No War - No Refugee
No NATO - No Refugee

Country Information

Here you find background information on Guinea, Iran, Kurdistan, Türkei.

You are here

The Voice Forum

Subscribe to The Voice Forum feed
The VOICE Refugee Forum – A Network of Refugee Community Initiatives in Germany: Our goal is aimed to organized under principles of self-organization of refugees and their Communities against the Apartheid in isolation camps and ‘Lager’ and to empower the political Networks and struggles in the camps. The self-determination of the refugees to liberate themselves from institutional racism and discrimination is clearly defined; in order to form a united block against suicidal acts and traumas in Isolation lagers. We demand solidarity and protest against the collective punishments through racist persecution of refugees in Germany. We demand the abolition of the Residence Obligation (Residenzpflicht) and the segregation of refugees in ‘Lager’ and camps and Deportation prisons. We stand for Freedom of movement for all, Stop deportation and all discriminatory laws against refugees. We are united against any form of colonial injustice and social exclusion of refugees and people without rights in Germany. "Main focus is to promote networking and Campaigns for Refugees Community unity and mobilise to represent our own VOICES” Donation: Förderverein The VOICE e.V. Sparkasse Göttingen Kontonummer: 127829 BLZ: 260 500 01 IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29 BIC: NOLADE21GOE The VOICE Refugee Forum Jena, Schillergässchen 5, 07745 Jena, E-Mail: thevoicerefugeeforum(at)gmx.de , E-mail: the_voice_berlin(at)emdash.org Internet: http://www.thevoiceforum.org
Updated: 57 min 56 sec ago

Zusammenlegen: Verfolgt & geflohen – Support Kanha! Cambodian Campaign in Thueringen

Tue, 02/20/2018 - 09:40
We need freedom

Zusammenlegen: Verfolgt & geflohen – Support Kanha!
Cambodian Campaign - "Wee need freedom"
http://breakdeportation.blogsport.de/cambodian-campaign/

Zusammenlegen: Verfolgt & geflohen – Support Kanha!
www.gofundme.com Zusammenlegen: Verfolgt & geflohen – Support Kanha!

Kanha Chhun ist vor Gewalt und Verfolgung mit ihren Kindern nach Deutschland geflohen, wo ihr Asylantrag abgelehnt wurde. Sie möchte gegen diese Entscheidung klagen, kann sich aber die Anwaltskosten nicht leisten.
Sie ist in Kambodscha in der inzwischen verbotenen Oppositionspartei CNRP aktiv gewesen. Immer wieder werden Aktivist*innen der Partei verhaftet oder ermordet. Kanha und ihre Tochter mussten selbst vor Bewaffneten fliehen, die ihr bis zu ihrer Haustür gefolgt sind. Auch ihre Familie wird immer wieder terrorisiert, weil ihr Land von der Schwester des Ministerpräsidenten beansprucht wird.

Trotzdem wurde ihr Asylantrag und der ihrer beiden Kinder in Deutschland abgelehnt. Sie braucht nun Geld für einen Anwalt/eine Anwältin, um gegen diese skandalöse Entscheidung zu klagen.
Als ihre Freundin bitte ich deswegen um eure Spenden!

Besonders brisant an Kanhas Fall: Der Asylentscheider des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Herr Ho, der diese Entscheidung traf, wurde letzten Sommer suspendiert. Er war verdächtigt worden, vietnamesische Behörden Informationen über einen geflüchteten Vietnamesen übermittelt zu haben, der letzten Sommer mutmaßlich vom Geheimdienst Vietnams entführt und in seinem Heimatland vor Gericht gestellt wurde. Nachgewiesen werden konnte ihm bis jetzt allerdings nur, dass er für die Regierung Vietnams Reden schrieb und von ihr einen Preis für Auslandspropaganda bekam. Er kann also nicht neutral über Asylanträge aus dieser Region entscheiden. Dazu ist zu wissen, dass Vietnam und Kambodscha enge politische Beziehungen pflegen: Der heutige kambodschanische Ministerpräsident Hun Sen ist als Kommandant der Roten Khmer mit vietnamesischer Hilfe Außenminister geworden. Nachdem er in freien Wahlen verlor, putschte er sich 1997 an die Macht. Er ist bis heute Freund und Verbündeter Vietnams.
Inzwischen arbeitet Herr Ho nicht mehr für das BAMF. Die Entscheidungen, die er als Asylentscheider traf, werden allerdings im Lichte dieses Skandals nicht automatisch überprüft. So muss Kanha selbst gegen Herr Hos Entscheidung vorgehen – um einen Anwalt/eine Anwältin für eine Klage zu bezahlen fehlt ihr allerdings das Geld. Dafür brauchen wir eure Hilfe!

Kanha ist auch in Deutschland weiter politisch aktiv. Sie gab Interviews ( https://www.neues-deutschland.de/artikel/1074155.kambodscha-das-regime-g... ) und protestierte mehrmals vor der kambodschanischen Botschaft gegen die Verhaftung des Oppositionsführers und das Verbot der CRNP. Bei diesen Aktionen wurden die Demonstrierenden aus der Botschaft heraus abfotografiert und so eingeschüchtert. Die Ermordung des Oppositionellen Kem Ley im Jahr 2016 zeigt, dass es nicht nur bei Drohungen bleibt. Außerdem drohte Ministerpräsident Hun Sen erst im Januar der Tochter des Oppositionsführers, dass sie bei ihrer Einreise nach Kambodscha verhaftet werden würde, weil sie im Ausland protestiert hatte. Das lässt Schlimmes befürchten, falls Kanha nicht in Deutschland bleiben darf.

Als Freundin Kanhas und Bewundrerin ihrer politischen Arbeit und Stärke bitte ich euch aus ganzem Herzen um eure Hilfe. Es ist ein Skandal, dass eine Aktivistin, die sich für Menschenrechte und freie Wahlen einsetzt und deswegen verfolgt wird, hier keine Sicherheit findet. Stattdessen muss sie gegen die Entscheidung einer Behörde kämpfen, die nicht bereit ist, die Fehler ihres Mitarbeiters zu korrigieren. Bitte helft Kanha und ihren Kindern hier ein Leben in Frieden und Sicherheit führen zu können!

Sollte die Klage erfolgreich sein und Kanha die Anwaltskosten erstattet bekommen, fließen eure Spenden an die Flüchtlingsorganisation The Voice Refugee Forum.
Die ganze Geschichte des Herrn Ho findet ihr auch noch einmal hier: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1065679.zustaendig-fuer-ausland...

https://www.gofundme.com/helft-kanha
http://breakdeportation.blogsport.de/cambodian-campaign/

Protest Deportation Deal Makers! No Deportation, No NATO, No War!!!

Fri, 02/16/2018 - 11:57
NO NATO MUNICH

Protest Deportation Deal Makers! No Deportation, No NATO, No War!!!
Mr. President Ashraf Ghani! Afghanistan is not safe nor secured for the people in Afghanistan and you are here to enslave us here by deportation.
We protest against Ashraf Ghani's visit and against any participation in the NATO meeting in Munich Germany.
Afghan - Jena Refugee Community will join the refugee prostest demonstration tomorrow, 17.02.2018 in Munich.

NoDeportation | NoNATO | NoWar!!!
Refugee Community Demonstration
17.02.2018 in Munich
Afghan - Jena Refugee Black Box Solidarity

https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox/

Break Deportation - General Meeting am Sonntag 18.03.2018 in Erfurt

Wed, 02/14/2018 - 00:23
german | english | arabic | tigrinya

General Meeting am Sonntag
18.03.2018

Diesen Sonntag findet unser zweites General Meeting in Erfurt statt! Kommt vorbei, diskutiert und organisiert mit – gemeinsam gegen Abschiebung und Isolation!

Zeit: 14-17 Uhr
Ort: Erfurt, Gotthardtstraße 21 im 4. Stock

GENERAL MEETING

Dieses Treffen heißt jede und jeden Willkommen, der oder die bereits politisch aktiv ist oder es werden will. Wir diskutieren verschiedene politische Themen und planen gemeinsame Kampagnen und Aktionen. Wir wollen uns besser kennen lernen und vernetzen. Wir arbeiten zu manchen Themen in kleinen Gruppen und zu anderen in der Gesamtgruppe. Es gibt immer eine Kleingruppe für neue Menschen, damit es leichter fällt alles zu verstehen und mitzumachen. Wir bereiten einige Themen für die Treffen vor und wollen uns dann über mehrere Monate mit ihnen befassen. Aber es wird auch immer Zeit für spontane, neue Themen geben. Gemeinsam organisieren wir Kinderbetreuung für die Treffen.

GENERAL MEETING
This meeting welcomes everybody who is already involved in fighting political or for those who want to start fighting based on their own daily struggles. We discuss different political topics and plan campagnes or actions. We would like to get to know each other and stay in contact. We work in small groups or the whole group based on the topic that will be discussed. There is always a small group for new people so it is easier to join and understand. We prepare some topics and focus on them over several meetings but there will be also space for bringing in topics spontaneously. Together we organize child-care for the meetings.

General Meeting
این جلسه برای هر کسی که در حال مبارزه با سیاست و آنهایی که میخواهند به
تازگی مبارزه ی خود را شروع کنند، تشکیل میشود. ما درباره ی موضوعات سیاسی
مختلف بحث میکنیم و برنامه های کمپینی یا اقداماتی طرح میکنیم. ما دوست داریم
که یکدیگر را بشناسیم و در تماس باشیم. ما در گروه های کوچک یا کل گروه بر
اساس موضوع بحث میکنیم. برای افراد جدید همیشه یک گروه کوچک وجود دارد،
بنابراین پیوستن و درک آن آسانتر است. ما برخی از موضوعات را آماده میکنیم و
در جلسات متعددی تمرکز میکنیم، اما برای درج مطلب به صورت لحظه ای نیز فضا
خواهیم داشت. ما با هم برای مراقبت از کودکان در حسن جلسات نیز فکری خواهیم
کرد. زمان لازم برای کار بر روی موارد شخصی وجود ندارد مگر اینکه به یک موضوع
عمومی وابسته باشد، لطفا برای پرونده های شخصی تان به جلسات مبادکه بیایید.

General Meeting

እዚ ኣኼባ እዚ ነቶም ድሮ ኣብ ቃልሲ ዘለዉ ኮነ ነቶም ምስ እዋናዊ ብድሆታቶም ዝኸይድ ሓድሽ
ቃልሲ ክጅምሩ ዝደልዩ ክፉትዩ ።ዝተፈላለዩ ፖለቲካዊ ኣርእስትን መደባትን ወፍርን ትግባረን
ንዝቲ።ነንሓድሕድና ክንፋለጥን ቀጻሊ ርክብ ክህልወናን ድሌትና ዩ።ብመጣን እቲ መዛረቢ ኣርእስቲ
ብንኡስ ጉጅለታት ከምኡዉን ዓቢ ጉጅለ ክንዘራረብ ንኽእል ።ንሓደስቲ ኣባላት ብዝጥዕም ኩሉ ግዜ
ናእሽቱ ጉጅለታት ኣለዋ እቲ መስርሕ ምርድዳእ ንምቅላል።ኣርእስቲታት ብምድላው ግዜ ሂብና ኣብ
ቀጻሊ ርክባት ከምዝዝተየሎም ንገብር ሓደ ሓደ እዋን ሃንደበት ሓድሽ ኣርእስቲ ናይ ምልዓል ተኽእሎ
ኣሎ።ሓቢርና ነቲ ኣኼባ ዝኸዉን ብዛዕባ CHILD-CARE ንዉድብ።ኣብዉልቃዊ ጉዳይ ንምዝርራብ
ዝኸዉን ግዜ የብልናን ብፍሉይ ኣብ ህሉው ህዝባዊ ወፍሪ ዝተኻተቱ ተዘይኮይኖም ፡፡ናብቲ ኣኼባ ግን
ንዉልቃዊ ጉዳይኩም ምምጻእ ይከኣልዩ ።
http://breakdeportation.blogsport.de/2018/02/13/exchange-und-general-mee...

از تمامی زنان مقیم دراین شهر جهت عدالت خواهی مردم بیگناه افغان و خاتمه دادن قتل و کشتار مردم بیدفاع افغانستان

Tue, 02/13/2018 - 01:40
AFGHAN REFUGEE WOMEN MAGDEBURG

پیام گروپ زن افغان مقیم در شهر مگدیبورگ المان بنمایندگی از تمامی زنان مقیم دراین شهر جهت عدالت خواهی مردم بیگناه افغان و خاتمه دادن قتل و کشتار مردم بیدفاع افغانستان و جلوگیری از تفرقه افگنی بین اقوام ساکن در افغانستان .

ما زنان از شخص رییس جمهور برحال افغانستان اغای محمد اشرف غنی سوالاتی داریم که باید پاسخ دهند.
ـ اغای ریسس جمهور !
درهنگام کمپاین انتخاباتی تان وعده های که بمردم دادین چی شد ؟
چرا بوعده هایتان عمل نمیکنین؟
ـ چرا تعداد بیکاران روز بروز زیاد میشود ؟ ایا گاهی از چهارراهیها جوانان بیکار را مشاهده کردین ؟
ـ به جوانان اسناد بدست ما چرا در ادرات و دفاتر کار داده نمیشود و بنام قوم وزبان رانده میشون؟
ـ چرا در ادارات و دفاتر فساد و رشوه حکومت میکند ؟ پس وظیفه شما چیست؟
ـ چرا خون جوانان ما در سنگر های جنگ بنحق میریزد ؟ از باز ماندگان شهدا خبر دارید که چی میکشند ؟
ـ چرا مردم را توسط انتحار ،انفجار، قتل ،اختتاف ، تجاوز هر روز قربانی میکنید ؟
ـ ایا منحیث یک رییس جمهور وظیفه شما تفرقه افگنی و تضاد بین مردم افغان بنام قوم و زبان است ؟
ـ چرا با سر نوشت پناهجویانی که مجبورا همه چیزیشانرا از دست داده اند معامله میکنی ، مهاجرت حق قانونی هر انسان است،
ـ در اخر منحیث مادر افغان ازتو خاص سوال دارم .
ـ اغای رییس جمهور ! ایا سوخت ودرد مادری را احساسمیکنی که فرزند پارچه پارچه شده اشرا اورده اند ، ویا فرزندش که در حالت وخیم با مرگ ستیز دارد؟
ایا قلب داری؟
ما زنان از تو جواب میخواهیم

با توجه به اینکه امروز جهان تبدیل به دهکده جهانی شده است و دنیای متمدن امروز شعارش حقوق یکسان برای بشریت بوده.

Mon, 02/12/2018 - 17:18
afghan community Jena

با توجه به اینکه امروز جهان تبدیل به دهکده جهانی شده است و دنیای متمدن امروز شعارش حقوق یکسان برای بشریت بوده.

آیا این شعار ها تو خالی بنظر نمیرسد؟ زمانی که در گوشه این دهکده ب نام افغانستان مردم بی دفاع قتل عام نمی شوند؟
ای جهانیان، ما مردم افغانستان امروز همان خراسانی های دیروزی، که از سرزمین شاعرانی همچون حکیم ابوالقاسم فردوسی ادیب و شاعر نام دار که دنیا را آوازه شعر ها و فرهنگ سازی او درنوردیده است هستیم
ما از قبیله شیخ الریس ابو علی سینا هستیم همان که قانونش پانصد سال در دنیا حکمرانی میکرد و هنوز کسی نمی تواند جایگزین ایشان شود.

ما از قبیله مولانا جلال الدین محمد بلخی هستیم که شعر و عرفان او در اعماق قلب تمام شعرا و عرفای عالم در شرق و غرب جایگزین گردید.

این بزرگان که از سرزمین در خون خفته امروز بنام افغانستان که سرزمین آباد بنام خراسان آن روز قدم به عرصه زندگی گذاشت افتخار و سرمشق برای تمام بشریت است.

چی شده است که امروز همه عالم با ما سره جنگ داره؟
یک روز ارتش سرخ شوروی سابق با تمام قوت و قدرتش و صلاح های مدرنش به ما حمله میکند از سرزمین و مردم ما جوی خون جاری میکند.

امروز تروریسم جهانی بسرکردگی پاکستان و بعضی از کشور های عربی مردم و ملت مارا به خاک و خون کشانیده اند.
یک روز دنیا بر مردم ما و سرزمین ما افتخار میکرد چون محصول ،علم و صادرات کشور ما دانش و علم به جهانیان بود، اما امروز چه ؟! پیشه و شغل مردم چیست؟ کشت تریاک؟ بجای گل و گندم ب مردم ما کشت تریاک و به جای علم و دانش ترور و آدم کشی یاد میدهند.

آنروز صادرات ما علم و فرهنگ بود ،اما امروز چیست؟ امروز صادرات ما مواد مخدر و هجرت هست .
جناب رئیس جمهور غنی هر رئیس جمهوری که در دنیا بر کرسی می نشیند سوگند یاد میکند که به آن ملت و آن سرزمین خدمت کند در ثبات و استقرار عدالت بکوشد.

لطفا بفرمائید شما چه کرده اید ؟ار روزی که تصدی امور کشور را به دست گرفته اید یعنی از سال ۱۳۹۳ مصادف ۲۰۱۴ تا کنون وضعیت کشور بهبود نیافته بلکه هر روز بد و بدتر، میشود قبل از ریاست شما مشکل فقط طالبان بود، ولی به یمن قدوم شما داعش بر آن افزوده شد، نا امنی تمام مملکت را فرا گرفته است، قتل عام های دسته جمعی ، ترور ها، انفجار ها، انتهاری ها، آدم ربایی ها، نا امنی در راه ها و خطر جانی مسافران ،بی عفتی در حق نوامیس ، نجات پرستی، یس و نا امیدی مردم از حال و آینده ،هجرت ذلت بار مردم به ایران و پاکستان، هجرت مرگبار مردم به اروپا و جا های دیگر و غرق دسته جمعی مردم به دریا ها، به یغما رفتن ناموس و مال مردم به دست قاچاق بران، این نمونه کوچک از محصول حکومت چهار ساله شما هست، به گفته مولوی: رنج از پی رنج آید زنجیر پی زنجیر
جناب �

شبکه ی شکستن تبعید(اخراج اجباری)

Sun, 02/11/2018 - 22:06
شبکه ی شکستن تبعید(اخراج اجباری)

آنچه ما برای آن ایستاده ایم، چه انجام میدهیم و چه نمیتوانیم انجام دهیم:

ما یک شبکه از مهاجران و غیر مهاجران فعال هستیم. هدف اصلی ما مبارزه بر علیه تبعید و قوانین نژاد پرستانه است. ما میخواهیم که خر کسی بتواند زندگی اش را با کرامت زندگی کند. ما برای همبستگی سیاسی متحد هستیم. ما به دولت، گروه های سیاسی و سازمان غیر دولتی (NGO) بستگی نداریم. ما زیر مجموعه ی نهاد های دولتی نیز نیستیم، زیرا ما خودسازمان یافته ایم و خودمختار کار میکنیم. ما سرمایه داری، ملی گرایی، نژاد پرستی و ساختار های جنسیتی را بخش مهمی از جامعه میبینیم و بنابر این ما میخواهیم که هیچ گونه سهمی در حفظ این ساختار ها نداشته باشیم. ما در برابر هر نوعی از استثمار و تبعیض مقاوما میکنیم. ما میخواهیم با هم همکاری کنیم و با همه ی کسانی که به مبارزه میپیوندند، حقوق خود را حفظ کنیم. پایبندی به حقوق شخصی، مبنای کار ما است، به این معنی که ما یک «سازمان کمک» که مردم برای کمک به ان دست یابند ولی خودشان برای حق خودشان مبارزه نکنند، نیستیم. برخی از ما بیش از بیست سال تجربه ی مبارزه بر علیه تبعید و یا در دیگر مبارزات سیاسی دارند.

شما میتوانید تاریخ و مکان جلسات را در تقویم اخر صفحه پیدا کنید. به مبارزه ی خود یک صدا دهید، به جلسات بیایید، در تماس باشید و بیایید تا در کنار یکدیگر مبارزه کنیم.

دو نوع جلسه وجود دارد:

جلسه ی مبادله/ Exchange Meeting : (اولین سه شنبه ی هر ماه ساعت ۵ تا ۷ بعد از ظهر در ینا و ارفورت) :
هر کسی که در مورد پرونده ی پناهندگی خود سؤالات شخصی دارد، میتواند صمیمانه به این جلسات بپیوندد. ما دانش خود را با یکدیگر به اشتراک میگذاریم، بنابراین دیگران هم میتوانند از ان برای مبارزه ی خود استفاده کنند. ما نامه هایی که از دولت برای شما می آید را برایتان ترجمه میکنیم و سعی میکنیم آن را تفسیر کنیم. ما سعی میکنیم مترجم و ترجمه برای جلسات خودمان سازمان دهی کنیم. مردم ینا و ارفورت با هم در ارتباط اند تا اطلاعات را تبادل کنند و از یکدیگر حمایت کنند. ما نمیتوانیم شبکه را به مقامات یا جلسات فراتر از جلسات مبادله اختصای دهیم.

نشست عمومی/ General Meeting : ( سومین یکشنبه ی هر ماه از ساعت ۲ تا پنج بعد از ظهر در شهر های مختلف) :
این جلسه برای هر کسی که در حال مبارزه با سیاست و آنهایی که میخواهند به تازگی مبارزه ی خود را شروع کنند، تشکیل میشود. ما درباره ی موضوعات سیاسی مختلف بحث میکنیم و برنامه های کمپینی یا اقداماتی طرح میکنیم. ما دوست داریم که یکدیگر را بشناسیم و در تماس باشیم. ما در گروه های کوچک یا کل گروه بر اساس موضوع بحث میکنیم. برای افراد جدید همیشه یک گروه کوچک وجود دارد، بنابراین پیوستن و درک آن آسانتر است. ما برخی از موضوعات را آماده میکنیم و در جلسات متعددی تمرکز میکنیم، اما برای درج مطلب به صورت لحظه ای نیز فضا خواهیم داشت. ما با هم برای مراقبت از کودکان در حسن جلسات نیز فکری خواهیم کرد. زمان لازم برای کار بر روی موارد شخصی وجود ندارد مگر اینکه به یک موضوع عمومی وابسته باشد، لطفا برای پرونده های شخصی تان به جلسات مبادکه بیایید.

لطفا صفحه خانگی و فیسبوک مارا برای تماس و اطلاعات بیشتر چک کنید.

http://thevoiceforum.org
http://breakdeportation.blogsport.de
Facebook:
لطفا توجه داشته باشید:
جلسات مبادله در ینا برمیگذار میشوند در:
Haus auf der Mauer, Johannisplatz 26
جلسات مبادله در ارفورت برگزار میشوند در:
Café Aquarium, Haus 11 der Fachhochschule Erfurt (Raum 11.E.30), Altonaer Straße 25

جلسات عمومی در ینا:
Haus auf der Mauer, Johannisplatz 26
جلسات عمومی در ارفورت:
Gotthardtstraße 21, 4th floor

When What Where
21th January, 2 pm General Meeting Jena
6th February, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
18th February, 2 pm General Meeting Erfurt
6th March, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
18th March, 2 pm General Meeting Jena
3rd April, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
15th April, 2 pm General Meeting Erfurt
8th May, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
20th May, 2 pm General Meeting Jena
5th June, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
17th June, 2 pm General Meeting Erfurt
3rd July, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
15th July, 2 pm General Meeting Jena
7th August, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
19th August, 2 pm General Meeting Erfurt
4th September, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
16th September, 2 pm General Meeting Jena
2nd October, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
21th October, 2 pm General Meeting Erfurt
6th November, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
18th November, 2 pm General Meeting Jena
4th December, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
16th December, 2 pm General Meeting Erfurt

Presenz «Unsere Rechte gemeinsam erkampfen» – Nadiye Ünsal im Porträt

Tue, 02/06/2018 - 17:16
Nadiye Ünsal im Porträt

Zehn Jahre lang wurden Migranten von Nazis ermordet. Das ist bekannt als NSU-Skandal. Als ich das in den Zeitungen gesehen habe, war ich sehr schockiert: Nazis haben Geld vomdeutschen Geheimdienst bekommen, damit sie Waffen haben und solche Menschen wie meinen Vater umbringen können. Das hat mich sehr wütend gemacht. Ich habe angefangen, mich in einer Gruppe zu organisieren: mit Migrant*innen, aber auch anderen Menschen mit Rassismuserfahrungen.

«Unsere Rechte gemeinsam erkampfen» – Nadiye Ünsal im Porträt

Nadiye Ünsal ist Projektreferentin bei DaMigra e.V.
DaMigra agiert seit 2014 als bundesweiter herkunftsunabhängiger und frauen*­spezifischer Dachverband von Migrantinnen*organisationen. DaMigra ist parteipolitisch, weltanschaulich sowie konfessionell unabhängig. DaMigra versteht sich als Sprachrohr und Repräsentantin von 71 Migrantinnen*organisationen und setzt sich bundesweit für ihre Interessen in Politik, Öffentlichkeit, Medien und
Wirtschaft ein.

www.damigra.de

Ich bin Nadiye. Ich bin selbst Tochter von Gast­arbeiter*innen. Mein Vater kam Ende der 60er Jahre als Minder-jähriger nach Deutschland. Er ist wie so ein Urtyp von Arbeiter, weil er seit über 40 Jahren in derselben Fabrik arbeitet. Er ist seit Jahrzehnten in demselben Unternehmen und macht dieselbe Arbeit. Er ist in der Traktorindustrie tätig. Meine Eltern sind klassische Menschen aus Zentralanatolien, die im Dorf
gelebt haben und dann nach Mannheim in Baden-Württemberg ausgewandert sind, um hier eine bessere Zukunft für sich zu haben. So wie es vielen Leuten heute auch geht, dass sie kommen, um mehr Möglichkeiten für sich und ihre Familie zu haben.

Ich bin die erste Tochter von diesen zwei Menschen. Ich bin in Mannheim geboren und dort zur Schule gegangen. Ich habe dort mein Abitur gemacht – als Erste in der Familie. Dann habe ich studiert, weil meine Eltern das natürlich schon erwartet haben von mir. Weil sie nicht wollten, dass ich auch so arm und mittel­los wie sie aufwachse. Ich habe Kulturanthro­pologie und Migrations­forschung studiert und viel gelernt: über die Geschichte von »Gastarbeitern« und Geflüchteten, über die Politiken der Europäischen Union und Deutschland; darüber, wie Arbeiter behandelt werden in Deutschland und über Rassismus und Diskriminierung.

Bereits in sehr jungen Jahren habe ich angefangen, Protest zu machen. Der erste Protest, den ich mitgemacht habe, war 2001 gegen den Irak-Krieg. Da gab es Demonstrationen und ich bin einfach hingegangen. Die nächsten Proteste, die ich mitgemacht habe, waren wegen dem Studium. In Frankfurt am Main, wo ich studiert habe, da wollten die Studiengebühren für alle einführen, und ich wusste: Wenn diese Studiengebühren kommen, dann können wieder nur die weißen, deutschen oder europäischen, reichen
Leute studieren und wir alle – Migrant*innen oder Ausländer*innen oder eben Menschen, die aus dem Globalen Süden nach Deutschland kommen zum Studium – können dann nicht mehr studieren, weil es zu teuer ist. Und so habe ich bei vielen Protesten mitgemacht, aber immer als Individuum. Ich hatte keine Gruppe oder so, weil ich mich auch mit den meisten Studierenden-Organisationen nicht so wohl gefühlt habe. Die waren auch sehr »deutsch«. Ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren. Ich habe dann zwischendurch in der Türkei gelebt und dort studiert – sozusagen in dem Herkunftsland meiner Eltern. Das war ganz gut. Und dann kam ich nach Berlin, um meinen Master abzuschließen.

2011 ist dann ein Skandal öffentlich geworden: Zehn Jahre lang wurden Migranten von Nazis ermordet. Das ist bekannt als NSU-Skandal. Als ich das in den Zeitungen gesehen habe, war ich sehr schockiert: Nazis haben Geld vomdeutschen Geheimdienst bekommen, damit sie Waffen haben und solche Menschen wie meinen Vater umbringen können. Das hat mich sehr wütend gemacht. Ich habe angefangen, mich in einer Gruppe zu organisieren: mit Migrant*innen, aber auch anderen Menschen mit Rassismuserfahrungen. Seitdem bin ich im Bündnis gegen Rassismus aktiv und mache Aktionen gegen Rassismus und das Europäische Grenzregime. Dann kam auch schnell das Oranienplatz-Protestcamp, wo ich auch beteiligt war und viele Aktionen mitgemacht habe. Ich habe dort auch viel Polizei­gewalt und Gewalt gegen Geflüchtete gesehen. Das hat mich alles sehr politisiert.

Jetzt bin ich immer noch in kleinen Gruppen und im Bündnis gegen Rassismus aktiv. Ich mache auch immer noch Politik, nicht nur mit Geflüchteten, sondern versuche auch mit Familien zu arbeiten, die von rassistischen Morden betroffen sind und die immer noch für ihre Rechte kämpfen. Der Kampf um Rechte inspiriert mich sehr, weil wir als Menschen, die hier nicht als Deutsche gesehen werden, immer um unsere Rechte kämpfen müssen. Und das ist meine Verbindung zu den Geflüchtetenkämpfen. Ich habe nie das Asylverfahren durchlaufen, aber ich weiß, was es heißt, wenn man nicht einfach alles geschenkt bekommt und wenn man für seine Rechte erst kämpfen muss. Und deswegen freue ich mich immer, wenn ich mich gerade auch mit geflüchteten Frauen* und Migrant*innen zusammentun kann, weil wir von vielen Diskriminierungen gleichzeitig betroffen sind und viele Rechte gleichzeitig nicht bekommen. Zum Beispiel auch die hinterlassenen Frauen der NSU-Morde, das sind alles türkeistämmige Ehefrauen, die jetzt ohne Familie, ohne Opferrechte oder Entschädigungen vom Staat dastehen. Und viele geflüchtete Frauen* kommen auch ohne Familie hier an, oder sie sind getrennt von ihrer Familie, und sie müssen sich trotzdem um ihre Familie sorgen. Ich denke, wenn wir unsere Schicksale gemeinsam erzählen, haben wir eine größere Stärke, um unsere Rechte gemeinsam zu erkämpfen und diese Gesellschaft für unsere Themen zu
öffnen. Damit sie endlich versteht, dass wir schon immer da waren und dass wir immer da sein werden.

Miriam Gutekunst

زنان و خواهران عزیز !

Mon, 02/05/2018 - 12:40
Farsi CARAVAN Refugee Women Movement

Farsi | Spanish | English | German | French
http://thevoiceforum.org/node/4466

زنان و خواهران عزیز !
نزدیکترین جلسه حرکت زنان پناهنده کاروان در تاریخ 17 و 18 ماه فبروری در شهر مگدیبورگ دایر میگردد.
انعده خواهران ما را که علاقمند هستند دربحث وتبادله افکار اشتراک کنند خوش امدید میگوییم.

روز شنبه: ساعت.1.00باصرف یک وعده غذا ساعت 2.00 ٱغاز بحث وافکار
ختم جلسه :
روز یکشنبه ساعت 1.00
ادرس : Karl-Schmidt-Straße 12
‌ ‌ 39104 Magdeburg
شماره تماس andrea.holtel@gmx.net

اگر از تکت ٱخر هفته استفاده کنید هزینه ٱن جبران میشود.(Wochenendticket)

به امید دیدارهر چی زودتر شما

Farsi | Spanish | English | German | French
http://thevoiceforum.org/node/4466

la próxima reunión de CARAVAN RefugeeWomenMovement tendrá lugar en Magdeburgo los días 17 y 18 de febrero

Sun, 02/04/2018 - 20:33
CARAVAN Refugee Women Movement

Queridas mujeres y hermanas,
la próxima reunión de CARAVAN RefugeeWomenMovement tendrá lugar en Magdeburgo los días 17 y 18 de febrero.
¡Todas las mujeres que estén interesadas en un intercambio y una discusión política son bienvenidas!
Comienzo: sábado a la 1 pm con un refrigerio, el intercambio y la discusión comienzan a las 2 p.m.
Fin: domingo 1 p.m.
Ubicación: Iglesia Evangelica. HoffnungskircheKrähenstieg 2 (entrada Barleber Starße)39126 Magdeburgo
Por favor díganos con anticipación si está interesada en participar para que podamos planificarnos.
Contacto: andrea.holtel@gmx.net
Podemos compensar los gastos de viaje si usa boletos de fin de semana para viajes en tren (Wochenendtickets).
¡Esperamos verlas a todas muy pronto!

English | German | French
http://thevoiceforum.org/node/4466

2nd Press and Community Communiqué of the Kenyan Community, PEACE and The VOICE Refugee Forum Berlin.

Sat, 02/03/2018 - 13:39

2nd Press and Community Communiqué of the Kenyan Community, PEACE and The VOICE Refugee Forum Berlin.

Berlin, 3rd February 2018

Brian Nyawade Owino, our African brother from Kenya who was reported missing and later found dead at Ostkreuz Bahnhof (train station) Berlin will be sent back home soon. We want to use this opportunity to thank everyone and especially the Kenyan Communities in and around Berlin, The VOICE Refugee Forum, PEACE (Peer Exchange of African Communities for Empowerment) Germany and the Central Council of the African Communities Germany.

Brian Nyawade Owino, was an African Asylum seeker from Kenya who came to Germany in August 2017, less than 5 months from the time of his death.

He left his friend’s house at about 2:45pm on the 29th of December 2017, to visit another friend but never arrived his destination. His body was later found at the Ostkreuz S-Bahnhof on that same day at about 10pm. Causes of his death have now been revealed to us. A train hit our brother, as he was going over the rails. We are still trying to decipher the puzzles behind Brayo’s (as he was known) demise, as many facts do not add up.

After being reported missing many times to the lager administration by friends of his Community and Asylum lager in Wünsdorf-Waldstadt (Zossen) (http://thevoiceforum.org/node/4459), they were only told about 2 weeks later of his demise.

Contrary to the rumours that were being spread, we can confirm certain facts, with the help of the Kenya communities (friends of Brayo) and our lawyer Theune Lukas. Fact is he was heading to friends at about 15:00. It is also fact that he was hit by a train, alone and not beaten before or pushed to the rail as previously rumoured. It is also fact that friends who talked to and met Brayo on that fateful day mentioned no sign of depression or unhappiness. What is still sketchy is the time between his last call to the friend he was supposed to visit and the time of his demise.

The Kenyan Community in Berlin has positively identified Brian Nyawade Owino’s remains and is preparing to send him back home to his family for his last rites.

After a massive and successful solidarity campaign to bring Brayo back home, the Kenyan Communities, with the assistance of the VOICE Refugee Forum, the PEACE Network and Central Council of African Communities in Germany (both latter networks representing the African / Black Communities) are close to 80% of the targeted amount of €7.000,00 needed to bring Brayo back home. The certainty of Brayo going back home is 100%, although a percentage of the amount for the offer for the repatriation of his corpse (before the offer expired) was covered by The VOICE Refugee Forum Germany. We are still hoping to reach the targeted €7.000,00 to cover all the costs acquired.

Included in the aforementioned target would be a small financial assistance to the family to aid in the burial process in Kenya.

Notwithstanding the report that Brayo’s short life was brought to an end by a self-inflicted misfortune, we refuse to accept that it was voluntary. Friends and family confirmed that our brother was a vibrant, energetic and vital young man who came to Germany six months ago to seek protection. Although he was sent to the isolated and psychologically intimidating and tormenting reception lager, an apparently open prison in Eisenhuttenstadt and later to Wünsdorf-Waldstadt, with virtually same conditions, Brayo never really showed any signs of depression.

But our investigations have proven that Brian Nyawade Owino’s case was not the first or the last in Wünsdorf-Waldstadt (Zossen). Many of the refugees are effectively isolated through physical and routine controls. There is also news that the police come many times in the night to arrest and deport refugees. Brian’s case was initially rejected, just like many others and his deportation would have been imminent.

Was Brian’s last ditch on the rails a loud last cry for help with something many in the African and/or Refugee communities are going through? Only he alone would have been able to answer this. Fact is, without his friends and community, nothing would have been said about Brian’s demise, just like the other cases we encountered through our investigations. Fact is we need more coherent and stronger communities, to be our sisters and brothers’ keepers and to watch each other, not only physically but also mentally.

Most importantly, fact is, organising in our communities is paramount to our basic existence and survival and the African Community through the Kenyan Communities has proven this to us in taking less than 3 weeks in mobilising not only financially but also politically. Their objective was to respect the wishes of the family of our gone brother in bringing him back home and finding out what happened to him.

Thanks once more for your support.
On Behalf of the Kenyan Communities and African/Black Communities in Berlin/Germany

Stay ALERT and VIGILANT.

Touch ONE, touch ALL.

To enable us arrive at our target, you can still contribute through this account below:
FÖRDERVEREIN THE VOICE e.V. (provisory account for PEACE – Peer Exchange of African Communities for Empowerment)
IBAN: DE21 2605 0001 0000 1400 61
BIC: NOLADE21GOE
Keywords: Brian Nyawade Owino

More information related to the Campaign Brian Nyawade Owino:
https://www.bz-berlin.de/liveticker/unglueck-am-ostkreuz
https://www.facebook.com/peace.int.org/videos/1724210900935178
https://www.facebook.com/peace.int.org/posts/1711739402182328

Presence »Fighting For Our Rights Together« Nadiye Ünsal – A Portrait

Sat, 02/03/2018 - 02:48

»Fighting For Our Rights Together« Nadiye Ünsal – A Portrait
January 31, 2018 https://stimmemag.oplatz.net/fighting-for-our-rights-together-nadiye-uns...

I am Nadiye. I am the daughter of a Gastarbeiter (guest worker). My father came at the end of the 60ies to Germany as a minor. He is kind of an archetype of a worker – he has been working in the same factory since 40 years. He has been in the same enterprise and done the same work for decades. He is employed in the tractor industry. My parents are a typical couple from Central Anatolia, who lived in a village and moved to Mannheim in Baden-Württemberg to have a better future for themselves. Like a lot of other people today who come to have more possibilities for themselves and their families.

I am the first daughter of these two people. I was born in Mannheim and went to school there. I graduated from high school there – the first one in our family to do so. Then I studied, because my parents expected that from me, of course. They didn’t want me to grow up as poor and destitute as them. I studied cultural anthropology and migration research and learned a lot: about the history of »guest workers« and refugees, about the politics of the European Union and Germany; about the situation of workers in Germany and how they are treated, and about racism and discrimination.

I started to protest at a quite young age. The first protest I participated in was in 2001, against the war in Iraq. There were demonstrations and I just went there. The next protest I was part of was because of the studies. In Frankfurt am Main where I had been studying, they wanted to introduce tuition fees for everybody, and I knew: If these tuition fees come, again only white, German or European, rich people are able to study, and all of us – migrants or foreigners or people from the Global South – cannot study anymore because it would be too expensive. And that’s why I participated in many protests, but always as an individual. I wasn’t part of a group, because I didn’t really feel good in most of the student organizations. They were very »German«. I couldn’t identify with them.

Later I lived and studied in Turkey – quasi in the origin country of my parents. That was quite good. And then I moved to Berlin to finish my master’s degree. In 2011 a scandal became public: For ten years migrants had been killed by a group of organized Nazis. This is known as NSU scandal. When I saw that in the newspapers I was really shocked: Nazis got money from the German secret agency to have arms and kill people like my father. That made me very angry. I’ve started to organize myself in a group: with migrants and other people who experienced racism.
Ever since I’ve been active in the Bündnis gegen Rassismus (Alliance against racism) and doing actions against racism and the European border regime. Then the Oranienplatz protest camp started, of which I was also part and did many activities. I saw a lot of violence there – of the police, against refugees. All that politicized me a lot.

Now I’m still active in small groups and in the Bündnis gegen Rassismus. I am still politically engaged with the situation of refugees, but I also try to work with families who are affected by racist killings and who still fight for their rights. The fight for rights is very inspiring for me, because we as people who are not seen as Germans here always have to fight for our rights. And this is my connection to the struggles of refugees. I’ve never passed the asylum system, but I know what it means when you do not get everything for free and when you have to fight for your rights.

And this is why I’m always happy when I can collaborate with refugee and migrant women**, because we are facing many forms of discrimination at the same time and we don’t have access to many rights at the same time. For example the women* who were left behind through the NSU killings, they are all widows with Turkish origins who are now without family, without victims’ rights or compensations from the state. And many refugee women* also arrive here without family, or they are separated from their family but still have to take care of them. I think if we tell our stories together, we have more strength to fight for our rights together, and to open this society for our concerns. So that they finally understand that we have always been and will always be here.

Miriam Gutekunst

Deportation Dates in Febraury: To Pakistan and others countries from Germany

Fri, 02/02/2018 - 14:24
Deporatation Dates

Foto from Afghan Refugees Movement fbk جنبش مهاجرین افغان

Mass deportationn Flight to Pakistan next Tuesday....
Germany has a deal with Pakistan and can deport Pakistanis without passports now. The next deportation of
Sammelabschiebung nach Pakistan am 6.2.18
Es gibt einen Deal zwischen Deutschland und Pakistan und somit auch Charterabschiebungen. Das heißt auch Pakistaner ohne Pass können abgeschoben werden. Die nächste Abschiebung soll am Dienstag von Berlin aus stattfinden.
https://www.facebook.com/afghanrefugeesmovement/posts/755806291295271

##

Deportation Dates // Abschiebetermine Februar 2018
Am kommenden Dienstag, den 6. Februar soll eine Abschiebung von Berlin-Tegel nach Pakistan stattfinden.
Wir haben die bislang unbestätigte Information von Aktivist*innen aus Berlin.

Auf der Seite von Aktion Bleiberecht aus Freiburg ist diese unbestätigte Info auch zu finden.
https://www.aktionbleiberecht.de/?page_id=10507https://www.aktionbleiber...

Abschiebetermine Februar 2018

Stand02.02.2018
vom Flughafen Karlsruhe Baden-Baden |Januar 2018
Do. 8. Februar 2018, 9:10 Uhr, Pristina
geplant:
Mi. 21. Februar 2018, 10 Uhr, Belgrad/Skopje
Abschiebetermine betreffen im wesentlichen Personen die in Baden-Württemberg leben.
Es wurden jedoch auch schon Personen aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Sachsen vom Flughafen Karlsruhe Baden-Baden abgeschoben.
————————–
Sammelabschiebung nach Afghanistan
aktuell liegen keine Informationen vor
Laut der Nachrichtenagentur dpa soll am Dienstag, 23. Januar ab dem Flughafen Düsseldorf ein Abschiebeflug Menschen zwangsweise wieder in das von Krieg und Terror gebeutelte Land zurückbringen. Auch die Deutsche Welle Dari berichtet über die bevorstehende Abschiebung. Es ist zu befürchten, dass auch dieses Mal Menschen aus Baden-Württemberg betroffen sein werden. Wir haben unsere Hinweise und Link-Sammlung zum Thema aktualisiert:
http://fluechtlingsrat-bw.de/informationen-ansicht/naechste-afghanistan-...
————————-
Sammelabschiebung nach Nigeria/Ghana
Es liegen keine Informationen vor
Sobald uns weitere Informationen zur Sammelabschiebung am 31.01.2018 vorliegen, werden wir darüber berichten.
Informationen hier
————————-
Sammelabschiebung Pakistan
Sammelabschiebung am Die. 06. Februar 2018 von Berlin-Tegel
Siehe auch Nachricht – 20.01.2018
————————-
Sammelabschiebung nach Gambia
keine Informationen –
Quelle: Die Abschiebezahlen des RP Karlsruhe weisen 10 Abschiebungen nach Gambia im Zeitraum vom 1.1. bis 31.10. dieses Jahres aus.
————————–
Sammelabschiebung Guinea / DRCongo
Es liegen keine Informationen vor.
————————–

Wer von Abschiebeterminen Kenntnis hat, bitte der Notrufnummer mitteilen.
Täglich neue Informationen!
Wer Unterstützung und Kontakte in Bezug auf Abschiebungen braucht
kostenlose NOTRUFNUMMER anrufen.
0151 – 282 112 52

Opposing deportation of African refugees in Israel

Sun, 01/28/2018 - 20:45
Deportation of African refugees in Israel

Call for solidarity with refugees in Israel- International day of Action 2.2.18

After years of ignoring the plight of refugees within its borders, the Israeli government announced a new forced deportation policy, which states that African refugees are to be deported to Rwanda against their will or imprisoned indefinitely. Previous deportations from Israel to Rwanda have proven that those arriving there have no rights or legal status and face immediate deportation. They are forced to seek asylum yet again, and embark on a dangerous journey that often involves enslavement, torture, and death. The deportation policy is based on a confidential agreement between the two governments, which violates international law and Israel's obligation under the 1951 Refugees Convention.

In response to this inhumane measure, the African community and many members of the Israeli public have joined forces to stand up against the deportation. We are calling for your solidarity and action!

On February 2nd, 2018, an international day of protest will be held in front Rwandan embassies and consulates worldwide, as a part of series of actions aimed to expose the shameful deal between Israel and Rwanda to the international community. This pressure has already proven successful! In the past few days, Rwanda had officially denied having an agreement with Israel, and announced it will not accept any African migrant deported against his/her will. The Israeli government, however, insists such an agreement exists. Help us increase the pressure and make sure those accountable for the lives of refugees stand by their word: call on Rwanda not to accept forcefully deported refugees for cash!

For more information in English: https://www.facebook.com/refugees4sale

Israel to Pay Rwanda $5,000 for Every Deported Asylum Seeker It Takes In
https://www.haaretz.com/israel-news/israel-to-pay-rwanda-5-000-for-every...

Benjamin Natanyahu's Hypocracy and the never ending deportation of Africans from Israel: https://www.facebook.com/refugees4sale
“This is my third visit to Africa and second to Kenya, we believe in the future of Africa, we love Africa and I would like very much not only to cooperate on an individual basis with each of your countries but also with the African Union.” by Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu https://www.middleeastmonitor.com/20171129-netanyahu-israel-seeks-to-joi...

Next meeting of the CARAVAN RefugeeWomenMovement in Magedburg 17./18. February

Mon, 01/22/2018 - 21:21
English | German | French

- Next meeting of the CARAVAN RefugeeWomenMovement in Magedburg 17./18. February thevoiceforum.org
- Am 17. und 18. Februar 2018 findet in Magdeburg das nächste Treffen der KARAWANE FlüchtlingsFrauenBewegung statt.
- le 17. et 18. février le prochaine rendevous de la Caravane de mouvement des refugiées femmes va prendre lieu à Magdeburg

Liebe Frauen und Schwestern,
am 17. und 18. Februar 2018 findet in Magdeburg das nächste Treffen der KARAWANE FlüchtlingsFrauenBewegung statt. Alle Frauen, die Interesse an einem Austausch und politischen Diskussionen haben, sind herzlich eingeladen!
Beginn: Samstag um 13.00 Uhr mit einem Imbiss, ab 14.00 Uhr Austausch und Diskussion
Ende: Sonntag, um 13.00 Uhr

Ort:
Ev. Hoffnungskirche
Krähenstieg 2 (Eingang Barleber Starße)
39126 Magdeburg

Bitte sagt Bescheid, ob Ihr an dem Treffen teilnehmt, damit wir planen können.
Kontakt: andrea.holtel@gmx.net
Fahrtkosten für Wochenendtickets können wir erstatten.
Herzliche Grüße

Dear women and sisters,the next meeting of the CARAVAN RefugeeWomenMovement will take place in Magdeburg on the 17th and 18th of February. All women who are interested in an exchange and a political discussion are very welcome!

Beginning: Saturday 1pm with a snack, exchange and discussion starts at 2pm
End: Sunday 1pm
Location:
Ev. Hoffnungskirche
Krähenstieg 2 (entrance Barleber Starße)
39126 Magdeburg

Please tell us in advance if you are participating so that we can plan.

Contact: andrea.holtel@gmx.net

We can compensate for travel expenses if you use weekend-tickets (Wochenendtickets).

We hope to see you all very soon!

Chères femmes et soeurs,

le 17. et 18. février le prochaine rendevous de la Caravane de mouvement des refugiées femmes va prendre lieu à Magdeburg. Toutes les femmes qui sont intéresser á se échanger et aux discussions politique sont bienvenues!

Début : Samedi á 13 :00 heure avec un petit snack, à partir de 14 :00 heure échanger et discussion
Fin : Dimanche á 13 :00 heure

Lieu :
Ev. Hoffnungskirche
Krähenstieg 2 (entrée Barleber Starße)
39126 Magdeburg

S´il vous plaît informez nous, si vous aller participer, pour qu´on peut planifier.

Contact: andrea.holtel@gmx.net
Nous pouvons rembourser le prix du voyage pour Wochenendtickets.
Cordialement

Cambodian Campaign for freedom of political opposition activistists in Cambodia

Sun, 01/21/2018 - 02:51
Free Political Prisoners | Cambodia - We want freedom

1. planned arrest of opposition activists and Kem Monovithya on re-entry cambodia
2. invitation: Kem Monovithya in Berlin
3. threatening arrest of 3 persons supporting the family of the murdered Grassroot activist Kem Ley

1. planned arrest of opposition activists Kem Monovithya on re-entry cambodia
www.rfa.org/english/news/cambodia/threat-01022018180744.html
Sorry online in Khmer.
www.youtube.com/watch?v=4CuTlctfms&feature=share

2. invitation: Kem Monovithya in Berlin
The local group of CNRP supporters in Munich would like to invite you, all those interested in Cambodia, the national and international press, to a meeting in Munich.
Lecture evening with discussion.

When? On Monday, 22.01.2018 at 18:00 – 21:00 o‘ clock
Where? Protestant Church Neu-Westend, Eichenallee 51,14050 Berlin

With CNRP ex. Member of Parliament in Cambodia Yem Ponhearith and Kem Monovithya, daughter of the arrested opposition leader Kem Sokha, on her mission trip to Germany for the restoration of fragile democracy in Cambodia.

We would be very pleased to welcome you dear fellow Cambodians and all interested people.

If you have any further questions or require further information, please do not hesitate to contact us by phone.
Saravuth Kim: 08122 2274703
Sovannarith Than: 030 3816247
Sitha Sor: 030 74696216.

3. threatening arrest of 3 persons supporting the family of the murdered Grassroot activist Kem Ley
Another setback for civil society in Cambodia: Three prominent government critics – the trade union leader Moeun Tola, the monk But Buntenh and the founder of the influential NGO CCHR Pa Nguon Teang – were charged by the district court of Phnom Penh with alleged embezzlement of donations. As is so often the case, a politically motivated procedure is assumed. Two of the three accused have already left the country. Whether Moeun Tola has also escaped from Cambodia has not yet been confirmed.
http://www.phnompenhpost.com/national/three-activists-charged-allegedly-...

Cambodian Kampagne – Aktuelle Situation in Kambodscha

Sun, 01/21/2018 - 02:42
Cambodia - We want freedom

The Voice Refugee Forum – Cambodian Campaign – Aktuelle Situation in Kambodscha – englisch down

1. Geplannte Verhaftung Oppositioneller bei wieder einreise gerade auch gegen Kem Monovithya
2. Einladung Kem Monovithya in Berlin
3. Drohende Verhaftung von 3 Personen die die Familie des Ermordeten Grassroot Aktivisten Kem Ley unterstützen
***
1. Geplannte Verhaftung Oppositioneller bei wieder einreise, gerade auch gegen Kem Monovithya
http://www.rfa.org/english/news/cambodia/threat-01022018180744.html
Sorry online in Khmer.
https://www.youtube.com/watch?v=4KuZTlctfms&feature=shareum 18:00 – 21:00 Uhr

2. Einladung Kem Monovithya in Berlin
Die Ortsgruppe der Unterstützer der CNRP in München laden Sie, alle Kambodschas Interessierte, nationale und internationale Presse ganz herzlich zu einem Vortragsabend mit Diskussion.

Kem Sokha Kanha Chhun CNRP The Voice Forum

Mit dem kambodschanischen Abgeordneter Herr Yem Ponhearith und Frau Kem Monovithya, Tochter des festgenommenen oppositionellen Parteiführers Kem Sokha auf ihre Missionsreise in Deutschland für die Wiederherstellung der zerbrechlichen Demokratie in Kambodscha.

Wann? Am Montag, den 22.01.2018
Wir würden uns auf diesen Tag sehr freuen, Euch liebe Landsleute und alle Interessierte begrüßen zu dürfen.

Für weitere Rückfragen und nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.
Saravuth Kim: 08122 2274703
Sovannarith Than: 030 3816247
Sitha Sor: 030 74696216.

3. Drohende Verhaftung von 3 Personen die die Familie des Ermordeten Grassroot Aktivisten Kem Ley unterstützen
Erneuter Rückschlag für die Zivilgesellschaft in Kambodscha: Drei prominente Regierungskritiker – der Gewerkschaftsführer Moeun Tola, der Mönch But Buntenh sowie der Gründer der einflussreichen NGO CCHR Pa Nguon Teang – wurden vom Amtsgericht Phnom Penh wegen der vermeintlichen Veruntreuung von Spendengeldern angeklagt. Wie so oft wird auch hier ein politisch-motiviertes Verfahren vermutet. Zwei der drei Beschuldigten haben sich bereits ins Ausland abgesetzt. Ob auch Moeun Tola aus Kambodscha geflohen ist, ist bislang noch nicht bestätigt.
http://www.phnompenhpost.com/national/three-activists-charged-allegedly-...

englisch:
----------------------------------------------
1. planned arrest of opposition activists and Kem Monovithya on re-entry cambodia
2. invitation: Kem Monovithya in Berlin
3. threatening arrest of 3 persons supporting the family of the murdered Grassroot activist Kem Ley

1. planned arrest of opposition activists Kem Monovithya on re-entry cambodia
www.rfa.org/english/news/cambodia/threat-01022018180744.html
Sorry online in Khmer.
www.youtube.com/watch?v=4CuTlctfms&feature=share

2. invitation: Kem Monovithya in Berlin
The local group of CNRP supporters in Munich would like to invite you, all those interested in Cambodia, the national and international press, to a meeting in Munich.
Lecture evening with discussion.

When? On Monday, 22.01.2018 at 18:00 – 21:00 o‘ clock
Where? Protestant Church Neu-Westend, Eichenallee 51,14050 Berlin

With CNRP ex. Member of Parliament in Cambodia Yem Ponhearith and Kem Monovithya, daughter of the arrested opposition leader Kem Sokha, on her mission trip to Germany for the restoration of fragile democracy in Cambodia.

We would be very pleased to welcome you dear fellow Cambodians and all interested people.

If you have any further questions or require further information, please do not hesitate to contact us by phone.
Saravuth Kim: 08122 2274703
Sovannarith Than: 030 3816247
Sitha Sor: 030 74696216.

3. threatening arrest of 3 persons supporting the family of the murdered Grassroot activist Kem Ley
Another setback for civil society in Cambodia: Three prominent government critics – the trade union leader Moeun Tola, the monk But Buntenh and the founder of the influential NGO CCHR Pa Nguon Teang – were charged by the district court of Phnom Penh with alleged embezzlement of donations. As is so often the case, a politically motivated procedure is assumed. Two of the three accused have already left the country. Whether Moeun Tola has also escaped from Cambodia has not yet been confirmed.
http://www.phnompenhpost.com/national/three-activists-charged-allegedly-...

Afrikanischer Asylsuchender aus Kenia wird vermisst gemeldet und später tot am Bahnhof Ostkreuz in Berlin aufgefunden

Wed, 01/17/2018 - 23:24
Brian Nyawade Owino

Afrikanischer Asylsuchender aus Kenia wird vermisst gemeldet und später tot am Bahnhof Ostkreuz in Berlin aufgefunden

Mitteilung der Kenianischen Community, von PEACE und The VOICE Refugee Forum Berlin an die Presse und die Community

Berlin, 16. Januar 2018

Brian Nyawade Owino, ein afrikanischer Asylsuchender aus Kenia, wurde vermisst und ist vermutlich später tot aufgefunden worden. Er war im August 2017 nach Deutschland gekommen, weniger als fünf Monate vor seinem Tod.

Brian verließ das Haus seines Freundes am 29. Dezember 2017 gegen 2:45 Uhr, um einen anderen Freund zu besuchen, aber kam niemals an seinem Ziel an. Uns erreichten Berichte, dass sein Leichnam später, am selben Tag gegen 10:00 Uhr, am S-Bahnhof Ostkreuz aufgefunden wurde. Die Gründe seines Todes sind immer noch unklar.

Freunde seiner Community im Asyllager meldeten ihn bei der Lagerverwaltung als vermisst, nachdem sie einige Tage nichts von ihm gehört hatten und sein Telefon ständig aus war. Das war sehr ungewöhnlich für ihn und seine Freunde machten sich große Sorgen und taten alles, um ihn zu finden.

Von der Kenianischen Community erhielten wir ebenfalls Berichte, dass Brian ein Dokument bei sich hatte, als sein Leichnam gefunden wurde, auf dem die Adresse des Lagers in Wünsdorf-Waldstadt stand, wo er wohnte und registriert war. Doch seine Freunde sind erst fast zwei Wochen später über seinen Tod informiert worden, nämlich am 11. Januar 2018.

Es gibt Gerüchte, dass ein anderer Afrikaner kamerunischen Ursprungs irgendwo in einem Krankenhaus (wobei nicht bekannt ist, in welchem) im Koma liege, der möglicherweise mit Brians Tod in irgendeiner Verbindung stehen könnte. Es gibt eine Vielzahl unbeantworteter Fragen und die Afrikanische/Schwarze Community und insbesondere die Kenianische Community rufen alle auf, die irgendwelche relevanten Informationen in Bezug auf Brian haben könnten, sich an uns zu wenden.

Die Kenianische Community in Berlin befindet sich noch immer im Prozess der Identifizierung von Brian Nyawade Owinos sterblichen Überresten und hofft, dass sie in den kommenden Tagen von der Polizei Antworten erhalten wird, um die Puzzlebausteine weiter zusammensetzen zu können. Wir hoffen auch, dass das Videomaterial vom Bahnhof Ostkreuz vom besagten Tag noch intakt und vollständig ist.

Die Kenianische Community hat für Samstag, den 20. Januar 2018, zu einem Fundraising-Event in der Kameruner Straße 5 in 13351 Berlin aufgerufen. Die Veranstaltung findet von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt. Sie soll es der Community ermöglichen, Brians Leichnam nach Kenia zu überführen.

Durch eine Spende auf das untengenannte Konto, das von der Kenianischen Community im Zuge der Dringlichkeit gewählt wurde, könnt ihr euren Beitrag leisten!

Name: FÖRDERVEREIN THE VOICE E.V. (Vorläufiges Konto von PEACE – Peer Exchange of African Communities for Empowerment)
IBAN: DE21 2605 0001 0000 1400 61
BIC: NOLADE21GOE
Verwendungszweck: Brian Nyawade Owino

Falls ihr in Berlin lebt, könnt ihr auch jederzeit bei Massai Afroshop (Barfusstraße 4, 13349 Berlin) und in bar spenden.

Sobald wir mehr über die Umstände des Todes unseres Bruders wissen, werdet ihr umgehend informiert.

Im Voraus vielen Dank für eure Unterstützung.

Für die Kenianische und die Afrikanische/Schwarze Community in Berlin/Deutschland

Bleibt AUFMERKSAM und WACHSAM!

Was EINEN angeht, geht ALLE an.

Einige Informationen mit Bezug zu dem Fall:

https://www.bz-berlin.de/liveticker/unglueck-am-ostkreuz

Spendenaufruf:
https://www.facebook.com/peace.int.org/posts/1711739402182328

Break Deportation Network

Tue, 01/16/2018 - 21:20
English | Break Deportation Network Thueringen

What we stand for, what we do and can't do:

We are a network of refugee and non-refugee activists. We see our main task in fighting against the structures of deportation and racist laws. We want everybody to be able to live their life in dignity. We stand united in political solidarity. We are independent from the government, political parties or NGOs, we are also not funded by pro state institutions because we work self-organized and selfdetermined. We see capitalism, nationalism, racism and sexist structures as critical parts of society and therefore we want to have no part in maintaining these structures. We stand against any forms of exploitation and discrimination. We want to work together and stand up for our rights with everybody, who joins the fight. Standing up for the own rights is the base of our work, that also means, that we are no “Aid-Agency” where people go to get help - but don’t fight for themselves. Some of us have over 20 years of experience fighting against deportation or in other political struggles. You can find the dates and locations for our meetings in the calendar. Give your struggle a voice, come to the meetings, get in contact; Let's fight together!

There are two kinds of meetings:

EXCHANGE MEETING (Every first Tuesday of the month, 5-7pm in Jena and Erfurt):

Every person who has questions about their personal asylum case is more than welcome to join the meetings. We will exchange our knowledge with each other, so others can use it in their own struggle. We will translate letters from authorities together and try to explain it to each other. We try to organize the translation for the meeting on our own. The people in Jena and Erfurt are connected with each other to exchange information and support each other. We can't provide company to authorities or meetings beyond the Exchange-Meetings.

GENERAL MEETING (Every third Sunday of the month, 2-5pm in different cities):

This meeting welcomes everybody who is already involved in fighting political or for those who want to start fighting based on their own daily struggles. We discuss different political topics and plan campagnes or actions. We would like to get to know each other and stay in contact. We work in small groups or the whole group based on the topic that will be discussed. There is always a small group for new people so it is easier to join and understand. We prepare some topics and focus on them over several meetings but there will be also space for bringing in topics spontaneously. Together we organize child-care for the meetings. There is no time for working on personal cases unless they are involved in a current public campagne. Please come to the Exchange-Meetings for personal cases.

Please check our homepages and Facebook for contact and further information.

http://thevoiceforum.org :

http://breakdeportation.blogsport.de :

Facebook:

Calendar of Meetings

Please note: Exchange Meetings in Jena take place at Haus auf der Mauer, Johannisplatz 26. Exchange Meetings in Erfurt take place at Café Aquarium, Haus 11 der Fachhochschule Erfurt (Raum 11.E.30), Altonaer Straße 25.
General Meetings in Jena take place at Haus auf der Mauer, Johannisplatz 26. General Meetings in Erfurt take place at Gotthardtstraße 21, 4th floor.
When What Where
21th January, 2 pm General Meeting Jena
6th February, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
18th February, 2 pm General Meeting Erfurt
6th March, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
18th March, 2 pm General Meeting Jena
3rd April, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
15th April, 2 pm General Meeting Erfurt
8th May, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
20th May, 2 pm General Meeting Jena
5th June, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
17th June, 2 pm General Meeting Erfurt
3rd July, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
15th July, 2 pm General Meeting Jena
7th August, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
19th August, 2 pm General Meeting Erfurt
4th September, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
16th September, 2 pm General Meeting Jena
2nd October, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
21th October, 2 pm General Meeting Erfurt
6th November, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
18th November, 2 pm General Meeting Jena
4th December, 5 pm Exchange Meeting Erfurt and Jena
16th December, 2 pm General Meeting Erfurt

Break Deportation Meeting: Am Sonntag, 21.1. ab 14 Uhr im Haus auf der Mauer in Jena

Tue, 01/16/2018 - 19:18
Break Deportation network

Am Sonntag, 21.1. ab 14 Uhr im Haus auf der Mauer wird das erste General Meeting zur Vernetzung von geflüchteten und nicht-geflüchteten Aktivist_innen Rund in Jena stattfinden!

Wir wollen uns austauschen und darüber sprechen, wie wir gemeinsam den Kampf gegen Abschiebungen politisch organisieren können, stellen das Netzwerk vor und diskutieren aktuelle Kampagnen. Kommt vorbei und macht mit! Unten findet ihr eine kurze Vorstellung des Netzwerks.

Break Deportation - Wofür wir stehen, was wir tun und was wir nicht tun können:

Wir sind ein Netzwerk aus geflüchteten und nicht geflüchteten Aktivisten und Aktivistinnen. Unsere Hauptaufgabe sehen wir in der Bekämpfung von Abschiebestrukturen und rassistischen Gesetzen. Wir möchten, dass jede Person ihr Leben in Würde leben kann. Wir stehen geeint in politischer Solidarität.
Wir sind unabhängig vom Staat, Parteien und NGOs, wir werden nicht durch staatsnahe Institutionen finanziert, weil wir selbstorganisiert und selbstbestimmt arbeiten. Wir kritisieren kapitalistische, nationalistische, rassistische und sexistische Strukturen in dieser Gesellschaft und möchten nicht zu deren Erhalt beitragen. Wir setzen uns gegen Ausbeutung und Diskriminierung jeglicher Form ein. Wir wollen zusammenarbeiten und mit jedem und jeder, die mitkämpfen wollen für unsere Rechte einstehen. Für die eigenen Rechte einstehen stellt die Basis unserer Arbeit dar, das bedeutet auch, dass wir keine „Hilfsorganisation“ sind, zu der die Menschen gehen um Hilfe zu bekommen – aber nicht für sich selbst kämpfen. Einige von uns haben bereits langjährige Erfahrung im Kampf gegen Abschiebung oder in anderen politischen Kämpfen. Du kannst die Daten und Orte unserer Treffen im Kalender nachsehen. Gib deinen Problemen eine Stimme, komm zu den Treffen, lass uns in Kontakt treten und zusammen Kämpfen!

Es gibt zwei Arten von Treffen:

GENERAL MEETING (Jeden dritten Sonntag im Monat, 14-17 Uhr in verschiedenen Städten):
Dieses Treffen heißt jede und jeden Willkommen, der oder die bereits politisch aktiv ist oder es werden will. Wir diskutieren verschiedene politische Themen und planen gemeinsame Kampagnen und Aktionen. Wir wollen uns besser kennen lernen und vernetzen. Wir arbeiten zu manchen Themen in kleinen Gruppen und zu anderen in der Gesamtgruppe. Es gibt immer eine Kleingruppe für neue Menschen, damit es leichter fällt alles zu verstehen und mitzumachen. Wir bereiten einige Themen für die Treffen vor und wollen uns dann über mehrere Monate mit ihnen befassen. Aber es wird auch immer Zeit für spontane, neue Themen geben. Gemeinsam organisieren wir Kinderbetreuung für die Treffen. Beim General Meeting wird es keine Zeit für persönliche Fälle geben, außer sie sind Teil einer öffentlichen Kampagne. Bitte kommt für persönliche Fragen ins Exchange Meeting.

EXCHANGE MEETING (Jeden ersten Dienstag im Monat, 17-19 Uhr in Jena und Erfurt):
Jede Person, die Fragen zu ihrer persönlichen Situation hat, ist hier sehr herzlich willkommen. Wir tauschen unser Wissen und unsere Erfahrungen aus, damit sie jeder nutzen kann. Wir übersetzen gemeinsam Briefe von Behörden und versuchen einander den Inhalt zu erklären. Wir versuchen, die Übersetzung der Treffen selbst zu organisieren. Die Menschen in Jena und Erfurt sind miteinander vernetzt, um Informationen auszutauschen und Unterstützung leisten zu können. Wir können neben den Exchange Meetings keine zusätzlichen Treffen und auch keine Begleitung zu Behörden anbieten.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten findest du auf diesen Homepages und bei Facebook:

http://breakdeportation.blogsport.de

thevoiceforum.org

In Solidarität wird hier das Statement sowie der Aufruf zur Demonstration am 17.01.2018

Tue, 01/16/2018 - 15:12
Bamberg Refugees

foto: br.de

In Solidarität wird hier das Statement sowie der Aufruf zur Demonstration am 17.01.2018 von "Bamberg Refugees" veröffentlicht:

Demonstration || Mittwoch || 17. Januar 2018 || 12:00 Uhr AEO (Abschiebelager) Bamberg

"Das AEO-Lager in Bamberg (Aufnahmeeinrichtung Oberfranken) ist schlimmer als Gefängnis. Wir, Geflüchtete, die im Lager leben, werden die andauernden Schikanen und die unmenschliche Behandlung nicht länger hinnehmen. Am Mittwoch den 17. Januar 2018 gehen wir raus und tragen unsere Forderungen auf die Straße. Unsere Forderung nach einem Leben in Würde. Wir rufen alle Geflüchteten in der AEO Bamberg, ebenso wie alle Unterstützer*innen, Helferkreise und Organisationen auf, sich unserer friedlichen Demonstration durch die Stadt Bamberg anzuschliessen."

Mehr Informationen finden Sie unter dem Facebook event: Bamberg Refugee Demonstration

Sowie hier in Ihrem Statement:

Gegen die Unmenschlichkeit! Stoppt das Lagersystem! Wir sind Geflüchtete, keine Gefangene! Against inhumanity! Stop the camp system! We´re refugees, not prisoners!

Wir sind Geflüchtete aus verschiedenen Ländern, die alle vor den gleichen Problemen stehen: Wir leben in der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken (AEO), dem Lager von Bamberg. Wir haben nach Sicherheit und einem Leben in Frieden gesucht. Aber was wir hier erleben ist kein Leben. Deshalb stehen wir auf und wehren uns - gegen die Unmenschlichkeit und die Schikanen des Bamberger Lagersystems. Am Mittwoch den 17.01.2018 gehen wir raus und tragen unseren Forderungen auf die Straße. Unsere Forderung nach einem Leben in Würde. Wir rufen alle Geflüchteten in der AEO Bamberg, ebenso wie alle Unterstützer*innen, Helferkreise und Organisationen auf, sich dieser friedlichen Demonstration am Mittwoch, 17.01.2018, 12:00 Uhr, AEO Bamberg, (Erlenweg 4, 96050 Bamberg) anzuschliessen.

Unsere Situation ist folgende: Wir kommen traumatisiert und ausgelaugt von unserer langen und gefährlichen Flucht in Bamberg an. Uns wird keine Zeit gegeben um anzukommen, wir werden sofort zu einer Kommission geschickt, um interviewt zu werden. Eine Woche später halten die meisten von uns die Ablehnung ihres Asylantrags in den Händen. Ab diesem Moment ist es, als wären wir inhaftiert. Unsere Ausweispapiere werden uns weggenommen, alles was wir bekommen ist eine Lagerausweis, ausgedruckt auf einem blanken Papier. Sogar unsere deutsche Aufenthaltsgestattungen oder unsere Duldung, bei denen die eine hatten, werden für ungültig erklärt.

Wenn die Entscheidung über unseren Asylantrag negativ ausfällt, bekommen wir kein Geld mehr. Nicht einmal junge Mütter bekommen einen Cent, sie kriegen weder Babynahrung, noch können sie es sich leisten welche zu kaufen. Wir dürfen nicht arbeiten oder Bamberg verlassen. Unsere Kinder können nicht in die Schule gehen, da sie automatisch mit den Eltern abgelehnt werden. Wir dürfen keine Deutschkurse besuchen. Nichtsdestotrotz müssen wir monatelang hier bleiben, manchmal sogar Jahre. Einige von uns sind schon fast zwei Jahre hier. Die Lager-Security schikaniert uns und wendet Gewalt gegen uns an und wir werden von von der Polizei und den Gerichten zu Unrecht beschuldigt. Die Polizei kann jederzeit kommen um unsere Räume durchsuchen, oder um einen von uns abzuschieben. Niemand kann so leben.

Wenn wir von hier fliehen und in ein anderes europäisches Land gehen werden wir in das Lager nach Bamberg zurückgebracht, weil unsere Fingerabdrücke hier liegen und Deutschland darum bittet uns hierher zurückzubringen. Aber wenn Deutschland uns nicht will, dann lasst uns bitte in ein anderes Land gehen, das unsere Rechte anerkennt. Deutschland ist nicht das einzige Land in Europa.

Wir haben genug von diesem Lager. Wir können so nicht weiter leben – nicht einen einzigen Tag. Wir werden behandelt wie Gefangene, nicht wie Flüchtlinge. Das werden wir nicht länger akzeptieren! Wir haben nach Schutz gesucht, aber wir müssen immer noch für unser Recht auf ein Leben in Frieden und Freiheit kämpfen. Es gibt für uns keine Gerechtigkeit – unsere alltäglicher Kampf geht einfach weiter. Wir werden unseren Protest auf die Straße tragen – und wir werden nicht damit aufhören, bis unsere Situation sich geändert hat.

Wir fordern:

Viele von uns haben hier nur den weißen Lagerausweis, keinen deutschen Ausweis. Wir brauchen einen deutschen Ausweis und das Recht zu arbeiten

Bildung ist ein universelles Recht für jedes Kind auf der Welt. Unsere Kinder müssen in die Schule und auch wir Erwachsenen müssen uns weiterbilden dürfen!

Vielen von uns wird die elementare finanzielle Grundsicherung, die von dem deutschen Grundgesetz garantiert wird, verweigert – nicht einmal junge Mütter bekommen einen Cent für Babynahrung. Wir brauchen eine finanzielle Grundsicherung.

Wir bleiben hier für Monate, einige fast zwei Jahre. Wir brauchen Verlegungen! Das AEO-Lager in Bamberg muss geschlossen werden! Kein Lager nirgendwo!

Wir brauchen gute medizinische Versorgung.

Die andauernden Schikanen und die unmenschliche Behandlung von uns Geflüchteten (durch Securities, Polizei und Ämter) müssen aufhören!

Die Frauen brauchen eigene Räume mit Privatsphäre und Sicherheit

Keine Abschiebungen! Nicht nach dem Dublin-Verordnung und auch sonst nirgendwohin!

Schluss mit Rassismus!

Wir werden nicht länger zuschauen, wie wir gejagt, verfolgt, schikaniert und letztlich abgeschoben werden. Wir sind davor geflohen: vor Verfolgung, Folter, Armut und Krieg! Wir gehen nicht zurück! Wir werden für das Recht zu leben kämpfen – und für das Recht, wie Menschen behandelt zu werden. Wir sind hier – und wir werden bleiben!

English English

Solidarity With Protesting People At Deportation Camp Bamberg

In Solidarity the statement as well as the call out for demonstration on 17th of Jan. 2018 by "Bamberg Refugees" is published here:

Demonstration || Wednesday|| 17th of January 2018 || 12:00 midday AEO (deportation camp) Bamberg

"The AEO camp in Bamberg is worse than a prison. We, refugees living in the camp, will not take anymore the constant harrassment and inhuman treatment. Our demand is for a life in dignity. On Wednesday 17th January 2018 we are going out and taking our demands on the streets. We are calling for all inhabitants of the AEO Bamberg, as well as groups and individuals to join us in solidarity for this peaceful demonstration through the town of Bamberg."

More informations you get at Facebook event: Bamberg Refugee Demonstration

As well as in their satement:

Against inhumanity! Stop the camp system! We´re refugees, not prisoners! Gegen die Unmenschlichkeit! Stoppt das Lager System! Wir sind Geflüchtete, keine Gefangene!

We are refugees from different countries, who are all facing the same problems. We are living in the „AEO“ camp in Bamberg. We were searching for protection and a life in peace. But what we are facing is no life at all. This is why we stand up – against the inhumanity and harassment in the Bamberg Lager system. On Wednesday 17th January 2018 we are going out and taking our demands on the streets. Our demand is for a life in dignity. We are calling for all inhabitants of the AEO Bamberg, as well as groups and individuals to join us in solidarity for this peaceful demonstration through the town of Bamberg.

Our situation is this: We arrive in Bamberg traumatised and exhausted of long and dangerous travels. We are given no time arrive, we are immediately sent to a comission to be interviewed. One week later most of us receive a negative decision. From that moment on we are in fact imprisoned. Our documents are taken, all we get is a camp card, printed on a white sheet of paper. Even our German asylum seeker documents or our Duldung, if somebody had those before, are taken away.

After a negative asylum decision, we receive no money any more. Not even young mothers are getting one cent: They get no baby food nor can afford to buy some. We are not allowed to work or to leave Bamberg. Our children do not get access to school or education, because they get a negative decision as soon as their parents do. We are not allowed to study German. Nevertheless we have to stay here for months, even for years. Some are here for 24 months already. The camp security is harassing and using violence against us – and we get charged by the police and courts. The police can come at any moment – to search our rooms or to take one of us for deportation. Nobody can live like this!

When we escape and leave to another country we are brought back to the Bamberg camp, because our finger prints are here and Germany asks to bring us here. But if Germany doesn not want us, then please let us go to another country which repects our rights. Germany is not the only country in Europe!

We are tired of this camp. We cannot live like this – not even one more day. We are treated like prisoners, not like refugees. We will not accept this any longer! We were searching for protection, but we still have to fight for our right to live in peace and freedom. There is no justice to us – our struggle just continues. We will take our protest to the streets – and we will not stop it, until our situation is changed!

We demand:

Many of us are here without any German Ausweis, only the white camp card: We need a German Ausweis and the right to work

Schooling is a universal right of every child in the world: Our children need to go to school – and we adults also need to study

Many of us are denied the basic financial support that is guaranteeed by the German constitution – even young mothers do not get one cent for baby food. We need a basic financial livelihood

We stay here for months, some even 24 months: We need transfers! Shut down the Bamberg AEO-Lager! No Lager nowhere!

We need proper medical care

The constant harassment and inhuman treatment of us refugees needs to stop (by securities, administration and others)

The women need their own spaces of privacy and safety

No deportations, Dublin or other

Stop racism

We will not watch anymore how we are chased, harassed and finally deported. We escaped from that: persecution, torture, poverty and war. We will not go back. We will fight for that right to live – and to be treated like human beings!

We are here – and we will stay!

AttachmentSize fluechtlinge-in-bamberg-100~_v-img__16__9__l_-1dc0e8f74459dd04c91a0d45af4972b9069f1135.jpg43.73 KB

Pages

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

Events

M T W T F S S
 
 
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
 
 
 
 

Syndicate

Subscribe to Syndicate