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Festival Dortmund - 150. Internationaler Tag der werktätigen Frauen

By kandolo, 7 March, 2007
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Wir sind Frauen. Wir wollen unsere Freiheit.
Wir sind Migrantinnen. Wir wollen Gleichheit.
Wir sind Menschen. Wir wollen Geschwisterlichkeit.

Es lebe der 8. März, der Tag der werktätigen Frauen der Welt.

Am 8. März 1857 streikten in New York 40000 Weberinnen gegen die miserablen Arbeitsbedingungen. Sie traten ein für gleiche Rechte und Bezahlung. Sie forderten die Kürzung der Arbeitszeiten und ein Wahlrecht für Frauen. Mit ihrem Widerstand haben Sie für die werktätigen Frauen der Welt und der Arbeiterinnenklasse den Weg gezeigt. Das Bürgertum in den USA hat den Widerstand der Frauen mit Polizeibrutalität niedergeschlagen und 129 Weberinnen ermordet und hunderte von Ihnen verletzt. Im Kontext des Kampfes zwischen der Arbeiterinnenklasse und dem Kapital ist der 8. März daher zu einem wichtigen Tag des Widerstandes für die Unterdrückten der Welt geworden.
Im Jahre 1910 fand die zweite sozialistische Internationale statt. Dort wurde auf Vorschlag von Clara Zetkin der 8. März zum internationalen Kampftag der Frauen benannt. Der Streik und die Proteste der New Yorker Frauen jähren sich nun zum 150. Mal. Seit 150 Jahren kämpfen die werktätigen Frauen gegen sexuelle Ausbeutung, gegen nationale Interessen des Bürgertums und des Kapitals und treten ein für die Rechte der ArbeiterInnen und ihre Klasse weltweit. Sie gedenken der Gefallenen des Widerstandes und führen den Kampf der Weberinnen fort.
Frauen werden im Kapitalismus zur Ware. Sie werden zur Sklavinnen der Sklaven. Sie werden in der Familie und in der Gesellschaft unterdrückt und werden Opfer der Ausbeutung. Sie sind an vielen Orten der Welt Opfer staatlicher Gewalt und Übergriffen. Sie leiden unter den feudalen und religiösen Werten und ihre Konsequenzen. Die Frauen sind zusätzlich zu den klassenspezifischen Benachteiligungen und Ausbeutung sexueller Ausbeutung und Unterdrückung ausgesetzt. Die Befreiung der Frau ist eng verbunden mit der Befreiung der Menschheit. Daher ist der Befreiungskampf der Frau gleichzeitig auch der Kampf des Mannes. Unser Kampf gilt der Macht des Kapitals und der Herrschaftsideologie des Mannes und des Patriarchats.
In der bürgerlichen Gesellschaft werden die Frauen für den wirtschaftlichen Profit in der Werbung und für Reklamen verkauft. In der Prostitution werden sie be- und ausgenutzt. In der kapitalistischen Verwertung dienen sie als billige Arbeitskräfte. Sie sind in der Gesellschaft verdinglicht und sexuelles Objekt. Durch Gewalt, durch sexuelle Belästigung und Vergewaltigung und durch Ehrenmorde verlieren zahlreiche Frauen weltweit ihr Leben.
Wenn wir für uns und unsere Kinder ein besseres Leben wollen, wenn wir uns die vom kapitalistischen System zugewiesene Rolle nicht annehmen wollen, wenn wir nicht die Ehre der Familie, des Mannes und der Nation sein wollen, wenn wir als Frauen die Freiheit für unseren Körper wollen, wenn wir für uns leben wollen, müssen wir uns organisiert gegen sexuelle Ausbeutung und Klassenunterdrückung, gegen jegliche Art von Ausgrenzung und Diskriminierung stellen und den Widerstand dagegen aufbauen und verwirklichen.
Das kapitalistische System, die Gesellschaft und die Familie haben für uns ein Wertesystem und Bewusstsein geschaffen und diese uns aufgezwungen. Diese sind die Mauern um uns, die wir zerstören müssen, um ein neues Leben zu organisieren. In der Organisierung gewinnt die Freiheit seine Kraft. Dies muss benannt und verinnerlicht werden. Nur im Schutze dieser Kraft können wir frei denken und frei das Leben organisieren. Wenn wir frei denken, können wir verändern. Nur dann sind wir nicht nur Köchinnen, Kinderversorgerinnen und gute Hausfrauen, sondern Frauen, die die klassenspezifischen Forderungen angehen und die Veränderung der Gesellschaft vorantreiben.
Als Frauen im kapitalistischen System müssen wir uns für die Lösungen unserer Probleme organisieren. Unsere Kraft liegt in der Organisierung. Nur darin und im organisierten Widerstand können wir unsere Probleme lösen. Deshalb müssen wir mit dem Bewusstsein um die Wichtigkeit der Organisierung in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Schule, in Gewerkschaften und in allen Lebensbereichen eindringen, die Basis schaffen und die notwendigen Veränderungen herbeiführen.
Unsere AGIF Frauenkommission legt ihren Schwerpunkt auf der Organisierung der Migrantinnen. Das Ziel unserer Arbeit ist es, mit unseren Aktivitäten und Aktionen die breiten Massen der Migrantinnen zusammenzuführen. Wir wollen die Frauenfragen und –anliegen jedes Jahr vom 8. März zum nächsten 8. März benennen und unseren Befreiungskampf täglich führen. Um jeden Tag wie den 8. März zu würdigen und zu benennen, haben wir am 25. November 2006, anlässlich des internationalen Tages gegen die Gewalt gegen Frauen, drei regionale Konferenzen in Hamburg, Köln und Stuttgart organisiert, um uns zusammenzufinden, auszutauschen und gemeinsame Wege zu suchen.
Zum 8. März, den internationalen Tag der werktätigen Frauen, laden wir alle Frauen ein, vereinigt und solidarisch das Feuer der Freiheit auf der Straße zu entfachen. Und wir sagen, Gleichheit kommt nicht von selbst, wird einem nicht gegeben, sondern will gewonnen werden. Daher rufen wir für unsere Freiheit, hoch lebe der 8. März, der internationale Tag der werktätigen Frauen.

AGIF Frauenkommission.

Datum: 11. März 2007, 13:30Uhr
Ort: Gesamtschule Gartenfeld, Hueckstr. 25-26, Dortmund
Solidaritätsbeitrag: 5 Euro

Location:
Gesamtschule Gartenfeld, Hueckstr. 25-26, Dortmund
Local group
NRW

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10-Jähriges Jubiläum der Karawane

Sammlung aller texte zum 10 jährigen Jubiläum der Karawane all texts of the 10-years anniversairy of the CARAVAN for the rights of refugees and migrants