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Demo in Düsseldorf: „Gestern Tunis – heute Kairo ... und morgen?“

Saturday, February 12, 2011 - 11:00 to 15:31

Solidarität mit dem Freiheitskampf der Völker Nordafrikas und des Nahen Ostens!

Ägypten 2011

Wie ein Flächenbrand breitet sich der Kampf um demokratische Rechte und Freiheiten, eine lebenswerte Zukunft und einen echten gesellschaftlichen Wandel im Maghreb und dem Nahen Osten aus. In Tunesien brachten die Jugend, die Frauen, die Arbeiter und Studenten den Diktator Ben Ali zu Fall und in Ägypten wankt Mubarak!

Mit Todesverachtung stemmt sich das ägyptische Volk gegen die blutige Unterdrückung des untergehenden reaktionären und faschistischen Regimes. Millionenmassen sind in Aufruhr und Millionen Menschen auf der ganzen Welt sind voller Sympathie für diesen Kampf! Keinen Tag länger will das Volk Hunger, Armut, Perspektivlosigkeit und Verfolgung ertragen.

Unbeeindruckt von diplomatischen Schachzügen der reaktionären Regimes und Imperialisten sind die Völker bereit, den Kampf bis zum Ende auszutragen!

Diesem Kampf gehört unsere volle Solidarität!
Deshalb rufen wir zu einer landesweiten Solidaritätsdemonstration auf.

Beginn der Demonstration
Samstag, 12. Februar, 12.00 Uhr,
Gewerkschaftshaus Düsseldorf,
Friedrich-Ebert-Str. 34
300 m vom Hauptbahnhof

Die Arbeiter- und Volksmassen, vorne dran die Jugend, sind es leid, sich von Despoten und reaktionären Machthabern gängeln und unterdrücken zu lassen.

An dieser Unterdrückung sind die Regierungen der USA, der EU und Deutschlands direkt beteiligt. Mit jährlich 1.300 Millionen US Dollar Militärhilfe der USA und 80 Millionen Euro Waffenlieferungen aus der BRD, sorgten diese Staaten dafür, dass die Massen dort überhaupt so lange unterdrückt werden konnten! Das diktatorische Regime Mubaraks ist den Imperialisten kostbarer Kontrollposten an einer der wichtigsten Ölstraßen der Welt. Die Regimes in diesen Ländern sind verantwortlich für Zehntausende von Toten in den letzten Jahrzehnten durch diktatorische Unterdrückung, Folter, Armut und Arbeitslosigkeit.
Wenn Merkel und Westerwelle jetzt demokratischen Wandel fordern, ist das pure Heuchelei! Das blutige Unterdrücken der Bewegung für Demokratie war die Politik der Kohls, Schröders, Fischers, Steinmeiers, Merkels und Westerwelles!

Merkel faselt von notwendigen „stabilen Verhältnissen“. Sie nannte Mubarak noch letztes Jahr „Garanten der Stabilität“ – so positioniert sie sich gegen die Volkserhebung.

Es entstehen jetzt in Ägypten und Tunesien Organe der Selbstverwaltung der Menschen: Mit Bürger- und Stadtteilkomitees organisieren sie die Versorgung und die Sicherheit gegen Geheimdienstprovokateure!

Bürgermilizen kontrollieren in Kairo, dass weder Waffen noch Polizei- und Geheimdienstleute auf den Tahrir-Platz eingeschleust werden!
Mit tiefer Bewunderung blicken wir

•auf die Frauen, egal welchen Alters und welcher Religion, die ihre eigenständige Rolle in diesem Aufstand behaupten,

•auf die Jugend, die ihren Schrei nach Freiheit mit der Schaffung eigener Organisationsformen verbinden.

Selbstbewusst denken die Massen darüber nach, wo die Zukunft der Proteste liegen soll: Dem selbsternannten, von den Imperialisten gesandten, Oppositionsführer El-Baradei riefen sie am 31.1. auf dem Tahrir-Platz selbstbewußt entgegen: „Wir haben die Revolution gemacht und nicht El-Baradei“.

Die Massen wollen nicht die eine imperialistische Marionette gegen eine andere austauschen!
Die Solidarität mit den kämpfenden Millionenmassen auf ihrem eigenständigen Weg zur Demokratie des Volkes ist das Gebot der Stunde!
Kommt zur Solidaritätsdemonstration! Bringt Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn mit!

„Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“
(Ché Guevara)

Wir fordern:
Sofortiger Stopp der Waffenlieferungen
an die reaktionären Regimes!
Stopp der deutschen und internationalen
Unterstützung für das Mubarak-Regime!
Keine Aufnahme von Mubarak in Deutschland!
Hoch die internationale Solidarität!

Local group: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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