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Remscheid - Vorbereitungstreffen Demo für Flüchtlingsrechte in Gedenken an Mohammad Sillah

Saturday, November 13, 2010 - 17:00 to 19:00

Liebe Freundinnen und Freunde:

Wir möchten euch einladen zur Vorbereitung einer Demo für Flüchtlingsrechte in Remscheid!

Ort: Kraftstation in Remscheid, Honsberger Straße 2, 42857 Remscheid,
Tag: Sa. der 13.November um 18.oo Uhr

Hiermit möchten wir euch einladen, mit uns eine große Demonstration für die Rechte von Flüchtlingen in Remscheid zu organisieren und vorzubereiten. Diese soll am 14.Januar 2011 stattfinden, dem Todestag von Mohammed Sillah.

Es ist viel passiert in Remscheid, seit sich die Flüchtlinge dort organisieren. Immer wenn es genug Druck und Öffentlichkeit gab, entspannte oder verbesserte sich die Lage zwischenzeitlich. Im Augenblick spitzt sich die Situation aber gerade wieder zu, und wir müssen dringend Druck aufbauen.

Hier ein ganz kurzer Abriss der Ereignisse:

Vor vier Jahren starb in Remscheid Mohammed Sillah, ein junger Flüchtling, der vom Remscheider Sozialamt keinen Krankenschein erhielt, nachdem er mit fürchterlichen Schmerzen von einem Freund ins Krankenhaus gebracht worden war[1].

Danach mobilisierten die Flüchtlinge sich, es gab immer wieder Übergriffe und Schikanen aber auch Erfolge. Zwei Offene Briefe trugen dazu bei, dass die Bedingungen sich zumindest teilweise und für einige verbesserten. Nicht immer haben diejenigen profitiert, die gekämpft haben.

Aber im Augenblick verschärft sich die Situation wieder, vor allem für die Leute die aufgrund der langen Aufenthaltsdauer im Flüchtlingsheim und mit Duldung zermürbt und psychisch wie körperlich am Ende sind. Nur ein Beispiel:

Ein allein stehender Flüchtling, der schwere psychische Beschwerden hat und zeitweise orientierungslos ist, liegt tagelang immer wieder krank und verwirrt auf dem Flur der Flüchtlingsunterkunft. Die Mitbewohner müssen den Flüchtling immer wieder zurück auf sein Zimmer bringen. Sie verständigen mehrfach die Hausmeister, aber diese rufen weder einen Arzt noch bringen sie den Betroffenen ins Krankenhaus oder zu einem Arzt.

Das ist wirklich nur ein Beispiel für die Kälte und Ignoranz. Wir dokumentieren noch viel mehr. Und immer noch verdienen in Remscheid ein paar Leute sehr viel Geld mit der angeblichen „Betreuung“ der Flüchtlinge.

Wir wollen, dass das sofort aufhört und alle das recht haben, eigene Wohnungen zu bekommen bzw. ins Betreute Wohnen zu kommen, wo sie angemessen bei der Bewältigung ihres Lebens unterstützt werden können, statt dass die selber stark belasteten Nachbarn im Heim sie notdürftig versorgen müssen.

Dafür und für eine menschenwürdige medizinische Versorgung aller Flüchtlinge wollen wir in Remscheid am 14.Januar streiten.

Eventuell soll es noch eine weitere Demo im Frühjahr in Düsseldorf geben. Aber alles weitere möchten wir mit euch zusammen diskutieren und vorplanen.

Solidarische Grüße
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Remscheid, Velbert und Wuppertal

[1] Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge hat diesen Skandal öffentlich gemacht. Im Sommer 2010 hat uns die Stadt Remscheid deshalb eine Unterlassungsklage angedroht, wenn wir die Behauptung, Mohammed sei wegen der Krankenscheinverweigerung gestorben, nicht von unserer Seite nehmen.

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Kontakt:

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
c/o AZ Wuppertal, Markomannenstr. 3, 42105 Wuppertal
Telefon: 01578 65 46 336
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Internet: http://thecaravan.org

Bankverbindung:
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Kontonummer: 4030780800
Bankleitzahl: 43060967
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Campaign: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

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