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The VOICE Refugee Forum – A Network of Refugee Community Initiatives in Germany: Our goal is aimed to organized under principles of self-organization of refugees and their Communities against the Apartheid in isolation camps and ‘Lager’ and to empower the political Networks and struggles in the camps. The self-determination of the refugees to liberate themselves from institutional racism and discrimination is clearly defined; in order to form a united block against suicidal acts and traumas in Isolation lagers. We demand solidarity and protest against the collective punishments through racist persecution of refugees in Germany. We demand the abolition of the Residence Obligation (Residenzpflicht) and the segregation of refugees in ‘Lager’ and camps and Deportation prisons. We stand for Freedom of movement for all, Stop deportation and all discriminatory laws against refugees. We are united against any form of colonial injustice and social exclusion of refugees and people without rights in Germany. "Main focus is to promote networking and Campaigns for Refugees Community unity and mobilise to represent our own VOICES” Donation: Förderverein The VOICE e.V. Sparkasse Göttingen Kontonummer: 127829 BLZ: 260 500 01 IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29 BIC: NOLADE21GOE The VOICE Refugee Forum Jena, Schillergässchen 5, 07745 Jena, E-Mail: thevoicerefugeeforum(at)gmx.de , E-mail: the_voice_berlin(at)emdash.org Internet: http://www.thevoiceforum.org
Updated: 14 min 20 sec ago

Pressemitteilung: Das BAMF beantragt die Einstellung der Klage von Kanha Chhuns Tochter aus Kambodscha

Sat, 12/09/2017 - 23:58
Cambodia - We want freedom

Pressemitteilung:

Das BAMF beantragt die Einstellung der Klage von Kanha Chhuns Tochter aus Kambodscha und stellt sich hinter den den wegen des Verdachts auf Beihilfe zu Entführung entlassen Mitarbeiter Ho Ngoc T.

Herr Ho Ngoc T. arbeitet für Vietnam, das mit der Diktatur Hun Sens zusammenarbeitet, vor der Kanha Chhun fliehen musste. Sie fordert die wirkliche Prüfung ihres Asylantrages und des Asylantrages ihrer Tochter. Sie schreibt einen offenen Brief an das BAMF. In diesem Brief erklärt sie dem BAMF die gefährliche politische Situation in Kambodscha und ihre eigene. Vorausgegangen war ein Brief des BAMF an das Verwaltungsgericht in Meiningen, in dem es die Einstellung ihrer Klage für ihre Tochter fordert.

Die CNRP, mit der sie gegen das Landgrabbing von Hun Sens Schwester Hun Seng Ny kämpfte, ist eine Oppositionspartei, die regimekritisch eingestellt ist. Im Oktober 2017 wurde der Vorsitzende der größten Oppositionspartei, Khem Sokha, verhaftet. Am 16. November 2017 wurde vom obersten Gericht in Kambodscha das Verbot derselben Partei beschlossen. Einsatzkräfte des Diktators verfolgen Oppositionelle, die versuchten, zu demonstrieren. Im selben Zeitraum hat der BAMF- Mitarbeiter Ho Ngoc T. Kanha Chhuns Asylantrag und den ihrer Tochter negativ entschieden. Sie hat Klage vor dem Verwaltungsgericht in Meiningen eingereicht. Das BAMF stellt sich nun mit der Forderung der Einstellung der Klage – da das Verfahren schon entschieden sei – hinter eine Person, der vorgeworfen wird, an der Entführung des Refugee Trinh Xuan Thanh beteiligt zu sein. Trinh Xuan Thanh sitzt im Gefängnis, bei einer Verurteilung kann auf ihn die Todesstrafe warten.

Herr Ho Ngoc T. gab in der Begründung an, dass die Zugehörigkeit zur CNRP keinen Grund bietet, Asyl zu gewähren. Dass das BAMF sich hinter solch eine Entscheidung stellt, zeigt auf, dass es Asylanträge politisch gewollt negativ entscheidet. Wir fordern eine sofortige Umkehr dieser Praxis.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung Kambodschas hin zu einem autoritären Ein-Parteien-Staat fanden am 09. und 10. Dezember zwei Demonstrationen in Berlin statt. In diesen wurde unter anderem gegen das Verbot der politischen Betätigung von über 5000 Mitgliedern der CNRP und die zunehmende Einschränkung der Pressefreiheit z.B. durch die Schließung einer unabhängigen Tageszeitung und einer Vielzahl von Radiosendern.1 Dieser Kampf geht einher mit dem Kanha Chhuns. Es geht um die Anerkennung der Verfolgung politischer Aktivist_innen und den Einsatz gegen die aktuellen antidemokratischen Entwicklungen in Kambodscha.

Anhang:
Offener Brief Kanha Chhun an das BAMF
Brief des BAMF ans Verwaltungsgericht
Übersetztes Dokument Kanha Chhun von der CNRP
Auszüge aus dem negativen Entscheid des BAMF durch Ho Ngoc T.
(Einige Dokumente wurden aus gründen der Privatsphäre unkenntlich gemacht. Liegen jedoch komplett vor.)

Kontakt Presse Koordination:
B.Schwab 0178/81721018

'''

An:
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Am Rasthof 2
07629 Hermsdorf

30. November 2017

Sehr geehrte Damen und Herren des BAMF,

bitte überprüfen Sie meinen Antrag auf Asyl aus folgenden Gründen erneut. Herr Ho Ngoc T. entschied meinen Antrag und auch der meiner Tochter wurde am 3. August 2017 mit folgenden Worten abgelehnt: Fluchtgrund wurde nicht zuerkannt, Asyl wurde nicht gewährt. Ich wurde zur Ausreise in meine Verfolgung innerhalb von 30 Tage aufgefordert. Herr Ho wurde am 9. August 2017 vom Dienst suspendiert, nachdem das BAMF darüber informiert wurde, dass Ho sich auf seiner Facebook-Seite abfällig über den am 23. Juli 2017 in Berlin entführten Trinh Xuan Thanh äußerte und gar eine Täter-Opfer-Umkehr betrieb.2 Es ist bekannt, dass Herr Ho eine beratende Tätigkeit für die vietnamesische Regierung ausübte.3 Die vietnamesische Regierung unterhält wiederum gute Beziehungen zum Regime des Ministerpräsidenten Hun Sen und seiner Partei CPP in Kambodscha.

In der Begründung der Ablehnung gab Herr Ho an, dass mein Engagement für die oppositionelle CNRP und die daraus folgende Bedrohung und Verfolgung von mir und meiner Familie meinem Asylantrag nicht zu Erfolg verhelfen könne.

Ich legte Ihrer Behörde bereits ein Dokument der CNRP vor, welches meine Verfolgung als politische Aktivistin belegt (Anlage 1). Weiterhin reichte ich Dokumente ein, die die illegale Aneignung von Land meiner Familie durch die Schwester Hun Sens – Hun Seng Ny – belegen. Hun Seng Ny ist zum Teil in leitenden Positionen in Firmen aktiv, die sich u.a. entgegen kambodschanischer Gesetze Land aneigneten.4
In einer Vorsprache erklärte ich bereits, dass ich auf Demonstrationen mit Tasern angegriffen wurde und von Zivilkräften verfolgt wurde. Die jüngsten Ereignisse zeigen, dass für Oppositionelle in Kambodscha die Gefahr besteht, eingesperrt oder verletzt zu werden.

Am Donnerstag, den 16.11.2017 wurde vom obersten Gericht die CNRP verboten. Die Richter folgten hierbei der Argumentation der Regierung und beseitigten somit die einzige Oppositionspartei im kambodschanischen Parlament. Bei der Urteilsverkündung wurde klargestellt, dass gegen die Entscheidung nicht weiter gerichtlich vorgegangen werden kann. 118 Mitgliedern der CNRP ist es verboten, sich in den nächsten Jahren politisch zu betätigen.5

Bereits im September wurde der Oppositionsführer Khem Sokha von einem Großaufgebot der Polizei verhaftet. Er wurde wegen Landesverrats angeklagt, weil er sich mit pro-demokratischen Organisationen aus den USA ausgetauscht haben soll.6

Für Oppositionelle besteht in Kambodscha auch Lebensgefahr. Am 10.07.2016 wurde der Regimekritiker Khem Ley in einer Tankstelle erschossen. Er ist nicht der einzige Aktivist, der in der 30-jährigen Regierungszeit Hun Sens ermordet und dessen Tod nicht aufgeklärt wurde.7 Bestrebungen, das Ereignis näher zu beleuchten, werden durch die Behörden behindert. So wurden z.B. 4 Jugendliche am 12.03.2017 verhaftet, weil sie eine Dokumentation des Senders Al Jazeera über den Mord an Khem Ley zeigen wollten. 50 bewaffnete Polizisten umstellten den Veranstaltungsort, in dem 15 Personen den Beitrag anschauen wollten. Hun Sen schreckt auch nicht davor zurück, sich öffentlich für die Ermordung seiner politischen Gegner auszusprechen. Am 21.11.2017 erklärte er, wenn er gewusst hätte, dass Khem Sokha und Sam Rainsy (vorheriger Oppositionsführer und CNRP-Chef) eine neue Regierung anstreben, wären sie bereits tot.8
Herr Ho ignorierte bereits die Ereignisse, die bis zu seiner Suspendierung in Kambodscha geschahen, sowie die Fakten die ich ihm zutrug. Vielmehr versuchte er, die Repression zu bagatellisieren. Aus diesen Gründen ist von einer Befangenheit von Ho Ngoc T. gegenüber Geflüchteten aus Kambodscha im Allgemeinen und mir gegenüber im Speziellen auszugehen.

Ich kann die vorliegende Entscheidung nicht akzeptieren und fordere Sie auf, meinen Antrag auf Asyl erneut zu prüfen. Die entsprechenden Dokumente liegen Ihnen bereits vor.

Weiterhin bekommen Sie hiermit eine Schweigepflichtsentbindung über meinen Entscheider Herrn Ho, sein politisches Agieren mit Vietnam und Entführung von Trinh Xuan Thanh zu sprechen.

Kanha Chhun

HAMBURG: DEMO GEGEN DIE NATO UND EU IMPERIALISTISCHE LÄNDER, DIE VERANTWORTLICH UND MITTÄTER DER SKLAVEREI UND ERMORDUNG VON AFRIKANERINNEN IN LYBIEN SIND

Fri, 12/08/2017 - 02:30
black community Hamburg

DEMO GEGEN DIE NATO UND EU IMPERIALISTISCHE LÄNDER, DIE VERANTWORTLICH UND MITTÄTER DER SKLAVEREI UND ERMORDUNG VON AFRIKANERINNEN IN LYBIEN SIND
###########

DEMONSTRATION AGAINST THE NATO AND EU IMPERIALIST COUNTRIES WHO ARE RESPONSIBLE AND ACCOMPLICES OF THE ENSLAVEMENT AND KILLINGS OF AFRICANS IN LYBIA

###########

MANIFESTATION CONTRE LES PAYS IMPERIALISTES DE L'OTAN ET DE L'UNION EUROPEENNE (UE) QUI SONT RESPONSABLES ET COMPLICES DE L'ESCLAVAGISATION ETDES MASSACRES DES AFRICAIN/ES EN LYBIE

deutch

Die BLACK COMMUNITY IN HAMBURG lädt alle Schwarzen Organisationen, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen und ihre FreundInnen und UnterstützerInnen zu einer Demonstration ein.

Wir werden vor die politischen und konsularischen Vertretungen der NATO und EU-Länder ziehen.
Da diese Verursacher, Mittäter, Auftragsgeber und Profiteure der Versklavung von Schwarzen Menschen in Lybien und anderen Ländern der Region sind.

Samstag, 9. Dezember 2017, 13:00 Uhr
Treffpunkt: Lampedusa-Zelt - Hauptbahnhof (Adenaueralle/Steindamm)

WIRD EINE/R VON UNS ANGEFASST, WURDEN WIR ALLE ANGEGRIFFEN!
VEREINT, WERDEN WIR SIEGEN!

Infos und Kontakte:
Castro (0177-1761772), Oloruntoyin Latoya (0157-85508102), Ali
(0157-59177744), Njeck (0176-61831412), Ali Toure (01521-8088863)

english:

The BLACK COMMUNITY IN HAMBURG invites all Black organizations, groups, movements, activists and individuals and their friends and supporters to a demonstration in front of the political and consular representations of NATO and EU countries.

Indeed, they are the cause, accomplices, contractors and profiteers of the enslavement of Black People in Libya and other countries of the region.

Saturday, 9 December 2017, 13:00
Meeting point: Lampedusa-Zelt, - Central Station (Hauptbahnhof: Adenaueralle / Steindamm)

TOUCH ONE, TOUCH ALL!
UNITED, WE SHALL CONQUER!

Information and Contacts:
Castro (0177-1761772), Oloruntoyin Latoya (0157-85508102), Ali
(0157-59177744), Njeck (0176-61831412), Ali Toure (01521-8088863)

french:

La COMMUNAUTÉ NOIRE DE HAMBOURG invite toutes les organisations, groupes, mouvements, activistes et personnes individuelles Noir/es ainsi que leurs ami/es, sympathisant/es et supporteurs/trices à une manifestation devant les représentations politiques et consulaires des pays de l'OTAN et de l'Union Européenne (EU).

En effet, ils sont la cause, les responsables, complices, ordonnateurs et bénéficiaires de l'esclavage des Noir/es en Lybie et dans d'autres pays de la région.

Samedi 9 décembre 2017, à 13h00
Point de rencontre: Lampedusa-Zelt, Gare Centrale (Hauptbahnhof: Adenaueralle / Steindamm)

TU TOUCHES UN/E DE NOUS, C'EST QUE TU NOUS A TOUS/TES ATTAQUÉ!
UNI/ES, NOUS VAINCRONS!

Renseignements et Contacts:
Castro (0177-1761772), Oloruntoyin Latoya (0157-85508102), Ali
(0157-59177744), Njeck (0176-61831412), Ali Touré (01521-8088863)

DEMONSTRATION IN HAMBURG GEGEN DIE VERSKLAVUNG, FOLTER, VERGEWALTIGUNG UND ERMORDUNG VON AFRIKANER_INNEN

Fri, 12/08/2017 - 00:26
black community Hamburg

DEMONSTRATION IN HAMBURG GEGEN DIE VERSKLAVUNG, FOLTER, VERGEWALTIGUNG UND ERMORDUNG VON AFRIKANER_INNEN
Aufruf auf Deutsch, Englisch und Französisch

BLACK COMMUNITY DEMONSTRATION 09.12.2017 IN HAMBURG
Samstag, 9. Dezember 2017, 13:00 Uhr
Treffpunkt: Lampedusa-Zelt - Hauptbahnhof (Adenaueralle/Steindamm)

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DEMONSTRATION GEGEN DIE VERSKLAVUNG, FOLTER, VERGEWALTIGUNG UND ERMORDUNG VON AFRIKANER_INNEN

Die BLACK COMMUNITY IN HAMBURG lädt alle Schwarzen Organisationen, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen und ihre FreundInnen und UnterstützerInnen zu einer Demonstration ein. Wir werden vor die politischen und konsularischen Vertretungen der NATO und EU-Länder ziehen.
Da diese Verursacher, Mittäter, Auftragsgeber und Profiteure der Versklavung von Schwarzen Menschen in Lybien und anderen Ländern der Region sind.

Samstag, 9. Dezember 2017, 13:00 Uhr
Treffpunkt: Lampedusa-Zelt - Hauptbahnhof (Adenaueralle/Steindamm)

WIRD EINE/R VON UNS ANGEFASST, WURDEN WIR ALLE ANGEGRIFFEN!
VEREINT, WERDEN WIR SIEGEN!

Infos und Kontakte:
Castro (0177-1761772), Oloruntoyin Latoya (0157-85508102), Ali (0157-59177744), Njeck (0176-61831412), Ali Toure (01521-8088863)

ENGLISH

DEMONSTRATION AGAINST THE ENSLAVEMENT, TORTURE, RAPE AND MURDER OF AFRICANS

The BLACK COMMUNITY IN HAMBURG invites all Black organizations, groups, movements, activists and individuals and their friends and supporters to a demonstration in front of the political and consular representations of NATO and EU countries which are the cause, accomplices, contractors and profiteers of the enslavement of Black People in Libya and other countries of the region.

Saturday, 9 December 2017, 13:00
Meeting point: Lampedusa-Zelt, - Central Station (Hauptbahnhof: Adenaueralle / Steindamm)

TOUCH ONE, TOUCH ALL!
UNITED, WE SHALL CONQUER!

Information and Contacts:
Castro (0177-1761772), Oloruntoyin Latoya (0157-85508102), Ali (0157-59177744), Njeck (0176-61831412), Ali Toure (01521-8088863)

FRENCH

MANIFESTATION CONTRE L'ESCLAVAGISATION, LA TORTURE, LE VIOL ET LE MASSACRE DES AFRICAIN/ES

La COMMUNAUTÉ NOIRE DE HAMBOURG invite toutes les organisations, groupes, mouvements, activistes et personnes individuelles Noir/es ainsi que leurs ami/es, sympathisant/es et supporteurs/trices à une manifestation devant les représentations politiques et consulaires des pays de l'OTAN et de l'Union Européenne (EU) qui sont la cause, les responsables, complices, ordonnateurs et bénéficiaires de l’esclavage des Noir/es en Lybie et dans d’autres pays de la région.

Samedi 9 décembre 2017, à 13h00
Point de rencontre: Lampedusa-Zelt, Gare Centrale (Hauptbahnhof: Adenaueralle / Steindamm)

TU TOUCHES UN/E DE NOUS, C’EST QUE TU NOUS A TOUS/TES ATTAQUÉ!
UNI/ES, NOUS VAINCRONS!

Renseignements et Contacts:
Castro (0177-1761772), Oloruntoyin Latoya (0157-85508102), Ali (0157-59177744), Njeck (0176-61831412), Ali Touré (01521-8088863)

Pressemitteilung des Zentralrates der afrikanischen Gemeinde in Deutschland Über die Ermordung von Oury Jalloh

Thu, 12/07/2017 - 23:50
Oury Jalloh Dessau

Pressemitteilung des Zentralrates der afrikanischen Gemeinde in Deutschland
Über die Ermordung von Oury Jalloh

(Berlin, 07.12.2017). Nachdem Oury Jalloh mit Händen und Füßen an einer feuerfesten Matratze fixiert wurde, verbrannte er am 07.01.2005 in der Zelle N°6 des Dessauer Polizeireviers.
Das grausame Bild des verkohlten Schutzsuchenden Mannes aus Sierra Leone ist mittlerweile um die ganze Welt gegangen.

Fast 13 Jahre danach konnte wegen einer sichtbaren Kollision zwischen den zuständigen Staatsanwälten und der Polizei die Todesursache von Oury Jalloh immer noch nicht von der Justiz aufgeklärt werden.
Oury Jalloh habe nach Angaben der Polizei Selbstmord mit einem Feuerzeug begangen, das erst Tage nach seinem Tod in seiner Zelle gefunden wurde.

Die Vermutung, dass Oury Jalloh von Polizisten ermordet worden sein könnte, wollte die Justiz nicht verfolgen.

Erst die Ergebnisse der unterschiedlichen Untersuchungen, die von der Initiative Oury Jalloh in Auftrag gegeben wurden, führten zum Beginn von ernsthaften Untersuchungen seitens der Dessauer Staatsanwaltschaft.

Ohne das Engagement der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“, der African/Black Community, ihre Unterstützer und die Recherchen der Medien hätte die Justiz längst das Verfahren eingestellt.
Der Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland ist, wie die meisten Mitglieder der African/Black Community, davon überzeugt, dass Oury Jalloh aus rassistischen Gründen von deutschen Polizisten ermordet wurde.

Nach den neuen Erkenntnissen, die vor kurzem gewonnen wurden ( Berichte von Gutachter, neue Position der Oberstaatsanwaltschaft von Dessau etc.., müssen die deutschen Staatsanwälten sofort das Verfahren bzgl. des Falles Oury Jalloh neu aufrollen und in Richtung Mord ermitteln.
Es ist eine Schande, dass heute in der Bundesrepublik Deutschland Bürger gezwungen werden Gelder zu sammeln um einen Todesfall aufzuklären

„Wenn es darum geht, Schutzsuchenden das Recht auf Asyl, auch gegen internationales Recht, zu verweigern und abzuschieben, handelt die Bundesregierung zügig und verabschiedet schnell neue Gesetze.)
Wenn es darum geht, Schutzsuchende („Asylbewerber/innen“) vor rechtem und rassistischem Terror und Mord zu schützen, schweigt die Bundesregierung und bleibt fast machtlos“ (Zunahme von Rechtem Terror gegen Asylsuchende Menschen, Brand von Flüchtlingsheimen, rassistische Angriffe etc..), so der Vorsitzende des Zentralrates der afrikanischen Gemeinde in Deutschland.

Wir fordern die Bundesrepublik Deutschland und das Land Sachsen-Anhalt auf, der Initiative Oury Jalloh alle Kosten zurückzuerstatten, die durch die in Auftrag gegebenen Gutachten entstanden sind, die erfolgreich zur Wiederaufnahme der Ermittlungen geführt haben.

Durch die Ketten von Ermittlungspannen, Freisprüchen, Wiederaufnahmen und Einstellungen des Verfahrens hat sich die deutschen Justizbehörden definitiv für die Aufklärung des Todes von Oury Jalloh disqualifiziert. Das Vertrauen der afrikanischen Gemeinde gegenüber der deutschen Justiz bzgl. des Aufklärung des Todes von Oury Jalloh ist tief zerstört. Deswegen fordert der Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland die Einsetzung einer unabhängigen internationalen Kommission zur Aufklärung des Todes von Oury Jalloh.

Wir fordern weiterhin die lückenlose Aufklärung des Todes von Oury Jalloh.
Hier geht es um die Glaubwürdigkeit unseres Rechtsstaates.

Ein starkes Signal muss in Richtung von Kriminellen in Polizeiuniform gesendet werden. Sie müssen verstehen, dass sie keinen Schutz, weder von den Bürger/innen noch von anderen Staatsorganen, wie Justiz, erhalten werden, wenn sie gegen die Grundsätze des Rechtsstaates verstoßen.

Moctar Kamara
Vorsitzender
Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland e.V.
0152 - 17252968

Demonstration zur aktuellen Situation in Kambodscha in Berlin 9.12+10.12. | khmer + english

Thu, 12/07/2017 - 18:56
Cambodia - We want freedom

Demonstration zur aktuellen Situation in Kambodscha in Berlin 9.12+10.12. | khmer + english

Kambodscha hat in den letzten Wochen eine dramatische Entwicklung erfahren. Mit der Verhaftung und Verfolgung von Politikern, der Auflösung der maßgeblichen Oppositionspartei CNRP sowie der Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit ist die demokratische Grundordnung erheblich zerstört worden.

Wir laden euch daher ein,
am Samstag, den 09.12.2017, 14.00 Uhr vor der Kambodschanischen Botschaft – Benjamin-Vogelsdorff-Straße 2, 13187 Berlin – zur gemeinsamen Demonstration für die Wiederherstellung der Demokratie und Einhaltung der Menschenrechte in Kambodscha. Dabei halten wir auch eine Mahnwache für die Menschen die ihr Leben für die Freiheit und Demokratie in Kambodscha geopfert haben.

ab 17.00 Uhr treffen wir uns in der Ev. Kirchengemeinde Neu-Westend – Eichenallee 47-53, 14050 Berlin – zur Vorbereitung der Demonstration vor dem Bundeskanzleramt am Sonntag. Wir möchten außerdem mit euch diskutieren, wie wir unsere Forderungen in Zukunft vortragen können und wie ein gemeinsames Netzwerk dabei helfen kann.

zur Demonstration zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2017 um 10.00 Uhr vor dem Bundeskanzleramt – Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin. Wir möchten die Bundesregierung bitten, politischen Druck auszuüben damit die die Regierung unter Hun Sen die demokratischen Spielregeln im Sinne des Pariser Friedensabkommens von 1991 einhält.

Wir bitten deshalb um zahlreiche Teilnahme
Kambodschanische Gemeinschaft in Deutschland,
Kontakt:: khmer-samaki@gmx.de | Tel. 015223927320

englisch:
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Demonstration on the current situation in Cambodia in Berlin 9.12+10.12.12.

Cambodia has experienced a dramatic development in recent weeks. The arrest and persecution of politicians, the dissolution of the leading opposition party, CNRP, and the restriction of freedom of expression and freedom of the press have all significantly destroyed the basic democratic order.

We therefore invite you to join us,
on Saturday, 9 December 2017,2 p. m. in front of the Cambodian Embassy – Benjamin-Vogelsdorff-Strasse 2,13187 Berlin – for a joint demonstration for the restoration of democracy and respect for human rights in Cambodia. We are also holding a vigil for the people who have sacrificed their lives for freedom and democracy in Cambodia.

from 5 p. m. we will meet in the Protestant parish of Neu-Westend – Eichenallee 47-53,14050 Berlin – to prepare the demonstration in front of the Bundeskanzleramt Office on Sunday. We would also like to discuss with you how we can present our demands in the future and how a common network can help.

on the demonstration on Human Rights Day on 10.12.2017 at 10:00 a. m. in front of the Bundeskanzleramt – Willy-Brandt-Straße 1,10557 Berlin. We would like to ask the Federal Government to exert political pressure to ensure that the government under Hun Sen complies with the democratic rules of the Paris Peace Agreement of 1991.

We therefore ask you to participate in the following events
Cambodian community in Germany,
Contact:: khmer-samaki@gmx.de | Tel. 015223927320

Demonstration zur aktuellen Situation in Kambodscha in Berlin 9.12+10.12.

Sun, 12/03/2017 - 22:41
Cambodia - We want freedom

Kambodscha hat in den letzten Wochen eine dramatische Entwicklung erfahren. Mit der Verhaftung und Verfolgung von Politikern, der Auflösung der maßgeblichen Oppositionspartei CNRP sowie der Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit ist die demokratische Grundordnung erheblich zerstört worden.

Wir laden euch daher ein,
am Samstag, den 09.12.2017, 14.00 Uhr vor der Kambodschanischen Botschaft – Benjamin-Vogelsdorff-Straße 2, 13187 Berlin – zur gemeinsamen Demonstration für die Wiederherstellung der Demokratie und Einhaltung der Menschenrechte in Kambodscha. Dabei halten wir auch eine Mahnwache für die Menschen die ihr Leben für die Freiheit und Demokratie in Kambodscha geopfert haben.

ab 17.00 Uhr treffen wir uns in der Ev. Kirchengemeinde Neu-Westend – Eichenallee 47-53, 14050 Berlin – zur Vorbereitung der Demonstration vor dem Bundeskanzleramt am Sonntag. Wir möchten außerdem mit euch diskutieren, wie wir unsere Forderungen in Zukunft vortragen können und wie ein gemeinsames Netzwerk dabei helfen kann.

zur Demonstration zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2017 um 10.00 Uhr vor dem Bundeskanzleramt – Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin. Wir möchten die Bundesregierung bitten, politischen Druck auszuüben damit die die Regierung unter Hun Sen die demokratischen Spielregeln im Sinne des Pariser Friedensabkommens von 1991 einhält.

Wir bitten deshalb um zahlreiche Teilnahme
Kambodschanische Gemeinschaft in Deutschland,
Kontakt:: khmer-samaki@gmx.de | Tel. 015223927320

„We need freedom“ mit Kanha Chhun - Nach 32 Jahren ist Hun Sen immer noch an der Macht

Sun, 12/03/2017 - 13:59
Cambodia - We want freedom

The Voice Refugee Forum – Cambodian Campaign

„We need freedom“ mit Kanha Chhun

11. Januar 2018, 20 Uhr | Retronom Erfurt

Wir möchten dich einladen die Situation in Kambodscha besser zu ver­stehen. Unter den Roten Khmer hat der heutige Premierminister Hun Sen als Kommandant gedient. In dieser Zeit wurden etwa 1/4 der KambodschanerInnen ermordet, dazu zählen auch Personen aus der Familie Chhun. Hun Sen floh ins Exil und marschierte später mit den vietnamesischen Militärs in Kambodscha ein. Zwar gab es 1991 einen Friedensvertrag aber der Bürgerkrieg dauerte an. Nach 32 Jahren ist Hun Sen immer noch an der Macht. Oppositionelle werden verfolgt und unterdrückt, unabhängige Me­dien zensiert oder geschlossen. Hun Sen drohte mehrfach, alle Oppositionellen zu bekämpfen, und erklärte, dass der Friedensvertrag gestorben sei.
Kanha Chhun wird einen Einblick in die tragische Geschichte und aktuelle Situation Kambodschas geben. Sie wird auch über ihre Erfahrungen mit Landkonflikten berichten – von der Schwester des Diktators Hun Sen wurde ihrer Familie Land gestohlen. Proteste dagegen führten zur politischen Verfolgung und der Flucht nach Europa.
In der Diskussion mit Euch möchten wir gemeinsam überlegen, wie man Solidarität praktisch umsetzen kann.

[ thevoiceforum.org | breakdeportation.blogsport.de ]
[ im retronom.net]

Oury Jalloh was Murdered, Nazis are Murderers: Apolda Nazis Mobilizing against against Refugee Unity - Community Demonstration in (Thueringen)

Sat, 12/02/2017 - 01:08
AQpolda

Press Release:
Apolda Nazis Mobilizing against against Refugee Unity - Community Demonstration in (Thueringen)

We are informed that the Nazis are mobilizing against the Refugee Demonstration in Apolda tomorrow - They should be bottled, theier hands are full of blood.
We are not supprised by the Nazis and We are also not detered by the Nazi culture in here because they are the main courses of the deaths and subjugation of refugees in Germany. Every Nazi is a suspect of Terror. Oury Jalloh was Murdered, Nazis are Murderers.

These posts appeared yesterday evening on the Facebook page "We love Apolda":
"Anyone interested in seeing this" refugee demo "? on Saturday, 1:40 pm on the outside staircase above the train station
Please share and appear numerous "
"We love Apolda shared Refugee Council Thuringia e.V.'s post - feeling annoyed.For freedom of movement? If this Refugee Council is so warmhearted then they should also vouch for their protégés and relieve the state, take them up at your home, let them live at your expense. But those who do not have the costs can speak cockily of charity. Please share and demonstrate your contribution "

They will be heard responsible.
WE ARE ON THE MOVE!
For more information on the Nazis mobilization please contact us:
Tel. 0176 24568988
The VOICE Refugee Forum Jena
Date: 2nd December 2017, Time: 2pm, Place: Apolda Train station

Stop the Deportations and Stop Dublin Deportation for Freedom of Movement!!!

Bring back the refugees!!

We the refugees in Apolda and Thuringen in general demand the unconditional respect for our constitutionally guaranteed rights to human dignity. These rights include our right to secured residence, security and safety, the right to work, the right to private and humane housing here in Apolda or in anywhere we may chose or wish to live.

We are refugees living Auf dem Angespanne 3, 99510 Apolda, for more than 250 refugees. Many refugees are isolated in this Heim -lager already for more than (3years to 16years) without perspectives, many are under deportation threats, some are deported without notice of deportation.

We demand the recognition of our asylum cases as genuine attempt to seek internal protection from persecution in our home countries. Persecution that is aided and abetted by the dubious collaboration between Western governments and the tyrants and puppets that they installed as leaders in our countries.....continue http://thevoiceforum.org/node/4421

Photo: Some activists of Refugee Community Apolda in the office of The Voice Refugee Forum in Jena
http://thevoiceforum.org/node/4421

Flüchtlinge wollen in Apolda bessere Lebensbedingungen demonstrieren
http://apolda.thueringer-allgemeine.de/web/apolda/startseite/detail/-/sp...

Donate and campaign in solidarity with the refugee community movement. The VOICE - Bank Account code: "Unity-Protest", Kontonummer: 127829, BLZ: 260 500 01, IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29, BIC: NOLADE21GOE

Contacts in Apolda: Dr. Aghayev Magsud, Tel.: 017622394162 |Mohammed Ahsan, Tel.: 0173 1436248 | Jena: Miloud L.Cherif, Tel.: 0176 32360839
Organized by the Apolda and Jena Refugee Community in Thueringen
The VOICE Refugee Forum Jena Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net | http://thevoiceforum.org Break Deportation Network |
http://breakdeportation.blogsport.de

Apolda: Nazis mobilisieren gg Flüchtlingsdemo // Pressemitteilung zur ersten Demonstration für die Einheit der Flüchtlings-Community in Apolda

Fri, 12/01/2017 - 16:29
Apolda

Apolda: Nazis mobilisieren gg Flüchtlingsdemo // Pressemitteilung zur ersten Demonstration für die Einheit der Flüchtlings-Community in Apolda

Wir haben erfahren, dass die Nazis gegen die morgige Flüchtlingsdemo in Apolda mobilisieren. - Sie gehören in die Flasche gesperrt, sie haben blutige Hände.

Für mehr Informationen zu der Mobilisierung der Nazis nehmt mit uns Kontakt auf:
0176 24568988, The VOICE Refugee Forum Jena

Diese Posts erschienen gestern Abend auf der Facebook-Seite „Wir lieben Apolda“:

„Wer Samstag Interesse hat sich diese "Flüchtlingsdemo" mal anzusehen,
13.40 Uhr an der Freitreppe oberhalb vom Bahnhof ?
Bitte teilen und zahlreich erscheinen"

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"Wir lieben Apolda shared Flüchtlingsrat Thüringen e.V.'s post — feeling
annoyed. Yesterday at 9:05am ·

Für Bewegungsfreiheit? Wenn dieser Flüchtlingsrat so warmherzig ist dann sollten sie sich auch für ihre Schützlinge verbürgen und den Staat entlasten, nehmt sie bei euch zu Hause auf, lasst sie auf eure Kosten
leben. Aber wer die Kosten nicht hat kann ja großspurig von Nächstenliebe reden.
Beitrag bitte teilen und dagegen demonstrieren"

WIR LASSEN UNS VON DER NAZI-KULTUR IN DEUTSCHLAND NICHT AUS DEM KONZEPT BRINGEN: WE ARE ON THE MOVE!

Die Thüringer Flüchtlings-Communities in Apolda und Jena rufen zu einer Demonstration gegen Abschiebungen am 2.12. in Apolda auf. Start ist 14 Uhr am Bahnhof in Apolda.
Das Thema: Stoppt die Abschiebungen und stoppt das Dublin-Abkommen! FürBewegungsfreiheit!
Mehr Infos hier: http://thevoiceforum.org/node/4422

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The VOICE Refugee Forum,
http://thevoiceforum.org
Jena, 1.12.2017

Pressmitteilung zum Erste Demonstration für die Einheit der Flüchtlings-Community in Apolda

Erste Demonstration für die Einheit der Flüchtlings-Community in Apolda

Stoppt die Abschiebungen und stoppt das Dublin-Abkommen! Für Bewegungsfreiheit!

Bringt die Flüchltlinge zurück!

Datum: 2. Dezember 2017 Zeit: 14:00 Uhr Ort: Bahnhof Apolda
Demonstrationsroute: Bahnhofstraße (Treffpunkt) - Bahnhofstraße 28, Gebäude des Landratsamtes (zwischenkundgebung) - Alexander Pushkin-Platz (AbschlussKundgebung)

Wir, die Flüchtlinge in Apolda und in Thüringen, fordern unbedingten Respekt für unsere verfassungsgemäßig garantierten Rechte auf Menschenwürde. Diese Rechte beinhalten unser Recht auf sicheren Aufenthalt, Sicherheit, das Recht zu arbeiten, das Recht auf privaten und menschenwürdigen Wohnraum hier in Apolda und wo auch immer wir uns entscheiden, leben zu wollen.

Wir sind Flüchtlinge vom Heim Auf dem Angenspanne 3, 99510 Apolda, in welchem mehr als 250 Flüchtlinge leben. Viele Flüchtlinge sind in dem Heim bzw. Lager seit mehr als 3, bis hin zu 16 Jahren isoliert, ohne Perspektive, viele haben Abschiebungsandrohungen erhalten, einige wurden ohne Ankündigung abgeschoben. " All das ist traurig" von Mohammed Ahsan, seit 16 jahren in der Unterkunkunft.

Wir fordern die Anerkennung unserer Asylanträge, mittels derer wir uns bemühen, internationalen Schutz vor Verfolgung in unseren Heimatländern zu erhalten. Eine Verfolgung, die von der zweifelhaften Zusammenarbeit westlicher Regierungen mit den Tyrannen und Marionetten, die sie in unseren Ländern eingesetzt haben, begünstigt wird.....volltext: http://thevoiceforum.org/node/4422

Presse Kontakte:
Apolda: Ahsan Mohammed , Tel.: 0173 1436248 | Dr. Magsud Aghayev, Tel.: 017622394162
Jena: Miloud L. Cherif, Tel.: 0176 32360839

Organisiert von der Thüringer Flüchtlings-Community in Apolda und Jena
Coordination by The VOICE Refugee Forum Jena, Tel.: 017624568988
Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net | http://thevoiceforum.org
Break Deportation Network |http://breakdeportation.blogsport.de

Spendet und engagiert euch in Solidarität mit der Bewegung der Flüchtlings-Community!
Kontoinhaberin: The VOICE
Betreff: "Unity-Protest"
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

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45. Listen to/ Hört THE VOICES with Mbolo Yufanyi, and Co.

Thu, 11/30/2017 - 11:46

45. Listen to/ Hört THE VOICES with Mbolo Yufanyi, and Co.
On Reboot FM 88,4 MHz in Berlin & 90,7 MHz in Potsdam.
Saturday 2nd of Dec. 2017/ Samstag 02. Dec. 2017
Time/Zeit: 6pm/um 18:00 Uhr

TOPICS OF THE PROGRAM:
Refugee Struggles and VOICES – a visit to Apolda
Black EYE - OURY JALLOH process recount
and The AFRICAN / BLACK Communities Movement against slavery.

Photo: PEACE Germany

Listen to/ Hört THE VOICES with Mbolo Yufanyi, and Co.
On Reboot FM 88,4 MHz in Berlin & 90,7 MHz in Potsdam.
Saturday 2nd of Dec. 2017/ Samstag 02. Dec. 2017
Time/Zeit: 6pm/um 18:00 Uhr

TOPICS OF THE PROGRAM:
• Refugee Struggles and VOICES – a visit to Apolda
• Black EYE - OURY JALLOH process recount
• and The AFRICAN / BLACK Communities Movement against slavery.

THEMEN DES PROGRAMMS
• Flüchtlingskämpfe und Stimmen - ein Besuch in Apolda
• Black EYE - OURY JALLOH Prozess nachzählen
• und die AFRICAN / BLACK Communities Bewegung gegen die Sklaverei.

Guest/Gast
Bro. Mouctar Bah – OURY JALLOH Initiative
If you missed the last show, click here to listen.
https://www.mixcloud.com/rebootfm/the-voices-2017-11-04/

Further actions:
07.01.2018, 14 Uhr, Dessau-Roßlau Hauptbahnhof: Demonstration in Gedenken an Oury Jalloh

For more info:
http://thevoiceforum.org/node/4423
https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/

The VOICES Radioshow /Radiosendung
http://karawane-berlin.org/the-voices-radio/
http://reboot.fm/category/magazin/the-voices/
https://www.facebook.com/peace.int.org/videos/1660775843945351/

It is also possible to listen to the show live online/ Auch online gibt es die Möglichkeit live in die Sendung rein zu schalten: http://reboot.fm/
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Program supported by PEACE (Peer Exchange of African Communities for Empowerment). www.peace-int.org

Apolda calling!! Banner Workshop in the Lager by Refugee Community Apolda

Wed, 11/29/2017 - 12:22
Apolda

Apolda calling!!
Banner Workshop in the Lager by Refugee Community Apolda for 2.12.2017 Demonstration at 2pm in Front of the Train station.

German | English:
Erste Demonstration für die Einheit der Flüchlings-Community in Apolda
1st Refugee Unity - Community Demonstration in Apolda (Thueringen)

Datum: 2. Dezember 2017 Zeit: 14:00 Uhr Ort: Bahnhof Apolda
Stop die Abschiebungen und stoppt das Dublin-Abkommen! Für Bewegungsfreiheit!

Bringt die Flüchltlinge zurück!
http://thevoiceforum.org/node/4422

1st Refugee Unity - Community Demonstration in Apolda (Thueringen)
Date: 2nd December 2017, Time: 2pm, Place: Apolda Train station
Stop the Deportations and Stop Dublin Deportation for Freedom of Movement!!!

Bring back the refugees!!
http://thevoiceforum.org/node/4421

Your Refugee COMMUNITY is Our Resistance:
The actions and dismissiveness by Europe mean that refugees must unite as we fight ahead. "We know, no one else can organize the refugees better than refugees themselves, this we must do ourselves. We will work as long as it takes until we rise together!” by Osaren Igbinoba, published by Telesurtv.online report, 17.10.16.... https://www.telesurtv.net/english/news/Refugee-Led-Groups-Organize-March...

Erste Demonstration für die Einheit der Flüchlings-Community in Apolda

Tue, 11/28/2017 - 10:40
Apolda

Erste Demonstration für die Einheit der Flüchlings-Community in Apolda

Datum: 2. Dezember 2017 Zeit: 14:00 Uhr Ort: Bahnhof Apolda

Stoppt die Abschiebungen und stoppt das Dublin-Abkommen! Für Bewegungsfreiheit!

Bringt die Flüchltlinge zurück!

Wir, die Flüchtlinge in Apolda und in Thüringen, fordern unbedingten Respekt für unsere verfassungsgemäßig garantierten Rechte auf Menschenwürde. Diese Rechte beinhalten unser Recht auf sicheren Aufenthalt, Sicherheit, das Recht zu arbeiten, das Recht auf privaten und menschenwürdigen Wohnraum hier in Apolda und wo auch immer wir uns entscheiden, leben zu wollen.

Wir sind Flüchtlinge vom Heim Auf dem Angenspanne 3, 99510 Apolda, in welchem mehr als 250 Flüchtlinge leben. Viele Flüchtlinge sind in dem Heim bzw. Lager seit mehr als 3, bis hin zu 16 Jahren isoliert, ohne Perspektive, viele haben Abschiebungsandrohungen erhalten, einige wurden ohne Ankündigung abgeschoben. All das ist traurig.

Wir fordern die Anerkennung unserer Asylanträge, mittels derer wir uns bemühen, internationalen Schutz vor Verfolgung in unseren Heimatländern zu erhalten. Eine Verfolgung, die von der zweifelhaften Zusammenarbeit westlicher Regierungen mit den Tyrannen und Marionetten, die sie in unseren Ländern eingesetzt haben, begünstigt wird. Wir weigern uns, die fehlerbehafteten Entscheidungen über unsere Anträge durch das Bundesministerium für Aysl, Migration und Flucht (BAMF) in Thüringen zu akzeptieren. Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass das BAMF Angestellte einsetzt, die mit Diktatoren und unterdrückerischen Regimen in Asien zusammenarbeiten, um die Anerkennung der Asylanträge verfolgter Flüchtlinge beispielsweise aus Kambodscha in Deutschland zu vereiteln. In solchen Fällen ist das Bearbeitungsverfahren der Asylanträge kompromittiert und unterwandert und die Flüchtlinge sind weiterhin in Gefahr. Das muss ein Ende nehmen.

Wir protestieren dagegen und fordern ein unverzügliches Ende der geplanten Abschiebungen inklusive der zweifelhaften sogenannten Dublin-Abschiebungen!

Wir fordern das unverzügliche Ende der erzwungenen und zynischen „freiwilligen“ Rückkehr von Flüchtlingen in Länder, in denen ihre Sicherheit nicht gewährleistet werden kann.

Soppt den Terror und die Todesfälle an den EU-Außengrenzen und im Mittelmehr. Stoppt die neue Sklaverei und Folter afrikanischer Flüchtlinge, die eure Politik in Libyen und an euren Grenzen befördert, die immer weiter außerhalb des europäischen Territoriums verlagert werden.

Mehrere afrikanische Länder wurden durch korrupte und böswillige Verträge, die die EU ihnen aufgezwungen hat, in Internierungslager der EU verwandelt. All das, während die EU, angeführt von Deutschland, ihre schamlose Ausbeutung dieser Länder fortsetzt. Sie zerstören unsere Länder und unser Leben und verschlimmern damit unsere Fluchtgründe. Wir sind auch Menschen und haben das Recht auf ein würdevolles Leben. Das ist unsere Forderung und sie ist UNVERHANDELBAR!!! Wir werden es erleben.

Stoppt das Verbrechen der Familientrennung. Wir fordern unser Recht auf Familienzusammenführung ein. Wenn euch eure Familien hier in Europa so wichtig sind, umso wichtiger sind uns unsere.

Wir, die Flüchtlings-Community in Apolda/Thüringen, laden euch, die Flüchtlinge und Aktivist_innen, politische Bewegungen und Gruppen, Freund_innen und Unterstützer_innen dazu ein, an unserer Demonstration und unseren Protesten teilzunehmen. Wir brauchen eure Solidarität, während wir unseren Kampf gegen das koloniale Unrecht fortsetzen und die deutsche Deportationskultur, basierend auf Isolation und Ausschluss, Erniedrigung, Einschüchterung und Misshandlung der Flüchtlinge, bloßstellen.

Wir werden Abschiebungen als Norm nicht anerkennen und und kämpfen gegen Abschiebungsdrohungen, Rassismus, Diskriminierung und die Unterdrückung der Flüchtlinge in Apolda.

Zu lange hat die Welt über die Versklavung der Afrikaner_innen in der Vergangenheit geschwiegen. Schweigt nicht angesichts der menschenunwürdigen Behandlung der Flüchlinge durch die westeuropäischen Abschieberegime. Nein! Wir können heute nicht weiter schweigen!

Wir sind entschlossen, bis zum Ende zu protestieren: Gegen die menschenunwürdige Behandlung der Flüchtlinge in Apolda durch die Kommunalbehörden des Auswärtigen Amts, die Polizei, die Security und den Service in den Lagern, die soziale Arbeit in den Lagern Apoldas.

Spendet und engagiert euch in Solidarität mit der Bewegung der Flüchtlings-Community!
Kontoinhaberin: The VOICE
Betreff: "Unity-Protest"
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

Kontakte in Apolda:
Dr. Aghayev Magsud, Tel.: 017622394162 |Mohammed Ahsan, Tel.: 0173 1436248

Kontakte in Jena:
Jena: Miloud L. Cherif, Tel.: 0176 32360839

Organisiert von der Thüringer Flüchtlings-Community in Apolda und Jena
The VOICE Refugee Forum Jena
Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net | http://thevoiceforum.org Break Deportation Network |http://breakdeportation.blogsport.de

2nd December is 1st Refugee Community Unity Demonstration in Apolda - Thueringen

Mon, 11/27/2017 - 19:55
Apolda

Photo: Activists of Refugee Community Apolda in the office of The Voice Refugee Forum in Jena

1st Refugee Unity - Community Demonstration in Apolda (Thueringen)
Date: 2nd December 2017, Time: 2pm, Place: Apolda Train station

Stop the Deportations and Stop Dublin Deportation for Freedom of Movement!!!

Bring back the refugees!!

We the refugees in Apolda and Thuringen in general demand the unconditional respect for our constitutionally guaranteed rights to human dignity. These rights include our right to secured residence, security and safety, the right to work, the right to private and humane housing here in Apolda or in anywhere we may chose or wish to live.

We are refugees living Auf dem Angespanne 3, 99510 Apolda, for more than 250 refugees. Many refugees are isolated in this Heim -lager already for more than (3years to 16years) without perspectives, many are under deportation threats, some are deported without notice of deportation. It is sad.
We demand the recognition of our asylum cases as genuine attempt to seek internal protection from persecution in our home countries. Persecution that is aided and abetted by the dubious collaboration between Western governments and the tyrants and puppets that they installed as leaders in our countries. We refuse to accept the error-prone decisions on our applications by the Federal Office for Migration and Refugees (BAMF) in Thueringen. It has become common knowledge that BAMF is using official who collaborate with dictators and oppressive regimes in Asia to refuse the application of persecuted refugees for example of Cambodians in Germany and in such cases, the veracity of the asylum applications have been compromised and undermined leaving the refugees affected in danger. This must stop.

We are protesting this and demanding an immediate Stop to planned deportations including the so-called Dubious-Dublin-Deportations!
 
We demand the immediate stop of the forced, sinister and cynical ‘voluntary’ returns of refugees to countries where neither safety nor security can be guaranteed.

Stop the terror and deaths at the EU borders and in the Mediterranean Sea. Stop the renewed Slavery and tortures of African Refugees that your policies are facilitating in Libya and your ever-expanding borders beyond territorial Europe.

Several African countries have been turned into EU detention Centres by the corrupt and malicious agreements the EU has forced upon them. And this is even as the EU, led by Germany continues to wantonly exploit these countries. They destroy our countries and livelihood and thereby exacerbate our reasons of flight. We are humans too and we have a right to a dignified life. This is our demand and it is NON-NEGOTIABLE!!! We will live it.

Stop the crimes of family separation – We demand our right to family reunification. If your families are important to you here in Europe, ours are even more so.

We, the Refugee Community in Apolda – Thueringen is inviting you, the refugees and activists, political movements and groups, friends and supporters to join the demonstration and our protests. We need your solidarity as we continue our struggle against colonial injustice, to expose the German Deportation Culture loaded with isolation and exclusion, humiliation, intimidation and the maltreatment of refugees.

We refuse to accept deportation as the norm and our fight against deportation threats, racism, and discrimination and against the subjugation of refugees in Apolda.

For too long the world was silent about the enslavement of African people in the past and now do not stay silent at the inhumane treatment of refugees by Western European deportation regimes. No! We cannot be silent today!

We are determined to protest till end: Against the inhuman treatments of the refugees in Apolda by the District Authorities of the Foreign office, The Police, the Lager Security and Maintenance, the social welfare service of lager in Apolda under the Weimar Administration office in Thueringen.

Donate and campaign in solidarity with the refugee community movement. The VOICE - Bank Account code: "Unity-Protest", Kontonummer: 127829, BLZ: 260 500 01, IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29, BIC: NOLADE21GOE

Contacts in Apolda: Dr. Aghayev Magsud, Tel.: 017622394162 |Mohammed Ahsan, Tel.: 0173 1436248 | Jena: Miloud L.Cherif, Tel.: 0176 32360839
Organized by the Apolda and Jena Refugee Community in Thueringen
The VOICE Refugee Forum Jena Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net | http://thevoiceforum.org Break Deportation Network |http://breakdeportation.blogsport.de

GEMEINSAME ERKLÄRUNG DER BLACK COMMUNITY DEUTSCHLAND GEGEN DIE VERSKLAVUNG, VERGEWALTIGUNG, ERMORDUNG, FOLTER, GEFANGENSCHAFT UND ERNIEDRIGUNG VON UND DEN HANDEL MIT SCHWARZEN MENSCHEN IN LIBYEN

Fri, 11/24/2017 - 17:41
end enslavement of blacks in Libya

GEMEINSAME ERKLÄRUNG DER BLACK COMMUNITY DEUTSCHLAND GEGEN DIE VERSKLAVUNG, VERGEWALTIGUNG, ERMORDUNG, FOLTER, GEFANGENSCHAFT UND ERNIEDRIGUNG VON UND DEN HANDEL MIT SCHWARZEN MENSCHEN IN LIBYEN

Wir, Schwarze Organisationen, Initiativen, Aktivist*innen und Bürger*innen in Deutschland stehen auf und bekennen uns zur heldenhaften Geschichte des Widerstands und des Kampfes gegen Rassismus, Versklavung, Unterdrückung, Ausbeutung und Ungerechtigkeit, den unsere Ahninnen und Ahnen weltweit führten. Aus der Geschichte des Schwarzen Widerstands heraus, stehen wir in bedingungsloser Solidarität und leiden mit unseren Schwestern und Brüdern, die heute Opfer von Versklavung, Vergewaltigung, Ermordung, Folter, Menschenhandel, Organhandel, Gefangenenlagern und all den undenkbaren, menschenverachtenden, perversen und barbarischen Verbrechen durch arabische Milizen in Libyen sind.

1. Wir verurteilen auf das Schärfste die Versklavung, Vergewaltigung, Ermordung, Folter, Menschenhandel und Gefangenschaft unserer Schwestern und Brüder in Libyen und fordern die sofortige Beendigung dieser rassistischen Verbrechen. Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden und an die Opfer und Betroffenen müssen diese Verbrecher und die libysche Regierung Entschädigungen und Reparationszahlungen leisten.

2. Angesichts der Tatsache, a) dass die rassistischen Milizen von der NATO 2011 gegründet bzw. rekrutiert, gefördert, bewaffnet und bezahlt wurden, um westlichen, imperialistischen Mächten beim kriegerischen Sturz der damaligen Regierung zu helfen; und b) dass sie im Auftrag der EU handeln, die im Rahmen ihrer rassistischen Abschottungspolitik nordafrikanischen Regierungen und Milizen Millionenbeträge zahlen, damit sie afrikanische Geflüchtete daran hindern nach Europa zu kommen, sind die NATO- und EU- Staaten, wie die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien und England Verursacher und Mittäter der Versklavung unserer Schwestern und Brüder.

2.1. Daher fordern wir die Abschaffung der rassistischen Abschottungs- und Abschreckungsmechanismen gegen Geflüchtete und Migrant*innen, sowohl auf der Ebene der EU (z.B. Frontex, das Dublin Abkommen, usw.), als auch in den jeweiligen EULändern.

2.2. Aufgrund der Mittäterschaft europäischer Regierungen müssen auch diese zur Rechenschaft gezogen werden und Reparationen an die afrikanischen Opfer dieses rassistischen Systems leisten.

3. Angesichts der Tatsache, dass die Versklavung, Vergewaltigung, Ermordung, Folter, Erniedrigung von und der Handel mit Schwarze Menschen eine tagtägliche Realität in nordafrikanischen Ländern und in anderen arabischen Ländern ist, fordern wir das sofortige Ende dieser barbarischen Verbrechen in all diesen Länder. Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden und von ihnen und ihren Regierungen müssen Reparationen und Entschädigungen an die Leidtragenden der Verbrechen gezahlt werden.

4. In westlichen Ländern werden durch ausbeuterische, barbarische Mechanismen (wie Billiglöhne und kurzfristige, befristete Arbeitsverträge, illegalistierte Arbeit, Gefängnisindustrie und Gefängnissklaverei, usw.) Schwarze Menschen auch bis zum Tod ausgebeutet. Dazu zählen auch Schwarze Opfer von sexueller Sklaverei in der EU- und den nord-amerikanischen Ländern. Wir fordern die Abschaffung von rassistischen und diskriminierenden Arbeitsgesetzen und kapitalistischen, neoliberalen Arbeitsmarktpolitiken, die überall in westlichen Ländern herrschen und rufen alle Schwarzen Menschen dazu auf, dagegen zu kämpfen – in Solidarität mit der Arbeiter*innenklasse dieser Länder.

5. Angesichts der Tatsache, dass die Verbreitung und Festigung der institutionellen, strukturellen und individuellen Rassismen in westlichen Ländern dazu geführt hat, dass in Europa und den USA die systematische Tötung von Schwarzen Menschen drastisch zugenommen hat, fordern wir, dass nicht nur Einzeltäter bestraft werden, sondern auch, dass die westlichen Regierungen, Reparationen und Entschädigungen an die Betroffenen zahlen.

6. An dieser Stelle, muss betont werden, dass alle gegenwärtigen Formen von Versklavung Schwarzer Menschen in Erinnerung rufen, dass die weiße Vorherrschaft und westliche Hegemonie auf Völkermorden, Deportation und Versklavung unserer Ahninnen und Ahnen und auf kolonialen Strukturen aufbaut und dass die westlichen Länder diese verbrecherische Geschichte immer noch nicht aufgearbeitet haben. Daher fordern wir die westlichen Länder auf, sich der Verantwortung zu stellen, ihre Verbrechen gegen Afrika und Schwarze Menschen weltweit anzuerkennen und Reparationen und Entschädigungen zu zahlen.

7. Wir sind entsetzt und wir verurteilen das Schweigen, die Handlungsunwilligkeit und -Unfähigkeit der Afrikanischen Union (AU) und der afrikanischen Staatschefs und Regierungen aufs Schärfste. Es ist skandalös, dass diese nach Europa kommen um für westliche Opfer zu weinen, aber so unsensibel und zynisch sind, ihre eigenen Mitmenschen/Mitbürger*innen, die Opfer von Versklavung, Vergewaltigung, Ermordung, Folter, Erniedrigung, Menschenhandel und anderen rassistischen Verbrechen sind, nicht beistehen – sei es in arabischen, asiatischen, amerikanischen oder europäischen Ländern.

8. Die Black Community in Deutschland ist sich unserer Verwundbarkeit und der Tatsache, dass wir den rassistischen Unterdrückern und imperialistischen Ausbeutern so total ausgeliefert sind, bewusst. Dies hat damit zu tun, dass nicht wir selbst über unsere eigenen Reichtümer, das politische Geschehen, die Wirtschaftspolitik, Kultur, usw. bestimmen, sondern fremde Mächte, die verstanden haben, dass sie ohne die Reichtümer Afrikas nicht den gleichen Lebensstandard für größere Teile ihrer Bevölkerungen ermöglichen könnten. Dabei plündern sie Afrika mithilfe der Mittäterschaft der neokolonialen, korrupten und inkompetenten politischen Klasse und Eliten, die sie ausgebildet, an die Macht gebracht und uns aufgezwungen haben. Wir rufen auch andere Schwarze Diasporas weltweit und alle Aktivist*innen auf dem Kontinent dazu auf, sich dessen bewusst zu werden.

9. Daher verpflichten wir uns als Community und rufen die Schwarzen Diasporas weltweit und alle Aktivist*innen auf dem Kontinent dazu auf, den Kampf für die totale und komplette Befreiung Afrikas zu verbessern, zu intensivieren und zu beschleunigen. Und das muss auf allen Ebenen passieren: politisch, ökonomisch, militärisch, institutionell, kulturell, wissenschaftlich, technologisch, religiös, spirituell, usw. Dabei müssen wir sofort aus den bilateralen und multilateralen Abkommen, Strukturen und Institutionen aussteigen, die uns gefangen halten und uns unseren Ausbeutern, Versklavern, Vergewaltigern und Unterdrückern hoffnungslos ausliefern. Beispiele hierfür sind:

a) imperialistische Währungs-Zonen wie z.B. die CFA-Zone, Sterling-Zone, Dollar-Zone, Euro-Zone; b) ungerechte Wirtschaftsabkommen: EU-AKP, AGOA (Africa Growth and Opportunity Act-USA), IMF, Weltbank, usw.; c) geopolitische und kulturpolitische Sklavenplantagen wie Commonwealth, Francophonie, Arabische Liga, Vatikan-Synoden, Islamische Konferenz, usw.; d) diplomatische Strukturen die uns schwächen und entmachten, während sie die imperialistischen Räuber stärken und ihnen alle Rechte geben, uns auszubeuten und straffrei zu vernichten, wie z.B. die UNO und ihre Institutionen: Internationaler Strafgerichtshof, Weltgesundheitsorganisation, usw. e) verbrecherische militärische Abkommen bzw. Kooperationen: UN-BLAUHELME, AFRICOM, LORD'S RESISTANCE DISARMAMENT AND NORTHERN UGANDA RECOVERY ACT, OPERATION BARKHANE, G5-SAHEL, usw. und alle ähnlichen NATO-Projekte oder gemeinsame militärische Übungen, die nicht dazu dienen, Terror-Organisationen zu bekämpfen, sondern afrikanische Geflüchtete in der Wüste zu stoppen, bevor sie in nordafrikanische Länder kommen können.

10. Angesichts der oben genannten Unfähigkeit und Unwilligkeit afrikanischer Staaten, Schwarze Menschen weltweit vor fremden rassistischen Versklavern und Unterdrückern, imperialistischen Ausbeutern und perversen Vergewaltigern zu schützen, müssen Schwarze Communities für ihren Schutz, ihr Überleben und ihre Freiheit selbst sorgen. Es ist nicht unser Schicksal, die passive Beute von rassistischen Verbrechen weltweit zu sein. Daher ruft die Black Community in Deutschland alle Schwarzen Frauen* und Männer*, Kinder und Erwachsene dazu auf, sich in allen Bereichen und Formen der Selbstverteidigung, von Selbstschutz und Selbstbehauptung auszubilden und sich lokal, regional, bundesweit und global zu vernetzen und sich gegenseitig zu unterstützen.

NEIN ZU VERSKLAVUNG, VERGEWALTIGUNG, ERMORDUNG, FOLTER, GEFANGENSCHAFT UND ERNIEDRIGUNG VON UND DEM HANDEL MIT SCHWARZEN MENSCHEN IN LIBYEN UND WELTWEIT!

DER KAMPF GEHT WEITER! KOMME WAS WOLLE, VEREINT, WERDEN WIR SIEGEN!

#blacklivesmatter #africanlivesmatter

Berlin, 25. November 2017

MANIFESTATION POUR METTRE FIN À L’ESCLAVAGISATION, AUX VIOLS, AUX TORTURES ET AUX MEURTRES DES NOIR/ES EN LYBIE

Tue, 11/21/2017 - 02:56
L’ESCLAVAGISATION DES NOIR/ES EN LYBIE

La Communauté Noire en Allemagne invite toutes les Organisations, Groupes, Mouvements et Personnes Noir/es et leurs Ami/es et Soutiens à une Manifestation Nationale à l’Ambassade Lybienne à Berlin pour exiger l’Arrêt Immédiat de l’Esclavagisation, la Vente, des Viols and des Meurtres des Noir/es en Lybie.

Date et Heure: Samedi, le 25 Novembre, 13:00
Lieu: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin
QUI TOUCHE UN/E DE NOUS, TOUCHE NOUS TOUS/TES !
UNI/ES, NOUS VAINCRONS!

Infos et Contacts: Mouctar (0163-1381544), Castro (0177-1761772), Ali (0157-59177744)

SVP, faites suivre à vos membres et ami/es et dites-nous si vous voulez être mentionné/es comme co-organisateurs/trices, soutiens ou Sponsors.

DEMONSTRATION TO END THE ENSLAVEMENT, RAPES, TORTURES AND KILLINGS OF BLACKS IN LYBIA

Mon, 11/20/2017 - 12:49
Stop Black African Slavery in Libya

Afro Empowerment Center‎:·We know the world was silent about the enslavement of African people in the past. We cannot be silent today!

DEMONSTRATION TO END THE ENSLAVEMENT, RAPES, TORTURES AND KILLINGS OF BLACKS IN LYBIA

The BLACK COMMUNITY IN GERMANY invites all Black Organizations, Groups, Movements and Individuals and their Friends and Supporters to a Nationwide Demonstration at the Lybian Embassy in Berlin to Demand the Immediate End of the Enslavement, Selling, Rapes and Killings of Blacks in Lybia.

Date and Time: Saturday, 25 November, 13:00
Location: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin
TOUCH ONE, TOUCH ALL!
UNITED, WE SHALL CONQUER!

Info and Contacts: Mouctar (0163-1381544), Castro (0177-1761772), Ali (0157-59177744)

Please, forward to your members and friends, and let us know if you want to be mentioned as Co-Organizer, Supporter or Sponsor

DEMONSTRATION FÜR EIN ENDE DER VERSKLAVUNG, FOLTER, VERGEWALTIGUNGEN UND ERMORDUNGEN VON SCHWARZEN MENSCHEN IN LIBYEN

Sun, 11/19/2017 - 21:00
Deutsch | English | French

DEMONSTRATION FÜR EIN ENDE DER VERSKLAVUNG, FOLTER, VERGEWALTIGUNGEN UND ERMORDUNGEN VON SCHWARZEN MENSCHEN IN LIBYEN

Die SCHWARZE COMMUNITY IN DEUTSCHLAND lädt alle Schwarzen Organisationen, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen und ihre FreundInnen und UnterstützerInnen zu einer bundesweiten Demonstration vor der libyschen Botschaft in Berlin ein, um das sofortige Ende der Versklavung, des Verkaufs, der Vergewaltigungen und Tötungen von Schwarzen Menschen in Libyen zu fordern.

Datum und Uhrzeit: Samstag, 25. November, 13:00-15:00 Uhr

Ort: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin

WIRD EINE/R VON UNS ANGEFASST, WURDEN WIR ALLE ANGEFASST!

VEREINT, WERDEN WIR SIEGEN!

Infos und Kontakte: Mouctar (0163-1381544), Castro (0177-1761772), Ali (0157-59177744)

Gerne an eure Mitglieder und FreundInnen weiterleiten und Bescheid sagen, ob ihr als MitveranstalterInnen oder UnterstützerInnen bzw. Sponsor genannt werden wollt

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DEMONSTRATION TO END THE ENSLAVEMENT, RAPES, TORTURES AND KILLINGS OF BLACKS IN LYBIA

The BLACK COMMUNITY IN GERMANY invites all Black Organizations, Groups, Movements and Individuals and their Friends and Supporters to a Nationwide Demonstration at the Lybian Embassy in Berlin to Demand the Immediate End of the Enslavement, Selling, Rapes and Killings of Blacks in Lybia.

Date and Time: Saturday, 25 November, 13:00
Location: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin
TOUCH ONE, TOUCH ALL!
UNITED, WE SHALL CONQUER!

Info and Contacts: Mouctar (0163-1381544), Castro (0177-1761772), Ali (0157-59177744)

Please, forward to your members and friends, and let us know if you want to be mentioned as Co-Organizer, Supporter or Sponsor

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MANIFESTATION POUR METTRE FIN À L’ESCLAVAGISATION, AUX VIOLS, AUX TORTURES ET AUX MEURTRES DES NOIR/ES EN LYBIE

La Communauté Noire en Allemagne invite toutes les Organisations, Groupes, Mouvements et Personnes Noir/es et leurs Ami/es et Soutiens à une Manifestation Nationale à l’Ambassade Lybienne à Berlin pour exiger l’Arrêt Immédiat de l’Esclavagisation, la Vente, des Viols and des Meurtres des Noir/es en Lybie.

Date et Heure: Samedi, le 25 Novembre, 13:00
Lieu: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin
QUI TOUCHE UN/E DE NOUS, TOUCHE NOUS TOUS/TES !
UNI/ES, NOUS VAINCRONS!

Infos et Contacts: Mouctar (0163-1381544), Castro (0177-1761772), Ali (0157-59177744)

SVP, faites suivre à vos membres et ami/es et dites-nous si vous voulez être mentionné/es comme co-organisateurs/trices, soutiens ou Sponsors.

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Demo gegen die Versklavung von Schwarzen Menschen in Libyen, am Samstag, 25.11. in Berlin.

DER FAHRPLAN FÜR DIE MITDEMONSTRANT*INNEN AUS HAMBURG

1. Bus sofort reservieren, da Tickets noch günstig sind (20,00 €, hin und zurück): www.flixbus.de(Fahrzeiten: 09:00 Uhr Hinfahrt,  18:00 Uhr Rückfahrt)

2. Freitag, 24. November, 16:00-18:00 Uhr: 

Info-Abend mit Video-Screening am Lampedusa in Hamburg Info-Zelt (Hauptbahnhof/Steindamm 2)

3. Samstag, 25. November, 08:00 Uhr: 

Treffen zur gemeinsamen Anreise am Lampedusa-Zelt (Hauptbahnhof/Steindamm 2)

Infos und Kontakte: Ali (0157-59177744), Castro (0177-1761772)

#BLACKLIVESMATTER
#AFRICANLIVESMATTER

Listen to/ Hört THE VOICES with Mbolo Yufanyi, Muauka and Zeidani. Saturday 4th of Nov. 2017/ Samstag 04. Nov. 2017 Time/Zeit: 6pm/um 18:00 Uhr

Fri, 11/03/2017 - 10:37
Topic of the program: OURY JALLOH and The AFRICAN / BLACK Community.

Topic of the program: OURY JALLOH and The AFRICAN / BLACK Community.

Listen to/ Hört THE VOICES with Mbolo Yufanyi, Muauka and Zeidani.
OURY JALLOH and The AFRICAN / BLACK Community
On Reboot FM 88,4 MHz in Berlin & 90,7 MHz in Potsdam.
Saturday 4th of Nov. 2017/ Samstag 04. Nov. 2017
Time/Zeit: 6pm/um 18:00 Uhr

Topic.
• OURY JALLOH and the current situation of investigations
• The African / Black Community (ABC) and the process of Networking

Themen

• OURY JALLOH und die aktuelle Situation der Ermittlungen
• Die Afrikanisch-Schwarze Gemeinschaft (ABC) und der Prozess der Vernetzung

Guest/Gast
Bro. Muchtar Bakary Kamara – Central Council of the African Community Germany e.V / Der Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland e.V.

If you missed the last show, click here to listen.
http://reboot.fm/2017/10/07/the-voices-43-the-revival-of-the-caravan-for...

Further actions:
Protest Action in Berlin against 35 years of Paul Biya dictatorship in Cameroon
11a.m at the Cameroon Embassy Berlin, Ulmenalle 32, 14050 Berlin

For more info:
http://thevoiceforum.org/node/4414

The VOICES Radioshow /Radiosendung
http://karawane-berlin.org/the-voices-radio/
http://reboot.fm/category/magazin/the-voices/
It is also possible to listen to the show live online/ Auch online gibt es die Möglichkeit live in die Sendung rein zu schalten: http://reboot.fm/
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Program supported by PEACE (Peer Exchange of African Communities for Empowerment). www.peace-int.org

Every Deportation is a crime

Thu, 11/02/2017 - 03:17

Protest Action in Berlin against 35 years of Paul Biya dictatorship in Cameroon

Mon, 10/30/2017 - 21:15
Postcolonial Cameroons

Protest Action in Berlin against 35 years of Paul Biya dictatorship in Cameroon

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

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