In den Räumen der GWA St.Pauli Süd, Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12
„Wir haben nicht den Krieg in Libyen überlebt, um auf Hamburgs Straßen zu sterben“
Hamburg
Öffentliche Erklärung und Aufforderung zum ernsthaften Gespräch
An die Hamburger Bürgerschaft und den Bürgermeister Olaf Scholz
Am 3. Mai werden die Flüchtlinge ab 10 Uhr morgens zusammen mit der KARAWANE und der linken Gruppe "atesh" den ganzen Tag über, Informationen verteilen, Filmdokumentationen zeigen und Gespräche führen. Der Platz, wo ihr uns treffen könnt ist: Sandtorkai (Hafencity) direkt vor der MS Anton (Flüchtlingsboot-Projekt).
After the declaration "Lampedusa in Berlin" (interview to Bashir: https://vimeo.com/65158161 and to Ousmane: https://vimeo.com/65158162) made by refugees from the protest camp in Kreuzberg/Berlin, refugees in Hamburg who come from the same background adopted the declaration On the first of May they started
„Flüchtlingsfrauen sagen: Es reicht! Von der Flüchtlingsfrauenkonferenz zum Tribunal in Berlin“
Listen to radio broadcast from April 26, 2013 Artikel aus der Presse
- francais: La Conférence des femmes réfugiées 19.04. - 21/04/2013 à Hambourg
- türkçe: Mülteci Kadınlar 'Artık yeter!' diyor! - Mülteci Kadın Konferansı 2013
Liebe Freundinnen und Schwestern,
vom 19. bis zum 21. April 2013 hat die Flüchtlingsfrauenkonferenz in Hamburg stattgefunden. Es haben über 130 Flüchtlingsfrauen aus Afghanistan, Ägypten, Algerien, Äthiopien, Brasilien, Deutschland, Elfenbeinküste, Frankreich, Gambia, Guinea, Indien, Iran, Kamerun, Kenia, Kongo, Kosovo, Kurdistan, Mali, Mazedonien, Mexico, Nigeria, Pakis-tan, Russland, Serbien, Sudan, Syrien, Togo, Türkei und Uganda teilgenommen. Nach einer kraftvollen Vorstellungsrunde am Samstag, bei der jede Frau neben ihrem Namen ihr Herkunftsland und ihre Stadt in Deutschland benannten und mit einer Fahne auf einer Weltkarte und einer Deutschlandkarte markierten, gab es verschiedene Impulsreferate von Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen zu den Themen: „Warum diese Flüchtlingsfrauenkonferenz zum jetzigen Zeitpunkt?“, „Was sind Fluchtgründe von Frauen“ und einer sehr persönlichen Geschichte einer jungen Frau aus Dagestan, die ihren Kampf um Aufenthalt und selbständiges Leben hier in Deutschland schilderte.
Über 3000 demonstrieren in Hamburg gegen Rassismus und Ausgrenzung und in Solidarität mit dem Protestcamp der Flüchtlinge in Berlin.
Lodoe Kamacha genannt Alex wurde am 8. März tot in seinem Zimmer im Lager in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) aufgefunden. Alex war vor 17 Jahren nach Deutschland geflohen. Seine Frau und sein Sohn leben noch immer in Kathmandu in Nepal. Zuerst lebte Alex in dem Lager Zapel (Mecklenburg-Vorpommern) und war nun schon seit neun Jahren im Parchimer Lager untergebracht.


