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28.09. 10 Jahre – Das muss gefeiert werden! // 28/09 10 ans – ça se fête! // Sept. 28th 10 years have to be celebrated!

Refugee strike in Berlin - Thu, 09/19/2019 - 21:57

– francais en bas – english below –

10 Jahre – Das muss gefeiert werden!

Im Jahr 2009 haben wir unseren unerbittlichen Kampf gegen Rassismus und andere Formen der Diskriminierung begonnen. Wir haben gegen das Gutschein-System, die neuen Asylgesetze, Abschiebungen, die Residenzpflicht, die Schikanen der Ausländerbehörde, und vieles mehr gekämpft.Wir haben auch Flüchtlinge und Aktivisten informiert, sensibilisiert, beraten und unterstützt.Wir haben viel gelacht, aber auch geweint, wir haben selten geschwiegen, wir haben immer eine Meinung geäußert, wir haben oft diskutiert und manchmal haben wir gestritten und 10 Jahre später sind wir immer noch hier, um den Kampf fortzusetzen.All dies war nur möglich dank der vielen Aktivist*innen, die ihre Kraft in die Kämpfe von Corasol einbrachten, sowie dank der Menschen, die unsere Arbeit von weit oder nah solidarisch unterstützten. Und es ist mit euch, dass wir die letzten Jahre und die vielen kommenden Jahre feiern wollen, und zwar am *Samstag, 28. September 2019*.Während sich der Tag auf den Inhalt unserer Kämpfe mit Workshops und einer Diskussion konzentriert, geht es am Abend um ein gemütliches Miteinander bei Essen, Musik und Tanz!
Tagsüber in der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Franz-Mehring-Platz 1):

12:00 Empfang mit Tee und Kaffee

13:00 Einleitung und Vorstellung von Corasols Arbeit diese letzten 10 Jahre

14:00 3 Workshops, zur Auswahl:

a) Women* in Exile: Frauen* in den antirassistischen Kämpfen

b) Reach Out: Empowerment-Techniken gegen Rassismus

c) Sudan Uprising: Austausch über die Unterstützungsmöglichkeiten von progressiven Bewegungen im Herkunftsland von Deutschland aus

15:00-15:15 Pause

15:30 Zusammenfassung der Workshops

16:00 Podiumsdiskussion mit mehreren antirassistischen Gruppen über ihre Erfolge

Abends in der K19 (Kreuziger Str. 19):Die Küfa wird ab 19:00 mit den Reggae-Afroblues-Beats von DJ Kef serviert.Ab 21:00 live Musik mit:- Luk & Truk (queerfeministische Liedermacher*in mit Loop-Station und Akkordeon)- Hichem (Hip-Hop, Freestyle)- Yasmin (Rap)Und DJ*s:- Douala Mboma (Afrobeats)- und Überraschung

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10 ans – ça se fête!
En 2009 nous avons commencé notre combat acharné contre le racisme et d’autres formes de discriminations. Nous avons lutté contre le systeme du Gutschein, les nouvelles lois de l´asile, les deportations, la Residenzpflicht, les tracasseries des Ausländerbehörde, etc.Nous avons aussi informé, sensibilisé, conseillé et soutenu les personnes refugiées et les activistes.Nous avons beaucoup ri mais aussi pleuré, nous avons rarement gardé le silence, toujours nous avons donné de la voix, nous avons souvent discuté et parfois nous nous sommes disputé.e.s et 10 ans après nous sommes toujours là à continuer le combat.Tout cela n´a été possible que grace aux nombreuses.eux activistes qui ont apporté leur force aux luttes de corasol ainsi qu aux personnes qui de loin ou de près ont soutenues solidairement notre travail. Et c´est avec vous que nous voulons feté les années passées ainisi que les nombreuses années à venir, *le samedi 28 septembre 2019*.Alors que la journée sera concentré sur le contenu de nos luttes avec des workshops et une discussion, la soirée sera sous le signe de la détente avec un repas et de la danse!
En journée, à la Rosa-Luxemburg-Stiftung (Franz-Mehring-Platz 1):

12 h accueil avec thé et café

13 h introduction et présentation de Corasol ces dix dernières années

14 h 3 ateliers au choix:

a) Women* in Exile: les femmes* dans la lutte antiraciste

b) Reach Out: techniques d’empowerment face au racisme

c) Sudan Uprising: échange sur les possibilités de soutenir les mouvements progressistes à l’étranger depuis l’Allemagne

15 h-15 h15 pause

15 h30 résumé des ateliers

16h podium de discussion sur les succès de différents groupes auto-organisés dans leur lutte antiraciste
En soirée, à K19 (Kreuziger Str. 19):Le repas sera servi à partir de 19h sur les notes reggae-afroblues de DJ Kef.A partir de 21, musique live avec:- Luk & Truk (chanson queer feministe avec accordéon et loop station)- Hichem (hip-hop, freestyle)- Yasmin (rap)

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10 years have to be celebrated!
In 2009 we started our relentless fight against racism and other forms of discrimination. We have fought against the Gutschein system, the new asylum laws, deportations, the Residenzpflicht, the harassment of the Ausländerbehörde, and many more.We have also informed, sensitized, advised and supported refugees and activists.We laughed a lot but also cried, we rarely kept silent, we always raised our voices, we often talked and sometimes we argued and sometimes we fought and 10 years later we are still here to continue the fight.All this was possible only thanks to the many activists who brought their strength to the corasol struggles as well as to the people who from far or near supported our work in solidarity. And it is with you that we want to celebrate the past years and the many years to come, *on Saturday, September 28, 2019*.While the day will focus on the content of our struggles with workshops and a discussion, the evening will be about fun and entertainment with food and dancing!
Over the day at Rosa-Luxemburg-Stiftung (Franz-Mehring-Platz 1):

12 h coming together with tea and coffee

13h introduction and presentation of Corasol’s work over the last 10 years

14 h 3 workshops, take your choice:

a) Women* in Exile: women* in the antiracist fights

b) Reach Out: empowerment technics to face racism

c) Sudan Uprising: exchange about the possibilities to support progressist movements abroad while being in Germany

15 h-15h15 pause

15 h30 sumary of the workshops

16 h panel discussion about the succes of different groups in their antiracist fights
Over the night at K19 (Kreuziger Str. 19):Food will be served starting from 7 pm on the reggae-afroblues beats of DJ Kef.Starting from 9 pm, live music with- Luk & Truk (queer-feminist singer* and songwriter* with accordion and loop station)- Hichem (hip-hop, freestyle)- Yasmin (rap)Party with DJ*s:- Douala Mboma (afrobeats)- surprise guest

Categories: Tent Action

Repräsentant der mutigen „Ellwanger“ Flüchtlingsbewegung abgeschoben – Holt Solution sofort zurück nach Deutschland!

Refugee strike in Berlin - Thu, 09/19/2019 - 21:52
Solution


Von Freundeskreis Alassa & Friends

Samstag,  14.09.2019,  18:00 Uhr

Austine Solution Josiah ist sein vollständiger Name. Bekannt wurde er spätestens im November 2018. Damals sollte er bereits nach Italien abgeschoben werden. Nachdem der bundesweit bekannte Alassa M., Sprecher und führender Repräsentant der fortschrittlichen, demokratischen Flüchtlingsbewegung, im Juni 2018 politisch motiviert abgeschoben wurde, trat Solution in Deutschland gewissermaßen seine Nachfolge an. Solution war ebenfalls aktiv bei der selbstorganisierten Demonstration der Ellwanger Flüchtlinge am 9. Mai 2018 gegen den brutalen Polizeiüberfall am 3. Mai 2018 auf die LEA in Ellwangen. Am 18. August 2018 moderierte er die große Kundgebung auf dem Schlossplatz in Stuttgart, die der Auftakt des „Ellwangen Appell“ war, für den inzwischen über 23 000 Menschen unterschrieben haben (change.org/alassa). In der Landeserstaufnahmestelle kümmerte er sich um den weiteren Zusammenschluss der Flüchtlinge im Kampf gegen ihre Kriminalisierung. Im November letzten Jahres sollte dann auch er abgeschoben werden. Der Freundeskreis Alassa & Friends organisierte 5 Tage lang eine nächtliche Mahnwache vor der LEA, machte eine breite Öffentlichkeitsarbeit und organisierte die Solidarität – die Abschiebung fand nicht statt. Solution wurde dann „straf verlegt“ in die LEA Sigmaringen und erhielt ein Hausverbot für die LEA Ellwangen. Angeblich würde seine Anwesenheit den „Frieden“ in der LEA Ellwangen stören! Was für ein Hohn. Beinahe jede Nacht kommt die Polizei in die Flüchtlingsunterkünfte um Abschiebungen durchzuführen. Baden-Württemberg mit seiner Landesregierung unter dem Grünen Ministerpräsidenten Kretschmann steht neben Bayern in Deutschland an der Spitze dieser unmenschlichen Abschiebepraxis und verbreitet damit permanent Angst und Schrecken unter den Flüchtlingen. Sie schlafen zum Teil kaum, in ständiger Angst vor Deportation. Wer stört also den Frieden in der LEA? Gegen dieses Hausverbot hat Solution daher Klage eingereicht.

Inzwischen hat Solution sich im Landkreis Göppingen in einer Flüchtlingsunterkunft eingelebt, lernt Deutsch, hatte ehrenamtlich an einem Radio Projekt mit gearbeitet, Freunde gefunden. Auch ihm machte das Leben in ständiger Angst vor Abschiebung zu schaffen. Trotzdem kämpfte er mit dem Freundeskreis Alassa & Friends für die Rechte der Flüchtlinge, gegen Fluchtursachen, interessierte sich immer sehr für die politische Entwicklung in Deutschland – nicht nur für die Flüchtlingsfragen.

In der Nacht vom 11.9. auf den 12.9., gegen 2.00 Uhr kam die Polizei in seine Unterkunft. Das Handy wurde ihm abgenommen – er konnte weder seinen Anwalt noch Freunde informieren. Jetzt ist er in Italien. Dort muss er auf der Straße leben – es gibt dort keine Unterstützung durch den Staat. Daran hat sich auch mit der neuen Regierung nichts geändert. Diese heuchelt Humanität, will aber ausdrücklich sämtliche von Salvini organisierte Dekrete der reaktionären Flüchtlingspolitik nicht aufheben.

Der Freundeskreis Alassa & Friends verurteilt diese reaktionäre Maßnahme durch Landes- und Bundesregierung und fordert die sofortige Rückholung von Solution nach Deutschland. Seine Anwälte haben entsprechende juristische Schritte eingeleitet. Die Verhandlung der Klage von Alassa M. gegen das Land Baden-Württemberg gegen den rechtswidrigen Polizeiüberfall am 3. Mai 2018 auf die Ellwanger LEA steht aus. Hierfür ist Solution zusammen mit vielen anderen ein wichtiger Zeuge. Soll seine Abschiebung der Auftakt sein zu einer größer angelegten Beseitigung von Zeugen? In jedem Fall soll sich mit seiner Abschiebung eines couragierten Kämpfers für demokratische Rechte und Freiheiten, für internationale Solidarität, für selbstorganisierten, überparteilichen Zusammenschluss von Flüchtlingen und aus Deutschland stammenden Menschen gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und der bürgerlichen Parteien entledigt werden.

Der Freundeskreis organisiert dagegen die Solidarität, den Protest und kämpft um seine Rückholung nach Deutschland. Als Auftakt findet dafür heute eine Kundgebung statt, 18.00 Uhr Schlossplatz Stuttgart. Zur zahlreichen Teilnahme wird aufgerufen. Die Presse ist eingeladen. Auch in Albstadt Ebingen wird heute eine Kundgebung um 11 Uhr stattfinden.

Christine Schaaf (in Vertretung für Adelheid Gruber, Sprecherin des Freundeskreises Alassa & Friends, derzeit im Urlaub).

Categories: Tent Action

STOP THE DEPORTATION OF NIGERIANS – FOR FREEDOM OF MOVEMENT!

Refugee strike in Berlin - Mon, 08/05/2019 - 17:29

Deutsch: Flüchtlingsprotest und Solidaritäts-Demonstration in Gotha zusammen mit The VOICE Refugee Forum
http://thevoiceforum.org/node/4625

Refugee Protest and Solidarity in Gotha together with The VOICE Refugee Forum

Saturday, 10.08.2019 Gotha Train Station

10 am | RBB Solidarity Installation

2 pm | Rally

3 pm | DEMONSTRATION

Refugee Protest in Gotha: There will be Refugee Black Box Installation – Paint it Black! before the Demonstration on Saturday, August 10th, 2019 | 10 am

RBB Performance Gyration | Music and Cultural Programm till the end.

STOP THE TERROR OF DEPORTATIONS – BREAK THE ISOLATION!!

We Nigerians, refugees from Gotha, together with activists from The VOICE Refugee Forum are calling for your solidarity. We live here in the refugee lager in Gotha and are witnessing how our brothers and sisters are being deported at nighttime.

Most of us have a long journey to escape the horror that we have experienced. On our way, we survived the desert and the Mediterranean sea. Some of us survived as well the streets of Italy, where we looked for a small shelter to protect ourselves and children from the rain and cold winds. Now, we do not sleep because every night the police might come and deport us back to Nigeria or any other country. Our lives are dominated by the permanent fear that the German government is putting on us and our children.

This fear has increased since last year we heard that the Nigerian and German governments are talking to deport up to 30.000 Nigerian brothers and sisters from Germany. They are selling and pushing us without asking how and where we would like to live. They ignore our wishes to live a life in peace, security and dignity. We have not fled to here to live in an isolation camp in Thuringia. We want to shape our future and that of our children.

We cannot accept how we are pushed from one to another country and how
our lives are endangered. We cannot accept how unsafe countries and
societies are labeled safe and refugees are sent back there, as it is done for refugees from Afghanistan.

We call for a parade and demonstration with Refugee Black Box Installation and Performance here in Gotha. With our presence we show what the bureaucrats in both, the German and Nigerian, governments are doing: They destroy our lives. Since 2011 both governments have strengthened their cooperation. One of the main areas is migration. On the one side the people are biometrically captured by technology provided by Germany and on the other side Nigerian refugees are deported from Germany. The award for every deported refugee is economical contracts and money that is fed to a corrupt regime.
We call for other refugees to solidarize and build a common struggle against the inhuman attacks on us. The new laws are further cutting the minimum rights we had. We have no other opportunity than to stand up for our dignity and those of our children.

We ask all other refugees to build their own Refugee Black Boxes and installations to show the communities’ networks of solidarity. Let us know how you see the deportations and the isolation that you are forced to live in.

We call on all progressive activists, friends and sympathizers, refugees and non-refugees to join us in launching our campaign against deportation of Nigerians and to protest against the deportations and against isolation of refugees.

Bring your Refugee Black Box!

Send your solidarity message to us. If you are not able to come to make your own Black Box you can send a photo of your Refugee Black Box to the Facebook page of the Refugee Black Box:

https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox or check your messenger for
@RefugeeBlackBox

If you cannot come you can give a small or big donation for our fellow sisters and brothers that want to come to Gotha from Erfurt, Jena or elsewhere but cannot afford the ticket due to the limited money they have as refugees. Donations, one Euro or more, can be transferred to the account of THE VOICE Refugee Forum given below.

RBB Press: Refugee Black Box is a political agenda.

Power to the people in the revolutionary form and not just as a slogan. The idea must be extended to all people of the world in a practical way. Slow but powerful and strong.

Solidarity is not only our weapon, but it is our resisted oppressed bodies.
Our presence is our resistance and our resistance is our solidarity.

The Refugee Black Box activists with African Community of Guineans in Jena, The Afghanistan refugee community and MOVE in Erfurt with the Refugee Cafe in Goettingen will be demonstrating with us.

Contact:

Gotha: Vivian Chikodinaka: Tel. +49 152 16380860, Prince Cassidy Presido: +49 152 14159888

Jena: The VOICE Refugee Forum +49 176-24568988, Oury Diallo: +49 151 54660418

Facebook: https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox/

Donations to:

Förderverein The VOICE e.V.
Sparkasse Göttingen
Kontonummer: 127829
BLZ: 260 500 01
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

We are grateful for any donation (tax deductible, donation receipt if wanted)!

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Building Bridges Festival 26. – 28. Juli – Programm

Refugee strike in Berlin - Fri, 07/26/2019 - 21:12
Building Bridges Festival Programm
26.Juli ab 12 Uhr startet das Building Bridges Festival , wir sind
aufgeregt und freuen uns sehr auf euch!
Bis jetzt haben über 150 Frauen und 60 Kinder sich offiziell angemeldet
und wir erwarten noch mehr….

Zur Anreise:
Das Festival findet auf dem “Oranienplatz” 10999 Berlin statt.
Von Berlin Hauptbahnhof nehmt die Sbahn bis Janowitzbrücke , dann in die
Ubahn 8 zu Moritzplatz. Von dort sind es 5 min  zu Fuß (im Anhang auch
ein Stadtplan).
Wenn ihr ankommt, meldet Euch bitte am Info-Point, dort bekommt ihr alle
weiteren Infos zur Anmeldung, zu Essen, Schafplätzen und dem Festival.

Wir suchen noch nach Leuten, die uns bei Farsi Übersetzung helfen
können, wenn du das kannst, sag bitte beim Info-Point Bescheid.
Für alle weiteren Fragen, ist das hier die Nummer von unserem Info
Telephone: 01521 6663446 (auch whatsApp)

Wenn Ihr die Möglichkeit habt, bringt bitte Bettbezüge mit.
Wir freuen uns euch alle zu sehen!
Euer Building Bridges Orga Team
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PM: “Brücken Bauen”-Festival: Ein Protestcamp von geflüchteten Frauen* am Oranienplatz

Refugee strike in Berlin - Thu, 07/25/2019 - 16:28
Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Pressekonferenz anlässlich des "Brücken Bauen"-Festivals am 25.07.2019 um 10:30 im Aquarium, Skalitzer Straße 6 10999 Berlin

von Women in Exile & Friends

Nach Schwierigkeiten, eine Genehmigung für unser Protestcamp zu bekommen, das in Form eines Festivals vom 26.-28.07. auf dem Oranienplatz stattfinden wird, haben uns die Kreuzberger Behörden endlich die Erlaubnis erteilt. Es ist bedauernswert, dass wir von einer Kreuzberger Politiker*in der Grünen nicht unterstützt wurden, obwohl die Polizei und schon die Genehmigung für eine Kundgebung erteilt hatte. Dass wir nun die Erlaubnis haben, ist dem Einsatz von Women in Exile and Friends, Gruppen, einzelnen Unterstützer*innen und einigen Nachbar*innen zu verdanken.

Diese Mühen waren keine Überraschung in Anbetracht der neuen Asylgesetze, die kürzlich veranschiedet wurden. Der Oranienplatz ist seit 2012 ein Symbol des Widerstandes, als die Flüchtlingsbewegung durch ganz Deutschland marschierte; wir liefen damals von Potsdam bis zum Oranienplatz mir. Wir liefen zusammen, waren Teil der Demonstrationen, Treffen und Workshops. Zu jener Zeit war die feministische Perspektive nicht sehr präsent, aber jetzt kommen wir zurück, um die Situation von geflüchteten Frauen* und ihren Kämpfen sichtbar zu machen.

Seit 2014, as wir eine achtwüchige Floßtour unter dem Titel “Flüchtlingsfrauen werden laut!”machten, um auf die Lebensbedingungen von geflüchteten Frauen aufmerksam zu machen, die sexuelle Gewalt und Belästigung, die wie in den isolierten Heimen erleben. Seitdem machen wir jährlich gemeinsam mit unseren Netzwerken von Flüchtlingsfrauen in ganz Deutschland eine bundesweite Aktion. Der Floßtour folgten eine Bustour und die “Breaking Borders”-Konferenz 2017, weiter ging es mit einer internationalen Bustour 2018, die mit einem Pressetribunal endete, in dem Seehofers Abschiebepolitik sowie die Ankerzentren verurteilt wurden und bei dem die Verbindung gezogen wurde zwischen Fluchtursachen, Klimawandel und anderen menschengemachten Katastrophen, de vor allem von den “entwickelten” Ländern ausgehen.

Unser Thema für 2019, “Brücken Bauen” ist der Versuch, auf andere feministische Organisationen und die Community zuzugehen. Wir sind uns der Gräben zwischen Illegalisierten, Flüchtlingen, Migrant*innen und deutschen Staatsbürger*innen bewusst. Gräben, die in Diskriminierung, Rassismus, Sexismus, Privilegien und Vorurteilen in der Gesellschaft führen. Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass es sehr wenig Vertrauen gibt zwischen feministischen Organisationen und geflüchteten Frauen*. Obwohl die meisten unserer Kämpfe verbunden sind, ist es sehr schwer, echte Solidarität zu erleben. Das liegt zum einen am vorgefertigten Konzept über “Flüchtllinge” in der Zivilgesellschaft, das eine vorurteilsbeladene Kategorisierung darstellt. Zum anderen finden es viele geflüchtete Frauen* schwierig, sich an europäische feministische Ideologien zu gewöhnen. Das mag an kulturellen Unterschieden liegen oder daran, dass sie sich in den Konzepten nicht repräsentiert fühlen. Daher werden wir diese Unterschiede in Workshops und kulturellen Performances diskutieren und somit zum Aufbau eines inklusiven und intersektionalen Feminismus beitragen. Da Kinder ein wichtiger Teil unserer Gruppe sind, wird es für sie auch ein abwechslungsreiches Programm geben.

Als Flüchtlingsfrauen sind wir einer doppelten Diskriminierung ausgesetze: Einerseits durch die Asylgesetze, die von schlimm immer schlimmer werden -von der Rückkehr der Residenzpflicht, Gutscheinde usw. Bis zu neuen Massenunterbringungen in den Ankerzentren, Polizeigesetzen und dem “Geordnete-Rückkehr-Gesetz” für schnelle Abschiebungen und Kriminalisierung von Geflüchteten, Unterstützer*innen und der Zivilgesellschaft. Andererseits erfahren wir eine Diskriminierung als Frauen*, die isoliert leben, ohne jede Privatsphäre. Wir sind Opfer ungeklärter Morde, sexueller Gewalt und Belästigung in den Heimen. Der aktuelle Fall unserer Schwester Rita aus Hohenleipisch, die ermordet und dann im Wald in der Nähe der Unterkunft hinterlassen wurde, ist einer der vielen ungeklärten Tode. Zusätzlich zu all dem leben wir mit Traumatisierung und Depression, die nicht nur auf unsere mentale, sondern auch unsere reproduktive Gesundheit Auswirkungen haben.

In Zeiten, in denen die Gesetze für Flüchtlinge immer restriktiver werden und die Repression gegen linke Bewegungen, progressive Gruppen und Personen, die Demonstrationen oder Kundgebungen anmelden, zunimmt, werden wir nicht leise sein!

Wir werden Grenzen durchbrechen und Brücken bauen!!!

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Großdemo gegen Abschiebehaft am 31.08. in Büren und Paderborn

Refugee strike in Berlin - Fri, 07/12/2019 - 16:34

2019 jähren sich drei traurige Ereignisse: 100 Jahre Abschiebehaft in Deutschland, 25 Jahre Abschiebeknast in Büren und der 20. Todestag von Rashid Sbaai, der sich im Abschiebegefängnis Büren selbst tötete.   Kommt am 31.08. zur Großdemo in Büren & Paderborn!


Wir fordern die Schließung aller Abschiebeknäste und das Ende der rassistischen Praxis der Abschiebung. Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus sind keine Alternativen! Für die befreite Gesellschaft!


Aus Berlin wird es keinen Bus für eine gemeinsame Anreise geben. Tut euch zusammen und bildet Fahrgemeinschaften!


Alle aktuellen Infos und Material gibt’s hier:

https://www.antifa-paderborn.de/material/

http://100-jahre-abschiebehaft.de/de/mobi-material

Twitter: https://twitter.com/100JahreAHaft

Facebook: https://facebook.com/100JahreAbschiebehaft

Instagram: https://www.instagram.com/100_jahre_abschiebehaft

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Daily Resistance Assembly #2 on June 23

Refugee strike in Berlin - Sat, 06/15/2019 - 12:45
What is the current situation of our newspaper Daily Resistance? How could and should it continue? The second Daily Resistance Assembly takes place on June 23, 2019 in Café Karanfil. Come, discuss and decide with us!

English below / Francais en bas / Türkçe aşağıda

23. Juni 2019, 13 – 18 Uhr im Café Karanfil, Mahlower Str. 7 (U8-Boddinstr.)

Liebe Aktivist*innen, Autor*innen, Verteiler*innen, Leser*innen, Freund*innen und alle interessierten Menschen, 
im März fand die erste Daily Resistance Assembly statt. Viele von euch sind gekommen. Wir haben zusammen über die Zeitung gesprochen, und wir haben gemeinsam Entscheidungen getroffen, wie es mit Daily Resistance weitergeht. Wir wollen das begonnene Gespräch mit euch fortsetzen!
Wir haben entschieden, dass es regelmäßige Assemblys geben soll. Sie sollen einen Ort des Austauschs und Kontakts zwischen verschiedenen Initiativen des Refugee Movements schaffen, um gemeinsam darüber zu sprechen, was es in den Initiativen Neues gibt und was aktuell wichtige Themen sind. 
Die nächste Assembly findet am 23.6.2019 von 13 Uhr bis 18 Uhr im Café Karanfil statt (Mahlower Str. 7, U8-Boddinstr.).

Ende Juli soll außérdem die nächste Ausgabe von Daily Resistance erscheinen. Deshalb schlagen wir vor, diese Assembly auch dafür zu nutzen, um gemeinsam Forderungen zu sammeln, zu erarbeiten und zu erneuern. Wir wollen sie in der nächsten Ausgabe von Daily Resistance abdrucken, vielleicht direkt als Poster zum Rausnehmen.
Wenn ihr Fragen habt oder Themen vorschlagen wollt, schreibt uns eine Mail. Bitte sagt uns Bescheid, ob ihr kommt und ob ihr Kinderbetreuung braucht:dailyresistance@systemli.org


Hoffentlich bis bald! 
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DAILY RESISTANCE ASSEMBLY June 23rd 2019, 13:00 – 18:00, Café Karanfil, Mahlower Str. 7 (U8-Boddinstr.)

Dear activists*, authors*, distributors*, readers*, friends* and all interested people, our first Daily Resistance Assembly took place in March. Many of you came! Together we discussed the situation of our newspaper and decided, how to continue with Daily Resistance.  Now we would like to continue our conversation with you!
We therefore decided to organise the Daily Resistance Assembly more often. We hope the Assembly can give opportunity for exchange and contact between the many initiatives of the Refugee Movement. We hope the Assembly can discuss, what’s new in our initiatives, and to address those questions that are most important right now.  
Our next Assembly will take place 23.6.2019, 13 to 18 hours at Café Karanfil (Mahlower Str. 7, U8-Boddinstr.).

By the end of July we also want to publish the next issue of Daily Resistance. We therefore suggest to collect common demands, to articulate new demands as well as to renew the existing ones during this Assembly. We want to publish them in the next Daily Resistance, maybe even in form of a poster to take out.
If you have questions or if you want to suggest a topic beforehand, send us an email.Please let us know, if you can come and if you need childcare: dailyresistance@systemli.org


We hope to see you soon! 
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ASSEMBLÉE DE DAILY RESISTANCE, le 23 juin 2019, de 13h00 à 18h00au Café Karanfil, Mahlower Str. 7 (U8-Boddinstr.) 

Chèr*es activist*es, auteurs*, distributeur*es, lecteur*es, ami*es et toutes personnes intéressées,
la première Assemblée de Daily Resistance a eu lieu en mars. Beaucoup de vous sont venu*es. Ensemble, nous avons parlé du journal et nous avons pris des décisions ensemble concernant la question de comment procéder avec Daily Resistance.  Nous voulons continuer la conversation que nous avons commencé avec vous!
Nous avons décidé qu’il devrait y avoir des assemblées régulières – pour créer un lieu d’échange et de contact entre les différentes initiatives du Mouvement des Réfugiés pour discuter ensemble de ce qui est nouveau dans les initiatives et de ce qui est actuellement important.
La prochaine Assemblée aura lieu le 23.6.2019 de 13h00 à 18h00 au Café Karanfil (Mahlower Str. 7, U8-Boddinstr.)

La prochaine édition de Daily Resistance paraîtra fin juillet. C’est pourquoi nous proposons d’utiliser cette Assemblée pour collecter, développer et renouveler ensemble les demandes. Nous voulons les imprimer dans le prochain numéro de Daily Resistance, peut-être directement sous forme d’affiche.Si vous avez des questions ou si vous souhaitez suggérer des sujets, veuillez nous envoyer un message.
S´il vous plait, faites nous savoir si vous venez et si vous avez besoin d’une garderie d`enfance:dailyresistance@systemli.org.

Nous esperons de vous voir bientôt !
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DAILY RESISTANCE GENEL TOPLANTISI, 23. haziran 2019, 13 – 18 saatleri arasındaCafé Karanfil, Mahlower Str. 7 (U8-Boddinstr.)


Sevgili aktivistler, yazarlar, dağıtımcılar ve ilgili arkadaşlar,
Mart ayı içinde birinci Daily Resistance gazetesi genel toplantısı gerçekleştirildi. Sizlerden çok sayıda katılım oldu. Birlikte görüş alış verişi yaptık. Daily Resistance gazetesine nasıl devam edebileceğimiz üzerine konuştuk. 
İlk görüşmeyi hatırlatmak istiyoruz:Karar verdik ki bu genel toplantıyı düzenli olarak yapmamız gerekli. Farklı insiyatifler ve mülteci hareketleriyle bağlar kurup yeni gruplar ve aktüel gündemler üzerine fikir alış verişi yapmak istiyoruz.

Önümüzdeeki genel toplantı; 23.6.2019 tarilinde 13-18 saatleri arasında Cafe Karanfil (Mahlowerstr.7 U-8 Boddinstr.) de gerçekleştirilecektir.
Temmuz sonunda Daily Resistance gazetesinin yeni sayısını basmak istiyoruz. Bu yeni sayı öncesi genel toplantıda talep ve önerilerimizi toplamak istiyoruz. Belki yeni sayı için posteri beraber hazırlayabiliriz.
Eğer bir soru ya da öneriniz varsa email adresinden bize yazabilirsiniz. Gelmek istiyorsanız ve çocuk bakıcılığına ihtiyacınız varsa lütfen bize bildirin: dailyresistance@systemli.org.

Yakında görüşmek dileyiyle.

Categories: Tent Action

Solidarisch mit Bürglkopf- Hungerstreik in Innsbruck

Refugee strike in Berlin - Wed, 06/12/2019 - 21:15

Seit Sonntag, dem 09.06.2019, befinden sich in Innsbruck Aktivistinnen im solidarischen Hungerstreik. Vor dem Landesmuseum Innsbruck befindet sich seitdem rund um die Uhr ein Protestzelt. Der Streik in Innsbruck soll solange aufrechterhalten werden, bis der Forderung der Hungerstreikenden am Bürglkopf nachgekommen wurde. Diese fordern mit ihrem Protest die Schließung des „Rückkehrzentrums“. Seit dem 03.06 sind dort 17, mittlerweile 10 Personen im Hungerstreik. Drei Hungerstreikende mussten bereits stationär versorgt werden. In einem persönlichen Gespräch vor Ort sagt ein Mann: „Ich würde lieber sterben, als an diesem Ort zu bleiben.“ Die Schließung des „Rückkehrzentrums“, sowie eine Überführung in Grundversorgungseinrichtungen wird auch von Tirols Soziallandesrätin Gabriele Fischer (Grüne), der Neos- Sprecherin für Inneres und Asyl im Nationalrat, Stephanie Krisper, sowie weiteren Tiroler Landes- und Kommunalpolitikerinnen gefordert.
Die seit November 2017 bestehende Anlage liegt auf 1250 Metern Höhe, 3-4 Gehstunden vom Dorf Fieberbrunn entfernt. Die ca. 40 Personen, darunter Familien mit Kindern wurden dort zwangsuntergebracht und können die Region Kitzbühel nicht ohne strafrechtliche Konsequenzen verlassen. Sie haben keinen Zugang zu rechtlicher Beratung, was die Inanspruchnahme ihrer Rechte, sowie die Einhaltung juristischer Fristen verhindert. Da die Personen in dem Rückkehrzentrum nicht auf herkömmliche Weise abgeschoben werden können, versucht man sie durch die inhumanen Bedingungen dort zur „freiwilligen“ Ausreise zu bewegen. Eine Rückkehr wäre jedoch aufgrund der Kriegzustände im Herkunftsland oder politischer Verfolgung lebensbedrohlich. Der hungerstreikende Vater einer staatenlosen Familie hat uns mehrmals gefragt: „Wir haben nichts Kriminielles verbrochen um hier in Isolation zu landen. Wir wollen menschenwürdig leben und nicht wie Tiere.“

Sign the Petition

Contact: sam_roisch@web.de

Categories: Tent Action

Bass Down Borders #3

Refugee strike in Berlin - Wed, 06/05/2019 - 22:35

Wann: 7. Juni um 22:00 – 8. Juni um 12:00

Wo: Mensch Meier, Storkowerstraße 121, 10407 Berlin

[DE]:
(english Version below)

Tanz deine Revolution? Deutschland kaputt raven? Bass Down Borders?!
…Uns ist natürlich bewusst, dass sich etwas so widerliches wie Nationalgrenzen oder ein „Heimatminister“ nicht einfach so wegbassen lassen. Trotzdem wollen wir mit unserer Veranstaltung einen Beitrag leisten, um die alltäglichen Kämpfe von geflüchteten Menschen für bedingungsloses Bleiberecht und eine solidarische Gesellschaft zu unterstützen.

Mit jeder Menge Techno, saftigem Downtempo, Ravepunk und einer guten Prise Drum n Bass wollen wir gemeinsam eskalieren, um uns dem rassistischen Normalzustand für eine Nacht so weit es geht zu entziehen und unser antirassistisches Solikonto zu füllen. Die Gelder gehen dieses mal an die Unterstützung von individuellen Bleiberechtsupport und an die Soligruppe #freeDW32, die weiterhin in Bayern Geflüchtete nach gewaltvollen Polizeirazzien in verschiedenen Lagern im Umgang mit Repressionen unterstützt.

ERMÄßIGTER EINTRITT VOR 0 UHR

In diesem Jahr stehen wir in inhaltlicher, kreativer und solidarischer Kooperation mit der Love Foundation Berlin Crew, welche für euch dann ab Samstag Mittag direkt im Anschluss Musik, Workshops und Inputs bereithalten (https://www.facebook.com/events/856850717993035/).

Auf unserer Veranstaltung gibt es keinen Platz für rassistisches, sexistisches Homo- und Trans*phobes Verhalten, sowie weitere diskriminierende Ismen.
Wir möchten das unsere Veranstaltung ein Safer Space für FLTIQ*s ist. Everybody is welcome!

[EN]:
Dance your revolution? Rave germany to pieces? Bass down borders?
…we know, that something disgusting like national borders or a so called “minister of homeland” cannot be bassed down or away. Nevertheless we want to make a contribution with our event to support the daily struggles of refugees for freedom of movement and for a society based on solidarity.
Together we want to escalate for one night with a lot of techno, juicy downtempo, resistant Ravepunk and a pinch of drum n bass, in order to elude the racist normality as far as possible and to fill our antiracist solidarity-account.

The money will be delivered this time to people who need support for their individual asylum cases and to the group #freeDW32. #freeDW32 are a bunch of people, who continuously supports refugees that suffer from state repression after police raids in different refugee camps in Bavaria.
Solidarity and resistance – bass down borders!

CHEAPER ENTRANCE BEFORE 0:00

This year we cooperate with the Love Foundation Berlin crew regarding content, creativity and solidarity. Their event will smoothly start saturday noon and we invite you to stay for their various program with music, workshops and inputs (https://www.facebook.com/events/856850717993035/).

In our Event we won’t have space for racist, sexist, homo- and transphob behaviour. Neither is any other discrimination tolerated.
We want our Party to be a safer space for FLTIQ*s. Everybody is welcome!
___________________________________________________

Line Up:

LIVE (Ravepunk) ab 22 Uhr:

Infant Sanchos, BLN, https://infantsanchos.bandcamp.com/

Alles.Scheisze, BLN/KLN, https://allesscheisze.bandcamp.com/

HC Baxxter, HNVR, https://hcbaxxter.bandcamp.com/

_________________
DJ*s ab 0:00 Uhr

Jaamann b2b The Relative Zero [Tiefdruckgebeat, BLN]
https://soundcloud.com/jaamann, https://soundcloud.com/therelativezero

Moji [Rebellion der Träumer*, BLN]
https://soundcloud.com/moji-taali

Lucinee [PAL // NACKT // Lucid, HH]
https://soundcloud.com/lucinee]

V—NYC [ebb + flow // Berlin Invasion // Kybele, BLN]
https://soundcloud.com/cyantifik

Nova Gravity [BAR72 // Kolorado Festival, BUD]
http://soundcloud.com/nova_gravity

Katzenohr [PRIZM:Berlin // RSNZRFLXN, BLN]
https://soundcloud.com/katzenohr]

Crille & Tamalt [eq:booking // minibar // slowereastside, BLN]
https://soundcloud.co/crilleundtamalt]

Wardita [kopfueber // eastern disco // Tonleiter Records, BLN]
https://soundcloud.com/wardita]

Kaleidoscope [BLN]
https://hearthis.at/laura-salamanca/]

Lady Tracy [BLN]
https://soundcloud.com/lady-tracy]

__________________
Our extra Gadgets:

Soak [Crach Records & Subtrakt, BLN]
https://hearthis.at/soakdnb/

Hardcorn Vibes aka eCorn Olsen [Mensch Meier, traumsucht, BLN]
https://soundcloud.com/ecornolsen

Bibad Ebu [BLN] https://soundcloud.com/user-350961502]

Categories: Tent Action

Aufruf zur Unterstützung des Festivals “Building Bridges” auf den Oplatz Berlin

Refugee strike in Berlin - Wed, 06/05/2019 - 22:16

[ ***german below***]

Dear friends & supporters,

From 26.-29.July, we from Women in Exile & Friends are inviting to „Bulding Bridges“ Festival in O-Platz Berlin. The festival is for refugee women* (individuals and refugee women groups) and women* working with and for refugee women* issues. We will have different interesting activities like workshops, discussions, cultural and artistic stage programm etc.

Here more infos and our call in various languages: https://www.women-in-exile.net/en/building-bridges-festival-26-29-07-2019/

To make the festival a succes, we are asking for your support in the following areas:

setting up the Festival

child care

night shifts

kitchen

floater

If you have time and energy to support, please write us a mail on which days you are available or which shifts are possible to make. Also if you would like to have more information, just write to: support@women-in-exile.net

We are happy about every helping hand and are very thankful for your support!

(the festival participation is limited to refugee women* and women*in solidarity but supporting the festival and enjoying the stage programm is open for everyone)

For this we warmly invite you to our supporter meeting on friday, 7th June at 18h in K9, Kinzigstr. 9 (near U5-Samariterstr.). Please let us know if you can come.

We are looking forward in realizing a great festival together!

Solidarity Greetings

Women in Exile & Friends

* * *

Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen,

Vom 26.-29. Juli laden wir, Women in Exile & Friends, Flüchtlingsfrauen*
aus Berlin/Brandenburg sowie ganz Deutschland und ihre Verbündeten zum
„Building Bridges“ Festival auf den O-Platz ein. Es wird viele
verschiedene interessante Aktivitäten, wie Workshops, Diskussionen und

ein künstlerisch-kulturelles Bühnen-Programm geben (Programm folgt in
Kürze).

Um das Festival auf die Beine stellen zu können, suchen wir tatkräftige
Unterstützung, vor allem für folgende Bereiche:

Auf-/Abbau des Festivals
Kinderbetreuung
Nachtwache
Küche
Springerin

Wenn Ihr Zeit und Lust zum Unterstützen habt, schreibt uns gerne eine
Mail, am besten anwelchen Tagen/welche Schichten ihr machen könnt,
oderauch wenn ihr mehr erfahren wollt, schreibt an:
support@women-in-exile.net support@women-in-exile.net>

Wir freuen uns über jede helfende Hand und sind Euch sehr dankbar!

(die Festivalteilnahme ist nur für Flüchtlingsfrauen* und solidarische
Unterstützerinnen aber mithelfen und das Bühnenprogramm genießen, darf
jede*r)

Außerdem laden wir euch herzlich zum Unterstützer*innen-Treffen am
Freitag den 7.6. um 18Uhr in die K9, Kinzigstr. 9 (nahe
U5-Samariterstr.) ein.

Sagt bitte Bescheid, ob ihr kommen könnt.

Wir freuen uns, zusammen ein tolles Festival zu realisieren!

Solidarische Grüße,

Women in Exile & Friends

Categories: Tent Action

Building Bridges Festival 26.-29.07. 2019

Refugee strike in Berlin - Wed, 06/05/2019 - 22:01

Building Bridges Festival 2019

Translation: AR | FR FA |

Women in Exile & Friends are planning a three day open air summer action camp in Berlin. The camp is for refugee women* (individuals and refugee women groups) and women* working with and for refugee women* issues. This camp will enable all of us to exchange on our experiences as refugee women* living in isolation, facing racism and sexism. It will also give us the opportunity to explore on borders hindering our participation and to women in solidarity to reflect on their roles.

Our aim is to bring together refugee women* who have participated on national wide actions we have been organising since the year 2014. The refugee women* from Berlin/Brandenburg, Stimme der Frauen (Magdeburg), FLIT Solidarity Africa (Munich), Flüchtlingsfrauengruppe (Göttingen), NINA (Hamburg), Activists from Nürnberg, Kiel, Mecklenburg Vorpommern and possibly all the refugee women* we have come into contact with over the years.

In workshops and discussions, we will deepen some of the topics from our 2017 “Breaking Borders Conference” such as: new asylum laws, solidarity feminism, self-organisation and health ?

Feminist solidarity: How open are my political structures to refugee women*?

“Is it possible to learn from past experience for current feminist fights?” This question keeps on recurring in solidarity feminist debates. For centuries and decades, Women* have been organising themselves to fight against racism and sexism. Today we are organising ourselves for the same causes. These fights come from different groups which are discriminated and marginalised in the society, each group fighting for the issues which affect them. So there is a need to network and make “your fight, my fight”.

Refugee laws

The refugee laws are changing daily from bad to worse – from the backlash of the Residenzpflicht, racial profiling, vouchers etc. to new mass accommodations in the ANKER centers, proposals of new police laws and another Seehofer draft called “Geordnete-Rückkehr-Gesetz” on quick deportations and criminalisation of supporters and a critical civil society. What are our roles in changing this game?

Health and the Health Tribunal in 2020

Most of us refugee women and others we know are suffering traumas, depression and unexplained maladies connected to asylum seeking issues. We only have access to “third class” medical insurance and the „Asylbewerberleistungsgesetz“ which was passed in 1993 to discourage asylum seekers from coming to or staying in Germany is racist and discriminating!! How can we as refugee women* be part of the health tribunal taking place beginning of the year 2020 to denounce this status quo.

The Tribunal will be organized in the tradition of the PPT (Permanent Peoples Tribunal) which is a platform to give recognition, visibility and a voice to the peoples suffering violations of their fundamental rights, in this case health.

Creative Activism and spontaneous Actions:

Children who are part of our movement and as the following generation of the future fighters will have the opportunity to enjoying their holidays by coming out of the isolated spaces of the lagers and play together in the open, draw and having a loving full childcare surrounding, which will serve as a foundation of building future racist and sexist free society.

There will be space for creative and spontaneous actions such as a Floß- or street demonstration, live concerts, films, performances or any other action. For this we will provide an open stage to speak out against discrimination and violence, using our different (artistic / cultural / creative) expressions, we will be bridging our political ideas.

We see all this forms of expressions as a tool for self- and collective healing and visibility in public spaces.

Our Vision?

It is time to build a feminism which is inclusive and intersectional, a feminism that listens to all women* and ends racist, sexist and discriminatory structures. Through our experience, we are aware that fighting battles with women* is difficult because the society and the women* themselves think that women* are or should be happy with the little they have. For this reason, we expect from non-refugee women* an open minded solidarity participation in denouncing discrimination, racism, sexism and violence. It is time to look at our fights as same, same but different. We, refugee women*, are willing to join the civil society and be part of the fight to change the course of history.

We ask the non-refugee women* to reflect on “how your political structures are open to refugee women*” and how you could support or join the Building Bridges Festival. To quote one activist: “The story of women’s struggle for equality belongs to no single feminist nor to any one organisation, but to the collective efforts of all who care about human rights.”

We are women* living in this society and are part of the fight for a fair, inclusive society.

We cannot succeed if part of us are held back as refugee women* and we will continue denouncing racist’s laws, the existence of lagers and deportation policies.

We will continue breaking borders by bringing awareness about colonialism, capitalism and other flight reasons. These issues cannot be ignored. We have the right to peace, social inclusion and shared prosperity.

After the camp we’ll connect with other groups at the 5-days-meeting*Summer Feminist Connect* (30.7.-3.8.) in Meuchefitz (Wendland), which is collectively organized by NINA Hamburg, FLIT Solidarity Africa and Women in Exile & Friends. If you are interested to get more information and to join, let us know or mail to feminist_connect[at]riseup.net!

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
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