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Das Heim muss Weg! - Demonstration in Velbert

Thursday, December 15, 2011 - 14:00 to 16:00

Am Donnerstag, den 15. Dezember 2011 organisieren die Flüchtlinge zusammen mit anderen Gruppen eine Demo vom Flüchtlingsheim durch die Innenstadt zum Sozialamt in Velbert. Dort werden die Unterschriften für die Schließung der Unterkunft und für menschenwürdige Wohnungen übergeben.

Treffpunkt ist um 15.00 Uhr an der Talstraße 24 in Velbert.

Den Aufruf findet ihr weiter unten und hier als pdf (Kopiervorlage, 2x DIN A5) zum ausdrucken und weiterverbreiten.

Den offenen Brief der Flüchtlinge dokumentieren wir im Anschluss in deutsch, französisch und farsi. Wenn Sie am Donnerstag nicht nach Velbert kommen können, so können Sie ihn aber unterstützen: Sie können den offenen Brief der Flüchtlinge ausdrucken (PDF hier), ihn unterschreiben und als Fax an den Bürgermeister der Stadt Velbert, Herrn Freitag (Fax: 02051/26-2423) und eine Kopie an unser Büro in Wuppertal schicken.

Mit solidarischen Grüßen
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen Remscheid/Velbert/Wuppertal

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Kontakt:

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
c/o AZ Wuppertal, Markomannenstr. 3, 42105 Wuppertal
Telefon: 01578 65 46 336
E-Mail: wuppkarawane {ät] yahoo.de
Internet: http://thecaravan.org

Bankverbindung:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer: 4030780800
Bankleitzahl: 43060967
GLS Gemeinschaftsbank eG

+ + + + + Aufruf Demonstration Velbert + + + + +

Flüchtlingsdemo in Velbert - 15. Dezember 2011 - 15:00 Uhr

Das Heim muss weg !!!

Am Donnerstag, den 15.12. demonstrieren wir gegen die skandalösen Zustände im Velberter Flüchtlingsheim Talstraße 24 und für die Unterbringung in eigenen Wohnungen. Seit Jahren klagen die BewohnerInnen des Heims über bedrohliche Baumängel, unhaltbare sanitäre Anlagen und über die psychische Belastung duch die Sammelunterbringung – so muss eine einzige verschimmelte Dusche im Keller beispielsweise für über zwanzig Männer, Frauen und Kinder reichen, es gibt keinerlei Intimsphäre und keine Rückzugsmöglichkeiten. Notorisch weigert sich die Stadt Velbert jedoch, die Menschen in eigenen Wohnungen unterzubringen, obwohl dies nicht nur menschlicher, sondern für die öffentliche Hand vielfach sogar billiger wäre.

Am Donnerstag, den 15.12. werden wir daher einen Offenen Brief mit unmittelbaren Forderungen der BewohnerInnen des Heimes Talstraße 24 an die Stadt Velbert überreichen.
Die Demonstration führt deshalb vom Flüchtlingsheim durch die Velberter Innenstadt zum
Sozialamt, wo Brief und Unterschriften übergeben werden.

Treffpunkt ist Donnerstag, 15.12. um 15:00 Uhr am Flüchtlingsheim Talstraße 24
Beginn der Demonstration: etwa 15:30 Uhr

Zur Demonstration rufen u.A. auf:
Die BewohnerInnen des Heimes Talstraße 24
die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen und basta!-Wupp

+ + + + + Offener Brief der Flüchtlinge aus Velbert + + + + +

An die Stadt Velbert:
An den Bürgermeister
An den Rat der Stadt Velbert
An den Integrationsrat
An das Sozialdezernat
An das Bürgeramt

An die Presse und die Öffentlichkeit

Velbert, Dezember 2011

Offener Brief der Flüchtlinge in der Talstraße (Velbert)

Wir sind Flüchtlinge, die in der Sammelunterkunft Talstraße in Velbert leben. Wir sind aus verschiedenen Ländern, und wir sprechen verschiedene Sprachen. Wir alle haben unsere Geschichte und unsere Würde als Menschen.

Wir sind der Meinung, dass die Bedingungen, unter denen wir in der Talstraße wohnen müssen, nicht menschenwürdig sind.

Manche von uns sind gerade erst dort eingezogen, andere aber leben schon zwölf Jahre oder länger da. Wir werden krank in dem Heim, weil es kalt und verschimmelt ist und die Enge uns verrückt macht. Manche von uns teilen sich mit drei anderen Erwachsenen ein kleines Zimmer und wir
können nicht einmal miteinander reden, weil wir verschiedene Sprachen sprechen. Es gibt keine Privatsphäre, und deshalb entstehen Konflikte.

Es gibt nur eine Dusche im Keller, die meistens kaputt ist. Die Haustüren lassen sich nicht abschließen und die Kinder haben manchmal Angst, dass nachts jemand ins Haus kommen und etwas Schlimmes machen könnte.

Wir sind es leid, unter diesen Bedingungen wohnen zu müssen. Wir wissen, dass das Heim teurer ist als Privatunterkünfte, und dass die Stadt das Heim nur behält, um uns zu isolieren und zu kontrollieren.
Wir wollen, dass das Heim geschlossen wird, und wir wollen in normalen Wohnungen leben.

Die Bewohner und Bewohnerinnen der Talstraße

+ + + + + Lettre ouverte des réfugié(e)s de Velbert + + + + +

À la ville de Velbert:
Au Maire
Au Conseil municipal de Velbert
Au Conseil d’integration
Au Sozialdezernat
Au Bürgeramt

À la presse et au public

Velbert, décembre 2011

Lettre ouverte des réfugié(e)s de la Talstraße (Velbert)

Nous sommes des réfugié(e)s qui vivent dans la Sammelunterkunft Talstraße à Velbert. Nous venons de des pays différents et nous parlons des langues différentes. Nous avons tou(te)s nos histoires et notre dignité humaine.

Dans notre opinion, les conditions dans lesquelles nous devons vivre dans Talstraße ne sont pas digne d’un être humain.

Quelques-un(e)s parmis nous viennent d’emménager ici, mais d’autres y vivent déjà depuis douze ans ou plus. Vivre dans le foyer nous rend malades, parce qu’il est froid ici, il y a de la moisissure et l’exigüité nous rend fous. Quelques-un(e)s partagent une petite chambre avec trois autres adultes, et nous ne pouvons même pas communiquer parce’que nous ne parlons pas les mêmes langues. Il n y a pas de vie privée, ainsi se produisent des conflits.

Il y a une seule douche dans la cave, qui est hors de service la plupart du temps. On ne peut pas fermer les portes de la maison à clé et les enfants ont peur que quelqu’un pourrait venir dans la maison pendant la nuit et faire quelque chose de grave.

Nous en sommes las de vivre dans ces conditions. Nous savons que ce foyer est plus cher que des logements privés, et que la ville ne le garde que pour nous isoler et nous contrôler.
Nous voulons que le foyer soit fermé et que nous vivions dans des apartements normaux.

Les habitant(e)s de Talstraße

+ + + + + نامه ی سرگشاده ی پناهجویان تال اشتراسه، فلبرد + + + + +


به شهر فلبرد :
به شهردار
به شورای شهر فلبرد
به شورای یک پارچه سازی اجتماعی
به وزارت اجتماع
به دفتر شهرداری
به مطبوعات و مردم



نامه ی سرگشاده ی پناهجویان تال اشتراسه، فلبرد


ما پناهجویان اردوگاه پناهندگی تال اشتراسه در فلبرد هستیم . ما از کشورهای مختلف می آییم و به زبانهای مختلف صحبت می کنیم. همه ی ما گذشته ای داریم و دارای حرمت انسانی می باشیم.


ما معتقدیم که وضعیت این مکان که ما باید تحت آن شرایط زندگی کنیم ، در شان یک انسان نیست.


بعضی از ما به تازگی به اینجا وارد شده ایم اما بقیه حدود دوازده سال یا بیشتراست که اینجا زندگی می کنند. ما اینجا در این اردوگاه پناهندگی بیمار می شویم زیرا اینجا سرد و کپک زده است و فضای تنگ آن مارا عصبی می کند. بعضی ازما باید به همراه سه نفر دیگر در یک اتاق کوچک زندگی کنند در حالیکه حتی نمی توانند با هم صحبت کنند چون به زبانهای مختلف حرف می زنند. اینجا هیچ فضای خصوصی وجود ندارد و به همین دلیل مردم اغلب باهم اختلاف و کشمکش دارند.

در اینجا فقط یک حمام وجود دارد که در زیرزمین واقع شده که آنهم کاملا خراب است. در خانه ها بسته نمی شوند و بچه ها دائما می ترسند که کسی وارد خانه شده و خطری برای آنها ایجاد کند.


ما از اینکه باید تحت این شرایط زندگی کنیم خسته و درمانده شده ایم. ما می دانیم که اردوگاه پناهندگی حتی گرانتر از خانه های خصوصی می باشد و دولت این اردوگاه ها را فقط به این دلیل نگه داشته است که ما را گوشه نشین ، بریده از اجتماع و تحت کنترل نگه دارد.


ما خواهان بسته شدن اردوگاه می باشیم و می خواهیم در خانه های معمولی زندگی کنیم.


ساکنان اردوگاه پناهندگی تال اشتراسه

Campaign: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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