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The VOICE Refugee Forum – A Network of Refugee Community Initiatives in Germany: Our goal is aimed to organized under principles of self-organization of refugees and their Communities against the Apartheid in isolation camps and ‘Lager’ and to empower the political Networks and struggles in the camps. The self-determination of the refugees to liberate themselves from institutional racism and discrimination is clearly defined; in order to form a united block against suicidal acts and traumas in Isolation lagers. We demand solidarity and protest against the collective punishments through racist persecution of refugees in Germany. We demand the abolition of the Residence Obligation (Residenzpflicht) and the segregation of refugees in ‘Lager’ and camps and Deportation prisons. We stand for Freedom of movement for all, Stop deportation and all discriminatory laws against refugees. We are united against any form of colonial injustice and social exclusion of refugees and people without rights in Germany. "Main focus is to promote networking and Campaigns for Refugees Community unity and mobilise to represent our own VOICES” Donation: Förderverein The VOICE e.V. Sparkasse Göttingen Kontonummer: 127829 BLZ: 260 500 01 IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29 BIC: NOLADE21GOE The VOICE Refugee Forum Jena, Schillergässchen 5, 07745 Jena, E-Mail: thevoicerefugeeforum(at)gmx.de , E-mail: the_voice_berlin(at)emdash.org Internet: http://www.thevoiceforum.org
Updated: 1 hour 9 min ago

The VOICE Oktober 2017 - Gemeinsam gegen Abschiebung und soziale Ausgrenzung

Sun, 10/15/2017 - 23:04
The VOICE Oktober 2017

The VOICE Oktober 2017
Gemeinsam gegen Abschiebung und soziale Ausgrenzung.

Abschiebung ist ein Verbrechen

20 - 22.10.2017 in Jena (Haus auf der Mauer Johannisplatz)
Anfang: Freitag 18 Uhr
Ende: Sonntag 18 Uhr

Es wird Diskussionen und Präsentationen geben von Teilnehmenden am The VOICE Refugee Forum – community Netzwerk.

Die refugee community ist unser Medium, das uns mit den politischen Kämpfen der Geflüchteten verbindet. Die unterdrückten Menschen dieser Erde haben ihre Kämpfe. Lasst uns der community zuhören!

Wir sind geflüchtete politische Aktivisten und Asylsuchende aus verschiedenen Lagern und Heimen, die meisten aus der refugee community, die in Jena lebt.

Wir möchten TeilnehmerInnen, Delegierte und VertreterInnen aus allen Lagern einladen sich zu beteiligen an der The VOICE Oktober Veranstaltung, benannt nach dem Gründungsmonat des „The VOICE- Refugee Forum“, das sich im Oktober 1994 in Mühlhausen, Thüringen, gegründet hat.

Es wird eine Ausstellung geben vom Gemälde des peruanischen Malers Domingo Huaman, das für das Karawane Festival gegen koloniales Unrecht 2010 in Jena angefertigt wurde, sowie Fotoaustellungen von Aktionen des Karawane Netzwerks und The VOICE im „Haus auf der Mauer“, Johannisplatz in Jena.

Wir halten die Mission aufrecht, das Abschiebungsregime zum einstürzen zu bringen!

„Dass Geflüchtete frei seien von Verfolgung und Diskriminierung wie Folter, Unterwerfung, Rassismus; Willkür, Absurdität und Unterdrückung begleitet die Einschränkung der Bewegung von Menschen durch die Staaten, besonders an den deutschen Grenzen, den europäischen und denen der anderen westlichen Länder. Wir fordern bedingungslosen Schutz für unsere Sicherheit und fordern das Interesse der Öffentlichkeit um Abschiebungen zu verhindern und zu stoppen.“ (Text über koloniales Unrecht: Der Sklave, die Sklavin und die koloniale Kultur der Deportation) http://thevoiceforum.org/node/4401
Volltext and Update in English http://thevoiceforum.org/node/4401

Lasst uns zusammen stehen in Solidarität als eine Gemeinschaft für die Bewegungsfreiheit und das Recht, wo auch immer wir sind, in Würde zu leben:

Es wird Berichte geben über die politische Situation der geflüchteten Menschen hier in Deutschland, sowie in den Herkunftsländern, um dezentralisierte solidarische Aktionen zu koordinieren in den Stadtteilen und Lagern in Jena.

Berichte von refugee community Deligierten aus Jena, Apolda / Badsulza, Erfurt, Dingolfing, Berlin, Hamburg und Kiel.

Themen für die Diskussionen der Arbeitsgruppen und zum Planen der solidarischen Aktionen:

Refugee Selbstorganisierung und politische Kundgebungen in der community, Apolda – Jena und Erfurt

Refugee community Kampagne für die Freiheit für alle Gefangenen in Kambodscha in Jena und Erfurt.

Unterdrückung von Minderheiten und Ehrenverfolgung in Pakistan

Soziale Ausgrenzung von refugees mit Beeinträchtigungen in Gerstungen

Demo gegen Abschiebungsregime: Samstag 2. Dezember 2017 um 14 Uhr Apolda Bahnhof

Jena Refugee Community Bericht

Abschiebung ist die letzte Kette von der Sklaverei – Die Situation für Menschen aus Afghanistan: Politische Versklavung und Korruption von den deutschen und europäischen Abschiebungsregimen und der Kampf der afghanischen Geflüchteten für das Bleiberecht in Deutschland (mit Berichten über die Aktivitäten der afghanischen refugee community in Jena und der solidarischen Unterstützung der Kämpfe der refugee communities in Hamburg, Bayern und Berlin)

Die Toten und Morde im Mittelmeer und an den Grenzen

Die weltweite Bedeutung der refugee community in Kontinuität mit unseren Kämpfen
Arbeitsgruppen zu Experimentelle refugee solidarischem Handeln

Es wird vorbereitende Arbeitsgruppen geben mit Diskussionen über Selbstermächtigungsstrukturen durch Soziale Medien und Netzwerke mit community Treffen, Musik machen, Hip-Hop – politischer Rap, Gedichte, Theater und Lesungen, Spiele und Kunst, Malen, Transparente, Fotografie und Filmen. Kochgruppen und Essensinitiativen werden die refugee Solidaritätsaktionen mit Essen und unabhängigen Spenden stärken.

Eine starke „Community Stimme ist unser Medium“ - Glaub an dich und bleib ehrlich in deinem Engagement, um dich mit den refugee community-Kämpfen zu verbinden:

Respekt!
Unsere Präsenz ist die Würde, deine Überzeugung zeigt WER du bist
Wir fordern Freiheit jetzt
Gemeinsam gegen koloniales Unrecht!
+++++++
Bringt das Abschiebungsregime zum Einstürzen!

Gemeinsam gegen Abschiebung und soziale Ausgrenzung – Abschiebung ist ein Verbrechen

Wir können die Abschiebungen stoppen! Wenn wir gegen Abschiebungen und die Dublin Gesetze protestieren und kämpfen, können wir die Isolation der Geflüchteten durchbrechen.

Die Zivilisation durch Migration ist die einzige alternative Kraft der Bewegungen der Menschen. Es gibt kein Land auf der Erde ohne Migrationsgeschichte. Migration und Verbindungen sind berechtigte Hilfsmittel der Menschen und Familien sich mit der allgemeinen Welt der Informationen und des Friedens zu vereinen. Das ist die stärkste Treibkraft für Fortschritt. Wir sind alle in Bewegung!

Refugee Kämpfe gegen Grenzen und für Bewegungsfreiheit werden als kriminell und gesetzeswidrig dargestellt. Aber: Wer sind die Mörder in diesen Kriegen gegen refugees und Migration? Wir sind im Krieg. Kein Regime kann Migration aufhalten, ohne Krieg zu führen gegen flüchtende Menschen. Die neuesten Wahlergebnisse zeigen es noch klarer, dass die deutsche Gesellschaft Krieg führt gegen Geflüchtete und Migration. Aber bietet es eine Perspektive zur Lösung der relevanten Fragen der Menschheit, hier oder sonst wo?

Der politische Kampf der refugee community ist die einzige alternative Bewegung, um die Scheinheiligkeit der deutschen Willkommenskultur und den Missbrauch der Grundrechte und Würde durch die PolitikerInnen, um rassitische Wählerstimmen zu gewinnen, zu entlarven.

Was die Wahl bisher nicht gefragt hat: Wer ist der Nazi über den alle reden? Gab es keine Nazis vor der Wahl? Wir werden immer wieder fragen: Wer ist der Nazi? Wer ist der Nazi im Bundestag? Ist es Identitäts- oder kulturell bedingt Nazi zu sein?
Der Turm von Babel fällt wieder heftig in sich zusammen: Mit Nazis im Bundestag gibt es keine Demokratie.

Geflüchtete sind in Deutschland solange „willkommen“, wie sie keine Meinung haben zu Diskriminierung und dem Krieg gegen Geflüchtete in der deutschen Gesellschaft, währenddessen sie weiter machen mit der Propaganda ihrer Babylon Tagesordnung um ihr koloniales Vermächtnis und die kolonialen Methoden zu demokratisieren, um die unmenschlichen Verbrechen gegen Geflüchtete zu verschleiern.

Die community muss aufstehen!
Solidarität ist Widerstand, dein Engagement ist deine Macht.
++++

An unsere Unterstützer:

Unsere Strategien: Organisierung mit Aktionsprogrammen und Kundgebungen

Stärke unsere Netzwerk OrganisatorInnen und mobilisiere mit, um uns als refugees selbst zu verteidigen und zu protestieren gegen die Misshandlung der Geflüchteten durch staatliche Behörden.

Organisierung und Mobilisierung unserer communities um aufzustehen und aktiv zu werden für unsere gemeinsamen Werte, um sich in Solidarität zu organisieren und für Gerechtigkeit in unseren communities.

Solidarität ist Widerstand, dein Engagement ist deine Macht.

Ermächtigung konkreter Solidarität von unseren regelmäßigen Veranstaltungen oder Treffen um sich zu verbinden und die Kapazitäten unseres Widerstandes kurzfristig oder auch darüber hinaus zu erhöhen (Jedoch ist der Widerstand gegen androhende Abschiebungen im Hier und jetzt von höchster Dringlichkeit). Dennoch sind dringend Aktionen von Nöten, um Abschiebungen auf langfristige Sicht als System abzuschaffen.

Stärke unsere Kundgebungen; Von Netzwerk- und Kampagnen Strategie hin zum sichtbar machen der Kraft des Geflüchteten Widerstandes in den organisierten Räumen.
Wir haben geholfen den refugee struggle wieder zu retten und den Einfluss zu vergrößern in den community Nachbarschaften mit Veranstaltungen und Aktionen gegen Abschiebungen und soziale Ausgrenzung in Deutschland, vor allem in Thüringen und Bayern. Trotz aller Schwierigkeiten müssen wir mehr communities in allen deutschen Bundesländern erreichen und wir schätzen sehr die Courage und die finanzielle Mitwirkung aller SpenderInnen, um die Kontinuität von The VOICE Refugee Forum – Community Netzwerk in Deutschland aufrecht zu halten, um weiter zu mobilisieren für Gerechtigkeit im solidarischem Austausch innerhalb der refugee community.

Wir haben dazu gewonnen von der Umverteilung der Macht durch konkrete Solidarität innerhalb der refugee communities in ihren Unterkünften. Wir arbeiten weiter an der Kontinuität vom The VOICE Refugee Forum, um erfolgreich in der langfristigen Herausforderung zu sein und brauchen dafür eure kontinuierliche Unterstützung, um mehr Ressourcen zur Erreichung langfristiger Ergebnisse nutzen zu können.

„Power up the refugee space“ - Karawane Refugee Struggle

The VOICE und das Karawane Netzwerk werden das Auswertungstreffen veranstalten vom offenen Treffen in Hamburg "Power up the refugee space" am 26. und 27.08.2017. Es trafen sich mehr als 55 geflüchtete / migrantische Aktivisten, Asylsuchende und andere Aktivisten des Karawane Netzwerkes.

Aktivisten von The VOICE und dem Karawane Netzwerk aus Berlin, Magdeburg, Jena/Thüringen und NRW, die am Treffen in Hamburg teilgenommen haben sind eingeladen zum Auswertungstreffen am 20.-22.10.2017 in Jena:

Treffpunkt: CarlZeiss straße 3, FS University of Jena

Es wird außerdem Diskussionen und Präsentationen geben zu weiteren Netzwerk Aktivitäten und Veranstaltungen:

Bundesweites Karawane Flüchtlingsfrauentreffen am 18. und 19.11.2017 in Jena

Aufruf für Netzwerk Struktur und Treffen in verschiedenen Städten in Deutschland mit Aufruf für refugee Mobilisierung in den verschiedenen Unterkünften, um den community Austausch zu stärken.

Refugee Solidaritätshandlungen in Thüringen
Break Deportation Demonstration in Apolda. 2.12.17
Und mehr noch aus anderen Städten.

Press release: Background information on BAMF official Ho Ngoc T.

Thu, 10/12/2017 - 09:27
deportation

VIDEO: Protest in Front of Cambodian Embassy

Press release: background information on BAMF official Ho Ngoc T.

Photography: Rally in front of the Berlin Further Education College (VHS) on the „Mekong Day“ on 10.09.2017.

The dismissed official of the Federal Office for Migration and Refugees (BAMF) Ho Ngoc T. is supsected to have decided negatively on asylum requests due to his closeness to the Vietnamese government. Mr. Ho Ngoc T. decided on political persecutees from Cambodia.

The former official of the Federal Office for Migration and Refugees (BAMF) from Jena and Hermsdorf, Mr. Ho Ngoc T., is, according to media reports, under suspicion to cooperate with the Vietnamese secret services. (1) The secret services have reportedly kidnapped a person from German territory to Vietnam – which led, among other things, to the expulsion of a Vietnamese diplomat by the Federal Government of Germany. (2) As a matter of fact, Ho Ngoc T. commented on the kidnapping on facebook. The Federal Office has in the meantime dismissed him. (3) During his time at BAMF he took negative decisions on asylum requests of political persecutees from Cambodia. In order to grasp the scope of this affair we must take into consideration the political situation and the friendly relations between Vietnam and Cambodia.

President Hun Sen was a commander of the Red Khmer. In the 1970s he went to Vietnam because of political infighting. Shortly thereafter, Vietnam together with Hun Sen invaded Cambodia and soon brought him into important political positions. For 32 years he‘s been Cambodia‘s president. The opposition speak of a dictatorship. Hun Sen is known for persecuting oppositionists and human rights activists. Oppositionists have been shot, beaten and killed during demonstrations, in part people have disappeared and many have been jailed. In 2017 Hun Sen arrested an opposition leader without a warrant, shut down a daily paper and many radio stations. (4)

Resistance against that has been forming among the Cambodian community in Germany. On a rally in front of the Berlin Cambodian embassy on 9. October 2017 activist Kanhan Chhun raised clear demands: freedom for all political prisoners, freedom of speech and the freedom to fight for your life. (5)

Kanha Chhuns has been an activist of the CNRP opposition party before fleeing to Germany. She participated in several demonstrations and organised protests. Thus, she also fought against the president‘s expropriating of her sister‘s land. After her being attacked during a protest and after persecution at the hands of the government‘s civil forces, in 2014, she fled to Germany. Ever since, she fears for her relatives who have remained in Cambodia and have to hide up until today.

Kanha Chhun is threatened with prison or worse for being an activist of the opposition and against land grabbing. Whether this is a legitimate reason for flight was decided, of all people, by Mr. Ho Ngoc T. He was the BAMF Jena/Hermsdorf official responsible for Kanha Chhuns asylum request and rejected it just like other asylum requests from Cambodia. How is it possible that Mr Ho Ngoc T. was the BAMF official responsible for people fleeing from Cambodia? Not only with Mrs. Chhun and her children, but also with other people the question arises which political objectives he pursued as an official. The fact that the Federal Agency employed Mr. Ho Ngoc T. as an official for Cambodians shows that the Agency doesn‘t have any political understandment for their reasons for flight.
He‘s supposed to work for the Vietnamese government and to be in touch with the secret services.
His alleged participation in the kidnapping of an asylum seeker in Germany remains to be cleared up.
The Vietnamese government and Hun Sen work together.
We demand that the political persecution of Cambodian activists be recognised as a legitimate reason for flight. That also means that all requests decided negatively upon by Mr. Ho Ngoc T. must be processed and decided upon again!

Press contact to activists Kanha Chhun via B. Schwab: 0178/1721018

More information on the human rights situation in Cambodia:
https://www.hrw.org/world-report/2017/country-chapters/cambodia
https://www.licadho-cambodia.org
https://www.cambodiadaily.com

Footnotes:
1. http://www.taz.de/Nach-der-Entfuehrung-nach-Vietnam/!5443717/
2. https://www.tagesschau.de/inland/vietnam-entfuehrung-101.html
3. http://www.taz.de/Nach-der-Entfuehrung-nach-Vietnam/!5443717/
4. http://www.phnompenhpost.com/national/government-closes-15-radio-stations
5. Infos zu Protesten in Berlin unter: http://breakdeportation.blogsport.de
6. http://thevoiceforum.org

Zuständig für Auslandspropaganda und Asylentscheide

Wed, 10/11/2017 - 00:22
free Political Prisoners in Cambodia

Zuständig für Auslandspropaganda und Asylentscheide
In Jena war ein der vietnamesischen Regierung nahestehender Mann beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angestellt

Von Peter Nowak
04.10.2017

Der Bescheid des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im thüringischen Jena/Hermsdorf war für Kanha Chhuns eine große Enttäuschung. Der kambodschanischen Oppositionellen wurde mitgeteilt, dass sie und ihre beiden Kinder innerhalb von 30 Tagen Deutschland verlassen müssen. Ihre Anträge auf Asylanerkennung wurden abgelehnt. Auch der subsidiäre Schutzstatus wurde ihnen nicht zuerkannt. Der Ablehnungsbescheid, der »nd« vorliegt, ist mit Ho unterzeichnet. Das Kürzel steht für Ho Ngoc. T. Der aus Vietnam stammende Mann hat bis vor wenigen Wochen im BAMF in Jena gearbeitet. Ho Ngoc. T. gilt keineswegs als neutral. Er hatte im sozialen Netzwerk Facebook die Entführung eines ehemaligen vietnamesischen Politikers aus Deutschland nach Vietnam zustimmend kommentiert.

Nach Angaben der Flüchtlingsorganisation The Voice war Kanha Chhuns in Kambodscha in der Oppositionspartei CNRP aktiv und nahm an Demonstrationen teil. Die CNRP setzte sich unter anderem für Rechte streikender ArbeiterInnen ein, die von dem kambodschanischen Regime verfolgt werden. Der kambodschanische Langzeitpräsident Hun Sen ist ein enger Verbündeter Vietnams.

Dass ausgerechnet ein Gefolgsmann Vietnams über Asylanträge von kambodschanischen Oppositionellen entscheidet, empört die Flüchtlingsorganisation The Voice. »Wir fordern, dass die politische Verfolgung von kambodschanischen AktivistInnen als legitimer Fluchtgrund anerkannt wird. Das bedeutet auch, dass alle durch Herrn Ho Ngoc T. negativ entschiedenen Anträge noch einmal bearbeitet und entschieden werden müssen«, fordert Bernhard S., der in Thüringen in der Geflüchtetensolidarität aktiv ist. Diese Forderung wird auch von Vu Quoc Dung unterstützt. »Wenn das BAMF Herrn Ho Ngoc T. wegen Verletzung der Neutralitätspflicht entlassen hat, dann müssen nun die Asylfälle von kambodschanischen Oppositionellen, die er entschieden hatte, neu geprüft werden. Denn es ist weitgehend bekannt, dass Herr Ho Ngoc T. die Politik der vietnamesischen Regierung öffentlich verteidigt, deren Schützling der kambodschanische Diktator Hun Sen ist«, erklärt der Direktor der Menschenrechtsorganisation VETO! Human Rights Defenders' Network e.V. gegenüber »nd«.

Er erinnerte auch daran, dass sich Ho Ngoc T. in Zeitungen der vietnamesischen Regierungspartei wiederholt abfällig über vietnamesische DissidentInnen geäußert und die Verhaftungen von BloggerInnen und JournalistInnen verteidigt habe. Zudem habe Ho Ngoc T. von der allein regierenden Kommunistischen Partei Vietnam einen Preis für Auslandspropaganda bekommen.

Peter Nowak

neues-deutschland
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1065679.zustaendig-fuer-ausland...

Pressemitteilung: Hintergrund-Informationen zum BAMF-Entscheider Ho Ngoc T.
http://thevoiceforum.org/node/4399

Discussions of The VOICE Radio Show in Berlin: The Revival Of The CARAVAN For The Rights Of Refugees And Migrants Network

Tue, 10/10/2017 - 15:16
deportations

Listen to The VOICE Radio Show in Berlin:
With the Music of Bigger Rize "Refugees not Enemy"

#VOICES on# Rebootfm: In case you missed the show,
click the link to listen to the podcas:.

https://www.mixcloud.com/rebootfm/voices-sept/

The Revival Of The CARAVAN For The Rights Of Refugees And Migrants Network.

The REFUGEE community is our media that connects us with the refugee political struggles. The oppressed people of the world have their fight. Let's listen to the community!

There will be discussions and presentations of participants from The VOICE Refugee Forum – Community Network

On the crimes of Deportation - The VOICE October 2017 - Unite Against
Deportation and Social Exclusion
http://thevoiceforum.org/node/4403

Deportation is Criminal - The VOICE October 2017 - Unite Against Deportation and Social Exclusion

Mon, 10/09/2017 - 21:53
deportations

The VOICE October 2017
Unite Against Deportation and Social Exclusion

Deportation is Criminal

20 - 22.10.2017 in Jena (Haus auf der Mauer Johannisplatz)
Begin: Friday, 6pm
End: Sunday 6pm.

There will be discussions and presentations of participants from The VOICE Refugee Forum – Community Network

The REFUGEE community is our media that connects us with the refugee political struggles. The oppressed people of the world have their fight. Let's listen to the community!

We are Refugee political activists and asylum seekers from various lagers and heims, mostly from the refugee community living in Jena

We aimed to invite participants, delegates and representatives from all the lagers to take part in The VOICE October event in Jena which is named after the foundation month of "The VOICE - Refugee Forum“ initiated in Muhlhausen-Thueringen in October 1994.

In the event, there will be the presentation of "Untitled" wallpainting by the Peruvian painter Domingo Huaman, commissioned by the Caravan Festival on Colonial Injustice 2010 in Jena, as well as photo exhibitions of the Caravan Network and The VOICE Refugee activism in the „Haus auf der Mauer“, Johannisplatz Jena.

We uphold the mission to bring down the deportation regimes!

"That refugees are free of persecutions and discrimination like the tortures, subjugations, racism; arbitrariness, absurdity and repression that accompany the regulation of the movement of people by states, particularly at borders in Germany Europe and in the western countries. We call for unconditional protection for our security and for the interest of the public to prevent and to stop the deportation:"
(Text On Colonial Injustice: The Slave and Colonial Culture of Deportation:“... http://thevoiceforum.org/node/4400

Lets stand together in solidarity as a community for the freedom to move and to live anywhere we are in dignity:

There will be reports on the political situation of the refugees here in Germany and their home countries in order to coordinate decentralized solidarity actions in the quarters and lagers of refugees in Jena

Refugee community delegates reports from Jena, Apolda / Badsulza, Erfurt, Dingolfing, Berlin, Hamburg and Kiel.

Topics of the Working groups discussions and for the solidarity acts planning:

Refugee Self-organisation and political manifestations in the community,
Apolda - Jena and Erfurt

Refugee community campaign for freedom of all prisoners in Cambodia in Jena and Erfurt.
Repression of minorities and honor persecution in Pakistan.
Social exclusion of a handicapped refugee in Gerstungen

Break Deportation Demo: Saturdy, 2. December 2017 at 2pm in Apolda TrainStation

Jena Refugee Community report

Deportation is the last chain of Slavery - The Afghan Situation: Political enslavement and corruption by the deportation regimes in Germany/Europe and the Afghan refugee struggles on the rights to residence in Germany (with reports on Afghan refugee community activities in Jena and the solidarity support of refugee communities struggles in Hamburg, Bavaria and Berlin)

The deaths and murders in the Mediterranean and at the borders
The global importance of the refugee Community is in continuity of our struggles
.

Experimental working groups on refugee solidarity acts

There will be preparatory working groups planning with discussions on self empowerment structures through social media and networking with community meetings, music making, hiphop - political raps, poems, theaters and readings, games and arts, paintings, banners, photography and video. Cooking and food groups initiatives will empower refugee solidarity actions with food and independent donation.

A strong "Community VOICE is Our Media" – Believe in yourself and stay honest in your commitments to connect with the refugee community struggles:

Respect!

Our presence is the dignity, as your belief is WHOM you are
We calling for Freedom now
Unite against colonial injustice!

+++++++

Bring down the deportation regime!

Unite Against Deportation and Social Exclusion - Deportation is Criminal

We can stop the deportations! What we can do more is to fight and protest the deportation and the „Dublin policies“ so that we can break the isolation of refugees.

The civilization by migration is the only alternative power of the peoples' movements. There is no country on earth that exists without the history of migration. Migration and connection are legitimate resources of the people and families to connect with the global world of information and peace. It is the main driver for progress. We are all on the move!

Refugee struggles against border for freedom of movement are propagated as criminal and unlawful. But: Who are the murderers in these wars against refugees and migrations? We are at war. No regime can stop migration without wars against the refugees. The election results say it is clearer that the German society is at war against the refugees and migration. But does it offer a perspective to solve any of the relevant issues of humanity, here or elsewhere?

The refugee political community struggles is the only alternative movement to expose the hypocrisy of the German welcome culture and of the politicians' abuses of the fundamental rights and dignity of the refugees in order to earn racist votes.

What the election has still not asked is: Who is the Nazi that people are talking about? Were there no Nazis before the election? We will ask again and again: Who is the Nazi? Who is the Nazi in the parliament? Is being a Nazi identical or cultural?

The Babylon is falling big again: With Nazi in parliament there is no democracy

Refugees are "Welcome" to Germany if you don't have opinions of being discriminated and on the war against refugees in the German society, as they continue with the propaganda of their Babylon agenda to democratize its colonial legacy or policies, so as to eleminate their inhuman crimes against refugees. .

The community must rise up!
Solidarity is resistance, your engagement is your power.

++++

To our supporters:

Our strategies: Organizing in trainings with action program and manifestations:

Empower our network organizers and mobilize to defend ourselves as refugees and to protest against refugee abuses by the state authorities.
Organizing and mobilizing our communities to stand up and take action for our collective values, to organize in solidarity and for justice in our communities, through the networking meetings. Solidarity is resistance, your engagement is your power.
Empowering concrete solidarity from our regular events or meetings to connect and to increase the capacity of our resistance on the short term and beyond (though in resisting threats of deportation in here and now is paramount urgency) as urgent actions are demanded to stop the deportations leading the long term abolition campaign
Empower our manifestation; from network- campaign strategy and to mapping the power of refugee resistance in their organizing spaces

We have helped to save the refugee struggles again for a higher-impact in the community neighbourhoods with events and activities against deportation and social exclusion in Germany, especially in Thueringen and Bavaria.

Despite the difficulties we have to reach more communities in all German states we highly appreciated the courage and the financial contribution from the donnors to sustain the continuity of The VOICE Refugee Forum - Community Network in Germany in our manifestation and mobilization for justice in solidarity exchange in the refugee community

We gained from the redistribution of the power in concrete solidarity within the refugee communities in their localities. Building on the continuity of The VOICE Refugee Forum in our success is a long-term challenge, and we need your continuous support to be able to devote more of our resources to building long-term results.

"Power up the refugee space" - Caravan Refugee Struggle.

The VOICE and Caravan network will host the caravan meeting evaluation of the Open Meeting in Hamburg "Power up the refugee space" on 26/27.2017. Where more than 55 refugees / migrant activists and asylum-seekers met with also non refugee caravan activists of caravan network.
Members of the The VOICE with the Caravan network activists from Berlin, Magdenburg, Jena/Thueringen and NRW who participated in the caravan open meeting in Hamburg will be invited to the Caravan evaluation which will take place in Jena on 20-22.10.2017:

Meeting place: CarlZeiss straße 3, FS University of Jena

Listen to/ Hört THE VOICES with Mbolo Yufanyi and Co. The Revival of The CARAVAN for the rights of Refugees and Migrants Network

Thu, 10/05/2017 - 11:58

Listen to/ Hört THE VOICES with Mbolo Yufanyi and Co.

The Revival of The CARAVAN for the rights of Refugees and Migrants Network

On Reboot FM 88,4 MHz in Berlin & 90,7 MHz in Potsdam.
Saturday 7th of October 2017/ Samstag 07. Oktober 2017
Time/Zeit: 6pm/um 18:00 Uhr

It is also possible to listen to the show live online/
Auch online gibt es die Möglichkeit live in die Sendung rein zu schalten:
http://reboot.fm/

Topic.

• The Revival of The Caravan for the rights of Refugees and Migrants – Perspectives of present actiivists. – An Evaluation of recent developments.

• The VOICE Refugee Forum October 2017 event in Jena - "Unite against Deportation and Social Exclusion" on 20-22.10.2017.

Themen

• Die Wiederbelebung der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migranten - Perspektiven der gegenwärtigen Aktivisten. - eine Bewertung der jüngsten Entwicklungen.

• Das The VOICE Refugee Forum Oktober 2017 Veranstaltung in Jena - "Vereinigt Euch gegen Abschiebung (Deportation) und soziale Ausgrenzung" am 20-22.10.2017.

Guests on the programme
• The VOICE community activists in Jena
• Activists from the Guinean Community in North Rhine-Westphalia

The VOICES Radioshow /Radiosendung
http://reboot.fm/category/magazin/the-voices/
Further actions:

The VOICE Refugee Forum October 2017 event in Jena - "Unite against Deportation and Social Exclusion" on 20-22.10.2017.

If you missed the last show, click here to listen.

For more info:
http://thevoiceforum.org/node/4400
http://thecaravan.org/node/4589

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Program supported by PEACE (Peer Exchange of African Communities for Empowerment). www.peace-int.org

Der Sklave, die Sklavin und die koloniale Kultur der Deportation

Mon, 10/02/2017 - 01:44
colonial Injustice

Dein Schweigen wird dich nicht schützen - wenn du dich nicht wehrst, bist du vielleicht die oder der Nächste

Der Sklave, die Sklavin und die koloniale Kultur der Deportation

Wenn eine Abschiebung vollstreckt wird, ist dies das letzte Glied in der Kette der Sklaverei und des Kolonialismus. Alle rassifizierenden, rassistischen und mörderischen Politiken davor sind dazu da, das letzte Glied in der Kette zu legitimieren, zu legalisieren und zu ermöglichen.

Folter, Unterwerfung und Rassismus sind nichts Neues: Willkür, Absurdität und Repression begleiten die Regulierung der Bewegung von Menschen durch Staaten, insbesondere an den Grenzen. Aber ein zeitgemäßer Vergleich führt uns auf den Weg der Erinnerung, die offenlegt, dass es bei Deportation nicht immer darum ging, die Bewegung von Menschen durch Staaten zu regulieren. Es war vielmehr ein Instrument der Macht des Unterdrückers gegen die Subalternen. Dieser Prozess beginnt nicht mit Rückführung; Rückführung ist lediglich der Anfang vom Ende. Die Abschiebung von Menschen in andere Länder als diejenigen, woher sie kommen, ist eine weitere Manifestation dieser Macht der Sklaverei und des Kolonialismus.

Wir dürfen niemals vergessen, dass in den Zeiten des Trans-Sahara- und Trans-Atlantik-Sklavinnen*handels Millionen afrikanischer Frauen, Männer und Kinder aus dem Mutterland in andere Teile der Welt deportiert wurden, um dort als Sklav*innen zu arbeiten. Könige und Königinnen, die sich gegen Sklaverei und Kolonialismus widersetzten, wurden gefangengenommen und in andere Teile Afrikas deportiert, aber auch weg vom Kontinent. Auch zu Zeiten der in Namibia durch die Deutschen an den Owa-Herero und Nama verübten Massaker und Vernichtung wurden diejenigen, die entkommen konnten und sich den Deutschen widersetzten, in viele andere Regionen Afrikas deportiert, unter anderem in die Territorien, die zu dieser Zeit von den Deutschen kontrolliert wurden, wie Kamerun und Togoland. Das gleiche Schicksal wurde Freiheitskämpfer*innen anderer afrikanischer Länder zuteil, die sich gegen ihre Sklavenhalter und Kolonialherren erhoben.

Die Vernichtung der Jüdinnen und Juden im vorigen Jahrhundert konnte durch die Deportation in Konzentrationslager in Deutschland und in anderen Gebieten Europas mit einer solchen Perfektion vollstreckt werden.

Und zu allen diesen Zeiten war Deportation so legal wie heute.

Heutzutage kämpfen wir gegen eine andere Art der Deportation, aber die Rationalität hinter dieser mörderischen Politik ist die Gleiche, die Auslöschung, Unterwerfung und Kontrolle von Menschen, die als Subalterne betrachtet werden.

Es gibt Einzelabschiebungen und Massenabschiebungen durch die europäsiche FRONTEX-Agentur, und bei beiden spielt Deutschland eine deutlich sichtbare Führungsrolle.

Die Massenabschiebungen sind ein Instrument zur Aufrechterhaltung von Imperialismus, globalem Kapitalismus und globaler Apartheid, und sie haben eine rassifizierte und militarisierte Dimension angenommen. Bürger*innen sogenannter Entwicklungsländer, vor allem aus Afrika und aktuell aus dem kriegszerrütteten Mittleren Osten Asiens, werden zunehmend zur Zielscheibe für die mächtigen westlichen Staaten, wie Deutschland. Dies konnte nur ermöglicht werden durch einen staatlichen Zwangsapparat, eine verletzliche Arbeiter*innenschaft und einen globalen Markt für Waren und Dienstleistungen. Während auf der einen Seite die Abschiebenden in den meisten Fällen eine Geschichte als Unterdrücker*innen haben, haben die Abgeschobenen fast immer eine Geschichte der Verfolgung.

Aus diesem Grund sollten der Kampf, um Abschiebungen zu stoppen, die Anti-Abschiebungskämpfe, Kämpfe sein, die über die Rechtfertigung der Unterdrückung in unseren Heimatländern oder über integrationistische und assimilatorische Begründungen hinausgehen. Es sollte als Kampf gegen Imperialismus, Kapitalismus, Sklaverei und Kolonialismus verstanden werden. Es ist ein Kampf gegen Straflosigkeit und für eine andere Weltordnung. Wenn es uns gelingt, Abschiebungen zu stoppen, ist dies eine Revolution.
Deutschlands Kultur der Deportation hat nicht heute begonnen, aber sie muss heute gestoppt werden. Sie ist Teil seines kolonialen Erbes und ein Unrecht, das nicht straflos davonkommen sollte.

Die Revolution ist nahe.

The VOICE Refugee Forum

The Slave and Colonial culture of Deportation

Mon, 09/25/2017 - 17:44
deportations

The Slave and Colonial culture of Deportation

When a deportation is executed, it is the last ring of the Slavery and Colonial chain. Every racial, racist and murderous policies that comes before are there to legitimize and legalize and facilitate the last ring of the chain.

It is nothing new that there is torture, subjugation, racism; arbitrariness, absurdity and repression accompany the regulation of the movement of people by states, particularly at borders. But a contemporary analogy takes us down the memory lane outlining the fact that deportation has not always been about the regulation of the movement of people by states, particularly at borders. It has been an instrument of power by the oppressors against the subalterns. This process does not start with repatriation; repatriation is just the beginning of the end. The actual deportation to other countries, not of the deportees is the added manifestation of these slavery and colonial powers.

We should never forget that during the times of the Trans-Sahara and Trans-Atlantic slavery, millions of African women, men and children were deported from the motherland to other parts of the world to work as slaves. Kings and queens that resisted slavery and colonization were captured and deported to other parts of Africa but also out of the continent. Also during the times of the German Owa-Herero and Nama massacres and extermination in Namibia, those who escaped and resisted the Germans were deported to many other African territories including those controlled by Germany at that time, like Cameroon and Togoland. The same fate awaited freedom fighters of other African countries who resisted and fought their slave and colonial masters.

In the recent extermination of the Jews in the last century, this could be perfectly executed through deportation into concentration camps in Germany and into other territories in Europe. And in all these times, deportation was legal just like today.

Today, we may be fighting a different type of deportation but the rationales behind this murderous policy is the same, the extermination, subjugation and control of people deemed subaltern.

There are individual and mass deportations by the European FRONTEX, with Germany playing a leading and conspicuous role, both in individual and mass deportations.

The mass deportations have been an instrument to sustains imperialism, global capitalism, and global apartheid and has been taking racialized and militarized dimension. Citizens of so-called developing countries especially in Africa and now in war-torn Middle East Asia are more and more being targeted by powerful western countries, including Germany. This could only be made possible through coercive state apparatus, a vulnerable labor force and a global market for goods and services. While on the one hand, the deporter most often than not has a history of being the oppressor, the deportee has almost always a history of persecution.

That is why; the fight to stop deportation and the anti-deportation struggles should be a fight that should go beyond the justification against persecution in our home countries or for integrationist and assimilative reasons. It should be seen as a fight against imperialism, capitalism, racism, slavery and colonialism.
It is a fight against impunity and for a different world order. If we succeed in stopping deportation, it will be a revolution.

The deportation culture of Germany did not start today but it should be stopped today. It is a part of its colonial legacy and an injustice that should not go unpunished.

The revolution is near.

The VOICE Refugee Forum

Hintergrund-Informationen zum BAMF-Entscheider Ho Ngoc T.

Mon, 09/25/2017 - 11:33
Kambodscha

Photo: Demonstration in front of VHS „Mekong Day“ in Berlin 10.9.2017 // Demonstration vor der VHS „Mekong Ländertag“ in Berlin 10.9.2017

Der entlassene BAMF-Entscheider Ho Ngoc T. wird verdächtigt, aufgrund seiner Nähe zur vietnamesischen Regierung Asylanträge negativ entschieden zu haben Herr Ho Ngoc T. entschied über politisch Verfolgte aus Kambodscha

Der ehemalige Mitarbeiter des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Jena / Hermsdorf, Herr Ho Ngoc T., steht laut Medien im Verdacht, mit dem vietnamesischen Geheimdienst zusammen zu arbeiten. (1 ) Dieser soll eine Person von deutschem Boden nach Vietnam verschleppt haben – was unter anderem zur Ausweisung eines vietnamesischen Diplomaten durch die Bundesregierung führte. (2 )Fakt ist, dass Ho Ngoc T. die Entführung auf Facebook kommentierte. Das Bundesamt hat Herrn Ho Ngoc T. mittlerweile entlassen. (3) In seiner Zeit beim BAMF hat er negative Asylentscheide für politisch Verfolgte aus Kambodscha getroffen. Um die Tragweite dessen zu verstehen, müssen die politische Situation und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Vietnam und Kambodscha beachtet werden.

Der Präsident Hun Sen war ein Kommandant der Roten Khmer. Er ging in den 1970er Jahren aufgrund interner Streitigkeiten mit den Roten Khmer nach Vietnam. Kurz danach marschierte Vietnam zusammen mit Hun Sen in Kambodscha ein und brachte ihn in kurzer Zeit in entscheidende politische Positionen. Er ist seit 32 Jahre Präsident von Kambodscha - Oppositionelle sprechen von einer Diktatur. Hun Sen ist bekannt dafür, dass er Oppositionelle und Menschenrechtler verfolgt. Oppositionelle wurden auf Demonstrationen erschossen oder erschlagen, teilweise verschwanden Menschen, viele wurden inhaftiert. Allein 2017 ließ Hun Sen einen Oppositionsführer ohne Haftbefehl festnehmen, schloss eine Tageszeitung und viele Radiostationen.

(4) Dagegen formiert sich aktuell in Deutschland durch Vietnames_innen Widerstand. Auf einer Demonstration am 9.10.2017 vor der kambodschanischen Botschaft in Berlin wurden durch die Aktivistin Kanha Chhun klare Forderungen aufgestellt: Freiheit für alle politischen Gefangenen, freie Meinungsäußerung und dass Menschen für ihr Leben Kämpfen dürfen.

(5) Kanha Chhuns war vor ihrer Flucht nach Deutschland Aktivistin der Oppositionspartei CNRP. Sie nahm mehrfach an Demonstrationen teil und organisierte Proteste. Damit kämpfte sie auch dagegen, dass ihrer Familie durch die Schwester des Präsidenten Land weggenommen wurde. Nachdem sie bei einem Protest angegriffen und von Zivilkräften der Regierung verfolgt wurde, floh sie 2014 nach Deutschland. Seitdem fürchtet sie um die Familienangehörigen, die zurückblieben und sich auch heute noch verstecken müssen.

Kanha Chhun wird in Kambodscha als Oppositionelle und Aktivistin gegen Landnahme mit dem Gefängnis oder Schlimmerem bedroht. Ob dies ein legitimer Fluchtgrund ist und sie Schutz braucht, entschied nun ausgerechnet der zumindest der vietnamesischen Regierung nahestehende Herr Ho Ngoc T. Er war als Entscheider im BAMF Jena / Hermsdorf auch für Kanha Chhuns Asyl-Antrag zuständig und lehnte diesen, wie andere Asylanträge aus Kambodscha ab. Wie kann es sein, dass Herr Ho Ngoc T. Entscheider beim BAMF für Menschen war, die aus Kambodscha fliehen? Nicht nur bei Frau Chhun und ihren Kindern, sondern auch bei vielen anderen Entscheidungen stellt sich die Frage, welche politischen Ziele er als Entscheider verfolgte. Dass das Bundesamt Herrn Ho Ngoc T. als Entscheider für Menschen aus Kambodscha einsetzte, zeigt auf das das Bundesamt kein politisches Verständnis für Fluchtgründe aufweist.

• Er arbeitet vermutlich für die vietnamesische Regierung und steht im Kontakt mit dem Geheimdienst. • Es wird noch zu klären sein, inwieweit er an der Verschleppung eines Asylsuchenden aus Deutschland beteiligt war. • Die Regierung Vietnams und Hun Sen arbeiten zusammen. Es wird gefordert, dass die politische Verfolgung von kabodschanischen Aktivist_innen als legitimer Fluchtgrund anerkannt wird. Das bedeutet auch, dass alle durch Herrn Ho Ngoc T. negativ entschiedenen Anträge noch einmal bearbeitet und entschieden werden müssen!

Pressekontakt zur Aktivistin Kanha Chhun über B. Schwab: 0178/1721018

Weitere Informationen zur Menschenrechtssituation in Kambodscha: https://www.hrw.org/world-report/2017/country-chapters/cambodia https://www.licadho-cambodia.org/ https://www.cambodiadaily.com

Fußnoten: -------------------------------------
1 http://www.taz.de/Nach-der-Entfuehrung-nach-Vietnam/!5443717/ 2 https://www.tagesschau.de/inland/vietnam-entfuehrung-101.html 3 http://www.taz.de/Nach-der-Entfuehrung-nach-Vietnam/!5443717/ 4 http://www.phnompenhpost.com/national/government-closes-15-radio-stations 5 Infos zu Protesten in Berlin unter: http://breakdeportation.blogsport.de 6 http://thevoiceforum.org

VIDEO: Protest for the Freedom of Political Prisoners and Free Media – Mekong Country Day 10.09.2017 – Berlin

VIDEO: Protest for the Freedom of Political Prisoners and Free Media – Mekong Country Day 10.09.2017 – Berlin(deutsch) .

Protest for the Freedom of Political Prisoners and Free Media – Mekong Country Day 10.09.2017 – Berlin from ụn·schein·bar on Vimeo.

Freedom for all political prisoners
Missing is Kem Sokha who was arrested on 2.09.2017 without an arrest warrant.
Free speech:
15 radio stations were closed
1 daily newspaper was closed
There were deaths among opposition members and protesting workers.

-----------------------------------------

Freiheit für alle politischen Gefangenen
Es fehlt fehlt Kem Sokha der am 2.09.2017 ohne Haftbefehl verhaftet wurde.
Freie Meinungsäuserung:
15 Radiostation wurden geschlossen
1 Tageszeitung wurde geschlossen
Es gab tote bei Oppositionellen und protestierenden Arbeiter_innen.

VIDEO: Protest in Front of Cambodian Embassy(deutsch) .

Protest in front of Cambodia Embassy 9.9.2017 from ụn·schein·bar on Vimeo.

On 09.09.2017 there was a rally for the arrest (without arrest warrant) of Kem Sokha – CNRP and for the freedom of all political prisoners https://www.licadho-cambodia.org/political_prisoners/. At present, at least 20 people from human rights organisations and opposition parties are in prison. The embassy was constantly used to produce pictures of the people present. As early as 2014, when a demonstration was held in front of the Cambodian Embassy in Berlin because of the shooting of three workers at a workers‘ demonstration, photographs were taken. After the demonstration, people who had a concern in their embassy were questioned whether they took part in the demonstration. Persons have been identified. They got problems with their concerns and threats. Before the rally, CPP and Hun Sen have tried to intimidate others by threatening them. However, this did not stop the protesters from demonstrating and speaking. Their families in Cambodia are already threatened anyway, but this is to be expected. However, there is legitimate fear that the families in Cambodia could be affected even more.

Freedom for all political prisoners!
Right to free opinion acidification!
Free media!
Security for opponents in Germany & Cambodia!

Am 09.09.2017 fand eine Kundgebung wegen der Verhaftung (ohne Haftbefehl) Kem Sokha – CNRP und für die Freiheit alles politischen Gefangenen https://www.licadho-cambodia.org/political_prisoners/ statt. Zur Zeit sitzen mindestens 20 Personen von Menschenrechtsorganisationen und Oppositionellen im Gefängnis. Aus der Botschaft wurde ständig Bildmaterial von den Anwesenden angefertigt. Schon 2014, als eine Demonstration, wegen der Erschießung dreier Arbeiter auf eine Arbeiterdemonstration vor der Kambodschanischen Botschaft in Berlin statt fand, wurde Photographiert. Nach der Demonstration wurden Personen die ein Anliegen in ihrer Botschaft hatten verhört ob sie an der Demonstration teil genommen haben. Es wurde Personen identifiziert . Sie bekamen Probleme in ihren Anliegen und Drohungen. Vor der Kundgebung haben CPP und Hun Sen nahe Personen versucht andere ein zu schüchtern durch Drohungen. Das hielt jedoch die Protestierenden nicht davon ab zu Demonstrieren und zu sprechen. Ihre Familien sind in Kambodscha eh schon bedroht, wobei damit zu rechnen. Es gibt jedoch berechtigte Angst das die Familien in Kambodscha dadurch auch noch mehr betroffen sein können.

Freiheit für Alle politischen Gefangenen!
Recht auf freie Meinungssäuerung!
Freie Medien!
Sicherheit für Oppositionelle in Deutschland & Kambodscha!

Free Kem Sokha & Free Media in Kambodscha!

Wed, 09/06/2017 - 19:15
free Political Prisoners in Cambodia

An alle Kambodscha-Freunde in Deutschland:
Am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr ist eine Demonstration vor der Kambodschanischen Botschaft in Berlin. Grund dafür sind die Festnahme des Oppositionspolitikers Kem Sokha und die Schließung der kritischen Zeitung The Cambodia Daily. Interessierte können sich auch am Sonntag beim Mekong-Ländertag über die politische Lage in Kambodscha informieren.

Samstag 9.8.17 | 15:30 Uhr Kambodschanische Botschaft, Pankow, Benjamin-Vogelsdorff-Straße 2
Sonntag 10.8.17 | 12:00 - 13:00 Uhr Mekong-Ländertag, Albert-Einstein-VHS, Schöneberg, Barbarossaplatz 5

Bitte leisten diese Information weiter!

Refugee Community Struggles in Bavaria: Update Finance and Mobilization to Demonstration Against Dublin Deportation in Munich

Wed, 08/16/2017 - 23:23
deportations

Refugee Community Bavaria: Update Finance and Mobilization to Demonstration Against Dublin Deportation 19.08 in Munich

Dear friends, activists and supporters,

since our last preparation meetings coupled with the previous community meetings in Thuringen and Bavaria before and after the demonstration 24.06. „Stop deportation and smash the g20 summit“ in Jena where the demonstration in Munich on the 19.08 was first lauched in the meeting we wanted to keep on with the focus on the struggle of selforganized refugee lagers community in Thueringen and Bavaria this year.

We are still calling for your continuous support to make our plan for the demonstration in Munich become possible.

We urgently need donation or contribution of about 918 Euro for 19.08 Manifestation in Munich as we appeal for regular donation to The VOICE Refugee Forum network Community:

5 800 Euro; The VOICE Budget for Sierria-Leone Refugee Community Manifestation in Munich on 19.08.2017

2.800 Euro: Contribution from The VOICE Refugee Forum account
2.082 Euro: Other donations and Contributions

For costs of mobilization and participation with pre – mobilization meetings of refugees, travelling costs to the demonstration and conference, including a 2 buses for 18 people for rented mini-buses and 20 more will travel by train on friday from Thueringen, also refugees from Hof and Dingolfing of The VOICE Network in Thueringen and Bavaria are joing the Manifestation on the 19th August in Munich.

More than 300 refugees from different lagers in Bavaria, most expecially from Niederbayern are expected. Many may stay to participate in the late events and stay till the next day thich will also increase costs because people can not return home the same day if they participate in the conference and the cultural night. More money would be needed in Bavaria and beyond as we are hoping for good mobilization from the refugee community network in Dingolfing, Hof, Saalfeld, Gera and Jena, in Wuppertal and other places.

We are grateful for your solidarity already shown!.

We are contributing 2.800Euro directly to the Sierra-Leone Refugee Community from the
VOICE account for mobilization and networking of the refugee participants on 19.08.2017

More money will be needed!

Unfortunately this will not be enough to cover the costs for open mobilization and participation in Thueringen and Bavaria. We are still very concerned about the financial situation to make our mobility possible by your donation and solidarity initiative for refugee community events. There will be more activities in the refugee networks after the demonstration on the 19.08.

We need more money and support in our struggles against deportation and for our fight for refugees' freedom of movement!!

We will still need a contribution of app. 918 Euro and regular contribution from your solidarity donation for our selforganized refugee networking in Germany.

Especially we are appealing to all for financial contribution and for your donation.

Solidarity Statement of the Network of The VOICE Refugee Forum in support of the Protests and actions of the Refugees in Deggendorf and Bayern in general http://thevoiceforum.org/node/4389

Thank your for your solidarity!

Please inform us! On the move!
Donation:
Förderverein The VOICE e.V.
Account CODE "Bavaria Stuggle"
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

Your participation will be highly appreciated

More Information on Finance and on Mobilization will be published as the protest continue.
For further information and contact on the the refugee Protest in Munich:
Osman Jalloh, Refugee Community from Sierra-Leone
Tel.: 0049 (0) 1521 4441109
Email: Osman Jalloh, osflex88atgmail.com

http://thevoiceforum.org
https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox/.

Network of Refugee Community Initiatives in Germany
Tel.: 0176 24568988
Tel.: 0170 8788124
Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net

***

To know more about the protests continue reading and check our homepage:
http://thevoiceforum.org

In Thueringen and Bavaria we aimed as a network of refugees and migrants to bridge the primary gap between the community media/meetings/action/struggles in the political mobilization to reclaim our space and to fill the Break deportation - "Refugee Black Box" with their crimes of deportation and colonial injustice.

Refugee co-ordinated protest will be arising from the refugee lager communities in Niederbayern before and after the coming demonstration 19.08 in Munich. They have been organizing protest meetings in lagers since after the refugee-migrants community in April on 29 this year in Munich. We may expect the authorities and the police to intimidate them with deportation threats and with propaganda on racial profiling control of refugees in Nierderbayern.

Refugee community from Sierra Leone, Afghan and Pakistanis in The VOICE Refugee Network are organized in many more lagers in Niederbayern protesting.
We need more activists to support and organize with them in Bavaria.

Refugee activists from Guninea refugee community in the caravan network in Wuppertal are also invited to the demonstration.
The refugees now fighting to organize the protest against the Dublin deportation are mostly nationals from Sierra Leone living in different parts of Bavaria. Sierra Leonean Refugees in Deggendorf, Freyung, Waldkirchen, Salzweg, Passau, Landshut, Regen, Pocking and Hutthurm and other places are protesting the system that makes them illegal although they have valid papers to stay in Europe. The purposes of the protest are against their deportation, the Dublin deportation policies, racist treatment, bad nutritional situation and against the bad medical followed by racist treatment from doctors in Deggendorf.

For further information and contact on the the refugee Protest in
Munich:

Osman Jalloh, Refugee Community from Sierra-Leone
Email: "Osman Jalloh"
Refugee Black Box Solidarity.
https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox/

Massen- Abschiebung: Warnung an Nigerianer*innen in Österreich - Warning to Nigerians in Austria

Fri, 08/11/2017 - 23:36
English below

Warnung an Nigerianer*innen in Österreich - Warning to Nigerians in Austria

Massen- Abschiebung - 22.09.2017 - Mass deportation planned

Pls. spread this info as well: 06.09.2017 FRONTEX deportation charter flight from Vienna to Pakistan.
Bitte auch verbreiten: Warnung vor Massen-Abschiebung Wien-Pakistan am 06.09.2017!

(English below)

Am 22.09.2017 ist eine Charterabschiebung von Wien nach Nigeria geplant. Da die Informationen dieser Quelle schon mehrmals richtig waren (zB über die Nigeria-Abschiebung am 10.8.2017, siehe Anhang), vertrauen wir ihr, können sie aber nicht offen legen. Manchmal werden auch Nicht-Nigerianer (insbesondere aus den Nachbarländern) nach Nigeria abgeschoben. Die Warnung ist auch ein Hinweis für die anderen EU-Länder: Es schieben bei einem Charter immer mindestens 2 Länder im gleichen Flieger ab.

In den Wochen und Tagen davor sollten Asylwerber*innen ab der rechtskräftigen negativen 1. Entscheidung weder am Tag noch in der Nacht an ihrer offiziellen Meldeadresse sein und Orte mit häufigen Polizei-Kontrollen vermeiden. Unten Informationen auf Englisch, was zu beachten ist, wenn jemand eine Abschiebung befürchtet. Diese Warnung soll besonders in der betroffenen Community (Nationalität) verbreitet werden.

Warning to Nigerians in Austria:

Mass deportation from Austria to planned for Sept. 22nd 2017

The source of this information is reliable. As it has been tue many times (recently on the deportation to Nigeria on 10.8.2017, see attachment), we trust in it, but cannot reveal it, however. Other EU countries may deport people with the same flight. Every charter involves at least 2 Eu countries. Sometimes, people from Nigeria´s neighbouring countries are also deported to Nigeria.

We call out everyone who cares about the life, the freedom and the human rights of refugees to stand up against this cruel, inhumane deportation policy. Organizing protest would be highly important! We also ask you to pass this information on to family members, friends and people within your community who are potentially concerned.

In case you are potentially concerned of these mass deportations, we sincerely recommend you to be on alert and do your best to protect yourself. Don't allow them to deport you and put your life in danger!

________________________________________________________________________________________________

Allgemeine Infos zum Risiko einer Abschiebung - General Information on Deportation Risk

Who may be concerned by a deportation flight:

-Generally persons who have had their second negative decision in their asylum case or who have missed to make an appeal against their first negative decision.

-People living in Austria under undocumented, irregular conditions.

-The risk is generally higher if someone is already under severe pressure from the authorities to leave Austria.

-Trouble with Austrian law enforcement authorities and having a criminal case on one's record can increase the risk of deportation, but people who have never had any such problems are also concerned.

Situations of high risk to get arrested for deportation:

-If you are called to show up at a police station, it is dangerous to go there if you are presently under deportation threat.

-For people under deportation threat, it is dangerous to get into a situation of "racial profiling" police controls. Such racist controls are common at certain places like railway stations, but also at some other police control hotspots. It is recommended to avoid such places in case that You are under deportation threat.

-The "Meldeadresse", as an officially registered address, is the place where the police will always show up first if they are searching for you for deportation.

How to avoid deportation

-Be aware of the potential dangers (see points above).

-If you have received your first negative asylum decision, you should immediately contact your lawyer or legal adviser to make an appeal against the negative decision. Be aware that many people successfully apply against the first negative asylum decision!

-Don't miss the deadline for making an application against a negative asylum decision!

-Inform your lawyer or legal adviser and also your people if you are under deportation threat, so that they can try to support you in case you get arrested!

-Collect support letters from friends, family members, colleagues, school mates, teachers etc., as well as confirmations from schools, cultural projects, volunteer projects, working places etc.!

-If you have any new information about any risks of persecution and war in your home country, you can use this to make a new asylum application!

-If you are suffering from severe physical diseases or mental troubles, get it confirmed by a doctor and present it as a reason against being deported!

-In case that you are already arrested, you have the right to demand for a phone call to inform your people and your lawyer or legal adviser.

-On a normal passengers' flight, you have lots of ways to resist: declare you are not willing to fly, demand to talk to the pilot, refuse to sit down on your seat, involve other passengers, struggle physically if necessary. But: all this does not work out on a charter flight mass deportation with lots of police inside.

-Some people managed to get out of the deportation prison due to critical health conditions resulting from hunger strike etc. But be aware that a hunger strike can be very harmful for one's health – everyone must decide for himself/herself what level of resistance is possible for her/him.

-In general: Don't hide your problem of deportation threat to yourself, share your problem with other people, get organized against deportation!

AttachmentSize Nigeria_Charter_press_10082017.jpg90.87 KB

Demonstration: Info Links on Refugees Protest Against Dublin Deportation 19.08. - Support needed! Who is coming to Munich?

Fri, 08/11/2017 - 20:14
Demonstration

Links on Demonstration 19.08. - Support needed! Who is coming to Munich?

We would need your donation and contribution of 2,550 Euro in this call for the self-organized refugee networking manifestation in Munich.

Information on Finance and on Mobilization will be updated for publishing as the protest continue.

We Need Donation!! On Sierra-Leone Refugee Bavaria-wide protest and demonstration with Conference and Cultural event which will be taking place in Munich on 19.08.2017 http://thevoiceforum.org/node/4394

Aufruf: The Call for Demonstration on the 19.08.2017 in Munich
English:
Stop deportation - Abolish the Dublin System! Freedom of movement for all! http://thevoiceforum.org/node/4381
German:
Aufruf: 19.08.2017: Demonstration in München: Stoppt Abschiebungen! Schafft das Dublin-System ab! Bewegungsfreiheit für alle! http://thevoiceforum.org/node/4385

English:
Solidarity Statement of the Network of #TheVOICERefugee Forum in Support of the Protests and actions of the Refugees in Deggendorf and Bayern in general ... http://thevoiceforum.org/node/4389
Solidaritätsstatement von The VOICE Refugee Forum Network in Unterstützung der Proteste und Aktionen der Flüchtlige in Deggendorf und Bayern allgemein. http://thevoiceforum.org/node/4390

African Refugees Fight Back in Munich: Organized by Sierra-Leone Refugee in Bavaria Germany http://thevoiceforum.org/node/4392
Afrikanische Flüchtlinge in Bayern kämpfen zurück: Demonstration der FlüchtlingsCommunity aus Sierra-Leone in München http://thevoiceforum.org/node/4393

Statement of Sierra Leoneans Refugee Camps from Bavaria in Germany http://thevoiceforum.org/node/4388
Flüchtlingen in Bayern: Das Statement zu den Missbräuchen und den Forderungen der Flüchtlinge in Deggendorf: http://thevoiceforum.org/node/4391

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On Sierra-Leone Refugee Bavaria-wide protest and demonstration with Conference and Cultural event which will be taking place in Munich on 19.08.2017

Sierra Leoneans' Refugee community are actively organized in many more lagers in Niederbayern starting their protest against dublin deportation threats and Maltreatments in Lager camps.

Demonstration 19th August 2017, 13h in Munich: „Stop deportations! Abolish the Dublin system! Freedom of movement for all!“ (http://thevoiceforum.org/node/4381)

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Refugees Communities are expected to plan Bayernwide refugee protest from the manifestation on the 19.08.

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Osman Jalloh, Refugee Community from Sierra-Leone
Tel.: 0049 (0) 1521 4441109
Email: Osman Jalloh

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Tel.: 0176 24568988
Tel.: 0170 8788124
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Fri, 08/11/2017 - 17:18
deportations

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On Sierra-Leone Refugee Bavaria-wide protest and demonstration with Conference and Cultural event which will be taking place in Munich on 19.08.2017

Sierra Leoneans' Refugee community are actively organized in many more lagers in Niederbayern starting their protest against dublin deportation threats and Maltreatments in Lager camps.

Demonstration 19th August 2017, 13h in Munich: „Stop deportations! Abolish the Dublin system! Freedom of movement for all!“ (http://thevoiceforum.org/node/4381)

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Refugees Communities are expected to plan Bayernwide refugee protest from the manifestation on the 19.08.

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Osman Jalloh, Refugee Community from Sierra-Leone
Tel.: 0049 (0) 1521 4441109
Email: "Osman Jalloh"

http://thevoiceforum.org
https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox/.

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Afrikanische Flüchtlinge in München kämpfen zurück: Organisation durch die Flüchtlinge aus Sierra-Leone in Bayern/Deutschland

Sat, 08/05/2017 - 16:34
abschiebestopp

Update Info in Deutsch und Englisch: Afrikanische Flüchtlinge in München kämpfen zurück: Organisation durch die Flüchtlinge aus Sierra-Leone in Bayern/Deutschland

Demonstration am 19. August 2017 um 13:00 in München: „Stoppt Abschiebungen! Schafft das Dublin-System ab! Bewegungsfreiheit für alle!“ (http://thevoiceforum.org/node/4385)

Spenden sind dringend benötigt bei unserer Herausforderung, den Status Quo zu ändern!!!

Sind Flüchtlinge wirklich willkommen in Deutschland und in Europa? Das Sterben im Mittelmeer und an den Grenzen Europas und die Politik der Isolation in Abschiebung gegenüber den Flüchtlingen beweisen das Gegenteil. Daher ist es unsere dringende Pflicht und Verantwortung in unserem allgemeinen Interesse, unsere Erfahrungen mit den Flüchtlingsgemeinschaften zu teilen. - „Nur wenn die Flüchtlinge die Einheit der Kämpfe der unterdrückten Flüchtlingscommunitys stärken können, können sie zur Entwicklung eines stärkeren Widerstandes gegen die koloniale Migrationspolitik des Unrechts beitragen und weltweit ein globales Signal des Widerstandes und der Solidarität aussenden.“

Lasst uns unsere Freiheit nutzen, um gegen Ungerechtigkeit und gegen die Abschiebung von Flüchtlingen in Deutschland und Europa zu kämpfen...

Wir wollen unsere Dankbarkeit und unsere Wertschätzung gegenüber jeder Einzelperson und gegenüber allen politischen Netzwerken, vor allem gegenüber dem Karawane-Netzwerk in Wuppertal und Hamburg und dem Break Isolation Netzwerk in Thüringen, zum Ausdruck bringen, die die politischen Kämpfe für die politische Autonomie des Refugee-Migrants Political Movement (Politische Bewegung der Flüchtlinge-Migranten), die von The VOICE Refugee Forum 2016 in Deutschland initiiert worden sind, unterstützt und immens zu ihrer Kontinuität beigetragen haben.

Die Community der Flüchtlinge aus Sierra-Leone und die Mitglieder der Assoziation der Sierra-Leoner in Deutschland haben sich im Juni 2017 mit Mitgliedern des The VOICE Refugee Forum – Community Netzwerkes in Jena getroffen und für den 19.8.2017 die Demonstration in München als Teil der Aktivitäten des Flüchtlings/Migrantencommunity-Netzwerks in Planung genommen.

Die organisierende Gruppe, die Community der Flüchtlinge aus Sierra Leone, und die teilnehmenden Flüchtlingscommunitys anderer Nationalitäten, darunter auch nicht-afrikanische, sowie aus anderen Teilen Bayerns und Deutschlands (Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Thüringen, Berlin und andere Staaten), haben keine finanziellen Mittel. Daher wird finanzielle Unterstützung für die bayernweite und die bundesweite Mobilisierung und für die Teilnahme der Flüchtlinge dringend benötigt, um die Kämpfe der Flüchtlingscommunitys in Deutschland zu unterstützen. Für einen Beitrag zur Finanzierung eines Busses von Thüringen nach München wären wir sehr dankbar.

Wir haben eine dringende Bitte: Unterstützt uns mit eurer Spende und helft diesen Aufruf möglichst schnell zu verbreiten, denn die Zeit ist knapp!!

Spendenkonto:
The VOICE e.V.
Spende Verwendungzweck: „Bavaria Struggle“
Sparkasse: IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

English: African Refugees Fight Back in Munich: Organized by Sierra-Leone Refugee in Bavaria Germany
http://thevoiceforum.org/node/4392

Reminder: #RefugeeDemonstrationMunchen
Demonstration 19.08.2017 at 13.00hrs in Munich.

English:
The Call for Demonstration on the 19.08.2017 in Munich
Stop deportation - Abolish the Dublin System! Freedom of movement for all! http://thevoiceforum.org/node/4381

Deutsch:
Aufruf: 19.08.2017: Demonstration in München: Stoppt Abschiebungen! Schafft das Dublin-System ab! Bewegungsfreiheit für alle! http://thevoiceforum.org/node/4385

English:
Solidarity Statement of the Network of #TheVOICERefugee Forum in Support of the Protests and actions of the Refugees in Deggendorf and Bayern in general ... http://thevoiceforum.org/node/4389

Radio Reboot Fm 84: On African Refugees fight back from Sierra-Leone in Bavaria:
Berlin Radio Broadcast on 29.07.2017 https://www.mixcloud.com/rebootfm/voicesjuly Sierra Leone United Association in Germany demands deportation stops and abolition of the Dublin System: “Freedom of movement for all!” More Info: http://thevoiceforum.org/node/4387
English: Protest in Deggendorf: Statement of Sierra Leoneans Refugee Camps from Bavaria in Germany http://thevoiceforum.org/node/4388

Deutsch:
Flüchtlingslager in Deutschland für Flüchtlinge aus Sierra Leone
Protest in Deggendorf gegen Abschiebung und gegen die Behörden wegen der schlechten Behandlung von Flüchtlingen http://thevoiceforum.org/node/4391

African Refugees Fight Back in Munich: Organized by Sierra-Leone Refugee in Bavaria Germany

Sat, 08/05/2017 - 15:20
Stop Deportations

Update Info in German and English below: African Refugees Fight Back in Munich: Organized by Sierra-Leone Refugee in Bavaria Germany

Demonstration 19th August 2017, 13h in Munich: „Stop deportations! Abolish the Dublin system! Freedom of movement for all!“ (http://thevoiceforum.org/node/4381)

Donation is critically needed in our challenges to change the status quo!!

Are refugees really welcome in Germany and in Europe? Deaths in the Mediterrenian sea and at the borders of Europe, the isolation and deportation policies against refugees are proving the opposite. So: It is our urgent duty and responsibility in our common interest to share experiences with the refugee communities - "Only if the refugees can empower the unity of the oppressed refugee community struggles, they can build up a stronger resistance against the colonial migration policies of injustice and to send a global signal of resistance and Solidarity worldwide."

Let's use our freedom to fight against the injustice and against deportation of refugees in Germany and Europe...

We like to express our gratitude and appreciations to every person and to all political networks, the Caravan network in Wuppertal and Hamburg and the Break Isolation Network in Thueringen who have supported and contributed immensely to the continuity of our political struggles for the political autonomy of the Refugee-Migrants Political Movement initiated by The VOICE Refugee Forum 2016 Germany.

The Sierra-Leoneans Refugee Community with members of the Sierra-Leoneans Association in Germany met with the activists of The VOICE Refugee Forum Community Network in June 2017 in Jena to lauch the demonstration against Deportation and the Dublin policies on the 19th August 2017 in Munich as part of the events of the Refugee-Migrants Community Network in Germany.

The organising group, the Sierra Leonian Refugee Community, and other participating refugee communities from other nationalitities, including non-Africans, and from other parts of Bavaria and Germany (Northrhine-Westphalia, Hamburg, Thueringen, Berlin and other states) have no financial means. Therefore donation is urgently needed for Bavarian-wide and for nationwide mobilization and for the participation to support the refugee communities struggles in Germany. A contribution to have a bus from Thuringia to Munich would be highly appreciated.

Our urgent appeal: Please donate and help to spread this call as quickly as possible because time is not on our side!

Förderverein The VOICE e.V.
Donationtion code: „Bavaria Struggle“
Sparkasse: IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

African Refugees fight back in Munich: Organized by Sierra-Leone Refugee in Bavaria Germany
Reminder: #RefugeeDemonstrationMunchen
Demonstration 19.08.2017 at 13.00hrs in Munich.

English:
The Call for Demonstration on the 19.08.2017 in Munich
Stop deportation - Abolish the Dublin System! Freedom of movement for all! http://thevoiceforum.org/node/4381

Deutsch:
Aufruf: 19.08.2017: Demonstration in München: Stoppt Abschiebungen! Schafft das Dublin-System ab! Bewegungsfreiheit für alle! http://thevoiceforum.org/node/4385

English:
Solidarity Statement of the Network of #TheVOICERefugee Forum in Support of the Protests and actions of the Refugees in Deggendorf and Bayern in general ... http://thevoiceforum.org/node/4389

Radio Reboot Fm 84: On African Refugees fight back from Sierra-Leone in Bavaria:
Berlin Radio Broadcast on 29.07.2017 https://www.mixcloud.com/rebootfm/voicesjuly Sierra Leone United Association in Germany demands deportation stops and abolition of the Dublin System: “Freedom of movement for all!” More Info: http://thevoiceforum.org/node/4387
English: Protest in Deggendorf: Statement of Sierra Leoneans Refugee Camps from Bavaria in Germany http://thevoiceforum.org/node/4388

Deutsch:
Flüchtlingslager in Deutschland für Flüchtlinge aus Sierra Leone
Protest in Deggendorf gegen Abschiebung und gegen die Behörden wegen der schlechten Behandlung von Flüchtlingen http://thevoiceforum.org/node/4391

Protest in Deggendorf gegen Abschiebung und gegen die Behörden

Thu, 08/03/2017 - 14:54
Abschiebung

Protest in Deggendorf gegen Abschiebung und gegen die Behörden wegen der schlechten Behandlung von Flüchtlingen im Flüchtlingsaufnahmezentrum

Das Statement zu den Missbräuchen und den Forderungen der Flüchtlinge in Deggendorf:

1. Der Arzt verweigert und *Schwarzen* die Behandlung und erklärt uns, dass mit uns alles in Ordnung sei. Der Arzt selbst ist ausländischer Abstammung und behandelt uns mit weniger Respekt als die *Araber*. Der Arzt sagte zu uns: Ihr habt weniger als einen Monat Aufenthalt hier, deshalb gibt es keinen Bedarf für eine Behandlung. Wir werden durch das Personal diskriminiert.

2. Einschüchterung während des ersten Interviews. Sie drohten uns mit der Polizei, falls wir keine Dokumente vorlegen (ID, Pass, Geburtsurkunde). Das ist nicht legal: Die Name der Befrager: Oscar, Hajdini, Besinger. Security: Volcan

3. Abschiebungen (Dublin-Abschiebungen) insbesondere nach Italien, Griechenland, Spanien. Stoppt diese Abschiebungen, Menschen sind in Italien gestorben, weil sie dort keinen Schutz hatten, kein Essen und keine medizinische Versorgung. Bei einer Rückkehr nach Italien gibt es kein Asyl mehr.

4. Das Essen ist nicht ausreichend, in der Kantine werden wir verächtlich behandelt. Wasser (Trinkwasser) müssen wir aus den Leitungen im Bad nehmen, was nicht hygienisch ist.

Solidaritätsstatement von The VOICE Refugee Forum Network in Unterstützung der Proteste und Aktionen der Flüchtlige in Deggendorf und Bayern allgemein.

Sun, 07/30/2017 - 18:56
deportations

Solidaritätsstatement von The VOICE Refugee Forum Network in Unterstützung der Proteste und Aktionen der Flüchtlige in Deggendorf und Bayern allgemein.

Wir rufen weiterhin zur Solidarität auf gegen die Abschiebungen und die schlechte Behandlung gegen über Flüchtlingen in bayerischen Flüchtlingsheimen auf!

Flüchtlingslager in Deutschland für Flüchtlinge aus Sierra Leone
http://thevoiceforum.org/node/4388

Solidaritätsstatement von The VOICE Refugee Forum Network in Unterstützung der Proteste und Aktionen der Flüchtlige in Deggendorf und Bayern allgemein

Ihr könnt uns keine Gerechtigkeit zukommen lassen, wenn ihr unsere unveräußerlichen Reche als Menschen nicht anerkennt – Afrikanische Flüchtlige kämpfen zurück!

In Folge der Misshandlung der Flüchtlinge in Bayern, konkret in Deggendorf, steht das Netzwerk von The VOICE Refugee Forum in Deutschland auf der Seite der Flüchtlinge und ihren widerständigen Kampf gegen ihre illegale Abschiebung und für die Abschaffung des Systems der Dublin-Abschiebungen.

Die Flüchtlinge, die derzeit kämpfen, sind in der Mehrzahl Staatsangehörige von Sierra Leone, die in verschiedenen Orten in Bayern untergebracht sind. Flüchtlinge aus Sierra Leone in Deggendorf, Freyung, Waldkirchen, Salzweg, Passau, Landshut, Regen, Pocking und Hutthurm protestieren gegen das System, das sie illegalisiert, obwohl sie für den Aufenthalt in Europa gültige Papiere haben. Das Ziel ihres Protestes ist gegen ihre Abschiebung, gegen die Abschiebepolitik der Dublin-Regelung, gegen rassistische Behandlung, die schlechte Ernährungssituation und gegen die schlechte medizinische Behandlung, die von rassistischen Kommentare von Ärzten in Deggendorf begleitet ist.

Die Sierra Leone United Association in Deutschland hat außerdem zu einer Demonstration am 19. August 2017 in München aufgerufen, die ebenfalls die Forderung von Abschiebestopps und die Abschaffung des Dublin-Systems sowie die Forderung nach Bewegungsfreiheit für alle auf ihrer Agenda hat.

Fundiert auf dem Artikel 14 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948, der das Recht jeder Person, in andern Ländern wegen Verfolgung Asyl zu suchen, ist die Abkommen der Vereinten Nationen, das auf den Flüchtlingsstatus Bezug nimmt, das 1951 verabschiedet wurde, der Kernpunkt internationalen Flüchtlingsschutzes heutzutage. Dennoch sollten wir uns daran erinnern, dass während der Unterzeichnung der Flüchtlingskonvention von 1951 der Großteil Afrikas genau von den gleichen Leuten angegriffen und kolonialisiert war, die zum Schutz von Flüchtlingen aufriefen.

Auch wenn wir diese Erklärungen und Konventionen anerkennen, behaupten wir immer noch, dass sie nicht für Afrikaner gedacht waren. Ohne Kampf sind wir nie in den Genuss der Rechte gekommen, die darin festgelegt sind. Wir sollten uns an dieser Stelle auch daran erinnern, dass auch Deutschland ein Mitunterzeichner dieser Erklärungen und Konventionen ist. Doch seine gegenwärtige Behandlung von Flüchtlingen, indem ihnen legale Aufenthaltstitel genommen werden, um sie nach Italien zurückzuschicken, ist gelinde gesagt kriminell und eine Zurückweisung internationaler Gesetze des Flüchtlingsschutzes.

Wir rufen alle Aktivisten der Flüchtlingskämpfe, Flüchtlingsorganisationen, Netzwerke und alle unterdrückten Leute in Bayern und Deutschland auf, zusammenzustehen mit dem Kampf der Flüchtlinge aus Deggendort und aller Flüchtlinge, die von diesen Abschiebungen und dem illegalen Dublin-Abschiebesystem betroffen sind, und diese zu unterstützen.

Wir stehen auf der Seite der kämpfenden Flüchtlinge und erklären unsere einstimmige Solidarität mit ihren Forderungen.

Ein Staat, der seine Verfassung und seine nicht mehr respektieren kann und grundlegende international garantierte Menschenrechte für seine Bewohner nicht anerkennt und gewährleistet, ist ein gescheiterter Staate, ein “failed state”.

Abschiebung ist kriminell, eine Form kolonialen Unrechts und wir werden das bekämpfen.

Danke an euch alle!
In Solidarität,
The VOICE Refugee Forum
Kontakt: The VOICE Refugee Forum
Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net
http://thevoiceforum.org

Spendenkonto:
Förderverein The VOICE e.V.
Sparkasse Göttingen
Kontonummer: 127829
BLZ: 260 500 01
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

Solidarity Statement of the Network of The VOICE Refugee Forum in Support of the Protests and actions of the Refugees in Deggendorf and Bayern in general

Fri, 07/28/2017 - 08:08
deportations

Update:
Today: Protest and Rally at 1.30pm tomorrow, Friday on 28.07.2017 in Deggendorf Urgent Solidarity demanded Calling For Solidarity Against Deportations and Maltreatments in Refugee Camps From Refugees in Bavaria

*Sierra Leoneans Refugee Camps In Germany!*
http://thevoiceforum.org/node/4388

Solidarity Statement of the Network of The VOICE Refugee Forum in Support of the Protests and actions of the Refugees in Deggendorf and Bayern in general.

You cannot give us Justice if you do not recognize our inalienable Rights as Humans - African Refugees fight back.

In the wake of the mishandling of the refugees in Bavaria and precisely in Deggendorf, the Network of The VOICE Refugee forum in Germany is standing with the refugees and their resilient fight against their illegal deportation and for the abolition of the Dublin deportation system.

The refugees now fighting are mostly nationals from Sierra Leone living in different parts of Bavaria. Sierra Leonean Refugees in Deggendorf, Freyung, waldkirchen, Salzweg, Passau, Landshut, Regen, Pocking and Hutthurm are protesting the system that makes them illegal although they have valid papers to stay in Europe. The purposes of the Protest are against their Deportation, the Dublin deportation policies, racist treatment, bad nutritional situation and against the bad medical followed by racist treatment from doctors in Deggendorf

The Sierra Leone United Association in Germany has also called for a demonstration on the 19th of August in Munich, also demanding deportation stops and abolition of the Dublin System – for “Freedom of movement for all!".

Grounded in Article 14 of the Universal Declaration of human rights 1948, which recognizes the right of persons to seek asylum from persecution in other countries, the United Nations Convention relating to the Status of Refugees, adopted in 1951, is the centerpiece of international refugee protection today. Nevertheless, we should remember that during the signing of the 1951 Refugee Convention, most of Africa was under attack and colonized by the very same people calling for the protection of refugees.

Although we acknowledge these declarations and conventions, we are still saying that they were never meant for Africans. Without a fight, we have never enjoyed the rights conscribed in them. We should also recall here that Germany is also a signatory to these declarations and convention. But it’s present treatment of refugees, seizing their legal residency and repatriating them to Italy is to say the least criminal and a repudiation of international laws on protection of refugees.

We call on all activists of the refugee struggles, Refugee Organisations, networks and all the oppressed people of Bavaria and Germany to stand and support the fight of the Deggendorf refugees and all the refugees affected by these Deportations and the illegal Dublin deportation system.

We stand with the fighting Refugees and declare our unequivocal solidarity with their demands.

A state that can no longer respect its constitution and laws and does not recognize or provide the basic and international human rights for its denizen is a failed state.

Deportation is criminal, a form of colonial injustice and we will fight it.

More info and Reports from Deggendorf on Refugee Protest:
Radio Broadcast Online with Mbolo Yufanyi:
On Reboot FM 88,4 MHz in Berlin & 90,7 MHz in Potsdam.
Saturday 29th of July 2017/ Samstag 29. Juli 2017
Time/Zeit: 6pm/um 18:00 Uhr

Guests on the programme
• Activists from the Sierra Leone United Association in Munich Germany
• Activists from the Guinean Community in North Rhine-Westphalia
Further actions:
Demonstration - Saturday: 19.08.2017 at 1pm
Stop deportations“ Abolish the Dublin System! Freedom of movement for all!
Where: Meeting point at 1pm - 4pm in Munich Central Train Station, Germany
http://thevoiceforum.org/node/4381/

Listen to/ Hört THE VOICES with Mbolo Yufanyi and Co.
On Reboot FM 88,4 MHz in Berlin & 90,7 MHz in Potsdam.
Saturday 29th of July 2017/ Samstag 29. Juli 2017
Time/Zeit: 6pm/um 18:00 Uhr

Contact The VOICE Refugee Forum
Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net
http://thevoiceforum.org

Thank you all!
In solidarity,
The VOICE Refugee Forum

Donation Account:
Förderverein The VOICE e.V.
Sparkasse Göttingen
Kontonummer: 127829
BLZ: 260 500 01
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

Today: Protest and Rally at 1.30pm tomorrow, Friday on 28.07.2017 in Deggendorf.

Fri, 07/28/2017 - 07:50
Deggendorf

Urgent Solidarity demanded
Calling For Solidarity Against Depottations and Maltreatments in Refugee Camps From Refugees in Bavaria

*Sierra Leoneans Refugee Camps In Germany!*
➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖
Protest in Deggendorf against the deportation and the agaist the authories for the maltreatments of refugees in the Refugee Reception Centre
Protest and Rally at 1.30pm tomorrow, Friday on 28.07.2017 in Deggendorf.

The statement on the abuses and demands of refugees in Deggendorf.

1. The doctor-Refusing to treat us *(Black)* telling us there is nothing wrong with us. The doctor is of foreign descent himself and treat us with less respect than the *Arabs.* Doctor said: you have less than a few months left to stay and therefore no need of treatment. We are being discriminated by staff.

2. Intimidation during the initial interview, they are threating us with the police if we don't provide documents *(ID, Passport, Birth certificate).* This is not legal do. Name of Interviewers: *Oscar, Hajdini, Besinger,* Security: Volcan.

3. Deportation *(Dublin deportations)* to especially to *Italy, Greece and Spain.* Stop these deportations, people have died in *Italy* because of no shelter, no food and no medical assistance, upon return to *Italy,* there is no asylum again.

4. The food is not enough, we are getting disrespected in the *Canteen.* We have to take water from the bathroom pipes(not hygienic).

More info and Reports:
Radio Broadcast Online with Mbolo Yufanyi:
On Reboot FM 88,4 MHz in Berlin & 90,7 MHz in Potsdam.
Saturday 29th of July 2017/ Samstag 29. Juli 2017
Time/Zeit: 6pm/um 18:00 Uhr

Guests on the programme
• Activists from the Sierra Leone United Association in Munich Germany
• Activists from the Guinean Community in North Rhine-Westphalia
Further actions:
Demonstration - Saturday: 19.08.2017 at 1pm
Stop deportations“ Abolish the Dublin System! Freedom of movement for all!
Where: Meeting point at 1pm - 4pm in Munich Central Train Station, Germany
http://thevoiceforum.org/node/4381/

Listen to/ Hört THE VOICES with Mbolo Yufanyi and Co.
On Reboot FM 88,4 MHz in Berlin & 90,7 MHz in Potsdam.
Saturday 29th of July 2017/ Samstag 29. Juli 2017
Time/Zeit: 6pm/um 18:00 Uhr

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