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Veranstaltung zur Flüchtlingsunterbringung in Bremen

Wednesday, September 28, 2011 - 13:00 to 17:00

Unterbringung von Flüchtlingen im Umbruch -
Eine kritische Betrachtung aus gesundheitlicher Perspektive

Fachtagung mit Vorträgen und Podiumsdiskussion
Mittwoch, 28.9.2011, 13.00 – 17.00 Uhr, Gesundheitsamt

Im Frühjahr 2011 wurde in Bremen die Wohnpflicht in Flüchtlingsheimen auf ein Jahr verkürzt. Zudem hat vor kurzem die Gewoba als größte städtische Wohnungsbaugesellschaft nach öffentlichem Druck zugesichert, keine aufenthaltsrechtlichen Einschränkungen bei der Vergabe von Mietwohnungen an Flüchtlinge mehr zu machen. Ist damit alles erreicht? Städte wie Leverkusen zeigen uns, dass mehr möglich ist: Dort gibt es seit dem Jahr 2001 keine Heimpflicht mehr.

Ein aktueller Bericht des Gesundheitsamtes stellt – einmalig für dieses Feld – die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen in Bremer Heimen seit 2001 dar. Dieser Bericht wird auf der Fachtagung vorgestellt. Das Bremer Modell und allgemeine Regelung der Gesundheitsversorgung haben im Vergleich zu anderen Bundesländern für die Flüchtlinge in Bremen enorme Vorteile. Doch was bedeutet die zwangsweise Unterkunft in einem Flüchtlingsheim für die körperliche und psychische Gesundheit? Besonders vor dem Hintergrund, dass diese Menschen häufig prägende Erfahrungen mit Flucht, Gewalt und anderen Bedrohungen der Sicherheit und körperlichen Unversehrtheit gemacht haben. Dieser Frage will die Fachtagung nachgehen – im Sinne der verantwortlichen Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen.

Vorträge:
Felicitas Jung (Gesundheitsamt Bremen): Das Bremer Modell - Gesundheitsversorgung Asylsuchender

Ralph Keller (Refugio): Die Auswirkung von Heimunterbringung auf die psychische Gesundheit von Flüchtlingen

Khalida Nawabi: Erfahrungsbericht über die Auswirkungen des Lebens im Heim

Holger Dieckmann (Flüchtlingsinitiative Bremen): Unterbringung und Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen – der gesetzliche Rahmen

Anschließend Podiumsdiskussion zum Thema mit Vertretern und Vertreterinnen aus Politik, Behörde und Gesellschaft: Ralf Schumann (Gewoba), Karl-Heinz Heine (Stadt Leverkusen), Horst Frehe (Staatsrat, Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen), Jutta Becks (ASB), Marc Millies (Flüchtlingsrat Bremen/ Antirassistisches Plenum). Moderation: Franzis Binder

Veranstalterin: Arbeitsgruppe Asylsuchende und Papierlose des IGN (Interkulturelles Gesundheitsnetzwerk Bremen) in Zusammenarbeit mit dem MediNetz Bremen

Gesundheitsamt Bremen
Horner Straße 60/70
28203 Bremen
Rosenpavillon im EG (Eingang 1, Innenhof)

Campaign: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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