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Selbstmordversuch bei Abschiebung in den Iran

Bahzad Samadi wurde am Mittwoch bei dem Versuch einen Folgeansyltrag zu stellen auf der Ausländerbehörde festgenommen, sofort nach Frankfurt gefahren, um ihn von dort, trotz seiner politischen Tätigkeiten und der Gefahr von Gefängnis, Folter oder Mord, in den Iran abzuschieben. Daraufhin hat Behzad in seiner Verzweifelung mit einem Selbstmordversuch reagiert.
Trotz dieser dramatischen Situation wurde er bereits am Donnerstag wieder dem Richter vorgeführt, ohne jegliche psychatrische Behandlung, um seine schnellstmögliche Abschiebung erneut vorzubereiten.
Behzad hielt dieser Tortur nicht stand und brach körperlich zusammen. Nun sitzt er erneut im Gefängnis, diesmal in Butzbach. Behzad zog sich bei seinem Selbstmordversuch Verbrennungen und eine Rauchvergiftung zu.

Wir protestieren gegen diese unmenschliche Behandlung durch das Giessener Regierungspräsidium und fordern die Freilassung von Bahzad.

Weitere Informationen in der FR:
Abschiebehäftling nach Suizidversuch in Gefängnisklinik / Bruder darf 34-jährigen Iraner nicht in Butzbach besuchen / Anwältin verlangt Verlegung in ziviles Krankenhaus

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