedingungen an? Gemeinsam mit allen Interessierten des Landkreises Wittenberg wollen wir Perspektiven für eine menschenwürdigere Unterbringung von Flüchtlingen entwickeln.

Einige konkrete Themen werden sein:
• Der im vergangenen Jahr vom Kreistag beschlossene und für Anfang diesen Jahres vorgesehen Umzug der Familien. Es gibt bis dato immer noch keinen festen Termin dafür. Sofern die Familien darüber hinaus alle gemeinsam in einem Objekt in Vockerode untergebracht werden, wäre zu diskutieren, ob dann noch von einer dezentralen Unterbringung die Rede sein kann, wie der Kreistag ursprünglich beschlossen hat.
• Die Ungleichbehandlung der sogenannten Alleinreisenden. (Alleinstehende Flüchtlinge ohne Familie). Diese bleiben von der Neureglung ausgeschlossen und müssen weiterhin isoliert in dem vom Betreiber zu sanierenden ehemaligen Kasernengelände wohnen.
• Der Umgang lokaler Behörden und deren MitarbeiterInnen mit den Flüchtlingen.
• Der Ausschluss der betroffenen BewohnerInnen von den Beratungen der zuständigen Gremien.

Wir bitten um Ankündigung und Berichterstattung.

Mit freundlichen Grüßen

Flüchtlingsinitiative Möhlau/ Wittenberg

Language: 
Campaign: