Für den gemeinsamen Kampf, die Solidarität und die Brüderlichkeit der Völker!
Jetzt sind wir alle Kurden!
Die Türkei und der Nahe Osten befinden sich zurzeit an einem historischen Wendepunkt. Mit der Verabschiedung der Vollmacht des türkischen Parlaments vom 17. Oktober 2007 zum Zwecke von militärischen Operationen im Nordirak, werden die brüderlichen Beziehungen zwischen den kurdischen und türkischen Völkern in Gefahr gebracht. Eine aktive heldenhafte Haltung gegen diese Angriffe ist eine unausweichliche demokratische Aufgabe.
Vor den Wahlen am 22. Juli befand sich der faschistische türkische Staat in einer ernsthaften politischen Krise. Durch diese tiefgehenden politischen und wirtschaftlichen Krisen ist die Türkei noch angriffslustiger als zuvor. Der türkische Arbeitgeberverband (TÜSIAD), Vasallen des Imperialismus, steckt in diesem faschistischen Regime, zurzeit in einer politischen, bürokratischen und wirtschaftlichen Krise. Wir müssen uns die indirekten politischen und wirtschaftlichen Krisen genau ansehen. Das Kapital des TÜSIAD´s hat die AKP-Regierung wie ein „Bulldozer massiv dazu gedrängt, ökonomische und politische Maßnahmen zu treffen.“ Somit ist der aktuelle hysterische Chauvinismus des faschistischen türkischen Staates zu erklären. Deshalb zeigen sich die AKP-Regierung und die faschistische TSK (Türkische Streitkräfte) noch entschlossener, ihre terroristischen Angriffe in der Türkei und im Nordirak zu intensivieren, als es bis jetzt der Fall war.
Die korrupte Presse, die Medien, paramilitärische faschistische Organisationen und alle anderen Marionetten der bürgerlichen Parteien injizieren ihr Gift in die Gesellschaft, nur um die militärischen Operationen durchführen zu können. Auch die Lynchjustiz und die Provokationen gegen die kurdischen Massen und Oppositionelle nehmen kontinuierlich zu. Tag für Tag werden mehrere Angriffe organisiert, um den Menschen das Leben zur Hölle zu machen. Sie orientieren sich bei ihren Maßnahmen an den faschistischen Methoden von Hitler, Mussolini und Franco, um die neuen Massaker vorzubereiten.
Das türkische Kapital und seine zivilen, militärischen Kräfte und die blutrünstigen Marionetten haben ihren Appetit auf die Ölreserven im Nordirak (Kirkuk, Hewler und Mosul) entdeckt und in diesem Zusammenhang wird die immer stärker werdende Existenz des kurdischen Autonomie Behörde im Nordirak von den türkischen Herrschenden als eine „Bedrohung“ angesehen.
Deshalb soll dieser„Feind“ so schnell wie möglich aus dem Weg geräumt werden. Im Nahen Osten wird der imperialistische Streit um die Hegemoniemacht und den Profit immer größer und so nimmt auch die Unterdrückung immer mehr zu und die Ausbeutungspolitik wird dementsprechend ausgeweitet. So entstehen im Nahen Osten neue „geheimnisvolle Kriegskonzepte“. In dieser bereits blutenden Region wird die permanente Unterdrückung und Ausbeutung neu organisiert und drastisch verschärft und in dieser Verwirrung soll die Existenz der unterdrückten kurdischen Bevölkerung erneut verleugnet wird.
Unter diesen Bedingungen versuchen die herrschenden Klassen der Türkei zwischen den Völkern Unruhe zu stiften, damit diese Völker aufeinander losgehen. Auch ein möglicher „Bürgerkrieg“ wäre ein Vorteil für den Imperialismus. Durch all diese Vorkehrungen und dem permanenten Chauvinismus will man den nationalen Befreiungskampf der kurdischen Nation vernichten. In diesem Zusammenhang will man den Widerstandskampf im Nordirak von Südtürkei aus unterbrechen und vernichten. Die faschistischen Machthaber versuchen einen Keil in die Gesellschaft zu treiben, damit das Blutvergießen innerhalb der Gesellschaft beginnen kann. Das Gefährlichste an diesen Plänen ist die Möglichkeit der Wiederholung der grausamen Verbrechen aus der Vergangenheit: Massaker, Völkermord (Genozid) und Lynchjustiz.
Aus diesen Gründen: Wir als demokratische Einwanderer/Innen Organisationen in Europa sind uns unserer historischen Verantwortung bewusst. Wir verurteilen aufs Schärfste die türkischen Aggressionen gegen die breiten, demokratischen kurdischen Volksmassen/Nation. Wir stehen für die Brüderlichkeit der Völker und Nationen ein und vereinigen uns unter nationaler und internationaler Flagge. Deshalb stellen wir uns gegen dieses Angriffsvorhaben. Wir stehen für die Einheit der Völker, deren Widerstandsrebellion mehr als gerechtfertigt ist denn je!
Jetzt sind wir alle Kurden und wollen Freiheit!
- Ohne die kurdische nationale Befreiung, kann auch die türkische Nation nicht frei sein!
- Es lebe das nationale Selbstbestimmungsrecht der kurdischen Nation!
- Wir werden nicht zulassen, dass der Nordirak angegriffen wird!
- Es lebe die Brüderlichkeit der Völker und
die internationale Solidarität!
Unterzeichner:
ATIK (Konföderation der Arbeiter aus der Türkei in Europa): info(at)atik-online.net
Zeitung Yasanacak Dünya: yasanacakdunya(at)yahoo.com
AvEG-Kon (Konföderation der Unterdrückten Immigranten Europa): aveg-kon(at)hotmail.com
ADHK (Konföderation für demokratische Rechte in Europa): info(at)adhk.de
BIR-KAR (Patform der Völkerfreundschaft und Arbeitereinheit): birkar_koeln(at)hotmail.de
YEKKOM (Föderation der Kurdischen Vereine in Deutschland): yekkom(at)gmx.net
ILPS-Europa Koordination (ILPS: Internationale Kampfliga der Völker): info(at)ilps2001.com