No War - No Refugee
No NATO - No Refugee

Country Information

Here you find background information on Guinea, Iran, Kurdistan, Türkei.

You are here

Freiheit für die 10. September-Gefangenen in der Türkei!

description:

Aufruf zur Beteiligung am Prozess gegen die 10. September – Gefangenen (zum download)

Die durch den faschistischen türkischen Staat vom 08. – 12. September 2006 inhaftierten 23 Revolutionäre und Kommunisten, darunter auch der Chefredakteur der Zeitung „Atilim“ Ibrahim Cicek, der Nachrichtenkoordinator der Zeitung, Sedat Senoglu, sowie die Kolumnisten Ziya Ulusoy und Bayram Namaz, die Leiterin des Radiosenders „Özgür Radyo“, Füsun Erdogan werden am 26. Juni 2009 erneut vor Gericht geführt. Die seit September 2006 Inhaftierten waren erstmals nach 13 Monaten, am 26. Oktober 2007, in Istanbul vor Gericht geführt worden. In den bisherigen 5 Prozessen wurden 6 Revolutionäre freigelassen, die anderen 17 sind weiterhin in Haf.

Insgesamt 3000 Jahre Gefängnis wird verlangt!
Für die 10. September-Gefangenen, unter denen sich Journalisten, Mitarbeiter des Radiosenders, Kolumnisten und die als Sozialisten bekannte Persönlichkeiten befinden, wird von Seiten der Polizei und des Staatsanwaltes durch die vorgeworfene Mitgliedschaft in der MLKP (Marxistische Leninistische Kommunistische Partei) eine Gefängnisstrafe von insgesamt 3000 Jahren gefordert. Für 13 Personen werden erschwerte lebenslängliche Haft und für 10 Personen verschiedene Haftstrafen zwischen 10,5 und 45 Jahren gefordert. Die Anklageschrift gegen die 23 Revolutionäre wurde lange Zeit geheim gehalten und den Gefangenen dann durch die Willkür der Gefängnisverwaltung nicht übergeben, so dass sie sich erst bei der 3. Gerichtsverhandlung verteidigen konnten. Trotzdem prangerten sie bei jeder Gerichtsverhandlung die faschistische Diktatur an, verurteilten diese und verteidigten den Sozialismus.
Es ist der Sozialismus und die Freiheit, die im Namen der 10. September-Gefangenen verurteilt werden sollen.
Es ist der geführte organisierte Kampf für eine Welt ohne Ausbeutung und Klassen, der verurteilt werden soll.
Es ist das Recht der Arbeiterklasse und Werktätigen auf Organisierung und Anwendung des demokratischen Rechts und Freiheiten, das verurteilt werden soll.
Es ist die Zukunft der Menschheit, die verurteilt werden soll.
Die Angriffe der türkischen faschistischen Diktatur gegen die 10. September-Gefangenen, können nicht getrennt von ähnlichen Angriffen der Bourgeoisie anderer Länder gegen die Kommunisten und Revolutionäre werden. Es ist eine internationale Aufgabe, eine internationale Haltung gegen diese Angriffe der Bourgeoisie in einzelnen Ländern zu zeigen und sich mit den Kommunisten und Revolutionären, die angegriffen und verhaftet wurden, solidarisch zu zeigen.

Die Wichtigkeit der Internationalen Solidarität
Auf internationaler Ebene zeigten viele Revolutionäre, Sozialisten und fortschrittliche Organisationen und Personen internationale Solidarität gegen die Angriffe im September 2006 und auch gegen die, die folgten. Die Gerichtsverhandlung am 26. Juni 2009 geht in eine kritische Phase über. In der Türkei wird am 26. Juni eine massenhafte Beteiligung beim Prozess erwartet. Durch eine internationale Beteiligung können wir den Faschismus gemeinsam im und vor dem Gerichtsaal verurteilen.

We Want Freedom Campaign ruft alle revolutionären, sozialistischen und fortschrittlichen Kräfte sowie Menschenrechtsverteidiger dazu auf, als Prozessbeobachter an der Gerichtsverhandlung am 26. Juni 2009 teilzunehmen. Es wird geplant, dass die internationalen Delegationen am 25. Juni 09 an der Pressekonferenz und am 26. Juni 09 in Istanbul/ Besiktas am Prozess der 23 Journalisten, Schriftsteller, Revolutionären und Kommunisten, für die 3000 Jahre Haftstrafen gefordert werden, teilnehmen.
We Want Freedom Campaign ruft alle revolutionären, sozialistischen und fortschrittlichen Kräfte dazu auf, ihre Solidarität mit den 10. September Gefangenen durch Solidaritätserklärungen, Protestfaxe und mails an den türkischen Staat und durch Aktionen zu zeigen und den Faschismus zu verurteilen.
Hoch die Internationale Solidarität!
Freiheit für die 10. September-Gefangenen!

We Want Freedom Campaign
mail: info(at)wewantfreedom.org

AttachmentSize
PDF icon Aufruf_26_Juni_09_dt.pdf72.95 KB
Taxonomy upgrade extras: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

Events

M T W T F S S
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
31
 
 
 
 

Syndicate

Subscribe to Syndicate