Video des verstorbenen
Flüchtlings und Sängers
aus Guinea, Mohammad
Ort: Bahnhof Langendreer Bochum | Wallbaumweg 108 | Raum 6
Datum: Mittwoch, 05.01.2011 | 19.00 Uhr
Anlässlich des vierten Todestages des aus Guinea stammenden Flüchtlings Mohammad Sillah soll mit einer Demonstration allen Opfern der deutschen Flüchtlingspolitik gedacht werden. Mohammad musste sterben, weil ihm vom Remscheider Sozialamt trotz heftiger Schmerzen kein Krankenschein ausgestellt wurde(siehe Bemerkung *).
Seitdem haben sich Flüchtlinge in Remscheid organisiert und z.T. erfolgreiche Kampagnen zur Durchsetzung ihrer Forderungen durchgeführt. Mit der Demonstration soll ihr Kampf für freien Zugang zu Gesundheitsversorgung, für das Ende der Einschüchterungen und Erniedrigungen durch Ausländer- und Sozialbehörden und für die Schließung aller Sammelunterkünfte und Isolationslager gestärkt werden.
Es berichten Flüchtlinge aus Remscheid und Vertreter_innen der „Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen Wuppertal“, die die Kampagnen von Beginn an unterstützt haben.
Veranstalter_innen: Antifaschistische Jugend Bochum, Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen Wuppertal, Transnationales Aktionsbündnis Bochum/Dortmund
Download Veranstaltungsflyer
Demonstration am 14.01.2011
Remscheid | Hauptbahnhof
16 Uhr Kundgebung | ca. 17 Uhr Demonstration
siehe https://thecaravan.org/node/2699
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* Die Stadt Remscheid bezweifelt den Wahrheitsgehalt dieser Behauptung und hat uns in Sommer 2010 mit Klage gedroht. Bei dem Gespräch zwischen Mohamed Sillah und dem Sachbearbeiter der Stadt Remscheid war unseres Wissens keine weitere Person anwesend. Allerdings gibt es Zeugen, denen Mohammed Sillah unmittelbar nach seinem Besuch bei der Stadt Remscheid diese Äußerung weitergegeben hat.
Wir sehen keine Veranlassung, daran zu zweifeln, teilen aber der guten Ordnung halber mit, dass die Stadt Remscheid bestreitet, dass es eine solche Äußerung gegeben habe.