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KARAWANE-FESTIVAL 2010 - NEWSLETTER 4 Termine: Mobilisation und Kampagne

Auf zum Karawane Festival 2010

Eng/Deutsch: The VOICE Refugee Meeting + NEWSLETTER 4 Termine:
Mobilization und Kampagne gegen Abschiebung

English:
The VOICE Refugee Meeting for the KARAWANE-Festival in Jena
- Our Struggles in the Isolation Camps in Thueringen - Germany
English
**
Deutsch:
The VOICE-Flüchtlingstreffen im Vorfeld des KARAWANE-Festivals in Jena -
Flüchtlingskämpfe in den Isolationslagern
Deutsch
**
French:
La Réunion "The VOICE refugees" pour le "Karawane-Festival"
Deutsch
Liebe Freundinnen und Freunde,

unser aller Festival wächst schneller, als wir es überhaupt füttern können. Die Aufrufe haben sehr weite Kreise gezogen, und die Idee des Festivals allein erweist sich als Inspiration, als ein Forum für neue Gestaltungen des Widerstands. In dem Sinne sind wir trotz der vielen Arbeit, die das mit sich bringt, äußerst gespannt auf den Juni.

Für alle, die weiter Werbung machen wollen, gibt es auf der Festival-Homepage unsere Flyer und Poster zum Download (http://www.karawane-festival.org/de/mobilisierung/materialien/). Wer noch Bedarf an bereits angefertigten Materialien hat, der/die melde sich bitte bei uns mit Anzahl und Postanschrift. Wir senden es zu. Außerdem könnt Ihr unsere Seite mittels der ebenfalls dort erhältlichen Banner auf Eueren Homepages verlinken.

An alle Menschen aus Jena möchten wir noch mal appellieren, sich schon jetzt Gedanken zu machen, wie und wo wir die vielen BesucherInnen des Festivals an besagtem Juniwochenende unterbringen können. Falls Ihr freie Betten, Sofas oder einfach Platz auf dem Boden habt, dann schreibt uns eine Mail und wir nehmen Euch in die Liste an Schlafplätzen auf. Wir haben auf jeden Fall noch viel Bedarf!
Und an jene, die von außerhalb anreisen: Bitte gebt uns möglichst früh Bescheid, wie viele von Euch Schlafplätze brauchen. Für beides könnt Ihr das Formular auf unserer Homepage nutzen: http://www.karawane-festival.org/de/hinweise/schlafen/

Etwas, worauf wir nochmals aufmerksam machen wollen: Wie Ihr wisst, soll und wird unser Festival für alle Menschen unabhängig vom Einkommen offen sein. Dies jedoch lässt sich nur tragen, wenn im Gegenzug jene, die es ermöglichen können, in Form eines freiwilligen Teilnahmebeitrags eine finanzielle Unterstützung leisten. An den Festivaltagen wird es dafür entsprechende Gelegenheiten geben. Wir bedanken uns schon jetzt für Eure Mithilfe.

Spendenaufruf für das Karawane-Festival 2010 in Jena
http://thevoiceforum.org/node/1543

Für diesen Newsletter haben wir v.a. viele Terminankündigungen. Diese findet ihr zum größten Teil auch auf unserer Homepage unter:
http://www.karawane-festival.org/de/aktuelles/

+++++ Jena +++++

21.04.2010, 18 Uhr - wie immer das zweiwöchige lokale Vorbereitungstreffen in der Umweltbibliothek, Schillergässchen 5, 1. Stock.

24.04.2010 - JG Stadtmitte, Infoveranstaltung und Konzert mit Halb 8 (Dancehall, Alternative, Reggae, Ska), danach DJ, aus aktuellem Anlass Unterstützung für John Adana gegen Abschiebung nach Sierria Leone – In Namen der Karawane an die Härtefallkommission http://thevoiceforum.org/node/1572

27.4.2010, 19 Uhr - Salon der Kuenste (Lutherstr. 7), Vernissage der Gruppenausstellung "color is a bridge" mit Werken von Rita Masci, Hamid Ashayeri, Martina Hammel.

30.4.2010, 13:30 Uhr - FSU Jena (Carl Zeiss Str. 3), Karawane Refugee Meeting - Der Kampf der Flüchtlinge in den Lagern, mit Aktivistinnen aus Katzhütte und Apolda in Thüringen und Möhlau und Haberstadt in Sachsen-Anhalt.

04.05.2010, 20:30 Uhr - Kassablanca, Kino, Infoveranstaltung und Filme 1) "Oury Jalloh" 2) "I Broke My Future – Paradies Europa", danach DJ.

12.05.2010, 21 Uhr - Kassablanca, Punkrockkaffee, Infoveranstaltung und Konzert mit Die Küchenspione.

02.06.2010 - Café Wagner, Kino, Festival-Warm up mit Film "'Wir haben das alles satt!' Les Réfugiés – eine Band aus dem Flüchtlingslager Blankenburg", danach DJ.

+++++ Weimar +++++

22.04.2010 - Radio Lotte, Infoveranstaltung, danach DJ.

29.05.2010 - Mobitag in Weimar, Abendveranstaltung im e-werk (Details folgen).

+++++ Bremen +++++

22.04.2010, 19:30 Uhr - Bonbonfabrik, "Die Helden des afrikanischen Widerstands", Vortrag und Diskussion mit Isaac Praha-Hawercamp und Tizie Desire Djebi (Oldenburg).

16.05.2010 - Osterdeichwiesen (bei schlechtem Wetter im Bgh Weserterrassen), Festival-Warm up mit Live-Musik, Kultur-, Feuershow, internationaler Vokü, DJs und inhaltlichen Beiträgen.

+++++ Hamburg +++++

15.-30.04.2010 - Golden Pudel Club, Ausstellung "CLANDESTIN - Karikaturen
und Zeichnungen von Said", tägl. 11-22 Uhr.

+++++Frankfurt Mainz+++++

Deportations are criminal – Abschiebungen sind ein Verbrechen!
Infostand, Kundgebung, Film am Dienstag, 4. Mai 2010
von 19 bis 21.30 Uhr auf der Konstablerwache
von 22 bis 23 Uhr im faitesvotrejeu Klapperfeldstr. 5 in Frankfurt >>> http://thevoiceforum.org/node/1577

+++++ Mannheim +++++

18.05.2010, 19 Uhr - Jugendkulturzentrum FORUM, Infoveranstaltung,
Referent: Rex Osa, The VOICE; VeranstalterInnen: Bündnis gegen
Abschiebung Mannheim.

+++++ Magdeburg +++++

08.05.2010, ab 17 Uhr, Infoveranstaltung im Moritzhof zum Oury Jalloh Prozess, ab 20 Uhr Live-Musik
http://thecaravan.org/node/2332

+++++ Berlin +++++

Erste Treffen der Karawane-Orga-Gruppe Berlin am Dienstag nächste Woche, den 20. April 16.30 Uhr im Voice+Plataforma Büro im Bethanien
http://www.thevoiceforum.org/node/1571

Sunday the 30 of May. The Karawane Tour 1998 film Open Air Screening in front of the Motardstrasse Fluchtlingsheim Globale Filmfestival, Mariannenplatz 2A Berlin
http://globale-filmfestival.org/

+++++ Tübingen +++++

Beim BUKO (Bundeskoordination Internationalismus) der in diesem Jahr in Tübingen vom 13. bis zum 16. Mai 2010 stattfindet, soll ein Workshop speziell zum Karawane-Festival angeboten werden. Inhalt des Workshops kann das theoretische Papier "Gemeinsam gegen koloniales Unrecht.Die Situation von Menschen die als Flüchtlinge und MigrantInnen in Deutschland leben" sein.
http://www.buko.info/buko-kongresse/buko-33/buko33-kongress/aufruf/

+++++ International +++++

Gleichzeitig mit dem Festival wird von einem breiten Bündnis zur "European Week of Action Against the Deportation Machine, 1st-6th June 2010" aufgerufen.
http://stopdeportation.net/node/41

Bestes Timing, unsere Solidarität ist ungebrochen.

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Hier noch einige aktuelle Meldungen aus dem Netzwerk:
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Unterstützung für John Adana gegen Abschiebung nach Sierria Leone

In Namen der Karawane an die Härtefallkommission

Wir sprechen uns in aller Deutlichkeit und Dringlichkeit für ein gesichertes und dauerhaftes Aufenthaltsrecht für Herrn John Adana aus - gemäß der Internationalen Flüchtlingskonventionen, des Asylrechts und nach Gebot des universellen Geltungsanspruchs der Menschenrechte und der Unantastbarkeit der menschlichen Würde. (...)
http://thevoiceforum.org/node/1572

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Aktionstage in München gegen deutsch-syrisches Abschiebeabkommen

7000 Flüchtlinge sind in Deutschland von Abschiebung in den Folterstaat Syrien bedroht. Dort erwarten sie Haft und Folter. Möglich wird dies nur durch das skandalöse "deutsch-syrische Rückübernahmeabkommen". Dagegen müssen wir gemeinsam kämpfen.
Kommt zu den Aktionstagen in München vom 23.-24. April 2010!
http://thecaravan.org/node/2354

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Unterbrechung des Essenspaketeboykotts am 13. April 2010

Streikenden Flüchtlingen rufen nach Aussetzung des Boykotts zur Fortsetzung des Protestes auf. Erklärungen zur Unterbrechung des Essenspaketeboykotts am 13. April 2010 und Perspektiven zur Fortsetzung des Aufbegehrens.
http://thecaravan.org/node/2380

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weiterhin: Aktuell größte ePetition an den Bundestag will Residenzpflicht abschaffen (http://www.thevoiceforum.org/node/1554)
Die ePetition gegen die Residenzpflicht kann bis 27. April 2010 mitgezeichnet werden unter:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;pe...

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Karlsruhe: Zentrale Demonstration gegen Abschiebungen - am 8. Mai 2010, 14.00 Uhr, Karlsruhe, Friedrichsplatz/Erbprinzenstraße:
http://www.thevoiceforum.org/node/1563

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Flüchtlings-Demo in Augsburg gegen Lagersystem am 24.04.2010:
http://thecaravan.org/node/2383

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Thüringen/Katzhütte etc.

Der Kampf der Flüchtlinge in Thüringen gegen Schimmelpilze, "deutsch duschen" und für menschenwürdige Unterbringung
http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/katzhuette08.html

Wir wollen in normalen Häusern wohnen und nicht in Baracken!
http://thecaravan.org/node/1489

Proteste bei der Bau- und Betreiberfirma von Flüchtlingslagern K & S zur Unterstützung der Proteste in Katzhütte. Stellungnahme zu den Zwangsumverteilungen der Sprecher der Flüchtlingsproteste in Katzhütte: http://thecaravan.org/node/1551

Thüringen Lager: Delegationsbesuch der Isolationsheime in Gerstungen und Gangloffsömmern von der Karawane Wuppertal: http://www.thevoiceforum.org/node/1397

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Und aus gegebenem Anlass etwas ausführlicher zur Situation in Hamburg:
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HAMBURG_AKTUELL

Am 16.04. 2010 ist in Hamburger Abschiebehaft wieder ein Mensch gestorben (http://www.fluechtlingsrat-hamburg.de/).
In der Frauenhaftanstalt Hanhöfer Sand in Hamburg wurde die 34jährige Indonesierin Yeni P. erhängt aufgefunden. Weil sie aus Sicht deutscher Behörden kein Aufenhaltsrecht hatte, verhängte das Gericht eine 3 monatige Haftstrafe zur Bewährung und ordnete Abschiebehaft an. Yeni wurde die Zukunft und ihr Leben geraubt. Innerhalb von zwei Monaten endete
für zwei Menschen, die nur in Sicherheit leben wollten und deshalb in Deutschland Schutz suchten, tödlich. Abschiebung ist staatlich organisiertes Verbrechen. Abschiebehaft ist ein von jeglicher öffentlicher Kontrolle abgeschirmter Raum, wo Menschen in größter Verzweiflung in Erwartung ihrer gewaltsamen Abschiebung der totalen Willkür der Behörden ausgeliefert sind. Es gibt hunderte von dokumentierten und unzählige undokumentierte Fälle von Gewalt, Suizid und behaupteter Selbsttötung in deutschen Abschiebegefängnissen
(http://www.ari-berlin.org/doku/titel.htm). Die Selektion und Abschiebung aus Gründen, die der Menschlichkeit und dem gesellschaftlichen Fortschritt widersprechen, ist die Basis, auf die das deutsche Gesellschaftssystem aufbaut.

Hier fängt der Kampf für eine neue Gesellschaft - für "der andere bin ich" - an.

Am 15.04. 2010 demonstrierten ca. 300 Menschen mehrheitlich aus dem deutschen linken Spektrum spontan wegen des gewaltsamen Tods von Yeni P. und gegen Abschiebungen. Mit Flyern wurde das KARAWANE-Festival in Jena - gegen koloniales Unrecht - bekannt gemacht.

Am 15.04. 2010 wurde die Ausstellung des algerischen Karrikaturisten Said S. (http://thecaravan.org/node/2360) in Hamburg von "Kein Mensch ist illegal" eröffnet. 40 scharfsinnige und sarkastische Zeichnungen über die Konfrontation des Flüchtlings/Verbrenners mit dem europäischen Grenzregime, dem Aushängeschild des modernen Kolonialismus.
Die Zeichnungen sind teilweise mit arabischer Schrift ergänzt. Diese ist in einem Begleitheft ins Deutsche übersetzt. Der Begriff Verbrenner für den Bootsflüchtling kommt, daher, dass die Bootsflüchtlinge, wenn sie ihr Ziel erreicht haben, ihre Boote verbrennen würden. Die Vernissage begann mit einer Vorstellung von Saids Person durch einen Freund und einem
Videointerview mit ihm. Die Ausstellung ist sehr zu empfehlen. Sie ist noch bis zum 30.April in Hamburg zu sehen. Später ist sie auch auf dem KARAWANE Fest ausgestellt.

Am 17.04. 2010 veranstaltete die lokale KARAWANE Gruppe den zweiten Mobilisierungstisch in Hamburg Altona. Mit einem neune Transparent und aktuellen Infos zum Festival und zu aktuellen Flüchtlingskämpfen wurden wieder zahlreiche Menschen angesprochen. Öffentliche Infotische sind ein sehr gutes Mittel um die direkte Kommunikation zwischen Menschen aufzubauen - gegen das "Meinungsmonopol" der Medien. Was sind die Argumente dagegen, dass wir eine Menschheit sind, dass wir alle bestimmte Grundbedürfnisse befriedigen müssen, dass wir technologisch in der Lage sind alle zu versorgen und im Einklang mit der Umwelt zu produzieren, dass Demokratie und universelles Menschenrecht in Deutschland ein längst entlarvte Lüge sind, die dennoch von Politikern und Medien jeden Tag neu bemüht wird - wie zu Afghanistan: humanitäre Ziele heißt in der Praxis
Zivilisten ermorden und Flüchtlinge abschieben.
Es stimmt - immer mehr Menschen zweifeln an der herrschenden Politik und der Gedanke, dass es keine Lösung mit dem herrschenden System gibt, ist oft sehr nah. Deshalb sollen wir immer wieder das Gespräch auf der Strasse suchen und uns einmischen. nächster Infotisch in zwei Wochen.

von
KARAWANE Gruppe Hamburg
Internationales Zentrum B5
Brigittenstrasse 5, 20359 Hamburg
Tel: 040-43 18 90 37, Fax 040-43 18 90 38; mail: free2move[ät]nadir.org

CIRCUS FAHRT ZUM KARAWANE – FESTIVAL NACH JENA

Karawane - Festival 2010 in Jena

Fest
Fr. 04.06.2010 bis
So. 06.06.2010, 15:00 Uhr
Ort: KÖLIBRI
Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg
www.thecaravan.org/festival
Eintritt: www.thecaravan.org/festival

Nähere Informationen unter www.karawane-festival.org. Von Hamburg wird ein Bus zum Festival nach Jena fahren. Bei Interesse zur Mitfahrt bei andrea.holtel@gwa-stpauli.de oder unter Tel. 410988735 melden!

CIRCUS FAHRT ZUM KARAWANE – FESTIVAL NACH JENA

Anfang Juni findet in Jena (Thüringen) das Karawane–Festival für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen statt. Dabei gilt vor allem:
dezentral und draußen. Drei Tage lang werden an mehreren Orten der Jenaer Innenstadt verschiedenste Aktionen stattfinden: Theaterstücke, Live-Musik,
Filmvorführungen, Ausstellungen, Vorträge und Diskussionen. Auch Kinder und Jugendliche sind zum Festival eingeladen, und so wird es vor allem am
Sonntag ein spezielles Programm für diese FestivalteilnehmerInnen geben.

Auch wir werden uns mit Kindern am Festival beteiligen. Zum einen werden wir beim Fotoprojekt „So lebe ich…“ mitmachen, bei dem Kinder aus ganz Deutschland fotografieren, wie sie leben. Ausgewählte Bilder werden dann auf dem Festival gezeigt. Darüber hinaus wird sich unsere Circusgruppe in Jena mit einer Vorstellung präsentieren. Unterstützt werden wir dabei von der Kreuzberger Kinderstiftung, die sowohl die Circusfahrt als auch die Umsetzung des Fotoprojektes finanziert.

Zielgruppe: Erwachsene, Jugendliche, Kinder

http://www.kultur-hamburg.de/veranstaltungen_detail.php?id=17451&d=12756...

+++++++++ Jena +++++++++

"color is a bridge" mit Bildausstellung am "Karawane Festival"

http://www.karawane-festival.org/fileadmin/flyer/faltblatt_sdk.pdf

"Unter dem Motto "color is a bridge" beteiligt sich der Salon der Kuenste vom 27.4. - 6.6.2010 mit einer Bildausstellung am "Karawane Festival" in Jena (4. - 6.6.), einem interkulturellen Festival, welches auf die miserable Lage der Flüchtlinge und Migranten in Europa und Deutschland aufmerksam machen will.

color is a bridge
Mittwoch, 21. April 2010 um 16:41
Eröffnung der Ausstellung „color is a bridge“ der Künstler Rita Mascis (Italien/D), Martina Hammel (D) und Hamid Ahsayeri (Iran/D) im "Salon der Künste" Lutherstr. 7. in Jena ab dem 27. April 2010

http://www.karawane-festival.org/fileadmin/flyer/faltblatt_sdk.pdf

Präsentiert werden drei Künstler aus Deutschland, Italien und dem Iran, welche sich jeweils auf Ihre individuell und künstlerisch verschiedene Weise mit dem Thema auseinander setzen: Hamid Ashayeri (Iran/Deutschland), Rita Mascis (Italien/Deutschland) und Martina Hammel (Deutschland) verstehen Ihre Werke als kritische Betrachtungen der oft doppelbödigen und zynischen Flüchtlingspolitik der westlichen Welt. Die Arbeiten von Hamid Ashayeri etwa entstanden angesichts eigener Eindrücke in einem Flüchtlingsheim in Ostwestfalen. Alle Kunstwerke vereint der Versuch, beim Betrachter Gefühle zu wecken, die über die Zurkenntnisnahme abstrakter Zahlen und politischer Rahmendaten hinaus führen. Sie verstehen sich als Anregung, sich mit der Frage nach Europas Grenzen auseinander zu setzen und die Aufmerksamkeit zu weiten, für eine Problematik moralisch äußerst fragwürdiger und individuell tragischer Reichweite, die sich täglich auf der Rückseite unserer Wohlstandsgesellschaft abspielt - und von unserer eigenen, wohl 'versorgten' Existenzweise zugleich mit produziert und verdrängt wird.

Martina Hammel, "Ankunft II"

So gilt für diese Ausstellung, was der kritische Journalist Stefano Vastano jüngst über die 'westliche' Wahrnehmung der Flüchtlinge formulierte. "Unsere [...] europäische Wirklichkeit mit den Augen und Worten der Illegalen zu sehen ist vielleicht das eindrücklichste Bild, das wir uns derzeit von uns selbst machen können". Diese Funktion übernimmt hier die Kunst. Sie wirbt zugleich für Solidarität und den Respekt vor der
Menschenwürde."

Ausstellung:"color is a bridge" mit Rita Mascis, Hamid Ashayeri, Martina Hammel im "Salon der Künste", Luther Str. 7, Jena

Vernissage: Dienstag, 27. April 2010 um 19.00 Uhr mit musikalischer Untermalung von "Duo Infernal"

Dauer:27. April. - 6. Juni 2010
geöffnet: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, von 14:00 - 20:00 Uhr und nach Absprache

(jenanews.de)
Foto: Martina Hammel

+++++++++ Frankfurt Main ++++++++++

Deportations are criminal – Abschiebungen sind ein Verbrechen!

Tod im Atlantik, Tod im Mittlemeer, Tod am Flughafen, Tod in Abschiebeknästen: das restriktive und repressive EU-Grenzregime hat in den letzten Jahren Tausende von Toten zu verantworten. Mit den Kontroll- und Abfangoperationen an den Außengrenzen wird das Ertrinken, Verdursten oder Erfrieren von unzähligen Flüchtlingen und MigrantInnen als Abschreckung einkalkuliert. Doch auch die hiesige Abschiebepolitik führt immer wieder zu Verletzten und sogar Todesopfern, in den letzten Wochen haben sich in Hamburg gleich zwei Menschen in Abschiebehaft das Leben genommen. In der Schweiz wurde im März ein nigerianischer Flüchtling bei der Abschiebung getötet, zunehmende Sammelabschiebungen, von der europäischen Grenschutzagentur Frontex koordiniert, laufen – unter Ausschluss aller Öffentlichkeit – besonders brutal ab. Im Jahr 2009 wurden allein aus der BRD über 7000 Menschen abgeschoben, neue Rückführungsabkommen sollen diese Zahl in den nächsten Jahren wieder erhöhen.

Im Mai und Juni gibt es zwei Termine, an denen die unmenschlichen bis tödlichen Verhältnisse an den Außengrenzen wie auch im Innern der Festung Europa lautstark kritisiert werden sollen:
Am 8. Mai 2010 findet in Karlsruhe eine Demo gegen einen zentralen Abschiebeflughafen für den südlichen Teil Deutschlands statt. Insbesondere die stark umstrittenen Abschiebungen von Roma und anderen Minderheiten in den Kosovo werden maßgeblich über den Deportation Airpark Baden-Baden vollzogen, siehe http://www.aktionbleiberecht.de/

Vom 4.-6. Juni 2010 wird Jena zum Schauplatz eines antirassistischen Festivals zur Erinnerung an die Toten, die die europäische Abschottungsmaschinerie seit Jahren zur Folge hat. Drei Tage lang sollen die Wut und die Trauer über diese Verhältnisse kreativ, laut und kämpferisch in Form politischer und künstlerischer Aktionen in die Öffentlichkeit getragen werden, siehe http://www.karawane-festival.org/

Bei unserer Kundgebung in Frankfurt gibt es Informationen zu beiden Mobilisierungen. Dazu passend zeigen wir in einer Vorpremiere den 20 minütigen Kurzfilm „Reise ohne Rückkehr – Endstation Frankfurter Flughafen“ von Güclü Yaman. In dieser Dokumentation werden die Ereignisse, die 1999 am Frankfurter Flughafen zum Tod von Aamir Ageeb führten, aktengetreu nachgespielt: eine gelungene, weil schonungslos entlarvende Inszene-Setzung dieses staatlich rassistischen Gewaltaktes.

Infostand, Kundgebung, Film am Dienstag, 4. Mai 2010
von 19 bis 21.30 Uhr auf der Konstablerwache
von 22 bis 23 Uhr im faitesvotrejeu Klapperfeldstr. 5 in Frankfurt

Veranstalter: Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main http://aktivgegenabschiebung.de

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WIR SIND HIER, WEIL IHR UNSERE LÄNDER ZERSTÖRT

PROGRAMMBEITRÄGE

Musik:

Hevalz aus Dortmund, Holger Burner aus Hamburg, Lopango Ya
Banka aus Wuppertal, Düsseldorf Independent Underground d.i.u., Jose Jamirez
aus Hamburg

Theater:

Schattentheater aus Augsburg werden wir anfragen, ob sie
Stücke zu Ausbeutung und Fluchtursachen spielen können.

Theater aus Prissenthal fragen wir an, ob sie nicht aus
ihrem Theaterstück etwas zu den Exportsubventionen machen können.

Ausstellung:

Fotografien zu Kurdistan

Arabische Fotograffien zu Irak und Palästina

Indigener Widerstand aus Lateinamerika

Victor Nzuzi, Gemälde zu Kolonialismus

Filme:

Kinderfilm Kurdistan

Der Lachende Mann, Bekenntnisse eines Mörders, Film über
Kongo Müller

Weitere Beiträge:

Helden des afrikanischen Widerstands (Rücksprache mit Bremen
noch nicht erfolgt)

Poesie und Musik gegen koloniale und imperialistische
Ausbeutung mit Adé, Ali, Ati und Werner

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KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
c/o AZ Wuppertal, Markomannenstr. 3, 42105 Wuppertal
MOBILISIERUNGS- / INFORMATIONS- UND

DISKUSSIONSVERANSTALTUNGEN FÜR DAS FESTIVAL

Mittwoch, 5. Mai 2010 ab 19:30Uhr

Düsseldorf- Linkes Zentrum im Hinterhof

Corneliusstr. 108 in Düsseldorf

http://www.linkes-zentrum.de

Dienstag, 11. Mai 2010 ab 19:30Uhr

Köln - NaturfreundeHaus Köln-Kalk

Kapellenstraße 9a in Köln (Kalk)

NaturfreundeHaus Köln-Kalk

Sonntag, 16. Mai 2010 ab ???

Duisburg - Café Zentral

Steinsche Gasse 48 in Duisburg

http://www.cafezentral-du.de

Dienstag, 18. Mai 2010 ab 19:30Uhr

Bochum - Kulturzentrum Bahnhof Langendreer

Wallbaumweg 108 in Bochum Langendreer

http://www.bahnhof-langendreer.de

Mittwoch, 19. Mai 2010 ab 19:30Uhr

Wuppertal - Café multi kulti

Hochstr. 53c in Wuppertal

in der Nähe der Bushaltestelle Marienstr. (Linie 613 vom HBF)

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Kontakt:

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
c/o AZ Wuppertal, Markomannenstr. 3, 42105 Wuppertal
Telefon: 01578 65 46 336
E-Mail: wuppkarawane {ät] yahoo.de
Internet: http://thecaravan.org

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Mobiliserung für Jena - veranstaltungsreise mit AME
No Lager Bremen:

hier der neueste Stand der veranstaltungreise mit Ousmane Diarra und Alassane Dicko von der AME. Bei und zwischen den Veranstaltungen kann ein Austausch unter uns AktivistInnen in Afrika und Deutschland/Europa und besonders auch unter den MigrantInnen stattfinden, wie wir hier und dort gemeinsam kämpfen können.
Außerdem soll es auch eine Mobilisierung für das Jena-Festival sein
weitere Infos folgen.
schönen Tag
Dorette NoLager Bremen

Fr 28.5. abends Hamburg (Flü-Rat Hamburg u nolager Hamburg)
So 30.5. 11h Rendsburg (Flüchtlingsrat Schlewig-Holstein und Bündnis gegen Abschiebeknast Rendsburg +X)
Mo 31.5. abends Rostock (mit Antira-Plenum)
Di 1.6. abends Oldenburg (mit Antira-Plenum Oldenburg-Blankenburg)
Mi 2.6. noch offen
Do 3.6-
So 6.6. Festival in Jena,
Fr oder Sa Rede auf einer der Demonstrationen Fr abend Beteiligung an Podiumsdiskussion zu Migration und Klimawandel( trans-act, nolager und Flüchtlingsrat Hamburg) Sa oder So: Austausch Kooperationen zwischen europäischen und (west)afrikanischen Basisgruppen (u.A.beim/vorm WSF in Dakar/Senegal)
Mo 7.6. mittags :Möhlau Treffen und Pressetermin im/vorm Lager mit BewohnerInnen 19.00 Uhr im Eine-Welt-Haus Magdeburg, Schellingstrasse 3-4, 39104 medico international und die Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt (MOB) in Sachsen- Anhalt
Mi 9.6. abends Hannover Veranstaltung im Rahmen "festival contre le racisme" mit
Flüchtlingsrat Niedersachsen und antirassistischen Lokalgruppen (Kornstr)

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Unterhalb findet ihr noch den aktuellen Aufrufstext. Falls ihr die neuen Flyer noch nicht bekommen habt, dies ist ein überarbeiteter Text, den ihr überdenken, weiterdenken und weiterverbreiten könnt.

Soweit von uns aus. Ich hoffe, dass ihr alle in freudiger Erwartung und emsiger Vorbereitung verbleibt. Wir werden unsere Mühlen am Laufen halten, damit letztendlich andere Räder endgültig zum Stehen kommen.

In Solidarität,
die lokale Vorbereitungsgruppe Jena / TheVoice Refugee Forum

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Lasst uns die Angst zugunsten der Freiheit überwinden!

Dezentral und draußen wird vom 4. bis zum 6. Juni in Jena ein Festival stattfinden: Vorträge, Diskussionen, Theater, Musik, Filme und Ausstellungen. Es wird Ausdruck unseres Widerstands gegen die neokoloniale Ausbeutung und ihre tödlichste Folge sein:
Die Abschiebung von Flüchtlingen. Zentrale Programmpunkte sind die Eröffnung eines Mahnmals für die Toten der Festung Europa und eine Maskenparade: In Form westafrikanischer Masken werden jene, die auf ihrem Weg nach Europa gestorben sind, Einzug in die Stadt halten.

Die EU versucht mit mörderischen Polizei - und Militäreinsätzen, die Folgen des jahrhundertealten, bis heute andauernden Kolonialismus von Europa fern zu halten. Wenn Flüchtlinge es dennoch hierher schaffen, werden sie isoliert, schikaniert, in Lager oder Abschiebehaft gesteckt.
Wir werden diese menschenfeindliche Praxis unterlaufen. Zusammen und ohne Angst vor Repression durch Kontrollen und Residenzpflicht.
Das Festival will AktivistInnen vereinen, die Dynamik des Widerstands neu entfachen, die Vielfalt und den Druck unserer Kampagnen erhöhen.

Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen widersetzt sich dem alltäglichen Rassismus von Behörden und Polizei, der institutionalisierten Diskriminierung von Asylsuchenden und der Kriminalisierung von Bewegungsfreiheit.

Sie kämpft für die Aufklärung des Feuertodes von Oury Jalloh in einer Polizeizelle in Dessau, sie erkämpfte die Schließung des Isolationslagers in Katzhütte und streitet nun für die Schließung des Lagers in Möhlau. Seit dem Jahr 2000 leistet sie mit zivilem Ungehorsam Widerstand gegen die “Residenzpflicht”, zurzeit organisiert sie den Essenspaketeboykott in Bayern.

Seit dem Aufkommen des Kolonialismus gründet sich die europäische Identität auf die boshafte Annahme von Überlegenheit über alle anderen Kulturen und Völker. Die Herrschenden benutzen die Furcht als Waffe, um Menschen zu unterwerfen und zu isolieren. Stillschweigend und mit ängstlich eingezogenem Kopf – nur so sollen wir überleben dürfen.
Durch Furcht werden Wunden unsichtbar, verbergen sich hinter heimtückischen Erzählungen von "Überlegenheit" und "Minderwertigkeit", "zivilisiert sein" und "primitiv sein". Trotz der Hunderten von Millionen Opfer von Sklaverei, Kolonialismus, Imperialismus und Faschismus, glauben die Europäer und ihre Nachkommen überall auf der Welt bis heute an die Überlegenheit ihrer Gedanken, Lebensweise und Handlungen. Statt die Ursachen von Migration, Umweltzerstörung und Kriegen anzuerkennen, schüren sie Furcht vor Einwanderern.

Doch wenn wir uns vereinigen und unsere Furcht überwinden, bewegen wir die versteinerten Verhältnisse. Das Karawane-Festival entsteht aus unserer physischen Präsenz hier, unseren Erfahrungen und denen der Toten, unserem Kampf und Widerstand. Es ist die Demonstration unserer Zusammengehörigkeit inmitten von Barbarei.

Masken sind in Afrika eine hoch verehrte kulturelle Performance bei traditionellen Festen. Sie sind Mittel gemeinschaftlicher Selbst Reflexion, des Schutzes und der Solidarität in Zeiten von Katastrophen oder großen Unglücks. Sie repräsentieren Gottheiten oder tote Personen,
die nicht physisch wahrgenommen oder berührt werden können. Mit der Würde unserer Ahnen werden die Masken auf dem Festival unsere Geschichte in unseren eigenen Worten erzählen. Sie werden den Kolonisatoren Fragen stellen und uns helfen, die Grundlagen unser Menschlichkeit – Solidarität, Mitleid und Menschenwürde – zurück zu gewinnen.

Das Festival wird auf ehrenamtlicher Basis organisiert, niemand wird daran etwas verdienen.

Die Grundlage der andauernden kolonialen Ungleichheit sind wirtschaftliche Interessen. Die menschenunwürdige Behandlung von Flüchtenden, ihre Internierung und Abschiebung, werden mit ihrem geringem ökonomischen Wert gerechtfertigt. Wir wollen dies nicht reproduzieren!

Wir freuen uns auf Ideen, Anregungen und Aktionen, Kunst, Zeugenaussagen, Kampf, Analysen und Utopien für die Zeremonie des Karawane-Festivals für die Rechte der Flüchtlinge.

Niemand ist allein! Unser Recht auf Bewegungsfreiheit ist nicht verhandelbar! Lasst uns die Angst zugunsten der Freiheit überwinden!

KARAWANE-FESTIVAL 2010 NEWSLETTER 3
http://thevoiceforum.org/node/1565
http://thevoiceforum.org/node/1546[Karawane-Festival 2010 in Jena] Newsletter 2: Ergänzungen zu Newsletter 1 und Update
den Newsletter Nr. 1
(http://www.thecaravan.org/node/2327) ergänzen.

Kommt zum Karawane Festival 2010: Zweiter Aufruf - Flyer und Plakat zum download

Update: KARAWANE-FESTIVAL 2010 - NEWSLETTER 4 Termine: Mobilization und Kampagne
http://thevoiceforum.org
KARAWANE-FESTIVAL 2010 NEWSLETTER 3 karawane-festival.org
Spendenaufruf für das Karawane-Festival 2010 in Jena

Zweiten Aufruf, Flyer und Plakat
*pdf Aktueller Aufruf und vorläufiges Programm:
*pdf English mobilization flyer (short)
*pdf kleiner Mobilisierungsflyer deutsch
pdf: erster Aufruf in erster Aufruf in verschiedenen Sprachen: Multilingua Calls
Plakat (6,2 MB):
Karawane Festival in Jena

Language: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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