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« Saturday October 07, 2006 »
Sat
Start: 09:00
End: 18:00
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7. Oktober 06: Transnationaler Aktionstag gegen Migrationskontrolle mit Informationsstand, Installation und Strassentheater Beginn um 9 Uhr vor dem Haupteingang zur (Buch)Messe

(download Flyer unter www.aktivgegenabschiebung.de)

"... für das Recht aller Menschen, sich frei in der Welt bewegen zu können und ihr Schicksal selbst zu bestimmen." (Aufruf von Bamako/Mali zu Migration beim polyzentrischen Weltsozialforum, Januar 2006)

Location:
Haupteingang zur (Buch)Messe
Start: 11:12
End: 16:12
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Demonstration in Augsburg
07. 10. 2006
11:30 Königsplatz

Gemeinsame Fahrt von München:
7.10.2006 9:30
Treffpunkt: Hauptbahnhof vor den Anzeigetafeln
Für leute ohne Kohle zahlt die Karawane die Tickets

Der 07. Oktober wurde als europaweiter Aktionstag zum Thema Migration vor dem Hintergrund ausgewählt, dass im Oktober letzten Jahres Tausende von afrikanischen Flüchtlingen die Grenzen der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla stürmten, wobei es zu einigen hundert Verletzten und mehreren Toten an den Grenzzäunen kam. Die europäische Einwanderungspolitik ist immer mehr eine Politik der Abschottung gegenber denjenigen, die vor Armut, Verfolgung und Krieg fliehen. In Deutschland zeigt sich das insbesondere im Umgang mit Flüchtlingen, denen der Aufenthalt so unangenehm wie möglich gemacht wird, um sie damit zur "freiwilligen Ausreise" zu bewegen.

Start: 14:00
End: 18:19
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Aufruf zur Demonstration in Hamburg am transnationalen Migrations-Aktions-Tag

am Samstag, den 7.10.06

um 14 Uhr ab Hamburg-Hauptbahnhof (Ausgang Glockengießerwall)

In vielen europäischen und afrikanischen Ländern rufen Flüchtlings-, MigrantInnen- und Menschenrechtsorganisationen für den 7. Oktober zu einem Aktionstag gegen die restriktive und menschenfeindliche europäische Migrationspolitik auf. Beschlossen wurde dies auf dem Europäischen Sozialforum (ESF), zu dem sich im Mai ca. 15.000 Menschen in Athen versammelten.

Location:
Hamburg-Hauptbahnhof (Ausgang Glockengießerwall)
Start: 15:00
End: 17:00
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Samstag, 7. Oktober 2006
15 Uhr: Demonstration, Rudolfplatz, Köln
16 Uhr: Kundgebung, Domplatte, Köln
mit CLAN DESTINO feat. Red Rugged & Paco Mendoza, FULANI (afrozouk/caribbean beat), SAMSON KIDANE (Eritrea), MICROPHONE MAFIA, SOUNX OF COLONIA u.a

Im November diesen Jahres tagt die Bundesinnenministerkonferenz in Nürnberg. Die Flüchtlingsräte der Bundesländer fordern in allen Bundesländern eine großzügige Bleiberechtsregelung. Ein solcher Beschluss würde vielen langjährigen Geduldeten ein dauerhaftes Bleiberecht gewähren.
Um zu verhindern, dass vor Inkrafttreten dieser Regelung noch Abschiebungen der betroffenen Personengruppen erfolgen, hat der Berliner Innensenator bereits ein Abschiebestopp bis Ende 2006 für das Land Berlin erlassen. Ähnlich hat Potsdam als Stadt entschieden, gegen den Beschluss des brandenburgischen Innenministeriums. Ende des Jahres werden vom Land Berlin und der Stadt Potsdam keine Familien mit minderjährigen Kindern oder alleinstehende Minderjährige mehr abgeschoben, wenn sie bereits seit Juni 2000 oder länger als Geduldete in Deutschland leben.
Alle Menschen, die bisher im Schwebezustand einer sogenannten „ Kettenduldung“ unter ständiger Angst vor Abschiebung leben mussten, können vorerst aufatmen.
Wir fordern die Stadt Köln auf Zivilcourage zu zeigen und sich, unabhängig von der Landesregierung, dem Beschluss anzuschließen.

Location:
Köln - Rudolfplatz
Start: 15:00
End: 17:00
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7th of October Transnational Day for Freedom of Movement!
no-racism.net

Kundgebung: Wir sind hier, weil ihr dort seid
07.10. 2006 15.00 Uhr Waldsiedlung bei Freienbessingen-Thüringen

Während Otto Schily die Forderung nach zentralen „Auffanglagern“ in Nordafrika aufstellt und die Militarisierung der EU-Außengrenzen vorangetrieben wird, führen die NATO-Staaten inklusive Deutschland, Kriege in aller Welt um Rohstoffe und Absatzmärkte. Erst damit machen sie Menschen zu Flüchtlingen.
Als Asylbewerberinnen und Asylbewerber in der BRD unterliegen diese Menschen für die oft mehrjährige Dauer des Asylverfahrens, einer langen Reihe rassistischer Sondergesetze und schikanöser staatlicher Maßnahmen, die die Ausgrenzung und Isolation von Flüchtlingen bezwecken.
Einkaufsgutscheine statt Bargeld, Residenzpflicht, Illegalisierung, Isolation, ständige Angst vor drohender Abschiebung-sind nur einiges, mit dem hier lebende Flüchtlinge zu kämpfen haben. In Freienbessingen befindet sich eine so genannte Sammelunterkunftunft, eine von vielen in Thüringen.

Location:
Waldsiedlung bei Freienbessingen-Thüringen
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