No War - No Refugee
No NATO - No Refugee

Country Information

Here you find background information on Guinea, Iran, Kurdistan, Türkei.

You are here

Internationale Demonstration gegen die "Françafrique" in Bremen

Tuesday, September 28, 2010 - 16:00 to 18:51

28. September 2010 um 16 Uhr
Große Afrika-Demonstration gegen den französischen Neokolonialismus
Bremen Hauptbahnhof Nordseite (BÜRGERWEIDE)
Flyer zum download

Kundgebungen vor dem Kolonialdenkmal (BREMER STADTELEFANT) und vor der Bürgerschaft.
SIT-IN vor dem INTITUT FRANÇAIS

Mit Unterstützung der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen – Bremen

Musikalische Beiträge von der Gruppe Elavanyo

28. SEPTEMBER 2010: 52. JAHRESTAG DES „NEIN“ ZU FRANZÖSISCH-AFRIKA NEO-KOLONIALISMUS

Ein Memorandum zu den Beziehungen Afrikas mit Frankreich wird zum Abschluss der Demonstration verlesen.

28.September 1958: Der Tag, an dem Afrikaner „Nein“ gesagt haben zur Gemeinschaft von Französisch-Afrika

Aus Anlass des 52. Jahrestages des Referendums, mit dem das afrikanische Volk von Guinea de Gaulles Projekt einer Gemeinschaft von Französisch-Afrika ablehnte, in der die afrikanischen Staaten unter französischer Oberhoheit politisch, kulturell und wirtschaftlich von Frankreich abhängig bleiben sollten, organisieren Afrikaner und Freunde Afrikas am 28. September 2010 vor den französischen Botschaften in aller Welt sowie am Sitz der Nationalversammlung in Paris eine große, internationale Kundgebung, die gleichzeitig in mehreren Ländern stattfinden wird, so in den Vereinigten Staaten, in Frankreich, Belgien, Deutschland, der Schweiz, England, der Elfenbeinküste, Togo, Kanada, Djibuti, Malaysia usw.

Am 28. September werden die Afrikaner und die Freunde Afrikas „Nein“ sagen. Nein zum Weiterbestehen des Kolonialismus in verdeckter Form in Afrika, nein zu den „Verteidigungsbündnissen“ von „Françafrique“, Nein zur französischen Armee und ihren Militärbasen in Afrika, Nein zu den Wahlparodien in Françafrique, nein zu politischer Haft, zu Attentaten und Völkermorden, zur Ausplünderung Afrikas, zu Lüge und Nachrichtenmanipulation, Nein zum Revisionismus in der Darstellung der afrikanischen Geschichte und zu jedem Versuch der Rechtfertigung der Kolonisation, Nein zu falscher Entwicklungshilfe, NEIN…

( „Jede Generation muss, bei aller Unklarheit der Verhältnisse, ihre Aufgabe entdecken, sie erfüllen oder sie verraten“ – Frantz Fanon )

NO ! NON ! NEIN ! NIET ! MOMOH !

„NEIN“, weil Françafrique noch niemals zuvor so arrogant, herabwürdigend und rückwärtsgewandt gewesen ist wie seit der Wahl von Nicolas Sarkozy zum Präsidenten der Französischen Republik. Seine Vorgänger im Elyseepalast hatten sicherlich auch nicht mehr Achtung vor den Menschen Afrikas, aber seine Ignoranz und seine Verachtung für die Völker unseres Kontinents sind am offensichtlichsten und gefährlichsten. Wir haben genug von dieser Françafrique „ohne Komplexe“, mit deren Hilfe und Komplizenschaft Verbrecher an die Macht gelangen, die ungestraft unsere Bevölkerung quälen.

„NEIN“ zu den Übergriffen und Attentaten auf afrikanische Patrioten, die die Interessen des Volkes verteidigen und dem Weg folgen, den Führer wie Patrice Lumumba, Sylvanus Olympio, Thomas Sankara, Ruben Um Nyobe und viele andere gewiesen haben, die alle ermordet wurden; zu Wirtschaftsverbrechen, von ELF über AREVA bis zu TOTAL, die den Kontinent arm gemacht und ausgeraubt haben; zur Gewalt gegen die Menschen und zu den Kriegen, die Afrika erschüttern, wie in Algerien, den beiden Kongo, im Tschad und in der Elfenbeinküste; zur Hervorbringung despotischer Regierungen, die neuerdings darin ausartet, dass diese Regime zu Dynastien werden, in denen der Sohn auf den Vater folgt, wie es gerade erst in Togo und Gabun praktiziert wurde:

AFRIKA KANN DAS NICHT LÄNGER ERTRAGEN!

Auch vor dem Hintergrund der Ermutigung durch Barack Obama im August 2010, der die Afrikaner und insbesondere die afrikanische Jugend dazu aufgefordert hat, ihre historische Verantwortung für Freiheit, Demokratie und Fortschritt zu übernehmen, haben wir als Afrikaner entschieden, Françafrique nicht länger zu dulden.
Wir laden dringend die afrikanischen Organisationen, engagierten Personen und alle, die diese Sache vertreten, dazu ein, sich der Initiative anzuschließen und in den Ländern, in denen sie leben, diese gemeinsame und gleichzeitige Kundgebung aller Afrikaner zu organisieren, die zum Bruch mit Frankreich entschlossen sind und konkrete Schritte zur afrikanischen Souveränität einleiten wollen.

Jetzt, am Anfang des 21. Jahrhunderts, am Beginn großer geopolitischer Umbrüche, ist es die unabweisbare Aufgabe unserer Generation, Afrika vom Neokolonialismus zu befreien, um dem Kontinent neue Hoffnung zu geben und Perspektiven zu eröffnen für eine friedliche Welt, in der Afrika sich endlich entfalten kann.

Am 28. September 2010, 52 Jahre nach Guinea, wollen wir gemeinsam das „NEIN“ wiederholen und noch einmal unseren Bruch mit dem Kolonialismus erklären.

Koordination Deutschlands: Akondoh Ali
Kontakt: 49 4213509720 o. 49 17626949970 Fax:4942137833736
aliakondoh@web.de, www.afromanif.blogspot.com, Mail: afromanif@gmail.com

Local group: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

Events

M T W T F S S
 
 
 
 
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
31
 
 
 
 
 
 
 

Syndicate

Subscribe to Syndicate