No War - No Refugee
No NATO - No Refugee

Country Information

Here you find background information on Guinea, Iran, Kurdistan, Türkei.

You are here

Kommentar zur Demo gegen das PKK-Verbot am 26.11.2011

Gestern/ 26.11.2011 wurde mir wieder bewiesen, dass in Deutschland keine Demokratie existiert. Es herrscht eine Scheindemokratie. Der Faschismus lebt noch in den innersten Adern und geheimsten Arterien des Deutschen Staates und seiner exekutiven polizeilichen Gewalt.
Gestern während der Demonstration gegen Rechtsextremismus und gegen das Verbot der kurdischen Freiheitsbewegung, gemeint PKK, sah ich unmenschliches, barbarisches und faschistisches seitens der deutschen Polizei, eine polizeiliche Gewalt, die ich normalerweise nur aus dem Fernsehen - sprich in Türkei, Kurdistan - kenne.

Ich sah unmenschliches, barbarisches und faschistisches, was sich schwer mit Worten beschreiben läst. Ich sah, die ganze Demonstration hinweg zig Polizisten hinter Läden, Geschäften, Hochhäusern verstecken. Ich sah, wie die Polizisten uns unter einer großen S-Bahn-Unterführung einkesselten, so dass wir Demonstranten keine Fluchtwege mehr hatten. Ich sah, wie diese lauernden Polizisten -darunter auch sehr viele türkischstämmigen Polizisten- als eine Einheit bestehend aus 10 Polizisten ältere Menschen, Jugendliche, Frauen und Kinder abschleppten. Ich sah, wie die deutsche Polizei auf ältere Menschen zu schlugen. Sie auf den Boden zerrten und sie peinigten. Es wurden kleine Kinder wie Gewaltverbrecher abtransportiert. Ihre Münder wurden zu gehalten, damit sie gar nichts mehr sagen konnten. Nach angeblichen „Beruhigungsversuchen“ der deutsch-türkischen Polizei begann die zweite Phase der Jagd auf Kurden.

Die faschistischen Polizisten pickten sich wahllos kurdische Kinder und Jugendliche. Mütter mit Kindern versuchten irgendwo hin zu flüchten, um von der Polizei nicht mitgenommen zu werden. Als meine Gruppe und ich dachten, dass wir in Sicherheit sind, kam aus einem Einsatzwagen eine Einheit von Polizisten und nahm zwei unserer Freunde mit. Es waren Mutter und Tochter. Die Polizei weigerte sich diese Beiden sofort freizulassen. Und uns blieb nur noch das lange Warten auf ihre Freilassung.
Alles in allem hat es die faschistische-deutsche-Polizei geschafft die friedlichen kurdischen Demonstranten zu vertreiben. Ich habe gesehen, dass das Demonstrationsrecht nicht für Kurden gilt und Kurden keine Rechte in Deutschland besitzen.
Der deutsche Faschismus hat gezeigt, dass er immer noch am Leben ist. Er hat nur ein wenig seinen Namen geändert und ist moderner geworden.

Mein Kunstlehrer sagte mir einmal: „In einem Land, wo unbewaffnete Demonstranten von Polizisten geschlagen werden, dort herrscht eine Diktatur und erst recht herrscht sie, wenn unter den geschlagen Kinder sind.“

Ich habe nach diesem Faschismus verstanden, was es heißt ein Kurde auf dieser Welt zu sein.

Und ich bitte euch, an alle die meinen sie wären Kurden und (türkische,kurdische oder detusche) Revolutionäre, seit endlich auch mal dabei und nicht immer dieselben Mütter, Töchter und dieselben älteren Menschen. Und stellt euch einfach mal die Frage, wer ihr wirklich seid...

Language: 
Campaign: 
Local group: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

Events

M T W T F S S
 
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
31
 
 
 

Syndicate

Subscribe to Syndicate