Kundgebung
31|10|2012 um 10:30 Uhr
am Brandenburger Tor (Westseite)
Mail: presse@Protest-Gegen-Erdogan.de
Tel.: 0176 | 31 22 10 782
Worum geht’s?
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan wird vom 29. bis
31. Oktober Deutschland besuchen. Die Ereignisse der vergangenen Jahre haben
die Ausrichtung der Politik der AKP Regierung deutlich gezeigt. Ministerpräsident
Erdogan ist der Architekt einer Parallelgesellschaft unter türkeistämmigen Jugendlichen
in Deutschland, steht für die Verfolgung der freien Presse und für Gewerkschaftsfeindlichkeit.
Seine Politik betrifft somit nicht nur die Menschen in der Türkei, sondern
auch türkeistämmige Bürgerinnen und Bürger und vor allem Jugendliche in der hiesigen
Gesellschaft. Parallel zu seinen Äußerungen, dass Assimilation ein Verbrechen gegen die
Menschlichkeit sei, strukturiert Erdogan mit seiner isolierenden Integrationspolitik bildungsferne,
desintegrativ wirkende Parallelgruppen in Deutschland mit fatalen Folgen für die Zukunft.
Zusammenleben sieht anders aus! Anstatt die hiesigen Politikerinnen und Politiker
belehren zu wollen, fordern wir den türkischen Ministerpräsidenten auf, erst einmal in seinem
eigenen Land die Menschenrechte zu achten!
Unser Protest richtet sich gegen die Innen- und Außenpolitik Erdogans und
der AKP Regierung und ist ein klares Zeichen für ein friedliches Zusammenleben
aller ethnischen und religiösen Gemeinden in Deutschland und der Türkei. Wir
setzen uns für ein Miteinander statt eines Nebeneinanders ein und sind der festen
Überzeugung, dass die Politik des türkischen Ministerpräsidenten in unserer neuen Heimat
vollkommen fehl am Platz ist! Ungeachtet dessen, dass auch das deutsche Sozial- und
Bildungssystem strukturelle Benachteiligungen aufweist, gilt für uns ganz klar: Wir lassen
nicht zu, dass die menschenverachtende Minderheitenpolitik nach Deutschland importiert
wird! Erdogan, der Wolf im Schafspelz, muss enttarnt werden!
Erdogan baut eine Kultur der Parallelgesellschaft in Deutschland auf
Erdogan steht für eine kriegstreiberische Politik
Erdogan hat die Türkei in ein großes Gefängnis verwandelt
Erdogan ist Feind der Andersgläubigen
Erdogan ist ein Feind der kurdischen Bevölkerung
Erdogan steht für Leugnung der Genozide in der Türkei
Erdogan ist ein Feind der Gewerkschaften und der Arbeiterbewegung
Unterzeichner
AABF (Alevitische Gemeinde Deutschland)
YEK-KOM (Föderation kurdischer Vereine in Deutschland)
ATIF (Föderation der Arbeiter aus der Türkei in Deutschland)
BAT (Alevitische Gemeinde zu Berlin)
AGIF (Föderation der ArbeitsimmigrantInnen in Deutschland)
DIDF (Föderation demokratischer Arbeitervereine)
BDAJ (Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland)
ZAD (Zentralrat der Armenier in Deutschland)
ÖDA (Freiheit und Solidarität)
Initiative Liwa Iskenderun
TÜDAY (Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland)
ZAVD (Zentralverband der assyrischen Vereinigungen in Deutschland und europäische Sektion)
ADHF (Föderation für Demokratische Rechte Deutschland)
FDG (Föderation der Dersim Gemeinden)
AAKB (Bund der Alevitischen Frauen)
Europäisches Friedensparlament
CENÎ (Kurdisches Frauenbüro für Frieden)
FEDA (Föderation der Demokratischen Alewiten)
AKB (Europäische Kocgiri Vereinigung)
Dersim-Gesellschaft für Wiederaufbau
YXK (Verband der Studierenden aus Kurdistan)
YDG (Neue Demokratische Jugend)
Bund der alevitisch-arabischen Jugendlichen
FKE (Föderation der Ezidischen Vereine in Deutschland)
GDF (Föderation der Immigrantenvereine aus der Türkei)
BEDEP (Plattform der Arbeit und Demokratie - Berlin)
Allmende Berlin
TKP (Türkische Kommunistische Partei)
YEK-MAL
Berlin Varto Kultur- und Solidaritätsverein
Verein kurdischer Eltern
Kurdische Gemeinde Berlin
KNK
BEDEP (Berlin Arbeiter und Demokrati Plattform)
Dersim Freiheits Plattform
Kurdisches Zentrum
SIMURG
ATIYAB (Germany Business and Investors Association)
AHOYDER (Verein zur Pflege der Anatolischen Dichter und Volkssänger)
Initiative für Dersim in Europa
Verein der Cepni aus Gaziantep
ARAB (Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin)
YOLCLUB
Initiative in Europa / Arbeiter- und Freiheitsfront