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Kundgebung Schluss mit den Hinrichtungen im Iran

Saturday, August 23, 2008 - 10:07 to 16:07
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Die Todesstrafe wurde im Iran in diesem Jahr bereits 178-mal angewendet. Weitere 74 Menschen, die Verbrechen als Jugendliche begangen haben, warten nach Erkenntnissen von Menschenrechtsorganisationen seit Monaten auf den Henker. Acht Frauen droht die Hinrichtung durch Steinigung, welche trotz internationaler Appelle jeden Moment ausgeführt werden kann

Die islamische Republik Iran hat ihre Angriffe gegen ethnische und religiöse Minderheiten, insbesondere aber gegen Kurden im Iran und andere Oppositionelle wie Intellektuelle, Studenten, Frauenrechtlerinnen sowie Homosexuelle massiv ausgeweitet und praktiziert mit grausamen Methoden vor den Augen der Weltöffentlichkeit massive Menschenrechtsverletzungen.

Journalisten werden unschuldig verhaftet und gefoltert, kritische Zeitungen werden geschlossen, Besitzer von Satellitenempfänger werden gefoltert und bedroht und die Satelliten beschlagnahmt, Oppositionelle und Homosexuelle werden zum Tode verurteilt und friedliche Demonstranten insbesondere in den kurdischen Regionen von iranischen Sicherheitskräften beschossen.

Ende Juli 2007 hat das iranische Revolutionsgericht in der Stadt Marivan die kritischen kurdischen Journalisten und die Redakteure der kurdischen Zeitung „ASO“ Abdulwahed Butimar und Adnan Hassanpur als Staatsfeinde zum Tod durch den Strang verurteilt. Die Beschuldigung lautet, dass sie gegen die Sicherheit des iranischen Staates mit ausländischen Geheimdiensten kooperiert haben. Als ausländische Geheimdienste werden die kurdischen Fernsehsender im Ausland sowie auch die Sender BBC und American Voice genannt, für die diese Journalisten berichtet oder denen sie ein Interview über die Menschenrechtsverletzungen im Iran gegeben haben. Diese Journalisten haben über die iranischen Angriffe auf Kurden und massive Menschenrechtsverletzungen berichtet und sich für die Rechte der Kurden im Iran eingesetzt. Durch dieses Urteil werden nicht nur kurdische Journalisten verurteilt und hingerichtet sondern auch die Presse- und Meinungsfreiheit wird mit Fußen getreten.

Seit Jahrzehnten versucht die kurdische Volksgruppe mit demokratischen Mitteln für die Erhaltung ihrer Minderheitsrechte, Meinungsfreiheit und Demokratie im Iran zu kämpfen. Insbesondere haben sie in den letzten zwei Jahren mit friedlichen Mitteln demonstriert, wurden dabei regelmäßig von iranischen Sicherheitskräften angegriffen und mehrere kurdische Demonstranten wurden dabei getötet. Der Druck auf die Kurden wurde so stark erhöht, dass die kurdischen Ortschaften unter militärischer Kontrolle stehen und politische kurdische Aktivisten und Menschenrechtler entweder festgenommen oder vom iranischen Geheimdienst getötet werden. Die Einschüchterungspolitik und die iranische Repression der kurdischen Volksgruppe, der demokratischen Zivilgesellschaft und der oppositionellen Kräfte ist verbrecherisch und willkürlich.

Wir als Verschiedene Kurdische und Iranische Organisationen sind über die letzten Ereignisse tief besorgt und appellieren an die demokratische Öffentlichkeit, sich mit den verfolgten Menschen gegen Willkür des iranischen Mullahsregimes zu solidarisieren und sich für die Meinungsfreiheit und demokratische Verhältnisse im Iran einzusetzen.

Wir fordern die deutsche Bundesregierung und die EU auf, ihren diplomatischen Druck auf Iran zu erhöhen und willkürliche Todesurteile zu verhindern.

Location:
Ida-Ehre-Platz (Mönckebergstr.) Hamburg
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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

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