Skip to main content
Home

Main navigation

  • english
  • deutsch
  • francais
  • فارسی
  • türkçe
  • Home
User account menu
  • Log in
contact us | Berlin | Bielefeld | Bremen | Hamburg | Jena | Wuppertal
Find out what's going on in Berlin, Bremen, Göttingen, Hamburg, Jena, NRW, Nürnberg, Bramsche-Hesepe

Breadcrumb

  1. Home

INFORMATIONSVERANSTALTUNG ÜBER DIE MENSCHENRECHTSITUATION IN REMSCHEID

By kandolo, 20 March, 2007
description:

# 23-jährigem Flüchtling aus Guinea wird medizinische Versorgung verweigert.
#Er stirbt im Essener Krankenhaus.
# Flüchtlingsgruppen und Flüchtlinge berichten über die bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre Lebenserfahrungen in der Stadt Remscheid mit den Behörden und der Polizei.

Im Januar starb ein Flüchtling aus Guinea in einem Essener Krankenhaus. Der Flüchtling Mohammad, 23 Jahre alt aus Guinea lebte in einem Flüchtlingsheim für alleinstehende Männer in der Stadt Remscheid mit anderen Flüchtlingen aus Afrika, Osteuropa und Asien. Anfang Januar hatte er Schmerzen. Er besuchte einen Arzt. Dieser forderte ihn auf, sich beim zuständigen Sozialamt einen Krankenschein ausstellen zu lassen. Der Mitarbeiter des Sozialamts gab ihm mit der Begründung, er werde sowieso das Land verlassen müssen, keinen Krankenschein. Einige Tage später, am 11. Januar wurden seine Schmerzen unerträglich. Der Flüchtling Mohammad ging zum Hausmeister des Flüchtlingsheims und bat ihm einen Krankenwagen zu rufen. Er verweigerte dieses. Das Sana-Klinikum liegt 5 Minuten vom Heim entfernt. Ein afrikanischer Flüchtling, der in derselben Unterkunft wohnte, begleitete Mohammad zum Krankenhaus. Unterwegs brach Mohammad zusammen und wurde von seinem Mitbewohner auf den Schultern zum Krankenhaus getragen. Am darauffolgenden Sonntag, also drei Tage später wurde Mohammad nach Essen in einer Klinik verlegt, wo er starb. Die Familie des verstorbenen hat eine Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gestellt. Der Sozialdezernent B. Mast-Weisz bekundet Mitleid mit der Familie und versichert, dass dem 23-jährigen Mohammed niemals ein Krankenschein verweigert worden sei.
Gespräche mit den in Remscheid lebenden Flüchtlingen zeichnen ein düsteres Bild von der Praxis der Behörden gegenüber Flüchtlingen. Nicht nur Mohammad, auch weitere Flüchtlinge haben Probleme mit der medizinischen Versorgung. Die Menschen in Remscheid haben ein Recht zu erfahren, wie in Mitten ihrer Stadt die Grundrechte eines Menschen verletzt werden. Damit Sie sich selbst ein Bild davon machen können, wie Menschenwürde in einer hochentwickelten Zivilgesellschaft definiert wird, wenn es um Menschen geht, die nicht einen deutschen Pass haben, laden wir Sie zu unsere Informationsveranstaltung ein.

Datum: 29. März, 2007
Ort: Kraftstation Remscheid, Honsberger Straße 2, 42857 Remscheid

Location:
Kraftstation Remscheid, Honsberger Straße 2, 42857 Remscheid
Local group
NRW

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

Secondary menu

  • Help
  • Impressum

10-Jähriges Jubiläum der Karawane

Sammlung aller texte zum 10 jährigen Jubiläum der Karawane all texts of the 10-years anniversairy of the CARAVAN for the rights of refugees and migrants