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Feier zum 20 Jährigen Jubiläum von ATIK

By azadi, 17 January, 2007
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'ATIK Jubiläum' von azadi

türkçe

Liebe Freunde und Genossen/innen,

Die Konföderation der Arbeiter/innen aus der Türkei in Europa (ATIK) feiert am 27. Januar 2007 ihr 20jähriges Jubiläum. An diesem Tag werden wir in Giessen/Mittel Hessen eine kulturelle und politische Veranstaltung mit vielen Gästen aus verschiedenen Bereichen des Kampfes durchführen.

Der Kampf um eine gerechtere und bessere Welt und für die Rechte der Unterdrückten Völker ist für uns, nach wie vor, das wichtigste Anliegen. Einen sehr wichtigen Anteil bildet auch unser jahrzehntelanger Einsatz um die Rechte und Belange der Migranten/innen in Europa.

Der Kampf für Emanzipation und Gleichberechtigung der Frauen und auch die berechtigten Forderungen der Jugendlichen nach bessere Ausbildungsmöglichkeiten, demokratische Erziehungspolitik und um einen sicheren Arbeitsplatz sind gleichermaßen ein Teil unseres Kampfes in diesen 20 Jahren gewesen.

Die besondere Fokussierung unseres Kampfes widmen wir heute noch der Gleichstellung von MigrantInnen und deren demokratischen Rechte. Des Weiteren gilt unser unermüdlicher Einsatz für den echten Weltfrieden, für das Selbstbestimmungsrecht der Völker, gegen Faschismus und Imperialismus jeglicher Art.

Wir erwarten von unserer feierlichen Veranstaltungen neue Impulse für die Schöpfung von weiteren Kampfwillen und Solidarität für alle unterdrückten Menschen.

Deshalb, laden wir Euch hiermit zur unserer Veranstaltung am 27. Januar in der Kongresshalle (Berliner Platz 2, 35390) in Giessen / Mittel Hessen herzlich ein.

Wir bieten Möglichkeiten von Informationsständen für demokratische und linke Organisationen an. Außerdem erhoffen wir von Euch die Entsendung von Solidaritätsgrüßen.

Bitte sendet uns eine Nachricht um welcher Art eure Beteiligung aussehen wird.

(Bitten die Rückantwort an: liwan1(at)freenet.de)

Mit solidarischen und kämpferischen Grüssen

Im Namen des 18. General Rates von ATIK

Ufuk Berdan

Avrupa Türkiyeli ??çiler Konfederasyonu

Konföderation der Arbeiter aus der Türkei in Europa

Confederation Workers from Turkey in Europe

La Confédération des Travailleurs de Turque en Europe

Confederatie van Arbeiders uit Turkÿe in Europa

www.atik-online.net
E-mail: atik(at)atik-online.net Januar 2007

Arbeiter/innen, Migranten , Jugendliche,

die Konföderation der Arbeiter aus der Türkei in Europa (ATIK) feiert in diesem Jahr ihre 20jährige Gründung. In ihrem 20jährigen Bestehen hat sie sich stets für die Rechte aller Werktätigen, Migrantinnen und Migranten sowie Flüchtlingen eingesetzt. Sie ist die Stimme von Werktätigen und progressiv-revolutionären Menschen, ohne deren unermüdlichem und uneigennützigem Einsatz unsere Konföderation nicht weit gekommen wäre. Glückwunsch an das 20. Jahr unserer Konföderation ATIK!

Anlässlich unseres 20. Jahrestages laden wir mit unseren Föderationen in den verschiedenen europäischen Ländern (ATIF in Deutschland, ATIGF in Österreich, HTIF in den Niederlanden, ITIF in der Schweiz, FTIF in Frankreich), der Neuen Demokratischen Jugend (YDG) und der ATIK-Frauen-Kommission (Die Neue Frau) alle Werktätige, Einheimische sowie Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten, progressiv-revolutionäre Menschen, die glauben, dass die freie Zukunft gemeinsam noch besser gestaltet werden kann, zu unserer Jubiläumsfeier ein. Wir rufen sie auf, unsere Begeisterung und Energie aus den 20 Kampfjahren mit uns zu teilen und ihre Stimme mit unserer zu verbinden.

Unseren 20. Jahrestag wollen wir zusammen mit ihnen und mit unseren Aktivistinnen und Aktivisten sowie mit internationalen Delegationen, progressiv-revolutionären Kulturschaffenden und Intellektuellen unserem Kampf und unserer Tradition gebührend feiern. Denn nur gemeinsam sind wir stark!

Es wird für uns eine besonders große Freude sein, unsere Gründungsmitglieder/innen, die seit 20 Jahren die Arbeit für unsere Organisation nicht gescheut haben und deren Wert wir niemals vergessen werden, und alle, die Führungspositionen inne hatten, auf unserer Jubiläumsfeier begrüßen und sie in eurer Anwesenheit ehren zu können.

Es wird für uns eine weitere besondere Ehre sein, revolutionär-demokratische Massenorganisationen und ihre Vertreterinnen und Vertreter, mit denen wir für unsere gemeinsamen Forderungen und Ziele mit revolutionärem Solidaritätsbewusstsein gemeinsam kämpfen, auf unserer Jubiläumsfeier zu begrüßen.

Wir wollen die Vertreterinnen und Vertreter unserer internationalen Geschwisterorganisationen, die den Befreiungskampf der unterdrückten, ausgebeuteten und zügelloser Gewalt ausgesetzten Völker führen, auf unserer Jubiläumsfeier umarmen und das Feuer des Kampfes gemeinsam fühlen.

Wir rufen unsere Jugend, insbesondere unsere Aktivistinnen und Aktivisten der Neuen Demokratischen Jugend auf, die in ihren Herzen eine nicht auszulöschende Energie und ihre offensive Haltung haben, diese bei der Kampagne zur Jubiläumsfeier mit großem Eifer einzusetzen.

Wir rufen unsere Aktivistinnen auf, die seit Jahren einen ehrenvollen Kampf gegen jegliche Form von Gewalt gegen Frauen im Rahmen der Klassen-, National,- und Geschlechtsunterdrückung führen, unsere 20jährige Jubiläumsfeier mit ihren frauenpolitischen Grundsätzen zu bereichern.

Wir als ATIK werden unsere Losung „Einheit der Arbeiter und Geschwisterlichkeit der Völker“ niemals aufgeben!

Vereinen wir unsere Kräfte weltweit!

Die unzähligen Offensiven seitens der Monopolbourgeoisie, die in Europa und weltweit stattfinden, zielen darauf ab, das Band der Einheit und des Kampfes zwischen den Unterdrückten zu vernichten. In den vergangenen Jahren wurden viele fieberhafte Angriffe gegen die breite Werktätigenfront, die, um ihr Leben fortzusetzen ihre geistige und körperliche Arbeit verkaufen, durchgeführt. Die ökonomische Quelle dieser Angriffe ist die imperialistische Neoliberalismuspolitik. In diesem Kontext wird imperialistische Aggressionspolitik in militaristischer, repressiver, expansiver, hegemonialer, ausbeuterischer und okkupativer Form durchgeführt.

Die reaktionäre Kriegsmaschinerie im Nahen Osten ist nachdem sie mit imperialistischer Repression, Gewalt und Ausbeutung diese Region in Brand gesteckt und den unterdrückten Völkern hier die totale Kapitulation aufzuzwingen versucht hat, im Sumpf stecken geblieben.

In Europa sind groß angelegte Angriffspakete gegen die Errungenschaften der Werktätigen voll im Gange. In vielen europäischen Ländern gehen Akademiker, Ärzte, Werktätige im Bereich des Gesundheitswesens, Kleinproduzenten, Beamte, Angestellte, Berg- und Werftarbeiter, Arbeiter in der Konsum- und Schwermetallindustrie, Bauern, Migranten, Flüchtlinge sowie Studierende gegen diese Angriffspolitik als wachsende Massen auf die Straßen. Das gibt uns wieder Hoffnung.

Wir müssen unsere Einheit gegen Chauvinismus, Bourgeois-Nationalismus, jegliche Form von Rassismus sowie Faschismus stärken!

In vielen europäischen Gesellschaften findet gegen Andersartige eine in den letzten Jahren zunehmende von oben nach unten geleitete, aus der Großbourgeoisie kommende Feindseligkeits- und Hass-Epidemie statt. Dieser faschistoide Angriff, der parallel mit den allgemeinen Angriffen gegen die Werktätigen und die Arbeiterklasse läuft, ist nicht zufällig und entsteht nicht von alleine. Er steht in direkter Verbindung mit der allseits bekannten Führungspolitik der Herrschenden, nämlich „Teile und herrsche!“

Als ob die soziale Erosion, die Migrantinnen und Migranten in besonderer Weise trifft, nicht ausreichen würde, wächst zusätzlich eine gegen sie gerichtete institutionell- staatliche, individuelle und gesellschaftliche Rassismus- und Diskriminierungspolitik und parallel dazu faschistische Angriffe.

In Parlamenten vieler europäischer Länder haben faschistische Parteien populistische Auftritte und werden mit zig Millionen Euro Steuergeldern finanziert. Die faschistischen Organisationen, die unter der Obhut von Geheimdiensten stehen, haben eine Stärke erreicht, mit der sie alles bedrohen. Ihre Diskussionen um sogenannte „ausländerfreie Zonen“ haben eine erschreckende Dimension erreicht. Die Forderung nach einem Verbot von faschistischen Parteien und Organisationen wird von Bourgeoise-Herrschenden ignoriert und es wird ihnen sogar die Rolle des Damokles-Schwertes zugeschrieben.

Die einseitige bourgeoise-bürgerliche Integrationspolitik, Staatsbürgertests, Leitkultur-Debatten, Muslime und andere MigrantInnen als potenzielle Kriminelle abstempelnde Maßnahmen, ohne jegliche Grundlage aufgestellte „Ethnophobie-Hypothesen“ und alle weiteren Angriffsmodelle, die auch die Gewalt gegen Andersartige beinhalten, haben nur eines zum Ziel: Die Zerstörung der internationalen Einheit von Werktätigen sowie der Brüderlichkeit der Völker.

Nimmt an unserer 20jährigen Jubiläumsfeier teil und lasst uns gemeinsam dagegen sagen: „Es lebe die internationale Einheit der Werktätigen sowie die Brüderlichkeit der Völker!“

Führen wir einen aktiven Kampf gegen die Verdunkelung unserer Zukunft!

Die soziale Zerstörungspolitik ist die unvermeidliche Folge des kapitalistischen Profitmaximierungstriebes. Die aufgezwungene soziale Zerstörung und in diesem Kontext die Zunahme von Elend, Abbau von demokratischen Rechten, wachsende Arbeitslosigkeit, lassen die Zahl von Armen unaufhaltsam wachsen. Die beabsichtigte Privatisierung des Bildungssystems und Erhebung von Studiengebühren, der „Ungesundheit“ dienende „Gesundheitsreformen“ um einige aufzuzählen dienen nur Wohlhabenden und Reichen.

Sowohl Einheimische als auch Migrantinnen und Migranten haben berechtigte Sorgen und Ängste. Die Herrschenden denken nicht einmal mehr daran, für freie Bildung, sozialen Wohlstand Mittel zur Verfügung zu stellen. Dagegen werden Milliarden für Militarisierung, damit in ungerechten Kriegen Blut fließen kann, Massenvernichtungswaffen und für die Aufrüstung im Weltraum ausgegeben.

Wir akzeptieren angesichts des messbaren Reichtums weltweit nicht, dass es so viele Menschen gibt, die in Hunger und Elend leben müssen.

Jungen Menschen wird aufgrund von Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik, die sich in Verbindung mit Konkurrenz- und Profitmechanismus entwickelt, „Ellenbogenmentalität“ vermittelt, in der jegliche Solidarität fehlt. Die Zahl derer, die ohne Berufsausbildung, Schulabschluss, Arbeit und Perspektive sind und die kein Selbstwertgefühl haben, wächst von Tag zu Tag. Faschistische, reaktionäre und religiöse Organisationen schlagen aus dieser Situation ihr Kapital. So werden diese jungen Menschen von ihnen manipuliert und auf die Gesellschaft losgelassen, um rassistische Angriffe zu verüben. Beteiligt euch an unserer 20jährigen Jubiläumsfeier, damit wir eine entschlossene Haltung gegen diese soziale Zerstörung zeigen können!!

Gegen ungerechte und zerstörerische Kriege; es lebe die Brüderlichkeit der Völker und ihre internationale Solidarität!

Der Kriegszustand im Nahen Osten ist ein Teil des imperialistischen Projektes, dessen Kern ein Kampf um die Neuaufteilung von weltweiten Absatz- und Finanzmärkten sowie von Erdölreserven ist. Jedoch lässt sich auch sehen, dass die aufgezwungene Zerstörungspolitik im Irak, Libanon, in Afghanistan und Palästina auch das Ende der Aggressoren näher bringt. Wir sehen den Zustand der USA und der ihnen unterstehenden Kriegskoalition im Irak, der mit Begriffen wie „Chaos, Sumpf, Katastrophe, Vietnam“ beschrieben wird. Beteiligt euch an unserer Jubiläumsfeier, um diese imperialistischen Kriege zu verurteilen und den wahren Frieden zwischen den Völkern zu verteidigen.

Für die Einheit der Werktätigen, den internationalen Kampf Völker und für den Sieg aller Unterdrückten! Beteiligt euch an unserer 20jährigen Jubiläumsfeier, um diese Losung erneut und noch stärker auszurufen, die Einheit der Werktätigen und die Geschwisterlichkeit der Völker zu verteidigen, sowie die internationale Solidarität von unterdrückten Völkern zu stärken.

Wir laden nochmals alle fortschrittlichen Menschen und Organisationen zu unserer Feier ein. Lasst uns unsere Stärke und Widerstandskraft gegen Ungerechtigkeit, Repressionen und Angriffe gemeinsam demonstrieren.

Leben einzeln und frei wie ein Baum

Und brüderlich wie ein Wald…,

Das ist unsere Sehnsucht….!!!

18. General Rat von ATIK

Location:
Kongresshalle, Berliner Platz 2, 35390 Giessen

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:

Förderverein Karawane e.V.

Kontonummer
: 40 30 780 800

GLS Gemeinschaftsbank eG

BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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10-Jähriges Jubiläum der Karawane

Sammlung aller texte zum 10 jährigen Jubiläum der Karawane all texts of the 10-years anniversairy of the CARAVAN for the rights of refugees and migrants