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Remscheid - Pressekonferenz für ein Ende der Anwesenheitskontrollen und die Abschaffung der Überwachungskameras

Tuesday, March 17, 2009 - 09:00 to 11:00
description:

Pressekonferenz am 17. März 2009, 10:00 Uhr

im Jakobus Haus, Hackenbergerstraße 6, Remscheid Lennep

Wir wollen selbstbestimmt Leben

english invitation
16. März 2009

Wir laden Sie herzlich zu unserer Pressekonferenz am 17. März 2009 um 10:00 Uhr im Jakobus Haus ein.

Am 20.Januar 2009 sind wir mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gegangen, um auf unsere Situation aufmerksam zu machen. Wir, 53 Flüchtlinge aus Remscheid, haben unsere Lebenssituation nicht mehr ertragen und wandten uns aus diesem Grunde mit einem offenen Brief an den Sozialdezernenten, Herrn Mast-Weisz. Er führte daraufhin jeweils zwei Gespräche in den Flüchtlingsheimen. Er war bemüht die offenen angesprochenen Themen wie die tägliche Unterschreibung der Anwesenheitsliste, Erteilung der Gutscheine, die Erteilungspraxis der Krankenscheine, Problem mit der Erteilung der Arbeitserlaubnisse und die vorhandenen Kameras an den Flüchtlingsheimen im Guten für die Flüchtlinge zu lösen. Er erklärte, dass die Krankenscheine jetzt quartalsweise erteilt werden, die Gutscheine werden eingestellt aber diese Abschaffung verknüpft er mit der Anwesenheitskontrolle, die jetzt alle fünf Tage von den Flüchtlingen unterschrieben werden sollen und der Sauberhaltung der Flüchtlingsheime. Eine weitere Verbesserung versprach er mit Bargeld für die Kleidung anstatt Gutscheine.

Im ersten Moment ist das Bemühen der Stadt Remscheid als eine positive Veränderung für unsere Lebenssituation zu sehen. Trotz dem sind wir der Meinung, dass unser offener Brief (siehe offenen Brief und Liste der Unterstützer) seitens der Stadt Remscheid nicht richtig verstanden worden ist. Für uns ist es kein Unterschied, ob wir jeden Tag oder alle sieben Tage unterschreiben müssen, denn die Unterschriftenleistung bestimmt unsere Freiheit. Ob die Stadt uns jeden Tag kontrolliert oder alle sieben Tage, so bleibt es doch eine Kontrolle. Auf unsere Forderungen bezüglich der Abschaffung der Kameras an den Flüchtlingsheimen konnte Herr Mast-Weisz keine Berechtigung für das Vorhandensein der Kameras benennen.

Wir haben uns entschieden, in einer Pressekonferenz die Probleme erneut an die Öffentlichkeit zu bringen, um die Abschaffung der Kameras und der Anwesenheitskontrolle zu forcieren. Wir halten an unseren Forderungen fest. Deshalb laden wir Sie zur Pressekonferenz in Remscheid ein und wollen über die folgenden Themen informieren:

Einleitung in die besondere Situation der Stadt Remscheid
Araz Ardehali, Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen,Büro Wuppertal

Polizeirazzia vom 24. 10. 2007- Rechtsbruch gegen Flüchtlinge?
Rechtsanwalt Klemens Roß, Republikanischer Anwältinnen und Anwälteverein (RAV) eV

Kontrollsystem - Anwesenheitskontrollen, Überwachungskameras und Durchsuchung der Zimmer
Tallatu Saccoh, Flüchtling aus Remscheid

Die Situation kranker Menschen und ihre Betreuung in Remscheid
Isaac Jawara, Flüchtling aus Remscheid

Aufenthaltserlaubnis für Eltern deutscher Kinder, Praxis der Stadt Remscheid
Tallatu Saccoh, Flüchtling aus Remscheid

Ein-Euro-Jobs und Verweigerung von Arbeitserlaubnissen
Camara, Flüchtling aus Remscheid

Schlusswort, Fragen und Diskussion

Wir laden hiermit auch den Sozialdezernenten Herrn Mast-Weisz und die Oberbürgermeisterin Frau Wilding zur Pressekonferenz ein, um Ihnen die Gelegenheit zu geben, die Gründe für unsere Situation zu erklären.

Eine Auswahl an Presseartikeln und Stellungnahmen der KARAWANE finden Sie im Anschluss an dieser Einladung.

Mit freundlichen Grüßen

Araz Ardehali, im Namen der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen, Büro Wuppertal
Kontakt:

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
c/o AZ Wuppertal, Markomannenstr. 3, 42105 Wuppertal
Telefon: 0160 27 4244 4
E-Mail: wuppkarawane {ät] yahoo.de
Internet: http://thecaravan.org

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weitere Infos zu Remscheid:

offener Brief der Flüchtlinge
und Liste der unterstützenden Organisationen
http://thecaravan.org/node/1813

Stadt Remscheid hat erstes Versprechen nicht erfüllt
http://thecaravan.org/node/1835

Schlimmer als im Gefängnis
Beitrag Lokalzeit Bergisches Land, WDR
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/02/07/lokalzeit-bergisches-land-fluechtlingsheim.xml

Flüchtlinge klagen über Schikanen
WDR Reportage im Cosmo-TV
Artikel: http://www.wdr.de/themen/politik/nrw04/remscheid_wohnheime/index.jhtml
Fernsehbeitrag: http://www.youtube.com/watch?v=ASr3l5_UbUI

Flüchtlinge bemängeln Zustände in Heimen
Rheinische Post Online, Remscheid, 22.01.2009
http://www.rp-online.de/public/article/remscheid/663769/Fluechtlinge-bemaengeln-Zustaende-in-Heimen.html

Flüchtlinge fordern Bewegungsfreiheit
junge Welt, 23.01.2009 / Inland / Seite 5
http://www.jungewelt.de/2009/01-23/047.php

Weniger Kontrollen im Remscheider Flüchtlingsheim
WDR Kurzmeldung
http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2009/02/09/kontrollen_in_remscheider_fluechtlingsheim_nur_noch_woechentlich.jhtml

Verein BAF setzt auf Vertrauen der Flüchtlinge
Remscheider General-Anzeiger, Artikel vom 14. Februar 2009
http://www.rga-online.de/lokales/remscheid.php?publikation=2&template=phparttext&ausgabe=47742&redaktion=2&artikel=109007815

Stadtverwaltung weist Vorwurf von Asylbewerbern zurück
Remscheider General-Anzeiger, Artikel vom 14. Februar 2009
http://www.rga-online.de/lokales/remscheid.php?userid=&publikation=2&template=phparttext&ausgabe=47742&redaktion=2&artikel=109007817

Monika Düker zu Gast im Asylbewerberheim rga Online.

Am 9.12.2008 besuchte Monika Düker die ...Flüchtlingsunterkunft in Remscheid.

Demo Remscheid zum Todestag von Mohammad Selah.

Kriminalisierung, Einschüchterung und ...Ausgrenzung von Flüchtlingen .

300 Polizisten auf Drogensuche
Remscheider General-Anzeiger vom 25.10.2007
http://www.rga-online.de/archiv/archivsuchergebnis.php?userid=1&publikation=2&template=artsuchneu&ausgabe=42145&archiv=1&redaktion=2&artikel=108565301.

Flüchtlinge beklagen Schikanen
WDR Regional: Rund 300 Beamte waren im Einsatz, als am 24. Oktober 2007 ein Asylbewerberheim in Remscheid durchsucht wurde. Doch der Verdacht auf Drogenhandel bestätigte sich nicht. Die Heimbewohner fühlen sich an den Pranger gestellt.
WDR Audio File.

Kommunen verspekulieren Steuergeld
junge Welt, 04.02.2009 / Inland / Seite 5
http://www.jungewelt.de/2009/02-04/044.php?sstr=Remscheid

Rätsel um einen toten Afrikaner
Remscheider General-Anzeiger vom 31.01.2007
http://www.rga-online.de/archiv/archivsuchergebnis.php?userid=&publikation=2&template=artsuchneu&redaktion=2&artikel=108298698&archiv=1

Location:
Jakobus Haus, Hackenbergerstraße 6, Remscheid Lennep
Campaign: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

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