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16. Februar - Aktionstag für die Freiheit der inhaftierten Studentinnen und Studenten


Solidaritätskungebung mit den Studentinnen und Studenten im Iran
16. Februar 2008, 13:00Uhr - Düsseldorf Hauptbahnhof

farsi hier

Für den 16. Februar rufen die Studentinnen und Studenten im Iran zu Demonstrationen auf. Grund sind die zunehmenden Angriffe der islamischen Regierungen auf politisch aktive Studentinnen und Studenten. Diesen Aufruf findet ihr im Anschluss.

16. Februar - Aktionstag gegen die Verhaftungen
Alle inhaftierten Studentinnen und Studenten müssen frei gelassen werden!

'zedde_ahmadinejad' von mazdak

An alle freiheitfordernden Menschen der Welt!

Gefängnisse, Folter und Repression, die Inhaftierung und Verfolgung der freiheits- und gleichheitsfordernden Studentinnen und Studenten setzten sich weiter fort. Während mehr als 40 freiheits- und gleichheitsfordernden Studentinnen und Studenten in den Gefängnissen sind, haben die Sicherheitskräfte der islamischen Regierung des Irans 10 weitere Freundinnen und Freunde aus unseren Reihen, als sie bei einem Treffen diskutierten, welche weiter Schritte sie für die Freiheit Gefangenen unternehmen sollten, inhaftiert und ins Evin-Gefängnis geschickt. In Maschhad, Sanandaj, Marivan, Qazwin und Isfahan wurden die Häuser von Studentinnen und Studenten angegriffen. Weitere Personen wurden der Freiheit beraubt und in die Gefängnisse gebracht.
Die islamische Regierung führt unsere schwer gefolterten Freunden anderen Gefangenen vor, um sie einzuschüchtern. Insbesondere Peyman Piran, dessen Bein und rechte Schulter sie gebrochen haben, und Behruz Karimizade, dessen Körper tiefe Wunden aufwies, wurden mehrmals zur Schau gestellt. Die Sicherheitskräfte haben unsere Freunde mit schwerster Folter misshandelt, damit sie die gegen sie formulierten Anschuldigungen akzeptieren und an den dreckigen und gestellten Schauveranstaltungen im Fernsehen teilnehmen. Menschen, die nichts anderes gemacht haben, als die Freiheit, Gleichheit und die Menschen zu verteidigen, will die Regierung in Zusammenhang mit der Opposition (Anm. d. Übersetzer: verbotenen politischen Parteien, derzeit im Exil) verurteilen.
Wir die freiheits- und gleichheitsfordernden Studentinnen und Studenten sind das Sprachrohr und die Fahnenträger der Freiheit und Gleichheit im Iran. Die islamische Herrschaft will durch die Repression gegen uns den gesamten Kampf für Freiheit und Gleichheit im Iran unterdrücken und vernichten.
Unter dem bisher ausgeübten Druck war die Herrschaft gezwungen, einige unserer Freundinnen und Freunde unter sehr harschen Bedingungen und hohen Kautionen freizulassen. Die islamische Herrschaft hat diese, bevor sie frei gelassen wurden, schwerstem Druck ausgesetzt. Die Herrschaft versucht, durch Angst und psychischem Druck einiges von dem Erfolg, was wir und ihr zusammen erkämpft haben, zurück zu erlangen. Sie wollen dem weltweiten Kampf für die Befreiung der Studentinnen und Studenten eine Atmosphäre des Schreckens und Angst aufdrücken. Sie setzen die Familien der Inhaftierten unter schwerstem Druck.

'5_8509150469_L600' von mazdak

Ihr freiheitsfordernden Menschen!

Wir, die verhafteten Studentinnen und Studenten, deren Familien und die gesamte Freiheits- und Gleichheitsbewegung braucht heute mehr denn je eure Unterstützung. Unser Aufruf vom 22. Dezember für die Freiheit der Studentinnen und Studenten wurde von euch in außerordentlichem Maße unterstützt. Wir die freiheits- und gleichheitsfordernden Studentinnen und Studenten bedanken uns ehrlich für eure bisherigen Aktivitäten. Die Aktionen des 28. Dezemeber waren ein großer und unvergesslicher Sieg, der die Stimme der freiheits- und gleichheitsfordernden Menschen im Iran in die Welt trug. Dieser Versuch und Kampf ist aber nicht ausreichend. Unsere Freundinnen und Freunde fristen immer noch in den Folterknästen, die Freiheits- und Gleichheitsbewegung steht immer noch unter dem massiven Druck der Sicherheitsapparate. Diese Unterdrückung muss besiegt werden. Dafür brauchen wir eure Solidarität. Aus diesem Grunde haben wir den 16. Februar 2008 zum gemeinsamen Aktionstag gegen die islamische Regierung und für die Freiheit aller inhaftierten Studentinnen und Studenten benannt. Euch alle, dort wo ihr seid, rufen wir auf, so wie ihr es für richtig hält, euch für die sofortige Freiheit der Studentinnen und Studenten und gegen die Unterdrückung des Widerstandes für Freiheit und Gleichheit einzusetzen.

Die Zukunft ist unser!

Es lebe die Freiheit!

Es lebe die Gleichheit!

27. Januar 2008
Die freiheits- und Gleichheitsfordernden Studentinnen und Studenten der Universitäten im Iran

Language: 
Campaign: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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