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The VOICE Refugee Forum – A Network of Refugee Community Initiatives in Germany: Our goal is aimed to organized under principles of self-organization of refugees and their Communities against the Apartheid in isolation camps and ‘Lager’ and to empower the political Networks and struggles in the camps. The self-determination of the refugees to liberate themselves from institutional racism and discrimination is clearly defined; in order to form a united block against suicidal acts and traumas in Isolation lagers. We demand solidarity and protest against the collective punishments through racist persecution of refugees in Germany. We demand the abolition of the Residence Obligation (Residenzpflicht) and the segregation of refugees in ‘Lager’ and camps and Deportation prisons. We stand for Freedom of movement for all, Stop deportation and all discriminatory laws against refugees. We are united against any form of colonial injustice and social exclusion of refugees and people without rights in Germany. "Main focus is to promote networking and Campaigns for Refugees Community unity and mobilise to represent our own VOICES” Donation: Förderverein The VOICE e.V. Sparkasse Göttingen Kontonummer: 127829 BLZ: 260 500 01 IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29 BIC: NOLADE21GOE The VOICE Refugee Forum Jena, Schillergässchen 5, 07745 Jena, E-Mail: thevoicerefugeeforum(at)gmx.de , E-mail: the_voice_berlin(at)emdash.org Internet: http://www.thevoiceforum.org
Updated: 1 hour 8 min ago

Die gewaltvolle Rolle von Religion, Vetternwirtschaft und staatlicher Korruption: Menschenrechtsverletzungen und Verfolgungen in Pakistan

Tue, 03/14/2017 - 08:06
deportations

Die gewaltvolle Rolle von Religion, Vetternwirtschaft und staatlicher Korruption: Menschenrechtsverletzungen und Verfolgungen in Pakistan

“Ich bin schiitischer Moslem, doch Saima, meine Frau ist Sunnitin – Ich wurde als Vergewaltiger, Mörder und Entführer betitelt, weil meine Frau und ich den Normen trotzten und zu heiraten beschlossen. Ich erschien nicht bei Gerichtsterminen, die nur dazu dienen sollten, mich zu verfolgen.”

Muhammad Ali Jawaid, ein pakistanischer Flüchtling, seit 2013 in Bayern, wurde in The VOICE Refugee Forum Deutschland aktiv, um seine politische Aktivität auch hier im Asyl fortzusetzen.

Seine Geschichte ist nicht nur die persönliche Geschichte einer verbotenen Liebe. Es ist eine sehr politische Geschichte, denn sie zeigt die gefährliche und gewaltsame Rolle religiöser Ideologien in der Aufteilung von Menschen in Gut und Böse und in der Gefährdung individueller Leben und von Familien. Sie zeigt die Willkür und Korruption des Staates und des Rechtssystems in Pakistan, wo Menschenrechte und menschliches Leben aufgrund der Ideologie der Ehre und der Vetternwirtschaft nicht geschützt werden. Sie zeigt die Diskriminierung und Unterdrückung von Frauen, die nicht das Recht haben, für sich selbst zu entscheiden, da sie lediglich als das Eigentum ihrer Familien betrachtet werden. Sie zeigt, dass all jene verfolgt werden, die in Freiheit leben wollen und ihre Lebensentscheidungen selbst treffen wollen.

Wir verlangen, dass unserem Aktivisten Ali Jawaid und seiner Frau, die sich noch in Pakistan befindet, in Deutschland Sicherheit und Schutz gewährt wird!

Wir fordern sein Recht, in Sicherheit in Deutschland bleiben zu können – ohne Angst vor Rassismus, Kriminalisierung und Abschiebung.

Wir verlangen, dass er zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn in Freiheit leben kann - ohne Angst vor Abschiebung in einen Staat, wo er von der Familie und vom Staat verfolgt ist und wo sein Leben höchst gefährdet ist!

Stellungnahme von Muhammad Ali Jawaid:

Seit 2010 bin ich politisch aktiv. Ich nahm in Pakistan an der Seite der Opfer religiöser Diskriminerung and ihrer Sympathisanten an Kampagnen gegen Ehrenmorde und gegen religiöse Diskriminierung sowie gegen die gewaltsame Rolle der Religion in Pakistan teil. Ich bin auch Mitglied und Aktivist bei der Pakistanischen Tehreek-e-insaaf, einer der pakistanischen Oppositionsparteien.

Auch meine Frau und ich sind aufgrund religiöser Diskriminierung und der gewaltvollen Einflussnahme der Familien auf die Heiratsentscheidungen junger Menschen verfolgt.

Im April 2012 traf ich ein Mädchen namens Saima in einem Café in Faisalabad City. Wir tauschten an diesem Tag unsere Handynummern aus und begannen, uns immer wieder an verschiedenen Plätzen wie Restaurants und Parks zu treffen, wo wir uns vor den Leuten verstecken konnten. Eines Tages las Nadeem, ihr Bruder, meine Nachrichten auf dem Mobiltelefon seiner Schwester, nachdem ihm jemand von unserer sich gerade entwickelnden Beziehung erzählt hatte.

Nichtsdestotrotz hielten unsere Treffen und unsere Liebe ein Jahr lang an.

Am 15. Mai 2013 gingen wir zum Stadtgericht in Faisalabad, um zu heiraten. Doch dort sah uns jemand, ein Anwalt namens Adil Lodhi, der ein Freund von Nadeem war, und er rief Nadeem an. Nadeem kam mit seinen Kumpanen zum Gericht. Sie nahmen mir Saima weg und griffen mich an. Sie bedrohten und misshandelten mich. Als ich danach zur Polizei gingen, weigerten sie sich, den Fall aufzunehmen und eine Anzeige gegen meinen Schwager zu schreiben. Einige Tage später reiste Saima nach Lahore zu der Hochzeit von Verwandten. Von dort aus rief sie mich mit dem Telefon einer Cousine an und erzählte mir, dass ihre Familie gewaltsam versucht, sie mit einem anderen Mann zu verheiraten.

Weil diese Nachricht die Wahrheit war, dass die Familie Saima zu einer Heirat mit einem anderen Mann zwingen wollte, heirateten wir am nächsten Tag, am 26. Mai 2013, am Telefon vor unseren Freunden und einem Qazi (Richter oder Notar) als Zeugen.

Danach erzählte Saima ihrer Familie von der Heirat. Nadeem und seine Kumpane waren immer noch hinter mir her und suchten mich. An diesem Tag, dem 26. Mai 2013, ging ich gegen 11 Uhr morgens zusammen mit einem Freund zum Urdu-Basar in Lahore. Dort griffen mich Nadeem und seine Leute wieder an. Sie eröffneten das Feuer gegen mich und ich rettete mein Leben, indem ich mich hinter einer Mauer versteckte. Nachdem sie mich durch Zurufe, dass sie mich misshandeln und töten würden, weiter bedroht hatten, rannten sie weg.

Im Bezug auf diese Heirat wandte sich auch meine Familie gegen mich und sie warfen mich aus meinem Vaterhaus. Meine Familie verhielt sich mir gegenüber äußerst harsch und sie wiesen diese Heirat vollständig zurück. Der Basiskonflikt beider Familien ist die Religion. Ich bin shiitischer Moslem, während Saima, meine Frau, Sunnitin ist.

Nachdem ich aus meinem Familienheim geworfen worden war, begab ich mich zum Haus meiner Großeltern in der Stadt Gujrat. Dort rief mich Saimas Cousine an, die mir alles erzählte, was mit Saima passiert war. Ihre Familie hatte sie sehr schlimm bestraft und sie sehr grob behandelt. Saima wurde verletzt und suchte zusammen mit ihrer Cousine einen Arzt auf. Von der Klinik aus entfloh sie nach Sheikhupura, eine andere Stadt, wo sie im Haus ihrer Cousine Schutz suchte. Nach dem Anruf ihrer Cousine brach ich dorthin auf und wir lebten drei Wochen lang zusammen.

Eines Tages, als ich draußen unterwegs war, um eine besseren und sichereren Platz für uns zu suchen, kam Nadeen und zwang die Cousine in meiner Abwesenheit, ihm von uns zu erzählen und wo wir uns versteckten. Sie drohten ihr an, sie zu töten, und so erzählte sie ihnen von uns. Dann nahmen sie Saima mit und bestraften sie noch härter. Ich war in Gujrat City und jetzt waren sie hinter mir her. Nachdem mir mein Freund davon erzählt hatte, floh ich nach Rawalpindi, einer anderen Stadt.

Am 15. Juli 2013 bin ich wieder nach Faisalabad Stadt gefahren, um an der jährlichen Gedächtnisfeier des Todes meiner Mutter teilzunehmen. Dort kämpfte meine Familie mit mir und forderte mich auf, das Haus meines Vaters zu verlassen. Plötzlich kamen Nadeem und sieben seiner Freunde und Familienmitglieder mit Stöcken und Cricketschlägern und beide Familien begannen, miteinander zu kämpfen. Zu meiner Familie gehörten etwa 20 Personen, doch die meisten davon waren Frauen und Kinder. Als ich zusammen mit meiner Familie gegen die Familie meiner Frau kämpfte, schlug mich jemand durch einen Schlag auf den Kopf nieder. Als Nadeem sah, dass ich verletzt war, rannte er mit seinen Leuten davon.

Mein Kopf blutete und mein Cousin brachte mich zum Krankenhaus, wo ich mit 14 Stichen genäht wurde. An diesem Tag ging ich zur Polizei, doch abermals weigerte die Polizei sich, darüber, was passiert war, eine Anzeige aufzunehmen. Der Polizist dort berichtete mir, dass die Familie meiner Frau bereits gefälschte Anzeigen gegen mich erstattet hatte. Und auf Basis ihrer falschen Aussagen hatte mich die Polizei bereits als Kidnapper, Vergewaltiger und Mörder ausgeschrieben. Der Grund dafür liegt darin, dass diese Familie einen sehr machtvollen politischen Hintergrund und Einfluss besitzt und derzeit Regierungsstellen besetzt. Sie sind auch sehr korrupt und ungerecht. Sie benutzen die Polizei für ihre persönlichen Belange und Ziele, aber auch gegen ihre persönlichen Feinde. Auch meine Familie öffnete einen Rechtsstreit gegen mich und erklärte, dass ich nichts vom Erbe meines Vaters erhalten würde.

Wegen meiner Liebe, meiner Heirat und meines Wunsches auf ein besseres Leben hatte ich alles verloren: Meine grundlegenden Rechte, meine Heimat, meine Familie.

Im November 2013 musste ich, mithilfe eines Freundes, von Pakistan nach Deutschland fliehen. Bevor ich nach Deutschland kam, tat ich alles, um meine Frau zu kontaktieren. Erst in Deutschland gelang es mir, meinen Freund zu erreichen, der mir die Nummer meiner Frau gab. Als ich sie anrief, erzählte Saima alles, was sie ihr angetan hatten. Sie sagte mir, dass sie sie in ein Zimmer eingesperrt hatten, wo niemand mit ihr Kontakt aufnehmen konnte. Sie hatten sie schwer bestraft (misshandelt) und verlangten von ihr, dass sie das Kind abtrieb, das sie von mir erwartete. Schließlich konnte sie entkommen und von dort weggehen. Bis jetzt leben meine Frau und mein Sohn an unterschiedlichen geheimen Orten und ihr Leben ist noch immer in Gefahr. Auch meine Frau erstattete bei der Polizei Anzeige. Sie erfuhr, dass mich die Polizei überall suchte. Das Gericht hatte mich zum Vergewaltiger meiner eigenen Frau erklärt, zum Killer und zum Kidnapper, weil ich nicht bei den Verhandlungen erschienen war.

Mit Hilfe meines Freundes in Pakistan kontaktierte meine Frau einen Anwalt und dieser schrieb einen detaillierten Brief über die Gerichtsverfahren und die polizeilichen Verfahren und die Strafen, die mir drohen. Ich habe diesen Brief bei mir und Auszüge dieses Briefes zeigen, dass mein Schwager die Polizei benutzte, um einen schwere Anklage gegen mich zu erreichen. Nun ist mein Name auf einer Liste von Personen, die auf der Straße einfach von der Polizei erschossen werden dürfen.

Ich lebe seit November 2013 in Deutschland und im September 2015 hatte ich ein Interview beim Bundesamt für Migration in München, aber sie lehnten mein Asylgesuch im Januar 2016 ab. Im März 2014 hat mir mein deutscher Arzt eine genetische Nierenerkrankung diagnostiziert und seitdem wurde ich Behandlungen in deutschen Krankenhäusern und durch deutsche Ärzte unterzogen. Es handelt sich um eine polyzystische Nierenerkrankung. Die Ärzte in Deutschland haben mir die beste Versorgung zukommen lassen. Meine Mutter starb aufgrund der falschen und schlechten Behandlung während der ersten Dialyse an derselben Nierenerkrankung. Sie war 42 Jahre alt.

In meinem Interview habe ich meine sämtlichen medizinischen Berichte gezeigt sowie andere Dokumente, die mein Asylverfahren betreffen. Aber mein Antrag wurde abgelehnt. Am 24. Januar 2016 klagte ich gegen die Entscheidung und jetzt warte ich auf die Gerichtsverhandlung. Meine Ärzte sagen mir, dass Anspannung und Depressionen schädlich für meine Gesundheit seien, aber ich bin hilflos.

Jedes Mal wenn ich an meine Situation und meine drohende Abschiebung denke, habe ich psychologische Probleme. Ich bin bei einem Urologen, einem Nephrologen, einem Psychologen und bei meinem Hausarzt in Behandlung. In meinem Land ist die medizinische Versorgung nicht gut und sehr sehr teuer Sollten mich die deutschen Behörden in mein Land zurück abschieben, werde ich sehr früh sterben. Ich möchte in Sicherheit mit meiner Familie leben. Ich möchte eine gute medizinische Versorgung, durch die mein Leben gerettet werden kann. Ich möchte frei und ohne Angst vor Abschiebung in ein Land leben wollen, in dem die Familie und der Staat mein Leben bedrohen.

Auch mit dem Kampf für die Freiheit meiner Familie setze ich mein politisches Engagement im Exil fort. Ehrenmorde sind in Pakistan eine äußerst extreme Angelegenheit. Es geht um Ehrenmorde aufgrund von Liebesheiraten oder gegen das Familiensystem. Leute, die gegen die Wünsche ihrer Familien heiraten und dadurch ihre eigenen Wünsche über die ihrer Familie stellen, werden im Namen der Ehre getötet. Auch meine Frau und ich sind mit dem gleichen Problem konfrontiert. Unsere Familien akzeptieren uns nicht und wenn sie uns zusammen finden würden, würden sie uns sofort töten.

Ich habe viele Briefe an das Bundesamt in München geschrieben, dass meine Frau und mein Kind in Gefahr sind und dass ich beide sobald wie möglich hierher bringen möchte, doch wurden meine Anträge abgelehnt.

Ich verlange eine sichere Möglichkeit für meine Familie nach Deutschland kommt und mit mir in Sicherheit zu leben.

Ich appelliere an eure kritische Solidarität und eure Unterstützung.

Steht mir in Solidarität bei für eine bessere Zukunft für mich und meine Familie!

In Solidarität

Muhammad Ali Jawaid, Dingolfing - Niederbayern,
Tel.: 0049 (0)1521 8222548
Email: ali.dingolfing@gmail.com

Info: The VOICE Refugee Forum,
Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net
Homepage: thevoiceforum.org

The violent role of religion, nepotism and state corruption: Human rights abuses and Persecution in Pakistan

Tue, 03/14/2017 - 07:59
deportations

The violent role of religion, nepotism and state corruption: Human rights abuses and Persecution in Pakistan

“I am Shia Muslim while Saima, my wife, is Sunni - I was portrayed and declared a rapist, killer and kidnapper because my wife and me defied the norms and decided to marry. I was not attending court dates meant to persecute me". Muhammad Ali Jawaid, a Pakistan refugee in Bavaria since 2013, became active in The VOICE Refugee Forum Germany to continue my political activity in Exile as well.

His story is not just the personal story of a forbidden love. It is a very political story as it shows the dangerous and violent role of religious ideologies in separating people into good and bad and thus jeopardizing individuals’ lives and families. It shows the arbitrariness and corruption of the state and legal systems in Pakistan where human rights and human lives are not protected due to ideologies of ‘honour’ and nepotism. It shows the discrimination and oppression of women who have no rights to decide for themselves as they are merely seen as the property of their family. It shows the persecution of all those who want to live in freedom and make their life choices themselves.

We demand safety for our activist Ali Jawaid in Germany and that of his wife in Pakistan be guaranteed!!
We demand his right to stay in safety in Germany without fear of racism, criminalization and deportation.
We demand that he can live in freedom and free from the fear of deportation to a state where he is persecuted by family and the State, and where his life is highly threatened!

Statement of Muhammad Ali Jawaid:

Since 2010 I have been politically activist. In Pakistan I campaigned against honour killings and against the religious discrimination and against the violent role of religion inside Pakistan with victims of religious discrimination and the sympathizers of the victims. I am also a regular member and political activist of Pakistan tehreek-e-insaaf (one of the opposition political parties in Pakistan).

Also my wife and I are facing persecution due to religious discrimination and forceful influence of families on the decision of marriage of young people.

In April 2012 I met a girl called Saima in a Café Bar in (Faisalabad
City). On that day we exchanged our mobile phone numbers and we began to meet in different places like restaurants and parks where we could hide from people. One day, Nadeem, her brother, read my sms on his sister's mobile after someone told him about our developing relationship.

Nevertheless, our meetings and love continued for one year.

On 15th May 2013 we went to Faisalabad city court in Pakistan for court marriage. But there one person named advocate Adil Lodhi saw us and called Nadeem. That person was his friend. Nadeem and his companions came to the court and took Saima away and began to fight with me. In the court they threatened and abused me. I went to the police but they refused to write a report against my in-laws. After a few days Saima went to Lahore (for a marriage of his relative). In Lahore she called me from her cousins mobile phone and old me that her family is forcefully trying to marrying her with another man.

The news was true that Saima's family was forcefully trying to make her do marriage with another man. That's why the next morning, on 26th May 2013, we married on telephone in front of friends and one Qazi (religious judge or civil law notary).

After that Saima told her family about our marriage. Nadeem and his companion's were still behind me and they were looking for me. On that day, 26th May 2013, at 11am I went to Urdu bazar in Lahore with my friend. There Nadeem and his fellows attacked me again. They opened gunfire at me and I saved my life by hiding behind a wall. After threatening me with shouts that they would abuse and kill me, they ran away.

On this marriage my family also stood against me and they kicked me out of my father’s home. My family was fully harsh with me and they totally rejected this marriage. The basic conflict between both families is religion. I am Shia Muslim while Saima, my wife, is Sunni.

After being thrown out of my family home, I left to my grandparents'
home in Gujrat city. There, Saima's cousin called me and told me all about what had happened to Saima. Her family had punished her badly and treated her very harshly. Saima got injured and she went to a doctor with her cousin. From the doctor's clinic she ran away to Sheikhupura, another city where she sought shelter in one of her cousin's house. Her cousin called me and I went there and we lived together for three weeks.
One day I went outside to search for a better and safe place but in my absence, Nadeem forced her cousin to tell them about us and where we are hiding .They threatened that they kill her and she told them about us. Then they took Saima away and punished her more. I was in Gujrat city and they came there after me. My friend had already told me about them so I escaped to Rawalpindi, another city.

On 15th July 2013 I went to Faisalabad city again, for my mother's annual death anniversary. There, my family fought with me and asked me to go away from my fathers home. Suddenly Nadeem and seven of his friends and family came there with sticks and cricket bats and then both families started fighting against each other. In my family we were about 20 persons but most of them were children and women. While I was fighting with my family against my in-laws, somebody hit me on my head knocking me down. After seeing me injured, Nadeem and his friends ran away. My head was bleeding and my cousin took me to the hospital. There I got 14 stitches on my head. On that day I went to the police station but again the police refused to make a report of what happened. The policeman there told me that my in-laws had already made fake police reports against me. And because of their fake reports the police had written my name as a kidnapper, rapist and killer. This is because the family of my in laws has very strong political background and influence and is currently in government positions. They are very corrupt and unjust. They use police for their personal matters and aims but also against their enemies. My family also opened a case file against me and they declared that they would give me nothing from my father’s wealth.
Due to love, marriage and my attempt for a better life I lost everything: My basic rights, my home and family.

In November 2013 I had to escape from Pakistan to Germany with the help of my friend. Before coming to Germany I tried my best to contact my wife but I failed. In Germany I succeeded to contact my friend and he gave me my wife's number. Then my wife Saima told me everything they did to her. She told me that they put her in a locked room where nobody was able to contact her. They had punished her badly and they wanted her to abort my child. Finally she could escape and runaway from there. Until now, my wife and son live in different hidden places and their lives are in danger. My wife also made a report at the Police. She found out that the Police is searching for me everywhere. The court declared me a rapist of my own wife, killer and kidnapper because I was not attending court dates. With the help of my friend in Pakistan, my wife contacted one lawyer and the lawyer wrote a detailed letter about the court and police cases and the punishment waiting me. I have this letter and excerpts of the letter show that my in-laws used the Police to make a strong case against me. Now my name is in the list of people who can be shot on sight by police.

I live in Germany since November 2013 and in September 2015 I had an Interview at the Federal office for Migration in Munich but they rejected my asylum application in January 2016. Also, in march 2014 my German doctor told me about my genetic kidney disease and until now I have been following treatments in German hospitals and by German doctors. I have polycystic kidney disease. Doctors gave me the best treatment in Germany. My mother also died of the same kidney disease due to wrong and bad treatment during the first dialyses. She was aged 42.
In my interview I showed all my German medical reports and other documents about my asylum application to the Bundesamt but my
application was rejected. On 24th January 2016 I appealed to the court and now I am awaiting a court hearing. My doctors tell me that tension and depression is not good for my health but I am helpless.

I also have psychological problems every time I am thinking about my situation and my imminent deportation. An Urologist, a Nephrologist, a Psychologist and my house doctor treat me. In my country, medical care is not good and very, very expensive. If the German authorities deport me back to my country I will die very early. I want to live in security with my family. I want to live with a good medical care that can save my life. I want to live freely without the fear of being deported to a country where family and state are threatening my life!

Also with the struggle for the freedom of my family I am continuing my political in exile. Honour killing is a very extreme issue in Pakistan - Honour killings due to love marriages or against family system marriage. People, who try to marry without family wishes and put their own wishes more than their own families, are killed in the name of honour.
My wife and I are also facing these problems. Our families did not accept us and if found together they will kill us on the spot. I wrote a lot of letters to Bundesamt Munich that my wife and child are in danger and I want to bring them here as soon as possible but they rejected my applications.
I am demanding a safe escape for my family to stay with me in Germany in security.

I am appealing for your critical solidarity and assistance!

Stand with me in Solidarity and for a better future for me and my family!

In solidarity

Muhammad Ali Jawaid, Dingolfing - Niederbayern,
Tel.: 0049 (0)1521 8222548
Email: ali.dingolfing@gmail.com

Info: The VOICE Refugee Forum,
Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net

Break Deportation Prepar-Tainment refugees platform for Nationwide activists Meeting in Refugee Cities in Germany

Mon, 03/13/2017 - 21:51
deportations

Break the Deportation DNA Chain: "Refugee Black Box – The irrepressible voice and power of the afflicted" - Beyond the Court rooms!

Break Deportation - BLACK BOX Parade:

Nationwide activists of the Refugee-Migrant Community Network together with Anti deportation activists will be presenting and discussing the very first agenda and plan of the project event from the Stop deportation city parade performance and discussion of the " Refugee Black Box – The irrepressible voice and power of the afflicted" which took place on the 27/28.01.2017 in Jena

What do we want to talk about?

Our main focus of discussion will be breaking the deportation chain from within; with discussions on strategies of Break Deportation Acts: Our historical backgrounds and past political struggles against deportation and social exclusion will be the guide to our continued engagement for justice and human dignity.

We want to discuss how we, the refugee-migrant community activists in Germany overcome the different faces of injustice in Europe. We will speak about our experiences, the struggles and campaigns of the refugee community against the deportation cultures of the German and European racist nationalism, against social exclusion in Germany. About how we fight against the abuse and violation of our rights, the corruption of the deportation system, societal ignorance including German elites and politicians vis-à-vis human dignity and freedom of movement.
Refugee Black Box - Break the Deportation DNA Chain https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox/

Contact:
The VOICE Refugee Forum, Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net
thevoiceforum.org

Continuation of the discussions and perspectives on the way forward

"Refugee Black Box – The irrepressible voice and power of the afflicted" is a political experiment and a process to re-create our alternative space and critical enlightenment, through the Refugee Political Solidarity X-Ray on the decades of refugee struggles against the centuries of colonial injustice of deportation.

The concept is a process of inspirations from struggles like: The Caravan Internation Refugee Congress Jena – “Unite against Deportation and Social Exclusion” – the beginning of the Residenzpflicht campaign in 2000, Oury Jalloh’s death in Police Cell No 5 in Dessau and the ensuing court trial in 2008, the Caravan Festival on Colonial Injustice in Jena 2010, Break Isolation Refugee Camp in Erfurt with the preparation of the Refugee Protest March from Würzburg to Berlin in 2012 and the Refugee International Tribunal in Berlin in 2013, which were organized by The VOICE Refugee Forum and The Caravan for the Rights of Refugees and Migrants. (See links below) It is in the spirit of continuity of The VOICE Refugee Forum struggles since 1994 from the Mühlhausen refugee camp.

Refugee Black Box actions are planned to expose the ignorance of the society on the abuses and crimes of deportation regimes and to make the colonial injustices of the system visible.

Like Marcus Garvey said, “Never forget that intelligence rules the world and ignorance carries the burden. Therefore, remove yourself as far as possible from ignorance and seek as far as possible to be intelligent”.

Like in a tribunal, it is about charging the system and giving a platform to the afflicted to bring their own charges to public awareness. In addition, it has elements of a festival with its cultural space. The idea parodies the black boxes of aircrafts. It contains sensitive information that are vital to its functionality. The afflicted can submit their charges and these would form the basis of the next protest actions against the pervasive colonial injustice.

Join us in the 2017 grassroots struggles of the refugees community movement, to make “Refugee Black Box – The irrepressible voice and power of the afflicted" a concrete and empowering political solidarity weapon.
"
"By coming together, we will continue to learn from each other, develop our strength by continued self-empowerment to break the deportation culture and to overcome the different faces of injustice in Europe. Most of us are victims of war. Some of us lost our families; many of us are separated from their children, wives and husbands, while countless number of us died on the journey to Europe under the watchful eyes of FRONTEX. As a result, many of us remain traumatised today. Yet, instead of being given the necessary therapeutic and other support, we are discriminated against, subjected to brutal and greedy exploitation and exclusion, various forms of psychological torture and expected to gratefully accept our unspoken label of subhuman or „Untermensch“ in the name of refugees because we don‘t have bombs raining on us." - Review on Break Deportation Culture – Deportation is criminal and we fight to stop it! http://thevoiceforum.org/node/4210

Deportation and its corruption of legal systems and regimes are criminal. Stop the deportation system! Fight racist nationalism!

Lets shake things up! - Bring down the deportation regimes! Stop the deportations!!!

Please make donations, engage and work with us for an independent refugee community and Join us for the 2017 grass root struggles of the refugees communities on our movement to make “The Refugee Black Box " a concrete political solidarity weapon.

The events will be financed by privide by public donation and solidarity contribution only.

Förderverein The VOICE e.V., Sparkasse Göttingen,
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29 Code „Break Deportation“

http://breakdeportation.blogsport.de | http://thevoiceforum.org | http://thecaravan.org

Susan und Arslan: Kein Abschiebung nach Pakistan und Kenya!

Fri, 03/10/2017 - 14:21
deportations

Support to Stop Deportation of Community activists to Pakistan and Kenya

Kein Abschiebung nach Kenya!
Die deutsche Regierung will mich nach Kenia abschieben. Das will ich nicht und Mein Sohn muss getrennt von mir leben

Hallo,

ich bin Susan. Ich bin 46 Jahre alt. Die deutsche Regierung will mich nach Kenia abschieben. Das will ich nicht. Ich habe einen Sohn, der vor kurzem nach einem langen Kampf den ihm rechtlich zustendenden deutschen Pass erhalten hat. Ich werde nicht zulassen, dass wir getrennt werden.

Wir kamen 2014 nach Deutschland, als mein Sohn 18 war. Bereits bevor wir nach Deutschland kamen, hatten wir in der deutschen Botschaft in Nairobi ein rechtliches Verfahren eingeleitet. Nachdem sie dort unsere Akte verloren haben, kamen wir mit einem Visum nach München. In Deutschland wurde mein Sohn nicht als Deutscher akzeptiert, obwohl er das Recht hatte, deutsche Papiere zu erhalten, denn sein Vater ist Deutscher. Auch die Schule durfte er nicht besuchen. Sogar für seinen Deutschkurs musste ich selbst bezahlen. Sie schickten mich von Behörde zu Behörde, immer mit der Aussage, sie seien nicht zuständig: Die Ausländerbehörde sagte, dass das Jobcenter für uns zuständig ist, weil mein Sohn Deutscher ist, während das Jobcenter sich weigerte uns zu unterstützen, weil er keine deutschen Papiere hatte. Ich habe mein ganzes Geld ausgegeben, weil es mir nicht erlaubt war, in Deutschland zu arbeiten, und ich erhielt keinerlei Sozialhilfe.

Ich war drei Mal in deutschen Gefängnissen. Es gab eine Zeit, in der die Ausländerbehörde Lübeck meinen Pass verloren hatte. Jetzt hat ihn die Ausländerbehörde Eisenhüttenstadt, was es noch einfacher macht, mich wann immer sie wollen abzuschieben.

Ich wurde mehrere Male von Stadt zu Stadt geschickt und auch wenn alle so tun, als ob alles zufällig passiert, scheint es mir, als gäbe es einen Plan dahinter. Sie schauen nur auf mich und nie auf ihre eigenen Fehler. Keine*r in diesem rassistischen System scheint eigene Fehler zu erkennen. Es fühlt sich so an, als wären alle gegen mich.

Ich habe alles aufgegeben. Ich habe Jahre lang gekämpft, aber alles was ich tue zeigt kaum Wirkung.

Mein Sohn muss getrennt von mir leben. Weil es ihm nicht erlaubt ist zu studieren oder arbeiten, ist er sozial isoliert. Diese Situation machte ihn krank, er leidet unter Depressionen. Jede*r, der*die gesehen hätte, durch was er gehen musste, würde verstehen warum er jetzt krank ist.

Auch in der schrecklichsten Situation ist es sehr schwer, einen Anwältin zu finden. Die einzige Möglichkeit, meinen Sohn und mich zusammenzubringen, sind zwei ärztliche Gutachten, die unsere vergangene und aktuelle Situation wiedergeben. Diese kosten etwa 2000 Euro.

-- SPENDENAUFRUF -- SPENDENAUFRUF -- SPENDENAUFRUF --

Wenn du Susan und ihren Sohn dabei unterstützen willst, dass sie wieder zusammen sein können, bitte spende an:

Kontoinhaber: Förderverein The VOICE e.V.
Kreditinstitut: Sparkasse Göttingen
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE
Betreff: Susan (bitte unbedingt angeben!)

Die Stop Deportation Gruppe unterstützt Geflüchtete und ihren Kampf für Rechte. Der Hauptfokus liegt auf Abschiebungen. In Zeiten politischer Gegenbewegungen, in denen die deutsche Regierung nicht davor zurückschreckt, Menschen sogar in Kriegsregionen abzuschieben und die EU Abschiebungen nach Griechenland wieder einführt, ist es notwendig Solidarität zu leben.

No border, no nation. Stop deportation!

Kontakt: stop-dep-group@lists.riseup.net
https://www.facebook.com/stopdeportationgroup/

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Kein Abschiebung nach Pakistan!
UNTERSTÜTZT DEN POLITISCHEN KAMPF GEGEN ABSCHIEBUNGEN UND DIE AKTIVIST*INNEN, DIE FÜR IHN STREITEN

Die Stop Deportation Group Berlin braucht Geld, um einen unserer Aktivist*innen, Arslan, zu unterstützen

Hallo,
unten in der Mail ein Aufruf zur Unterstützung eines von Abschiebung bedrohten Aktivisten der Stop Deportation Group. Es wäre super, wenn dieser über möglichst viele Kanäle verbreitet werden könnte.
Vielen Dank und Solidarische Grüße!

--- UNTERSTÜTZT DEN POLITISCHEN KAMPF GEGEN ABSCHIEBUNGEN UND DIE AKTIVIST*INNEN, DIE FÜR IHN STREITEN ---

Die Stop Deportation Group Berlin braucht Geld, um einen unserer
Aktivist*innen, Arslan, zu unterstützen. Arslan ist seit er im April
2015 nach Berlin kam aktiv in der Unterstützung Geflüchteter. Arslan ist 25 Jahre alt und kommt aus Pakistan. Unaufhörlich trug er in außerordentlichem Maß zur Arbeit unserer Gruppe bei. Jetzt, nach fast zwei Jahren, befindet sich sein Asylverfahren in einer sehr kritischen Phase. Die Berliner Behörden versuchen, ihn nach Pakistan abzuschieben.
Das darf nicht passieren und aus diesem Grund bitten wir euch um Hilfe, denn gute rechtliche Unterstützung kostet viel Geld.

Arslan verlies 2011 Pakistan, wo er politisch und religiös verfolgt
wurde. Durch den Iran und die Türkei erreichte er 2012 Griechenland, wo er von der Polizei festgenommen und inhaftiert wurde, weil er das Land illegalisiert ohne Dokumente betreten hatte. Die folgenden zwei Jahre verbrachte er im Knast. Nach den gewöhnlichen 18 Monaten wurde seine Gefangenschaft um weitere 6 Monate verlängert. Nach diesen zwei Jahren kam er frei unter der Auflage, Griechenland innerhalb eines Monats zu verlassen. Er konnte nicht nach Pakistan zurückkehren, weil dort sein Leben in Gefahr ist. Über Mazedonien, Serbien, Ungarn und Österreich erreichte er schließlich 2015 Deutschland, wo er Asyl beantragte.

Vor kurzem erhielt er nun die Ablehnung seines Asylantrages. Um gegen die negative Entscheidung vorzugehen und den Anwalt bezahlen zu können brauchen wir Geld. Wenn Arslan nach Pakistan abgeschoben wird, muss er damit rechnen, verfolgt und eingesperrt zu werden. Darüber hinaus würde die Stop Deportation Group einen sehr wichtigen Teil verlieren. Während seiner Zeit in Berlin war Arslan stark darin eingebunden, Awareness zu erhöhen und Geflüchtete in Berlin und anderswo zu unterstützen. Wenn er gezwungen ist, die Stadt zu verlassen, wird auch sein Wissen und seine Erfahrung uns verlassen. Der Kampf für Bewegungsfreiheit, für die freie Wahl des Ortes, an dem mensch leben will, muss weitergehen! Wir, die Stop Deportation Group, können nicht zulassen, dass uns ein wichtiger Teil unserer Gruppe von deutschen Behörden weggenommen wird. Wir bleiben zusammen!

Abgesehen von einer finanziellen Spende wäre ein weiterer Weg, Arslan zu unterstützen, das Finden einer kleinen Wohnung oder eines WG-Zimmers.
Nachdem er die letzten 6 Jahre auf der Straße, im Gefängnis oder im Lager verbracht hat, wo er auch jetzt lebt, wünscht sich Arslan ein richtiges Zuhause. Seit eineinhalb Jahren sucht er vergeblich eine Wohnung in Berlin; bis jetzt hat keine Hausverwaltung zugestimmt, obwohl das Lageso die Miete bezahlen würde. Bitte schreib uns eine E-Mail, wenn du einen freien Raum in Berlin kennst.

--- UNTERSTÜTZT UNSEREN POLITISCHEN KAMPF ---

Wenn irgendwie möglich, bitte unterstützt diesen Kampf finanziell:

Kontoinhaber: Förderverein The VOICE e.V.
Kreditinstitut: Sparkasse Göttingen
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE
Betreff: Arslan (bitte unbedingt angeben!)

Kontakt: stop-dep-group@lists.riseup.net
Facebook: https://www.facebook.com/stopdeportationgroup/

Refugee Break Deportation Network Meeting on the 4.03.2017

Sun, 03/05/2017 - 20:53
deportations

Refugee Black Box - Break the Deportation DNA Chain
Photo: https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox/

Break Deportation Network on the 4.03.2017

Refugees from Cambodia, Somalia and Afghanistan families living in Jena, Erfurt and Apolda met during the Thueringen Break Deportation Network on the 4.03.2017 since after Refugee Black Box (http://thevoiceforum.org/search/node/black%20box) to discuss and to organize together Anti-deportation protest against deportation to Afghanistan and against the Dublin regulation. We agreed to meet every 2 weeks with The VOICE Refugee Forum Network in Jena for Thueringen wide preparatory meeting.

French
Des réfugiés des familles du Cambodge, de Somalie et de l'Afghanistan vivant à Iéna, Erfurt et Apolda se sont rencontrés pendant le "Thueringen Break Deportation Network, le 4.03.2017 après le Refugee Black Box (http://thevoiceforum.org/search/node/black%20box) pour organiser une manifestation anti-déportation contre la déportation vers l'Afghanistan et contre la réglementation de Dublin. Nous nous sommes mis d'accord pour nous rencontrer toutes les deux semaines avec le réseau VOICE Refugee Forum à Jena pour la grande réunion préparatoire de Thuringe.

Refugee Black Box - Break the Deportation DNA Chain
Photo: https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox/
Impression – Break Deportation – 4.3.2017

4.3. 2017: Around 35 fighters from different part of the world came together in Jena to force the fight here against deportation – the deportation System in Thuringia and Germany. There are many women who are fighting for their families.
There is just a lot of pressure on people from Afganistan and Somalia.

Stop all deportations. Stop the war against people with the status refugee.
Afganistan is not safe!
Report of participants from Erfurt.

Refugee Black Box - Break the Deportation DNA Chain
Photo: https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox/

"It can't continue like this - we are humans"

Wed, 02/22/2017 - 23:19
Refugee Black Box

"It can't continue like this - we are humans"
In honour of the Break Deportation Refugee Black Box weekend in Jena. This art piece was Pencilled by Anti deportation activist Hamburg. http://thevoiceforum.org/node/4308

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Abschiebestopp nach Afghanistan jetzt!

Fri, 02/10/2017 - 07:40
deportations

Abschiebestopp nach Afghanistan jetzt!
برلین به اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان "نه" می‌گوید!
برلین د پناه غوښتونکو اجباری شړل افغانستان ته "نه" وایی!
[زیر را بخوانید فارسی]
[لاندې پاتې پښتو]

Wir wehren uns gegen Abschiebungen! Afghanistan ist nicht sicher! Für ein solidarisches, vielfältiges, migrantisches Berlin!

Wir sind wütend: 34 Menschen wurden im Dezember 2016 in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nach Afghanistan abgeschoben. Viele von ihnen lebten seit Jahren in Deutschland und hatten hier ihr gesamtes Lebensumfeld: ihre Freundinnen und Freunde, ihre Familie, ihre Arbeit, ihre Gemeinde oder ihren Sportverein. Die Bundesregierung hat angekündigt, dass 2017 weitere Abschiebeflüge in das Kriegsgebiet stattfinden sollen. Die Entscheidungen für die unmenschlichen Abschiebungen fallen im Bundesamt für Migration und Flucht, das für diesen Zweck von Innenminister de Maiziere massiv unter Druck gesetzt wird. Doch die Abschiebungen durchführen sollen die Landesregierungen. Deshalb hat der Innenminister von Schleswig-Holstein die Landesinnenminister der anderen Bundesländer dazu aufgerufen einen Abschiebestopp nach Afghanistan zu verhängen. Bis jetzt ist dazu vom Berliner Innensenator Geisel nichts zu hören. Der rot-rot-grüne Senat muss sich klar bekennen: gegen Abschiebungen nach Afghanistan!

Denn eines ist klar: jede Abschiebung nach Afghanistan ist eine zu viel! Wirklich jede und jeder weiß: In Afghanistan herrscht Krieg. 2016 starben mehrere tausend Zivilist*innen durch Terror, Kriegsgefechte und Bomben. 2017 kam es allein innerhalb der ersten zwei Wochen zu Anschlägen und Entführungen in Kabul, Kandahar, Helmand und Pamir mit über hundert Toten. Afghanistan ist kein sicheres Land! Nicht für die Menschen, die dort leben, und erst recht nicht für Asylsuchende, die dorthin abgeschoben werden sollen. Viele Gruppen und Minderheiten in Afghanistan werden von den Taliban besonders verfolgt und terrorisiert. Und auch in den Nachbarstaaten sind sie vor Gewalt und Diskriminierung nicht ansatzweise sicher.

Vor dem Hintergrund, dass die bundesdeutsche Gesellschaft immer mehr von Angst und Hass geprägt wird, gilt es eigentlich klar Haltung zu zeigen. Für Mitmenschlichkeit. Für Solidarität. Dass aber Menschen in Deutschland nachts, wie Schwerverbrecher, von der Polizei abgeführt, aus ihren Familien und Freundeskreisen gerissen und in Flughäfen gesammelt werden um sie dann, wenige Stunden später, an einem der gefährlichsten Orte der Welt einfach abzuladen, zeigt wie sehr die Politik der Regierung den Hetzern und Hetzerinnen von AfD und PEGIDA in die Hände spielt.

Jetzt kommt es auf uns an: Wir wehren uns gegen diese unmenschlichen Abschiebungen! Wir sind laut und setzen ein klares Zeichen: Für ein solidarisches, vielfältiges, migrantisches Berlin!

Gegen den Psychoterror, dem afghanische Communities ausgesetzt sind!
Gegen die Entscheidepraxis des Bundesamt für Migration und Flucht: Afghanistan ist nicht sicher!
Gegen das Anbiedern an rechtspopulistische Hetze!

Für ein Berlin, in dem kein Mensch Angst haben muss am nächsten Tag abgeschoben zu werden!
Für einen sofortigen Abschiebestopp!
Für ein dauerhaftes Bleiberecht!

Berlin sagt NEIN! zu Abschiebungen nach Afghanistan!
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برلین به اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان "نه" می‌گوید!

در دسامبر 2016، با وجود نارضایتی‌ها و مخالفت‌های گسترده، 34 تن از کسانی که سالها در آلمان زندگی کرده بودند، در این کشور برای خود زندگی ساخته بودند، کار، خانواده و دوستان‌شان در آلمان بود، به صورت جمعی به افغانستان اخراج گردیدند و حال در سال 2017، دولت فدرال آلمان مصم است تا علی‌رغم موجودیت مستندات و گزارش‌ها از وضعیت بد و نابسامان افغانستان، تعداد زیادی از پناهجویان افغان را از آلمان اخراج نماید.

تصمیم غیرانسانی اخراج اجباری پناهجویان زیر فشار شدید توماس دی‌مزیر وزیر امور داخله، در اداره فدرال برای مهاجرین و پناهندگان گرفته می‌شود اما اجرای روند اخراج را باید دولت‌های محلی ایالات انجام دهد. به همین دلیل وزیر داخله ایالت شلیسویگ‌هولشتاین از تمامی وزاری داخله ایالات آلمان خواسته است تا روند اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان را متوقف کنند. تاکنون اما آقای گایزل سناتور داخلی برلین در این مورد سکوت اختیار کرده است. این سکوت باید شکستانده شود و سنای برلین باید موضع خویش را مشخص نموده علیه اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان اعلان موضع نماید.
چیزی که برهمگان واضح است: افغانستان کشور امن نیست! همه می دانند که در افغانستان جنگ و نابسمانی حاکم است. 2016 خونین‌ترین سال برای غیرنظامیان در افغانستان بود و در جریان این سال میلادی، در نتیجه اعمال تروریستی، درگیری‌های نظامی و انفجارها، هزارها تن از افراد ملکی جان‌های خود را از دست دادند و بیش از یک میلیون تن مجبور به ترک خانه‌هایشان شده و در داخل کشور بی‌جا شدند. افغانستان سال 2017 میلادی را نیز با جنگ و ترور آغاز کرد و در دو هفته اول سال جاری میلادی، در نتیجه انفجارهای انتحاری و اعمال تروریستی در کابل، قندهار و هلمند، بیش از صد تن کشته و صدها تن دیگر زخمی شدند.

در کنار ناامنی، اقلیت‌های قومی و مذهبی در افغانستان از تبعیض گسترده توسط دستگاه حکومتی رنج می‌برند. این اقلیت‌ها توسط طالبان و سایر گروهای مسلح به صورت هدفمند مورد حملات تروریستی قرار می‌گیرند. اختطاف می‌گردند، سر بریده می‌شوند و یا تیرباران می‌گردند. کشورهای همسایه نیز برای این اقلیت‌ها امن نیست. آنها در این کشورها نیز از خشونت و تبعیض در امان نیستند.
اینکه در آلمان در شب انسانها مانند مجرمین بزرگ، توسط پولیس بازداشت شده، از فامیل، دوستان و خانواده‌اش جدا شده و در فرودگاه‌ها جمع‌آوری می‌شوند تا ساعتی بعد همه‌شان را در یکی از خطرناک‌ترین مناطق جهان بیرون بیندازند، خود بیانگر این است که چگونه سیاست دولت را نفرت‌پراکنانAFD و PEGIDA در دستان خود به بازی گرفته‌اند. از سوی دیگر روز به روز ترس و نفرت در جامعه آلمان افزایش می‌یابد و دقیقاً همین دلیلی‌ست که بگویم: وقت آن است که برای انسانیت، همبستگی و همدیگرپذیری مبارزه کنیم و علیه نفرت فریاد بزنیم.
اکنون اما نوبت ماست تا علیه عمل غیرانسانی اخراج اجباری مبارزه ‌کنیم و همه با هم با صدای بلند برای یک برلین متنوع، همدیگرپذیر و مهاجر دوست فریاد بزنیم.

ما می‌‌ایستیم:
علیه ترورروانی که در حال حاضر بالای مهاجرین افغان تحمیل شده است.
علیه تصمیم اداره فدرال برای مهاجرین و پناهندگان و می گویم: فغانستان امن نیست!
علیه نفرت‌پراکنی راستی‌های پوپولیست
برای برلینی که در آن هیچ انسانی با این ترس زندگی نکند که فردا اخراج می‌شود.
برای توقف سریع اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان
برای اجازه اقامت همیشگی
برلین به اخراج پناهجویان به افغانستان "نه" می‌گوید
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برلین د پناه غوښتونکو اجباری شړل افغانستان ته "نه" وایی!
د ۲۰۱۶ دسمبر کښی، سره له ښکاره مخالفتونو سره، ۳۴ هغه کسان چې د کلنو راهیسی په آلمان کي ژوند کړی وه، په دی هیواد کې یی یو ژوند ځان لپاره برابر کړی وه، وظیفه، کورنی او دوستان یی په آلمان کي ول، په ټولی ډول افغانستان ته وویستل شول او اوس په ۲۰۱۷ کې د آلمان فدرالی حکومت اراده لري، دافغانستان د وضعیت د څیړنی پرته ډیری افغانان د آلمان څخه وباسی.
د مهاجرو دا غیر انسانی اجباری ویستل د توماس دی‌مزیر د آلمان د وزیر داخله تر یوه ډیر قوی فشار لاندی، د پناه غوښتنکو او مهاجرو د فدرالی دفتر پواسطه نیول شوی، خو د ویستل پروسه د ایالاتو ځایی دولتونو پواسطه سرته رسیږی. نو د همدی لپاره د آلمان شلیسویگ‌هولشتاین ایالاتو داخله وزیر د ټولو وزیرانو څخه غوښتی چي د افغان پناه غوښتونکو اجباری شړل پروسه ودروی. خو تردی دمه ښاغلی ګایزل د برلین داخلی سناتور په دی برخه کې چوپتیا اختیار کړی. دغه چوپتیا باید مات کړی شی او د برلین سنا د پناه غوښتنکو په زوره ویستل په مقابل کې یوه مشخصه موضع وګنی او خپل موقعیت اعلان کړی.
هغه شی چې ټول ته واضح دی: افغانستان یو امن هیواد نه دی! ټول پوهیږی چې په افغانستان کې جګړه او ګډوډی حاکمیت لري. ۲۰۱۶ وم کال د ملکیانو لپاره یو د تر ټولو وینو ډک کال شمیرل کیږی او ددی میلادی کال په دوران کې د تروریستو عملونو، نظامی جګړو او چادونو په نتیجه کې په زرګونو ملکی وګړی ژوند دلاسه ورکړی او د یو ملیون نه ډیر وګړی مجبور شول چې خپل کورونه پریږدی او د هیواد په نورو برخو کي مهاجر شی. افغانستان د ۲۰‍۱۷ وم میلادی کال هم په جګړو او وژنو پیل کړ، او په لومړنیو دوو اونیو ددی روان میلادی کال د کابل، کندهار، هلمند د ځان وژنی چاودونو او ترورستی کړنو په نتیجه کې په سلګونی وګړی ووژل شول او په سلګونو نور ټپیان شول.
د ناامنیو سره سره، په افغانستان کې قومی او مذهبی اقلیتونو د دولت لخوا د تبعیض څخه ځوریږی. دغه اقلیتنو د طالبانو او وسلوالو ګروپونو لخوا په ځانګړی توګه د تروریستی حملو تر لاندی راځی، تښتول کیږی، حلالیږی او یا په ګولو ویشتل کیږی. ګاونډی هیوادونه هم دی اقلیتونو لپاره په امن نه دی، ځکه چې دوی هلته هم د تاوتریخوالی او د تبعیض څخه مصئونه ندی پاتی.
دا چې په آلمان کې دشپی لخوا وګړی د مجرمینو په سیر د پولیسو لخوا نیول کیږی، د کورنی، دوستان څخه جلا کوی او په هوایی ډګرو کې راغونډوی ترڅو په بله شیبه کې هغوی ټول یو د خطرناک ځایونو د نړی ته ولیږدول شی، په خپله دا ښکاروی چې کوم ډول د دولت سیاست، AFD او PEGIDA په لاس کې نیولی. له بلی خوا په د آلمان په ټولنه کې ورځ په ورځ ویره او کرکه زیاتیږی او دقیقاٌ د همدی دلیل لپاره ویلی شو چې اوس وخت دده دی چې د انسانیت، یووالی او د یوه او بل قبلول لپاره ګامونه اوچت کړو او د کرکی پر ضد خپل آواز پورته کړو.
همدا اوس زمونږ وار دی چې د اجباری شړلو د غیر انسانی عمل پر ضد سره یو ځای شو او ټول یو له بل سره په جګ اواز کې یو بل ډول، د یوه او بل قبلول او مهاجر دوست برلین لپاره اوازونه اوچت کړو.
مونږ دریږو:
د روانی ترور پر ضد چې اوس مهال پر افغان مهاجرینو تپل شوی دی.
د پناه غوښتنکو او مهاجرینو فدرالی اداری د تصمیم پر ضد او وایو: چې افغانستان امن نه دی!
د پوپولیستو ښی لاسنیو د کرکی د پیلدونکو پر ضد
د یوه برلین لپاره چې په هغه کې هیڅ یو انسان په دی ویر ژوند ونکړی چې سبا شړل کیږی
د پناه غوښتنکو اجباری شړل افغانستان ته په عاجله توګه درول.
د دایمی هستوګنی اجازی لپاره
برلین د پناه غوښتونکو شړل افغانستان ته "نه" وایی

Aufruf zur Kundgebung: Bleiberecht für irakische Flüchtlinge

Sat, 02/04/2017 - 21:14

Aufruf zur Kundgebung: Bleiberecht für irakische Flüchtlinge!

منتدى بغداد للثقافة والفنون ـ برلين Bagdad – Forum für Kultur und Kunst e.V. Berlin

Brandenburger Tor am Sonnabend, den 11. Februar 2017, 12:30 bis 15:00 Uhr Pariser Platz, 10117 Berlin>

Mit dem Argument, der Irak sei ein „teilweise sicheres Land“, werden die Ablehnung von Asylanträgen und die Verweigerung des Flüchtlingsschutzes irakischer Flüchtlinge sowie der nachfolgenden Abschiebung vorbereitet. Die Fakten sprechen eine andere Sprache:

Der Krieg zwischen dem Islamischen Staat auf der einen und der irakischen Regierung sowie ihren Verbündeten auf der anderen Seite dauert inzwischen mehr als 3 Jahre. Nach den Berichten der UNO begehen alle Konfliktparteien Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Menschen werden wegen ihrer Konfession oder ethnischer Zugehörigkeit verfolgt.
Bewaffnete Milizen und die irakischen Sicherheitskräfte verfolgen Oppositionelle und Organisationen der Zivilgesellschaft.
Die Anarchie herrscht in allen Teilen des Iraks. Jeden Tag werden zahlreiche Menschen aus politischen, ethnischen oder persönlichen Gründen entführt oder getötet. Banden und Milizen erpressen die Menschen, besetzen ihre Häuser und vertreiben sie.
Die UNO beschreibt die Lage im Irak für das Jahr 2016 wie folgt: 12.224 Zivilisten wurden getötet, 7.170 Personen wurden hingerichtet, davon 6.363 durch den Islamischen Staat, und es kam zu 1.664 Selbstmordattentaten. Die Anzahl der Vertriebenen lag bei 2,3 Millionen Menschen.Es gibt auch keine Anzeichen für eine Besserung der Situation. Im Gegenteil, nach der erwarteten Befreiung von Mosul ist eine Verschärfung der Konflikte aufgrund der ethnischen und parteipolitischen Widersprüche zwischen den herrschenden Parteien und Milizen wahrscheinlich.

Wir fordern das Bleiberecht für die irakischen Flüchtlinge! Keine Ablehnung der Asylanträge von irakischen Flüchtlingen! Keine Abschiebungen in den Irak!

Unterstützen und solidarisieren Sie sich mit unseren Forderungen und kommen Sie zum

Brandenburger Tor am Sonnabend, den 11. Februar 2017, 12:30 bis 15:00 Uhr Pariser Platz, 10117 Berlin
http://oplatz.net/aufruf-zur-kundgebung-bleiberecht-fur-ir…/

Languages: GermanForum: Deportations

Refugee Black BOX Empowerment - Prepare your Refugee Black BOX Testimony

Wed, 02/01/2017 - 22:55
Refugee Black Box

Fire up, prepare your Refugee Black BOX for the network of Refugee / Migrants Community by filling your Black Box with statements and positions against Deportation and Injustice for the next events of our community

Dear activists of the community,

I feel really good to say power up! to every person who participated to make the event so successful.
The Refugee Black Box was an empowering event and I am still excited by the feed back from the refugees who participated in the event. The event was successfully experimental to become a powerful political art piece of the people and resistance.
We will appreciate to read about your impressions and critics of the refugee Black Box project from participants who were in Jena
One thing is sure from the event that refugees in the lagers could empower themselves by filling their black Box with statements and testimonies on deportation crimes and injustice of deportation for the next event. what do think?

Looking forward to hear from you.
In Solidarity for Ever!

Break the Deportation DNA Chain: "Refugee Black Box – The irrepressible voice and power of the afflicted" - Beyond the Court rooms!
http://thevoiceforum.org/node/4308

Please make donations, engage and work with us for an independent refugee community and Join us for the 2017 grass root struggles of the refugees communities on our movement to make “The Refugee Black Box " a concrete political solidarity weapon.
http://thevoiceforum.org/node/4326

Migrant Workers Unite to Defend Our Communities Against Trump’s Tyranny!

Wed, 02/01/2017 - 21:14
Migrants Community

Press Statement, January 31, 2017

Migrant Workers Unite to Defend Our Communities Against Trump’s Tyranny!

The International Migrants Alliance-USA (IMA-US) strongly condemns US President Donald Trump’s fascist executive orders which have detained hundreds of immigrants and Muslims at international airports and increased immigration raids across the country.

In his first week in office, Trump has suspended the entry of refugees, visa holders, and even legal permanent residents from seven Muslim-majority countries - Iran, Iraq, Somalia, Sudan, Yemen, Libya and Syria. His multi-pronged orders on border security and immigration enforcement included: the construction of a wall at the U.S.-Mexico border, hiring of 5,000 more Border Patrol agents; hiring of 10,000 new ICE officers, subject to availability of funds, stopping the “catch and release” practice; empowering state and local law enforcement to act as immigration officers, stripping off federal grants to sanctuary cities that assist migrants, etc.

According to IMA Vice-Chairperson Antonio Arizaga, “One of Trump’s executive orders expands the list of removal or deportation by targeting not only undocumented immigrants with criminal convictions but also anyone “charged with criminal offense, where such charge has not been resolved” and anyone who “committed acts that constitute a chargeable offense” Isn’t this profiling? Where is the principle of due process in this new EO?”

Shifting the Blame for the Crisis to Migrants, Minorities

Arizaga further noted that “Trump’s xenophobia, Anti-islamism and bigotry seeks to shift the blame the cause of the economic crisis towards migrants and other minorities. It is the ruling class that created the crisis because of their neoliberal policies. His EOs mislead the rest of the US working class from the real core issues of wage depression, job market constriction and the wanton violation of individual and collective rights.”

“The nightmare of a racist and xenophobic regime in Washington is now the reality we must confront, as Trump unleashes his promised attacks on people in the US and around the world.” states Terry Valen, a member of the IMA International Coordinating Board based in San Francisco.

“While implementing his ban on Muslims coming into the U.S., his plans to build a wall on the Mexican border, and his promise to deport millions of undocumented immigrants, he is also appointing some of the most hateful and divisive cronies to lead key government agencies under his administration who, if not opposed and blocked, will roll back progress on the environment, education, healthcare, due process, civil rights, LGBTQ equality, and so many other issues,” Valen continued.

IMA pointed to Trump’s economic, political and militaristic foreign policy agenda will spell even worse disaster for developing countries suffering under the failed policy of neoliberalism, the Climate Crisis, and intensifying inter-imperialist wars, and will only aggravate the recent explosion of forced migration and refugee crisis.

Migrants Resist!

Migrants are quickly resisting in the millions across the U.S. and around the world to almost every aspect of Trump’s political platform. New coalitions and mobilizations are forming every week to build connections across issues and communities.

“We need to continue to deepen and grow our solidarity between movements and people’s struggles all over the world. This upsurge in resistance to this fascist face of history’s most dominant imperialist power, has led to the largest mobilization in U.S. history during the women’s march on January 21st. It has led to airport shutdowns that crippled travel and forced bureaucratic defiance of Trump’s executive order to free Muslim travelers and their families,” Arizaga stated.

“This resistance will be the key to stopping Trump and his border walls, his racist and bigoted travel bans, and his inhumane deportation of migrants and rejection of refugees. Through the International Migrants Alliance, we will continue to bring migrants voices to the forefront of this struggle for our freedom and liberation, here and around the world. We have no other choice.”

###

The International Migrants’ Alliance (IMA) is the first-ever global alliance of organizations of grassroots migrants, refugees and displaced peoples. Established in June 2008, the IMA aims to strengthen and put forward the voice of the grassroots migrants on issues affecting them and their families. From issues of remittance to rights and welfare to the resolution of forced labor migration, the IMA lays down its analysis from the grassroots migrants’ point of view and challenge the current system and its mechanisms. Currently, the IMA has more than 120 member organizations from more than 30 countries worldwide.

References:

Antonio Arizaga, Vice-Chairperson, antonioarizaga@hotmail.com

Terry Valen, US Rep. to the International Coordinating Body, terrencevalen@yahoo.com

--
Eni Lestari
Chairperson, International Migrants Alliance (IMA)
Spokesperson, Asian Migrants Coordinating Body (AMCB)
Coordinator, United Indonesian Migrants Against Overcharging (PILAR-HK)
Pengurus, Jaringan BMI Cabut UUPPTKILN No. 39/2004 (JBMI-Hong Kong & Macau)

Nous sommes malien(ne)s, nous sommes africain(e)s!!!!!! Arretez de rapatrier nos frères et de signer des laissez-passer!!!

Sun, 01/29/2017 - 23:30

Manifestation le 31/01/17,
à 14h, devant l´ambassade du Mali à Berlin,
Kurfürstendamm 72 / Adenauerplatz

Chèr(e)s ami(e)s, les circonstances nous obligent à prendre notre destin en main sans les politiciens qui ne pensent qu´à leur tête et leur poche. Ils ont trahi notre confiance avec des mensonges incessants.

Nos dirigeants maliens, le président, le ministre et l’ambassadeur, nous ont trahis. Notre vie ainsi que notre avis ne comptent plus pour ces gens. La seule chose qui compte est l´argent. Ils se servent de nous pour remplir leurs propres intérêts. Vu tout ce qui se passe dans notre pays, nous nous sentons dans l´obligeance de nous lever contre ces dirigeants corrompus qui se disent patriotes.
Nous lancons un appel à tou(te)s les frères et soeurs malien(e)s et africain(e)s pour le 31/01/17 à une manifestation devant l´ambassade du Mali.

L´objectif principal de la manifestation est :
– Arrêter le trafic des êtres humains.
– Le départ pur et simple de l’ambassadeur!! L’arrêt des expulsions!!

Les causes sont justifiées:

1- Ils travaillent avec les autorités allemandes en signant des laissez-passer pour expulser nos frères et soeurs et en faisant des identifications même par téléphone. Tout ca pour l´argent.
2- Nous demandons aussi au chef du gouvernement d´arrêter d´envoyer des agents pour identifier les malien(ne)s afin de les ramener au Mali.
3- Nous avons des preuves qui montrent les corruptions et les mensonges de nos dirigeants (des enregistrements téléphoniques, des temoignages),nous avons aussi écrit des lettres sans réponses.
4-Nous voulons la libération de nos frères et soeurs qui se trouvent en prison partout en Allemagne.
5- Comment est-il possible qu´un seul homme puisse être l´ambassadeur dans 11 pays?
6- L´ambassadeur n´est jamais là pour ses ressortissants qui ont des problèmes. On ne peut jamais parler avec lui car il est toujours absent, et il se dit être là pour nous.

Nous en avons assez des dirigeants corrompus, nous voulons des gens capables de dire non aux européens mais pas de mendier. Nous voulons des solutions malien(ne)s aux problèmes maliens.

La politique hypocrite de l’Allemagne se montre dans le fait que le gouvernement a décidé d’envoyer encore plus de soldats pour la mission militaire au Mali – en même temps qu’ils expulsent des réfugiés là-bas!

Nous demandons l’arrêt immédiat de toute tentative de signer des accords de réadmission entre l’Union Européenne et le Mali et les autres pays d’Afrique, l’arrêt immédiat du „processus de la Valette“ et de mettre fin aux expulsions!

Non au traffic d’humains commis contre les migrant(e)s!

Trop c´est trop!!!

Le Groupe Djekafo

Appel du réseau transnational Afrique-Europe Interact:
Soutenez la manif devant l’ambassade Malienne le 31 Janvier!
Disons NON aux expulsion, NON aux accords de réadmission, NON au
„processus de la Valette“!

Afrique-Europe Interact vous invite à soutenir une manifestation initiée
par des activistes malien(ne)s qui aura lieu le 31 Janvier devant
l’ambassade malienne à Berlin

Manifestation le 31/01/17,
à 14h, devant l´ambassade du Mali à Berlin,
Kurfürstendamm 72 / Adenauerplatz

Les raisons: Depuis l’été 2016, de plus en plus de migrant(e)s et
réfugié(e)s malien(ne)s ont été expulsé(e)s de l’Allemagne et d’autres
pays européens. Pendant ces expulsions, il y avait plusieurs cas de
maltraitements graves par la police contre les personnes expulsées. Le 6
Janvier 2016, les autorités allemandes se servaient même d’un vol
mini-charter pour expulser deux hommes maliens à tout prix. Toutes ces
expulsions se passent avec la coopération active de la part des
ambassades maliennes qui fournissent des documents de laisser-passer
demandés pour cette procédure. Dans ce cadre, l’état malien envoie aussi
des agents faire des missions pour identifier des personnes malien(ne)s
afin de les expulser.

Toutes ces mesures, qui posent un menace sévère contre les
ressortissant(e)s malien(ne)s vivant(e)s en Europe, se passent dans le
contexte du soi-disant „procès de la Valette, qui est en train de se
brutaliser de plus en plus – pas seulement pour fermer les trajets des
réfugié(e)s et migrant(e)s qui viennent des pays africains, mais aussi
pour massivement renforcer les expulsions de l’Europe.
Dans ce contexte, le 11 Décembre 2016, un communiqué était signé à
Bamako entre Abdoulaye Diop, ministre malien des affaires étrangères, et
son homologue néerlandais Bert Koendersen fonction de représentant de
l’Union Européenne. Le gouvernement malien a confirmé sa disposition à
collaborer avec l’UE dans les domaines du contrôle migratoire et aussi
des expulsions. Le but de l’UE: Imposer au Mali, comme aux autres pays
de l’Afrique, de signer des accords de réadmission qui vont encore
beaucoup faciliter et accélérer les expulsions des réfugié(e)s et
migrant(e)s.

Nous devons nous mobiliser dans la rue contre cette politique –
immédiatement et à nombreuses et nombreux! Disons NON à une politique
qui cherche à barrer les trajets de la migration, laissant les gens
mourir dans le désert et dans la mer! Disons NON à la terreur
d’expulsion! Disons NON à la guerre contre les migrant(e)s et réfugié(e)s!

Notre but est de défendre la liberté de circulation des êtres humains
dans le monde. En même temps, nous voulons dénoncer une politique qui
parle de „combattre les raisons pourquoi les gens fuirent leurs pays“,
mais qui continue à piler et recoloniser l’Afrique. Dans ce sens, nous
voulons aussi dénoncer que la soi-disante „aide au développement“ pour
les pays africains est de plus en plus connecté avec des conditions de
soutenir activement la politique migratoire de l’UE. Au lieu de tout
cela, nous voulons un dévelopement juste et équitable. Nous voulons un
monde sans exploitation et frontières où tout le monde aura vraiement la
choix de rester ou de partir.

Au Mali, en France et aussi en Allemagne: Des activistes et des
communautes malien(ne)s, ensemble avec des gens solidaires, sont en
train de se lever contre la politique du gouvernement malien qui se
laisse rançonner et aussi corrompre par la politique de l’Union
Européenne. La pression est en train de grandir!

Dans ce sens, le 31 Janvier, nous voulons manifester tous ensemble
devant l’ambassade du Mali, contre la politique d’expulsion qui concerne
pas le Mali seul, mais tous les pays de l’Afrique.

www.afrique-europe-interact.net

Languages: FrenchForum: Deportations

Kundgebung vor der Malischen Botschaft gegen die Kollaboration mit dem Abschiebe-Regime

Sun, 01/29/2017 - 21:43

Wir sind Malier_innen!!! Wir sind Afrikaner_innen !!!!!!
Schluss mit der Abschiebung unserer Brüder und Schwestern und mit der Unterzeichnung von Reisedokumenten für Abschiebungen!!!

Kundgebung am 31.01.2017,
ab 14 Uhr vor der Botschaft von Mali in Berlin,
Kurfürstendamm 72 / Adenauerplatz

Liebe Freundinnen und Freunde,
die Verhältnisse zwingen uns dazu, unser Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, ohne die Politiker_innen, die nur an ihren eigenen Kopf und ihre Brieftasche denken. Sie haben mit unaufhörlichen Lügen unser Vertrauen missbraucht. Unsere malische Staatsführung, der Präsident, der Minister und der Botschafter, sie alle haben uns betrogen. Unser Leben und unsere Ansichten zählen überhaupt nichts für diese Leute. Das einzige, was zählt ist Geld. Sie nutzen uns aus, um ihre eigenen Interessen zu befriedigen. Angesichts von all dem, was in unserem Land passiert, sehen wir uns verpflichtet, uns gegen diese korrupten Führungspersonen zu erheben, die sich „Patriot_innen“ nennen.

Wir rufen alle malischen und afrikanischen Brüder und Schwestern auf zu einer Demonstration am 31. Januar vor der malischen Botschaft.

Die wichtigsten Ziele dieser Demo sind:

– Schluss mit Menschenhandel.

-Rücktritt des Botschafters, ohne wenn und aber!! Schluss mit Abschiebungen!!

Die Gründe sind gerechtfertigt:

1- Sie arbeiten mit den deutschen Behörden zusammen, indem sie Reisedokumente unterschreiben für die Abschiebung unserer Schwestern und Brüder und indem sie Identifizierungen von Personen durchführen, manchmal nur per Telefon. Das alles machen sie für Geld.

2- Wir fordern außerdem vom Regierungschef, dass keine Beamt_innen mehr geschickt werden, die Malier_innen identifizieren, um sie nach Mali abschieben zu können.

3- Wir haben Beweise für die Korruption und die Lügen unserer Staatsführung (Telefonmitschnitte und Zeug_innenaussagen), wir haben auch immer wieder Briefe geschrieben, auf die keine Antwort kam.

4-Wir wollen die Freilassung unserer Brüder und Schwestern, die überall in Deutschland in Gefängnissen sitzen.

5- Wie kann es gehen, dass ein und derselbe Mann gleichzeitig als Botschafter in 11 Ländern eingesetzt ist?

6- Der Botschafter ist nie da für seine Landsleute, die Probleme haben. Nie können wir mit ihm reden, weil er ständig abwesend ist, und er behauptet, er wäre für uns da.

Uns reicht es mit korrupten Führungspersonen, wir wollen Leute, die das Rückgrat haben, NEIN zu den Europäer_innen zu sagen, statt sie anzubetteln. Wir wollen malische Lösungen für malische Probleme.

Die doppelzüngige Politik Deutschlands zeigt sich darin, dass die Regierung einerseits beschlossen hat, noch mehr Soldat_innen für die Militärmission in Mali zu schicken – und gleichzeitig schiebt sie Geflüchtete dorthin ab!

Wir fordern die sofortige Beendigung jeglichen Versuchs, Rückübernahmeabkommen zwischen der EU und Mali, sowie anderen afrikanischen Ländern, abzuschließen, die sofortige Beendigung des „Valetta-Prozesses“ und Schluss mit Abschiebungen!

Nein zum Menschenhandel mit Migrant_innen!

Was zu viel ist, ist zu viel!!

Die Gruppe Djekafo

Aufruf des transnationalen Netzwerks Afrique-Europe Interact:
Unterstützt die Demo vor der malischen Botschaft am 31. Januar!

Sagen wir NEIN zu Abschiebungen, NEIN zu Rückübernahmeabkommen, NEIN zum „Valetta-Prozess“!

Afrique-Europe Interact lädt euch ein, die von malischen Aktivist_innen initiierte Demonstration zu unterstützen:

Kundgebung am 31.01.2017,
ab 14 Uhr vor der Botschaft von Mali in Berlin,
Kurfürstendamm 72 / Adenauerplatz

Die Gründe: Seit Sommer 2016 wurden immer mehr Migrant_innen und Geflüchtete aus Mali von Deutschland und anderen europäischen Ländern abgeschoben. Bei diesen Abschiebungen kam es zu mehreren Fällen schwerer Misshandlung von abgeschobenen Personen durch die Polizei. Am 6. Januar setzten die deutschen Behörden sogar einen Mini-Charterflug ein, um zwei Männer um jeden Preis nach Mali abzuschieben. All diese Abschiebungen geschehen mit aktiver Beteiligung der malischen Botschaften, die dafür Reisedokumente ausstellen. Der malische Staat entsendet sogar Beamt_innen, die in Europa malische Staatsbürger_innen identifizieren, um sie abschieben zu können.

All diese Maßnahmen, die eine schwere Bedrohung für in Europa lebende malische Staatsbürger_innen darstellen, geschehen im Kontext des sogenannten Valetta-Prozesses, der mit zunehmender Brutalität vorangetrieben wird – nicht nur, um die Reisewege von afrikanischen Geflüchteten und Migrant_innen zu schließen, sondern auch, um
Abschiebungen aus Europa massiv zu forcieren.

In diesem Rahmen wurde am 11. Dezember in Bamako ein gemeinsames Kommuniqué von Abdoulaye Diop, Außenminister Malis, und seinem niederländischen Amtskollegen Bert Koenders, der als EU-Vertreter in Mali war, unterzeichnet. Darin bekräftigte die malische Regierung ihre Bereitschaft, mit der EU in Fragen der Migrationskontrolle und auch bei Abschiebungen zu kollaborieren. Das Ziel der EU: Gegenüber Mali, ebenso wie gegenüber anderen afrikanischen Staaten, die Unterzeichnung von Rückübernahmeabkommen durchzusetzen, die die Abschiebung von Geflüchteten und Migrant_innen nochmals massiv erleichtern und beschleunigen werden.

Gegen diese Politik müssen wir auf die Straße gehen – jetzt sofort und mit vielen Menschen! Sagen wir NEIN zu einer Politik, die die Reisewege der Migration schließen möchte und die Menschen in der Wüste und im Meer sterben lässt! Sagen wir NEIN zum Abschiebe-Terror! Sagen wir NEIN zum Krieg gegen Geflüchtete und Migrant_innen!

Unser Ziel ist es, die Bewegungsfreiheit von Meschen auf der Welt zu verteidigen. Ebenso wenden wir uns gegen eine Politik, die vorgibt „Fluchtursachen zu bekämpfen“, aber weiterhin Afrika ausplündert und rekolonisiert. In diesem Sinne wenden wir uns auch dagegen, dass sogenannte „Entwicklungshilfe“ für afrikanische Länder immer mehr an die Bedingung geknüpft wird, die Migrationspolitik der EU aktiv zu unterstützen.

Stattdessen wollen wir eine gerechte und nachhaltige Entwicklung. Wir wollen eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Grenzen, wo alle Menschen eine wirkliche Freiheit haben, zu bleiben oder zu gehen.

In Mali, in Frankreich und auch in Deutschland: Malische Aktivist_innen und Communities, gemeinsam mit solidarischen Menschen, erheben sich gegen die Politik der malischen Regierung die sich von der EU erpressen
und korrumpieren lässt. Der Widerstand wächst!

In diesem Sinne wollen wir am 31. Januar gemeinsam vor der Botschaft von Mali demonstrieren – gegen eine Abschiebepolitik, die nicht nur Mali alleine betrifft, sondern alle afrikanischen Länder.

www.afrique-europe-interact.net

Languages: GermanForum: Deportations

Why we are resisting?

Wed, 01/25/2017 - 12:14
deportations

- Your struggle against “deportation culture”

The mottos by Voice and Caravan are our guide lines to build our struggle; “we are here because you destroyed our home lands” and “asylum right is human right, not privilege!”

Dear friends of The Voice Refugee Forum Germany, we greeting you and deep from our hearts supporting strongly your struggle against “deportation culture”.

We are a collective of refugees, German supporters and old members of Caravan, gathered together under a self-organized collective of “open Monday”. In this collective we are cooking and eating together and discussing about our problems and the ways we can fight against. We formed general assembly at the beginning of our struggle to close the tent campus, finding empty houses for refugees and other accommodations for them, then changed our way and formed smaller meetings on Mondays for exchanging the experience and planning the struggle. We organized demos against deportation to Syria and Afghanistan, as well as general meetings about situation in these countries.

The mottos by Voice and Caravan are our guide lines to build our struggle; “we are here because you destroyed our home lands” and “asylum right is human right, not privilege!”

Still this is a fact that deportation is inseparable part of all imperialist capitalism ruling systems including this country. This is a threat they use to break our will, to hire cheap our labor forces and to make us their soldier to serve their exploiting and colonial machine. As far they exist they would do so and we haven’t other choice except resisting against them and fighting for a better world a world without exploitation and colonialism, without supremacy of men over women, without nationalism and…

They use discriminative policies to divide us and leading us to compete each other for our private advantages and by this they can easily deport us one by one or as we witnessed here doing mass deportation against each nationality like they did against Romans and now try to do against Afghan people.

On the other hand, our strength lies in our solidarity in a collective fight against deportation. In the process of resistance we can learn from each other and we should understand knowledge is power both for them to dominate over people and for us to fight for liberation.

We should never forget what fascist-patriarch Trump has promised. Among his threats, he said he will build a wall in the boarder of Mexico at the coast of Mexican people. Yes they beat us by our own hands. Refugees should learn not to be at their favor for their system; rather decide to join the collective struggles of refugees against their system. Without these collective resistance and struggle there would not be a better world.

By coming fascist-patriarch Trump and his bandit to power the world political situation will escalate to a critical position. Millions of women in America also all over the world protest against him in the streets. In confronting that new condition, our movement should understand the situation and adapt adequate ways of struggle.

Bremen, 25.January 2017 – Open Monday-Bremen

Refugee Black Box! Please make donations - Engage and work with us for political refugee community

Wed, 01/25/2017 - 02:12

Please make donation: Engage and work with us for an independent refugee community and Join to make donation to support our mobilization events for 2017 grass root struggles of the refugees communities on our movement to make “The Refugee Black Box " a concrete political solidarity weapon.

This event is entirely financed by private donation and solidarity contribution only.

Break the Deportation Program: Refugee Black Box _ 27-29.01.2017 in Jena

Break the Deportation DNA Chain: "Refugee Black Box – The irrepressible voice and power of the afflicted" - Beyond the Court rooms! http://thevoiceforum.org/node/4308/

Program:
1st Part of Discussions and Workshops - Presenting the concept of the Refugee Black Box and Testimonies: http://thevoiceforum.org/node/4324

Please make donations: The event is entirely financed by private donation and solidarity contribution only.

Donation now!
Förderverein The VOICE e.V., Sparkasse Göttingen,
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29 Code „Break Deportation“

Languages: EnglishForum: Deportations

The Elements of Persecution and Crimes of Deportation originally published in 2014

Tue, 01/24/2017 - 12:13

Submission on Refugee Black Box Testimony:
The Elements of Persecution and Crimes of Deportation originally published in 2014
07/23/2014

Inputs on The Elements of Crimes of Deportation:

Refugee Resistance: "Our unity and love to live as human with dignity as is being expressed in our community engagements has enabled us to break out of the isolation in the lagers and stop the deportations. Dignity is Power!

Seminar and Workshops on the Elements of crimes of deportation the following on the objectives:

We evaluate our political perspectives, analyse the consequences of deportation threats in Germany and Europe and forge ahead with our quest for freedom from persecution.

How are refugees in Europe criminalised and stigmatised by the injustice of deportation?
- Refugee deportation and the crimes of political persecution of refugees in Europe
- Political persecutions of refugees through multiple violation of social and basic rights in Europe.

We invite you to discuss on:

1. Awareness about human rights abuses and persecution of refugees.
2. Crimes perpetrated during the deportation process which are used as basic machineries to scare people from self-determination (vocabulary platform of crimes see www.wikideportationcrimes [to be implemented]).
2.
The fate of increasing number of refugees under daily deportation threats lies in the hands of the German State and we have to constantly challenge this vicious cycle in support of those who are deported and those to be deported.
3.
How efficiently we can fight to end this colonial mentality of terror will be one of the main objectives of our discussions.

We aim to:

Denounce the constant deportation threats and end the sense of fear and insecurity which are consequencies of crimes committed through willful deportation abuses and every day violations with no end in sight.

The crimes, maltreatment and abuses can be summed up to include the following:
Violence against the victims, political persecution, arrests, imprisonment, police brutality, repression, oppression, restrictions, isolation, lager, forcing into illegalisation, terror, criminalisation, racism, murder, fascism, stigmatisation, homophobia, sexism, chauvinism, surveillance, forced fingerprint registration, exploitation, impoverishing etc.
We want to highlight on the deportation chain through the fates of those affected and also the consequences of the abuses by the crimes of forced deportation.

Mapping the deportation chain highlighting the violations and the crimes of deportatioon.
The people and places, the role of the State Police, the politicians, institutions, the media, Non Governmental Organisations (NGO’s), churches will be actualized through independent network

A call for an egalitarian society and for unconditional rights to residence in Germany:

All Rights here - Here we are!

We will never stop fighting the German deportation system here and everywhere!
We call for resistance against these crimes of deportations, for the abolition of deportation prisons and all structures of refugee persecution in Germany!

We are refugees from different countries and refugee communities in Germany and of the war
We want security and safety from the constant threat of deportation!

“Justice delayed is Justice denied of Justice”.
Our active community is the base we have been able to defend and protect by fighting for civil and political rights in Germany.

We insist on our freedom to live a normal life with respect for our human dignity, our privacy and family, freedom of speech, as well as our freedom of movement and association.
We demand equal access to residency and normal housing, full medical care, work permit to earn our living, education and recreation, equal rights and justice for all.

Our inspirations, solidarity, collaborations for unity and self-determination for freedom shall be revived through our struggles, strikes, and revolts and we shall overcome.

Our unity and love to live as human with dignity as is being expressed in our community engagements has enabled us to break out of the isolation in the lagers.

UNITY NOW

We hereby call on all and sundry to unite and mobilise against deportation prisons and against the illegality of deportations as we unite against deportation and against social exclusion to break the structural system of the discrimination and racism.

Very solid support is crucial for our fights to stop deportations and we call on everyone in solidarity to denounce deportations and the threats of persecution of refugees and to challenge the status quo of this hierarchical and repressive structures of the deportation regime in Germany.

Testimonies of Refugee Resistance – Introductional seminar and development workshops on the elements of crimes of deportation for the „Refugee Black Box“

We strongly appeal to refugee activists from all the different struggles in Germany to join and prepare ourselves for the realisation of refugee resistance in Germany for critical evaluation to unite our solidarity

Support in whatever form is solicited, be it contributions to politcal contents or criticisms, mobilisation, provision of infrastructure, arts and culture, entertainment or exhibitions, movies, photos, provision of transportation or even independent fundraising will be highly appreciated

[Testimony] The symbol of the Refugee Black Box: Break the silence, break deportation by Regina Mauricia Kiwanuka
http://thevoiceforum.org/node/4320

Black Box Event! WE WILL RISE كُلّﻪ ما تَمامْ in Jena: Refugee Community Struggles Photo Exhibition on Freitag, 27.01.17 thevoiceforum.org/node/4318

Break the Deportation DNA Chain: "Refugee Black Box – The irrepressible voice and power of the afflicted" - Beyond the Court rooms!
http://thevoiceforum.org/node/4308

Break the Deportation DNA Chain: "Refugee Black Box – die ununterdrückbare Stimme und Kraft der Gequälten"- Jenseits der Gerichtssäle!
http://thevoiceforum.org/node/4313

Briser la chaîne ADN des expulsions : "Refugee Black Box - La voix irrépressible et le pouvoir des affligés" - Au-delà de la salle d’audience!
http://thevoiceforum.org/node/4312

Anuncio oficial: Romper la cadena de ADN de expulsión: "La Caja Negra de los Refugiados - la voz incontenible y la fuerza de los torturados" - Más allá de las salas de audiencia!
http://thevoiceforum.org/node/4319

The VOICE Refugee Forum - Break Deportation Network, Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net.
thevoicerefugeeforum.org | breakdeportation.blogsport.de | thecaravan.org
The Elements of Persecution and Crimes of Deportation (07/23/2014)
http://thevoiceforum.org/node/3663

Deutsch: Die Varianten der Verfolgung und die Verbrechen der Deportation
http://thevoiceforum.org/node/3668

Program: Refugee Black Box _ 27-29.01.2017 in Jena

Tue, 01/24/2017 - 10:07
Refugee Black Box

Program:

Break deportation – Bring down the deportation regime:

Prepare-Tainment Agenda

1st Part of Discussions and Workshops - Presenting the concept of the Refugee Black Box and Testimonies:

"If you've come to help me, you're wasting your time. But if you've come because your liberation is bound up with mine, then let us work together." by Lila Watson, Aboriginal educator and activist, Australia.

Who supports or Helps whom? Concrete solidarity is a way of life – beyond political helpers' activism. Our community is our defence: Political self-organization without the perspectives of the community of the affected often result to slogans to entertain the main stream media only, without continuity. The community makes the difference, use it. It is worldwide solidarity.

Prepare-Tainment Agenda
Addresses and Places of Events: (Jena 07743), See Time and Topics in Program.
Discussions, Exhibition and Concerts in Haus auf der Mauer, Johannisplatz 26, Café Wagner, Wagnergasse 26, University of Jena, Carl-Zeiss 3.

FRIDAY
13: 00 Arrival: Snacks, Coffee
14:00 Information Exchange on Political Asylum and Residence
16:00 Presentation and opening of the exhibition "We Will Rise" and discussion | Hörsaal 5 (Carl-Zeiss-Straße 3)
18:00 Collective Welcome-Meal | Haus auf der Mauer
Opening Discussions & Inputs on „Refugee Black Box“ and Testimonies
20:00 Community-meeting and discussions with Anti-deportation-activists: Results of the afternoon workshops | Haus auf der Mauer

SATURDAY
10:00 – 14:00: Struggles against deportation and social exclusion: Community-Meeting & Workshops from anti-deportation activists | Haus auf der Mauer
15:00 Demonstration in the City-Center - "Parade of the irrepressible
voices: Break the culture of deportation! For an unconditional right to
stay!" | Meeting point: Johannisplatz / Haus auf der Mauer
16:00 Collective Meal
Open discussion on the results of the workshops
18:00 Podium-discussion: Re-counting our experiences | Cafe Wagner
21:00 till end: Concert and Party | Cafe Wagner

SUNDAY
10:00 - 15:00 Brunch, Continuation of the Discussions, Discussion on Perspectives | Haus auf der Mauer

Permanent program till 3rd of February: Photo Exhibition of the Refugee Community Strike protest “We will Rise” by the Oplatz Refugee Movement
Contents of Program and Workshops:

Workshops could take place separately in refugee community-meetings & workshops from anti-deportation activists

Friday, 14:00 Information Exchange on political asylum and residence

Discussion and Workshops on political asylum and residence: Solidarity, Self-Organization and Community structures.

Friday from 18:00 Opening Discussion & Workshops on inputs on „Refugee Black Box“ and Testimonies

The BLACK BOX is an attempt to re-define our struggles and resistance as we go forward in strenghtening the grassroots perspectives for concrete solidarity with the oppressed and against the oppressors. Refugee Black Box actions are planned to expose the ignorance of the society on the abuses and crimes of deportation regimes and to make the colonial injustices of the system visible.

Like in a tribunal, it is about charging the system and giving a platform to the afflicted to bring their own charges to public awareness. "Our main focus of discussion will be breaking the deportation chain from within; with discussions on strategies of Break Deportation Acts: Our historical backgrounds and past political struggles against deportation and social exclusion will be the guide to our continued engagement for justice and human dignity."

Friday, 20:00 Open discussion
Results of the afternoon workshops
Videos on self-organized struggles of refugees in Germany and Beyond

Saturday 10:00 Struggles against deportation and social exclusion in Germany

On refugee struggles and campaigns against the deportation cultures of the German -European racist nationalism and against social exclusion in Germany.
How we fight against the abuse and violation of our rights, the corruption of the deportation system, societal ignorance including German elites and politicians vis-à-vis human dignity and freedom of movement

Topics to be reflected:
What is connected to deportation and why? - Do you have any experience of deportation? What was the biggest pain or crime you felt? Where are the roots of deportation? Which forms of oppression you feel are there to prepare and execute deportation? Who are the ones profiting from the deportation? - Who are the accomplices of the deportation? What is the reason or intention of deportation? - How does deportation undermine the natural right of any human being? - What are our natural right? - Who has any natural right for living in this world? and basically to whom does this world belong to? - Why do you have to leave your country? How is the departure from your home, the place you were born and lived connected to deportation back to the same place?

Saturday, 15:00 Demonstration in the City-Center - "Parade of the irrepressible
voices“

With an officially registered demonstration, we will make a small turn in the city-center of Jena. We are going to make our resistance against the german deportation regime visible and we will give voice to one of our main topics: We are fighting for an unconditional right to stay for everyone! Stop deportation now!
The idea of the „parade“: We will take it to the streets as a powerful, creative and colorful demonstration with music, dancing, shouting, performance interventions, samba-percussion and more. Our voices are irrepressible: Break the culture of deportation!
Meeting point: 15:00 at Johannisplatz (Haus auf der Mauer).

Saturday, 18:00 Podium-discussion: Re-counting our experiences with contribution of non refugees
How do we work together? How do we build our communities? What is new and what do we expect in the continuity of our struggles against deportation with the refugees, for the refugees and by the refugees – Analysing our self-critical evaluation, strategies and contributions on the way forward.

Saturday, 20:00 Cultural Program and Solidarity Live Concerts in Café Wagner , Wagnergasse 26 07743 Jena .

– Schwabinggrad Ballett together with the performance group Arrivatiwho call themselves „autonomous collective of refugees and People of Colour“, from Hamburg.
http://www.spex.de/2016/09/03/schwabinggrad-ballett-arrivati-beyond-welc...

– System D „a crossing borders musical experience, challenging the oppression, political situation, borders control: Reggae is not dead.“ (Leipzig) https://stm-d.bandcamp.com/

Sunday 10:00 Resumé
Conclusions, results and perspectives: No compromise with deportation
Next nationwide events and planned actions of the Refugee Black Box Agenda and activities of the refugee communities.

[Testimony] The symbol of the Refugee Black Box: Break the silence, break deportation by Regina Mauricia Kiwanuka
http://thevoiceforum.org/node/4320
Black Box Event! WE WILL RISE كُلّﻪ ما تَمامْ in Jena: Refugee Community Struggles Photo Exhibition on Freitag, 27.01.17 thevoiceforum.org/node/4318

Break the Deportation DNA Chain: "Refugee Black Box – The irrepressible voice and power of the afflicted" - Beyond the Court rooms!
http://thevoiceforum.org/node/4308

Break the Deportation DNA Chain: "Refugee Black Box – die ununterdrückbare Stimme und Kraft der Gequälten"- Jenseits der Gerichtssäle!
http://thevoiceforum.org/node/4313

Briser la chaîne ADN des expulsions : "Refugee Black Box - La voix irrépressible et le pouvoir des affligés" - Au-delà de la salle d’audience!
http://thevoiceforum.org/node/4312

Anuncio oficial: Romper la cadena de ADN de expulsión: "La Caja Negra de los Refugiados - la voz incontenible y la fuerza de los torturados" - Más allá de las salas de audiencia!
http://thevoiceforum.org/node/4319

The VOICE Refugee Forum - Break Deportation Network, Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net.
thevoicerefugeeforum.org | breakdeportation.blogsport.de | thecaravan.org

Refugee Black Box Solidarity: Message from LaToya Manly-Spain - Schwabinggrad Ballett and Arrivati

Mon, 01/23/2017 - 17:54
Refugee Black Box

Message from LaToya Manly-Spain - Schwabinggrad Ballett and Arrivati

We're looking forward to seing you on saturday.

Schwabinggrad Ballett and Arrivati are bringing thier new release BEYOND WELCOME!CD/LP to Jena to support the Break the Deportation DNA Chain campaign. - "Refugee Black Box"

This is an album of music that didn’t exist before, evolved out of
political-performative interventions in public spaces, and created against the backdrop of the recent migration movements to Europe. BEYOND WELCOME is about border regimes, about jazz, post-punk, electronic Afro-Kraut music, the Germans and the non-Germans, about an encounter that goes beyond the ‘welcome culture’, about staying strong without legal papers, about social dances and Nato, about Yoruba gods, about Eurocentrism, about ingenious dilettantes and the impossibilities of even imagining a different world, where all people are safe, valued and welcome.

Schwabinggrad Ballett and ARRiVATi, a political and performance collective that evolved out of an agitprop group joining forces with a conglomerate of Lampedusa activists and artists from the African Diaspora

tcheck out the video bodies will be back feat. LaToya Manly-Spain to raise awareness on the need for safe and legal channels to Europe

Schwabinggrad Ballett/Arrivati - Bodies Will Be Back

"Beyond Welcome" kaufen: LP: http://tinyurl.com/hany7hw CD:
http://tinyurl.com/zgll9ly Digital: http:/...

http://www.facebook.com/thearrivati/
Beyond Welcome – Schwabinggrad Ballett

Break the Deportation DNA Chain: "Refugee Black Box – The irrepressible voice and power of the afflicted" - Beyond the Court rooms! thevoiceforum.org/node/4308

Verfahren eingestellt, wann enden die Schikanen? Bericht über den Prozzess gegen Dr. Aghayev Magsud in Apolda

Thu, 01/19/2017 - 15:28

Verfahren eingestellt, wann enden die Schikanen? Bericht über den Prozzess gegem Dr. Aghayev Magsud in Apolda

Das Verfahren wegen angeblichem Missbrauch von Ausweispapieren gegen TheVoice-Aktivst Dr. Aghayev Magsud wurde vom Amtsgericht Apolda am 18. Januar 2017 eingestellt, die Kosten der Staatskasse auferlegt. Warum die Staatsanwaltschaft Erfurt das bereits eingestellte Verfahren auf Drängen der Ausländerbehörde Apolda wiederaufnahm und es zur mündlichen Verhandlung gekommen war, bleibt unklar.

Fast 20 Unterstützer*innen hatten sich am Mittwoch Vormittag im Amtsgericht Apolda eingefunden, um zu zeigen, dass sie gemeinsam mit dem Aktivisten Dr. Magsud Rückhalt kämpfen. Weil er Einspruch gegen den Strafbefehl vom November 2015 eingelegt hatte, wurde der angeklagte Sachverhalt zwar verhandelt, aber nicht aufgeklärt. Bereits die Tatsache, wie das Verfahren eingeleitet und wie es nach der Einstellung der Staatsanwaltschaft Erfurt wiederaufgenommen wurde, deutet auf behördliche und politisch motivierte Willkür hin.
Das Verfahren wegen Missbrauch von Ausweispapieren wurde auf Bestreben der Mitarbeiterin der Ausländerbehörde Apolda Daniela Ernst eingeleitet, die der Polizei eine schriftliche Aussage des Aktivisten vorgelegt hatte, die er unterschrieben haben soll. Als Dr. Magsud diese Aussage getätigt haben soll, war kein Dolmetscher anwesend, der ihm den Sachverhalt hätte übersetzen können. Wie die handschriftliche Unterschrift auf das Dokument gelangte, kann sich der Aktivist nicht erklären. Zwar habe er etwas unterschrieben, aber nicht dieses Dokument, das letztlich zur Anklage führte. Wie kann das sein? Nachdem die Staatsanwaltschaft Erfurt das Verfahren im Juli 2016 eingestellt hatte, weil formal ein Verfahrenshindernis und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung bestand, kam es wie in der Hauptverhandlung von Richter Pfeifer festgestellt zu einem „Sinneswandel“ bei der Staatsanwaltschaft, die zur Wiederaufnahme führte. Es wurde bekannt, dass dies ebenfalls auf Bestreben der Ernst geschah, die als Vertreterin der Ausländerbehörde jedoch über keine Beschwerdebefugnis verfügte.

Verteidigerin Kristin Piertrzyk beantragte wie bereits im Vorfeld nochmals in der Hauptverhandlung sogleich, das Verfahren einzustellen, weil die für eine Wiederaufnahme notwendigen neuen Erkenntnisse nicht vorlagen. Sie machte in ihren Ausführungen klar, dass für das Handeln der Mitarbeiterin Ernst keine Rechtsgrundlage bestünde und das vermutete Missfallen über die Entscheidung der Staatsanwaltschaft und das Gerichts keine Rechtfertigung für die Wiederaufnahme begründe.
Der Vertreter der Staatsanwaltschaft Erfurt stimmte dieser zu und schien nicht informiert über den bisherigen Verfahrensablauf und die entsprechende Gründe. Auch der vorsitzende Richter Pfeifer erkannte dies an und schloß sogleich die Beweisaufnahme, auf die sich die Mitarbeiterin Ernst mit einer Aussagegenehmigung ihrer Behörde im Gepäck vorbereitet hatte. Frau Ernst wurde nicht gehört. Die Plädoyers der Staatsanwaltschaft und Verteidigung fielen kurz und knapp aus, ebenso wie die Entscheidung des Richters: Das Verfahren ist eingestellt, die Kosten sind von der Staatskasse zu tragen.

Unklar bleibt indes, wie die Behörden zusammenarbeiten und mit welcher Motivation. Die Unterstützer*innen sehen einen Zusammenhang dieser Schikane mit weiterer Willkür, da Dr. Magsud die ihm zustehende Verlängerung seines Aufenthalts von der Ausländerbehörde Apolda immer wieder strittig gemacht wird – trotz fehlender Rechtsgrundlage und eindeutiger Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.
Die Ausländerbehörde Apolda ist auch in anderen Fällen durch ih repressives Vorgehen in Erscheinung getreten, ein Beispiel ist die Aufforderung zur Ausreise gegenüber Minderjährigen, obwohl dies gesetzlich unzulässig ist.

Die Unterstützer*innen wollen weiter einen aufmerksamen Blick auf das Vorgehen in Apolda werfen und die Öffentlichkeit über die Geschehnisse informieren, nur so scheint Widerstand leistbar zu sein. Leidtragend sind jedoch in erster Linie die Betroffenen, die unter den gegebenen Umständen von Lageralltag und Residenzpflicht, ihren Aufenthalt in der Thüringschen Provinz fristen und den Schikanen der beteiligten Behörden ausgesetzt sind.

Dr. Magsud behält es sich ausdrücklich vor, wegen der hier einmal mehr gerichtlich festgestellten Verfolgungswillkür der Ausländerbehörde in Apolda und der Staatsanwaltschaft Erfurt rechtliche Schritte mit Schadensersatzforderungen einzuleiten, um deren rechtsbeugende Praxis behördlich manipulierter Nötigungen, Repressionen und Abschiebeandrohungen öffentlich anzuklagen und zu beenden. ( Hintergrundinformationen zum aktuellen Fall entnehmen Sie bitte der Stellungnahme vom 10.1.17: http://thevoiceforum.org/node/4309 )

We watch you! Break Deportation!

Thueringen Based Activists Set "The Freedom Agenda" For Dr. Maqsud Aghayev in Apolda Court

Thu, 01/19/2017 - 01:52
Dr. Maqsud.A in Apolda

Thueringen Base Activists Set "The Freedom Agenda" For Dr. Maqsud Aghayev in Apolda Court.
The Refugee Activist, Maqsud Aghayev was under the threat of deportation by the Foreign Office Authority in Apolda, he was unlawfully charged to court as to facilitate his deportation from Apolda, Germany.

"The case of Dr. Maqsud was very good. The Court stopped the case against him just after 10 minutes from start. The Judge didn't even hear from Frau Ernst of the Foreign office in Apolda because the case in general was unlawful.
20 people were there from Jena and Erfurt. A journalist from OTZ was also there and took a photo at the end." by Miloud Lahmar Cherif

Step by step we will bring down the deportation regime!

Detail report will follow soon.
Prozess gegen Flüchtlingsaktivisten: Erneute Strafanzeige der Ausländerbehörde Apolda gegen Magsud Aghayev http://thevoiceforum.org/node/43060 (10.01.2017)

[Testimony] The symbol of the Refugee Black Box: Break the silence, break deportation by Regina Mauricia Kiwanuka

Tue, 01/17/2017 - 15:42
English:

The symbol of the Black box: Break the silence, break deportation by Regina Mauricia Kiwanuka

Some say that the Africans must try and forget or accept the calamities that befell the African continent. “Stop singing colonial injustices, stop singing the slave trade slogan,” they say. We all know that these calamities have not only ravaged other lands in other continents, they have succeeded in eliminating populations over populations of various nations in the course of escaping the detritus left behind by the aggressors. Today, a refugee is either burned alive in cell number 5 and forever silenced, or brutally deported and left for dead, or they are dumped here in asylum camps with horrible conditions.

That is the situation at home and abroad, and that is why refugees shall never forget and or try and accept the calamities because the old ones are being replaced with fresh ones. Refugees are ambushed here and also at home with the injustices in our homelands and the ones here in Europe.

Witnessing our brothers and sisters getting kidnapped from the shores of the African continent and dragged to faraway continents to enslave and abuse them in the most inconceivable manner that shall haunt and torment the Africans for generations to come is not something that leaves one´s memory. As if that was not enough, before the poor African peasants could recover from the first dreadful trauma, the very same people returned in another form of enslavement known as colonialism.

The continent was demarcated to satisfy the colonial masters´ tastes and likings. The demarcation separated the populations under the divide and rule policies of the masters. Before the African people picked up the pieces to try and reorganize their continent, the resilient leaders of the continent that were to guide it back to its tracks, were killed off one by one by the same aggressors. Thomas Sankara (Burkina Faso), Kwame Nkrumah (Ghana), Patrice Lumumba (Congo), Ben. Kiwanuka (Uganda), Stephen Biko (South Africa), the list is endless.

This confusion resulting from the selfish intrusion that tore the African continent apart during the masters´ conflict among themselves for ownership of various lands and regions, is the same tyrannical operation imposed on the minorities in the name of deportation here in the federal republic of Germany. This collision that impacted the African continent and spread on to other lands in various continents has compounded us together in a form of the minorities of the western hemisphere.

The black box symbolizes the subsequent transparency expected to emerge from all the atrocities imposed on the refugees in Europe and especially here in Germany. The black box must be broken to reveal and to correct all the wrongs subjugated to that fateful Airplane. The Airplane was enormously tampered with and killing many in the process, that reads our homelands. We are the refugees, the minorities that should be compensated within the human rights horizons, compensated for the afflictions that befell us in accordance with the black box´s findings.

The aggressive deportations, the inhuman conditions in the asylum camps, the social exclusions that shall always remind us of the apartheid, the burning of refugees like Oury Jalloh in cell number 5 in Dessau. The brutal killings of refugees within the police brutality in the form of serving and protecting the citizens, the various forms of psychological torment are all patterns of brutal and greedy exploitation.

This interprets that the Berlin conference of 1884 to 1885 that begun the colonial journey is tantamount to the FRONTEX. The FRONTEX is the killer whale to the refugees, just as the horrible nightmare of colonialism affected all refugees and destroyed their countries. FRONTEX is another REPRODUCTION of the same exploitation and infringement, because this time the invasion to our numerous countries whether colonized or not has a different formula.

Silence is not an option, it is a non-existing phrase in our understanding. The ancestors in those days had no voice, they were attacked and destroyed right before their very eyes, some were even caught unaware. This is another generation that is expected to respect humanity for proper reconstruction and to eradicate the ignorance of the society on the abuses and crimes of the deportation regimes and to unfold the colonial injustices of the system up to this day.
Regina Mauricia Kiwanuka, Oldenburg
The VOICE Refugee Forum - Refugee Community Network

German:
"Refugee Black Box – die ununterdrückbare Stimme und Kraft der Gequälten- Jenseits der Gerichtssäle!“ gezeigt. Initiiert von „The VOICE Refugee Forum – Netzwerk der Flüchtlingscommunity“ und dem thüringenweiten Netzwerk „Break Deportation“ werde in Jena vom 27. - 29. Januar 2017 neben der Ausstellung, auch Diskussionen, Demonstrationen und Konzerte stattfinden.

English:
„Break the Deportation DNA Chain: "Refugee Black Box – The irrepressible voice and power of the afflicted - Beyond the Court rooms!“ Initiated by The VOICE Refugee Forum - Refugee Community Network with Break Deportation Network Thueringen Discussions, Exhibition, Demonstration and Concerts will take place in Jena from 27.- 29. January 2017.
https://www.facebook.com/events/314884118912715/

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