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Unterschriftenkampagne gegen die Abschiebung von Rola Saleh

By azadi, 11 October, 2007

Rola Saleh ist seit längerem bei den Jugendlichen ohne Grenzen aktiv und engagiert sich immer sehr für andere Menschen in den Flüchtlingsheimen in Sachsen, jetzt geht es um ihre eigene Perspektive!

Bitte unterschreibt die Unterschriftenliste, sammelt für sie weitere Unterschriften und faxt oder schickt diese bis nächste Woche (18.10.) zum Sächsischen Flüchtlingsrat!

SFR e.V.
Henriettenstr. 5
09112 Chemnitz
Fax: 0371/3552105

!! Ich, Rola Saleh, WILL hierbleiben !!

Chemnitz, den 09. Oktober 2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Rola Saleh. Ich wurde 1978 im Libanon geboren. Während des Bürgerkrieges im Libanon schickten meine Eltern mich nach Deutschland. Hier lebte ich von 1986 bis 1991, ging hier zur Schule und lernte deutsch. Mit 13 Jahren musste ich auf Anweisung meines Vaters in den Libanon zur Verheiratung zurück. Deutschland hat mich wesentlich geprägt. Trotzdem musste ich mich den patriarchalen Strukturen meiner Familie fügen und durfte nicht mehr zur Schule gehen. Den künftigen "Ehemann" kannte ich nicht. Ich widersetzte mich der Zwangsheirat und floh zweimal innerhalb Libanons. Angehörige fanden mich und brachten mich zurück. Seit Jahren verdränge ich, was dann geschah.

Nach der Zwangsverlobung stand die Hochzeit kurz bevor. In meiner großen Not flüch-tete ich im Oktober 2000 in die BRD und stellte einen Asylantrag. Dieser wurde abge-lehnt. Seit Januar 2005 habe ich den Abschiebungsbescheid.

In Deutschland holte ich meinen Schulabschluss nach und bemühte mich immer um eine Ausbildung, weil ich mein Leben selbst finanzieren will. Aufgrund der ungeklärten Aufenthaltssituation (Duldung) scheiterte dies jedoch bislang. So habe ich bspw. im September 2006 die Aufnahmeprüfung für eine kostenfreie EU-Ausbildung zum Sprachmittler in Aachen bestanden. Doch im letzten Moment verbot die Ausländerbehörde die Teilnahme u.a. mit der Begründung: "An der Ausbildung besteht kein öffentliches Interesse."

Um meine Zeit dennoch sinnvoll zu nutzen, engagiere ich mich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen, u. a. als Sprachmittlerin, und kann zumindest auf diese Weise Anderen helfen. Das Ausbildungsverbot und die Ungewissheit um meinen Aufenthalt haben mich zwar zermürbt; hinzu kommt die Angst vor der Abschiebung. Doch viele Menschen bestärken mich, weiterzumachen. Ich habe deshalb meine Hoffnung nicht aufgegeben und mich an die Sächsische Härtefallkommission (HFK) gewandt.

In der Vergangenheit vermied ich es oft, über mich zu sprechen. Heute bin ich soweit ­ auch dank der Ermutigung vieler Menschen ­ meinen Fall offen zu legen. Deshalb wende ich mich an Sie.

Helfen Sie mir bitte mit Ihrer Unterschrift, damit ich hier endlich in Sicherheit leben kann.

Ich danken Ihnen.

Rola Saleh

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

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