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Mahnwache und Fotoausstellung in Gedenken an Laye Conde und Oury Jalloh

Saturday, January 9, 2010 - 14:00 to 17:12

zwei menschen sterben im polizeigewahrsam – bestraft wird niemand!

laya condé † am 5. januar 2005 in bremen: freispruch für den  
polizeiarzt, der ihn durch zwangsweise brechmittelvergabe tötete

oury jalloh † am 7. januar 2005 in einer polizeizelle in dessau:
freispruch für die beiden polizisten, die ihn verbrennen ließen

In Gedenken an Laye Conde und Oury Jalloh

Mahnwache
samstag, 9. januar, 15 Uhr bremen sielwalleck

Am 27. Dezember 2004 wurde der aus Sierra Leone stammende Asylbewerber  am Sielwall-Eck festgenommen, weil Polizisten ihn verdächtigten, Kokain-Kügel•chen verschluckt zu haben. Auf der Wache flößte ihm der  Arzt Igor V. fast zwei Stunden lang Brechmittel und Wasser ein. Condé  war dabei gefesselt. Er fiel ins Koma und starb wenige Tage später.  
Seine Lunge war voll Wasser gelaufen. Weder der verantwortliche  
Innensenator Thomas Röwekamp (CDU), noch die beteiligten Polizisten wurden je für Condés Tod zur Rechenschaft gezogen. Der wegen  
fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge angeklagte Polizeiarzt V.  wurde im Dezember 2008 freigesprochen. Wegen seines ungenügenden  Ausbildungsstandes habe er “subjektiv nicht erkennen können, dass er  objektive fachliche Fehler begangen hat,” entschied das Gericht. Die  Anwältin der Familie hat gegen den Freispruch Revision beim  Bundesgerichtshof eingelegt.

samstag, 9. januar, 15 Uhr bremen sielwalleck

Ausstellung
eröffnung: samstag,
9. januar, 16 uhr, paradox
Bernhardstr. 10-12, 28203 Bremen

fotos: Marco del Pra’ . Thomas Kriska Ann Stafford . Johannes Neumann  
Mike . Omer Fadl . Herrmann Bach

Am 7. Januar 2005 starb Oury Jalloh, Flüchtling aus Sierra Leone. An  Händen und Füßen fixiert verbrannte er auf einer Pritsche in Obhut der  Dessauer Polizei durch ein Feuerzeug, das aus dem Nichts auftauchte.  
Für das Gericht ist der Fall abgeschlossen: zwei angeklagte Polizisten wurden trotz aller Widersprüche im Dezember 2008 freigesprochen. Seit  über vier Jahren kämpfen Flüchtlinge und die „Initiative in Gedenken  an Oury Jalloh“ um die Aufklärung seiner Todesumstände. Am 7. Januar  entscheidet der Bundesgerichtshof, ob der Fall neu aufgerollt werden  muss. Marco del Pra‘, Thomas Kriska und das Umbruch-Bildarchiv haben  diesen Kampf fotografisch begleitet. In Zusammenarbeit mit der  Initiative Oury Jalloh haben sie die Proteste mit einer  Fotoausstellung dokumentiert.

karawane für die rechte der flüchtlinge . kulturzentrum paradox .  
http://thecaravan.org

Local group: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

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