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Repression und indirekte Verfolgung von unschuldigen Flüchtlingen in Wittenberg, Deutschland

Repression und indirekte Verfolgung von unschuldigen Flüchtlingen in Wittenberg, Deutschland

Mehr als zehn Jahren Repression in Wittenberg sind genug jetzt!

Mehr als zehn Jahre Repression in Wittenberg (Sachsen-Anhalt), ohne dezentrale Unterbringung, Arbeitserlaubnis und Bleiberecht sind genug.

Die für die Flüchtlinge zuständige Ausländerbehörde im Landkreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt, hat eine Strategie, die dazu beiträgt die Perspektiven und die Zukunft unschuldiger Flüchtlinge zu zerstören. Ihre Gründe sind folgende:

Einige der Beamten unterdrücken die Flüchtlinge, insofern sie stolz darauf sind, den Flüchtlingen all ihre Rechte der Existenz zu verweigern im Namen des Gesetzes, und das indem sie die Gesetze zum Nachteil der Flüchtlinge interpretieren anstatt Solidarität zu zeigen. Ihnen ist dabei völlig egal, dass die meisten dieser Flüchtlinge unschuldig sind.

Repression wird ausgeübt, insofern diesen unschuldigen Flüchtlingen die Arbeitserlaubnis für viele Jahre verweigert wird. Gleichzeitig wurden einige gezwungen Gutscheine zu verwenden, ihre Sozialhilfe wurde gekürzt, obwohl die Flüchtlinge viel lieber arbeiten würden, um selbstständig ihren Lebensunterhalt zu verdienen und unabhängig von Sozialhilfe leben zu können.

Repression wird ausgeübt, insofern Flüchtlinge von der Gesellschaft ausgeschlossen werden, indem sie gezwungen werden in ländlichen Gebieten, in kleinen Dörfern, in einem Asylcamp namens Möhlau für viele Jahre zu leben, wo deutsche BürgerInnen nicht gerne bleiben würden, denn es ist unmöglich oder extrem schwierig sich als Flüchtling in die Gesellschaft zu integrieren.

Repression wird ausgeübt, insofern Flüchtlinge der Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit (Residenzpflicht) genauso viele Jahre ausgesetzt sind. Sie können nicht hingehen, wohin sie wollen, ohne darüber Auskunft geben zu müssen und eine Erlaubnis bei der zuständigen Ausländerbehörde zu beantragen. Wenn Flüchtlinge ohne Verlassenserlaubnis außerhalb des Bereiches ihrer Ausländerbehörde aufgegriffen werden, werden sie mit hohen Bußgeldern belegt, obwohl bekannt ist, dass sie keinerlei Einkommen haben.

Repression wird ausgeübt, insofern unschuldige Flüchtlinge eingeschüchtert werden mit ständigen Deportationsandrohungen, ohne in Betracht zu ziehen, dass diese Flüchtlinge viele Jahre in Repression gelebt haben, und ungeachtet dessen, dass kein Flüchtling in ein Land geschickt werden sollte, wo er oder sie den Tod zu befürchten hat, wo sein oder ihr Leben und Freiheit in Gefahr wäre. Dies asphaltiert den Weg zu mentalen Krankheiten, Traumatisierung usw.

Repression wird an staatenlosen Flüchtlingen, die keinen staatlichen Schutz genießen, ausgeübt, obwohl die zuständige Ausländerbehörde sehr gut weiß, dass jedes Land seine nationalen Gesetze hat, um ihre BürgerInnen zu schützen. Und diese staatenlosen Flüchtlinge sollten nicht gezwungen werden, ein Dokument eines Landes zu fälschen, nur um die Forderungen der Ausländerbehörde zu befriedigen.

Repression wird ausgeübt, insofern die Mitwirkungspflicht als Strategie benutzt wird, um eine Ausrede zu haben, Flüchtlingen die Möglichkeit zu arbeiten, ihr Bleiberecht und ihr Recht auf einen legalen Aufenthaltsstatus zu verweigern. Dadurch wird gleichzeitig versucht die Repression zu rechtfertigen, trotz der Tatsache, dass viele Flüchtlinge ihre Mitwirkungspflicht ernst genommen haben, indem sie ihre Geburtsregistrierungen und Geburtsurkunden etc. vorgezeigt haben. Sie sind keine Verbrecher. Die Ausländerbehörde benutzt die Mitwirkungspflicht ohne die Grenzen dessen zu beachten, was möglich und unmöglich ist, um Repression auszuüben.
Repression wird ausgeübt, insofern unschuldige Flüchtlinge kein einfaches Bankkonto eröffnen dürfen, keinen Führerschein machen und keine professionellen Studien und Ähnliches in Wittenberg beginnen dürfen. Somit wird versucht zu verhindern, dass Flüchtlinge kreativ und unabhängig werden, trotz der Tatsache, dass diese Flüchtlinge bewiesen haben, woher sie kommen.

Auf Grundlage all dieser oben erwähnten Repressionsmechanismen, die an unschuldigen Flüchtlingen ausgeübt werden in Wittenberg, Sachsen-Anhalt, die dazu beitragen die Talente, Perspektiven und Professionen der Flüchtlinge zu zerstören, klagen wir an und drücken unsere Gefühle und unser Leid aus, das wir erleiden im Landkreis Wittenberg, in dieser modernen und globalisierten Welt von heute.

Wir fordern das Bundesministerium für Flüchtlinge und Migration Sachsen-Anhalt, die Landesregierung Sachsen-Anhalt und die Kreisregierung Wittenberg auf, positiv Stellung zu beziehen, um in der Lage zu sein, den Aufenthaltsstatus gesetzlich besser festzulegen, um den Flüchtlingen, die die notwendigen Voraussetzungen erfüllen und trotzdem noch und schon seit vielen Jahren mit der Duldung leben, ein lebenswertes Leben zu leben, indem sie dezentral untergebracht werden, Arbeitserlaubnisse erhalten etc.

Solidarität mit allen Flüchtlingen, die in Repression leben!

Flüchtlingsinitiative Wittenberg ( Sachsen-Anhalt)

Die Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen Wittenberg (Sachsen-Anhalt)

The voice refugee forum Wittenberg ( Sachsen-Anhalt)

Kontakt:
Tel:01746610679
E-mail : fluchtmohlau@googlemail.com
Web: www.refugeeinitiativewittenberg.blogspot.com

Bankverbindung: Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer: 4030780800 Bankleitzahl: 43060967

GLS Gemeinschaftsbank eG Stichwort: flüchtwittenberg

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